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Holzverstei imw H 35 E 1783 3i

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IL Brennholz.

Zusammenkunft Wald an der Wald^ Sommerberg werden r zuerst zur Versteigern!

Gießen, ami 3518

unb vür zwei Tagen ist fiucg der deutsche russische Auslieserungsoertrag vorge­legt worden; kurz, wenn man nicht wüßte, daß der Schluß in dieser Woche erfolgen soll, müßte man glauben, der Reichskanzler wolle die Session noch einige Wochen verlängern. Selbst wenn es nicht möglich sein sollte, die dritte Lesung des Zolltarifs bis Mittwoch zu beenden, würde der Schluß doch Samstag erfol­gen, und diese Zeit würde auch nicht ausreichen, um eine der genannten Vor­lagen , ausgenommen ben NachtragEat und den Handelsvertrag mit Trans­vaal, zu erledigen. Dieser Freundschasts- und Handelsvertrag ist am 22. Ja­nuar in Berlin abgeschloffen; sein Inhalt entspricht den mit andern Staaten abgeschlossenen Meistbegünstigungs-Verträgen. Im Art. 31 wird eine besondere Vereinbarung über die gegenseitige Auslieferung von Verbrechern und die Erle­digung von Requisitionen in Strafsachen vorbehalten. Bis dahin sollen in dieser Beziehung Deutschland von der südafrikanischen Republik dieselben Rechte und Begünstigungen wie andern Staaten unter der Voraussetzung der Gegen­seitigkeit gewährt werden. Der Vertrag kann erst ratificirt werden, wenn er dre Billigung der englischen Regierung erhalten hat, die sich in ihrer Convention mtt Transvaal vom 27. Februar 1884 das Recht der Genehmigung aller von der Republik mit andern Staaten abzuschließenden Verträge Vorbehalten hat. Die Genehmigung gilt für ertheilt, wenn die englische Regierung 6 Monate, nachdem sie von dem Vertrag in Kenntniß gesetzt worden ist, keinen Widerspruch gegen denselben erhebt. (Fr Ztg)

Locale».

Spv (CnÄ 131 Mai. (Turnerisches.) Am 16., 17. und 18. d. Mts. feiert '\urnD/?eul sbur fahriges Stiftungsfest, verbunden mit dem alljährlich nALÄ wobei ein Wettturnen in volkstümlichen

; .un^ W Gewichtstemmen und Klimmen)

durch.^s m Dresden stattfindende Deutsche Turnfest das dies- lahrrge Mrttelrhemrsche ausfallt, so hofft man auf eine größere Betheiligung von Seiten "urelnen Vereine des Mrttelrheinkr-eises. Auch wird unser Gießener Turnverein dabei betherligt sem. st

v r . w^ch^ an dieser Stelle darauf aufmerksam, daß den Vclocipedfahrern, fuhrwerken, das Befahren von Fußwegen, Anlagen 2c. untersagt ist Zuwiderhandlungen von der Polizei zur Anzeige gebracht werden.

Telegraphische Depeschen.

Wolff» telegr. Eorrespondenz-Burea«.

rvx._ Berlin, 11. Mai. Seine Majestät der Kaiser conferirte heute mit dem Fürsten Bismarck.

c ? -.DieNationalzeitung" meldet: Professor Koch reist morgen als Delegirter des Deutschen Reiches zur Samtats-Conferenz nach Rom.

Der französische Botschafter ist auf einige Tage nach Paris gereist.

M ^.^^sSberg,11. Mar. Der commandirende General des 1. Armeecorps, ü. Gottberg, ist nach 8tagiger Krankheit an der Kopfrose gestorben.

Mai. Landtag. Die Regierung brachte eine Vorlage auf X ein zum Ankauf und Restaurirung der Burg Dank- helfen. Das Gebäude soll zu einem Museuni für

Vaterländische Denkwürdigkeiten eingerichtet werden.

zum ift burt8 6abine,Sorbre Dom 9- b- Mts.

e^'Luten Schiffe?'^ *" ®"äi8 beV St°p°--auf des als Ersatz für die

... Mai. Ein Telegramm Bridre's aus Hanoi vom 10. dss. Mts.

®JC ^Ift^^n.Commissäre sind in Hanoi eingetroffen. Der Vicekönig von Numian versprach, daß^ie Räumung am 4. Juli beendigt sein werde, obwohl dieselbe Mellge des Dtaterials und wegen des Mangels an Dschonken ^Cl Vi.cekomg erließ auch eine Proklamation, worin er die Rebellen auf­fordert, die Waffen mederzulegen und sich zu unterwerfen.

, ,p. , t^ql - Oberhaus. Granville antwortet auf eine Anfrage Salis-

iS.1? **' «?= England und Rußland hinsichtlich der Verweisung des entstandenen ,?ouverain eures befreundeten Staates übereingekommen sind, ^cr 5)etaU§ zu erwarten und habe die Regierung daher für Recht gehalten daß Kimberley und ich mit Staat und Lessar behufs Erwäg­ung der Grenzfrage zusammenkommen. Wir sind substantiell tu einer Abmockuina S±0t^^iVie^e9ieiinV9' ^^.Dufferin. und ben inffAXÄ Si ro^en6 d)Ung russischen Regierung von dell russischen Vertretern übcr-

, Y, ,.Unterhaus. Hartington erklärte: Die Regierung hat beschlossen, die Truvveu Wm ntti lsft uack^Wadyhalfa und Assouan zurückzuziehen. Der Rückzug beginnt mit Monatsende der Vorniarsch nach Khartuin ist ausgegeben, die Räumung der Positionen wie Dongolaö erfordert Zeit. Barmg consultirt die egyptische Regiermia ob dip^ubwerth se der Provinz Dongola zu errichten und ob

2-l§ Handelsunternehmen fortgesetzt werden soll. Hinsichtlich Sua- e,ine beffmtive Information noch unmöglich. Die Räumung Suakims kann trogen i?t0E Ria r1' bll Absetzung ein Arrangement mit einer andern Macht ge- lsi. ; Bis dahm muß der Platz geschützt werden. Die Fortsetzullg der Berber-

Bahn ist nicht beabsichtigt. Gladstone zweifelt nicht, daß die russische Reaieruna 3?ffC?C ratificirt. Der Abschluß der Eonoenlion mit Rußland

Ms durfte erwünscht sem, den Abschluß der Convention bis zu der »ngetMißkn X g eüu n3U'T8 3U 8ttf*ie6en- bringt den Don N°rthc°te

Dormer's vertag?^^^^" Sitzung wurde in Folge einer plötzlichen Ohnmacht Lord //Darly News" erfahren, Staatssecretär Lord Hartington werde dem Uff/brhause heute ankundigen, das; die Absendung einer Erpedition nach Khartum end- 9 r ^MEgebcn ser und daß der Ruckzug der englischen Truppen aus dem Sudan sobald, als möglich erfolgen werde. Ebenso werde Lord Hartington auch constatiren

.^Handlungen mit Rußland in Betreff der Berichtigung der afghanischen fortschritten CUtCr m Jcber kur den Emir annehmbaren Weise günstig

in 1L ^em Proccsse wegen antisemitischer Ausschreitungen

^ft^de einer zu Zwangsarbeit, drei zu einjährigem bis zweieinhalb- sahrigem Zuchthaus und zehn zu verschiedenfristlichern Gefängniß verurtheilt

9n Rom , 11. Mai Der Zusammentritt der Sanitäts - Conferenz ist auf den r ff Der1d)Dt)en morden, um den auswärtigen Delegirten Zeit zum Eintreffen

irit Die vom Reichstage beschlossene Erhöhung der Uebungs-

L MÄri8^6unb18i Se tntt 6K8m 1887, mit je 2 Tagen in

11. Mai. Gegenüber der Nachricht der Abendblätter, England und Rußland hatten gleichzeitig den König von Dänemark officiell ersucht, Schieds- 2 3U !?? und erwarteten eme bejahende Königs-Antwort, wird aus zuverlässiger Quelle versichert, daß hier kerne diesbezügliche officielle Mittheilung eirrgegangen ist

a' -V* 3?llL IReuter-Meldung.) Wie gerüchtweise verlautet, hätte sich Osman Digma mrt mehreren ferner Anhänger nach Berber begeben. Der Emir von

Ärtum 9-S?n9e!i um Truppen zu verlangen, mit denen er die rn Suakim befindlrchen englischen Truppen bekämpfen könne.

A ... London, 12. Mai. sPrivat-Depesche.j Unterhaus. Der durch Northcote an- i9.n2^L^cs?o^/85.^Eon eingebracht^Antrag der Oppositioir, betreffend Nichtbewillig- "Millionen-Credlts, wurde mit 290 gegen 260 Stimmerr abgelehnt, die Credrtbrll rn zweiter Lesung angenommen.

Vermischte».

dpn fiaiSinq:-?®0/ bischöfliche Ordinariat hat nach derAugsb. Postztg." 2 Ä^^^ung der Summe verklagt, welche der hessische Staat jährlich an denblschoflrchen Tisch in Mainz zu entrichten hat. Die Summe wurde noch wahrend der. ersten Jahre nach dem Ableben des Bischofs v. Ketteler entrichte!, nA^c^fn-1 ÜO\4-4.enu9S-Einbehalten. Da die sämmtlichen seit einer Reihe p °rn rr* ?U 1UC^^ p^astlrten Leistungen eingeklagt sind, so ist das Streitobject ein sehr

rSa2 FtG3, Mai. Der glückliche Gewinner des ersten Preises der Eh» 6 r1^ "UN als ein Kutscher aus Säkkingen entpuppt. Derselbe

hatte gar ferne Erle mit fernen Entschließungen, ob er verkaufen oder beziehen wolle: fAnn^f2rt^ip^hS?' ,C2 W-erbc uach dem schönen Frankfurt komnren, von dem er Vn\ein 2°ai luftige Tage sich bereiten; es komme ihm auf ein paar hundert Mark , mehr oder weniger gar nicht an, er lege doch alle Jahr ein paai: taulent) Mark zuruck. Der Geivinner kam Ende voriger Woche, ließ sich seine vier. Pferde vorfuhren musterte sie mit Kennerblick und erklärte sich mit denselben sehr zufrieden, worauf er sortging. Den andern Tag kam er wieder, schaute sich seinen Ge­winn nochmals an und erklärte sich in hoheni Grade erfreut davon, woraus er sich Üüä'^.bftlst^ute. Am dritten Tage kam. er in Gesellschaft einiger Herren Cavaliere, auch, diese musterten die Pferde, erklärten sich sehr zufrieden und kauften sie dem Kutscher

2 crJ?on Händlern erhalten hätte. Der zufriedene und veignugte Kutscher kutschirte heute Morgen wieder heim.

o «n- e lnh a us e n. Im nahegelegenen Gerichtswald (Spessart) macht seit etwa öer dortigen Jagden besorgt: Man findet nämlich fast täglich Rehwild todt im Walde liegen, welchem der Kopf vom Rumpfe getrennt und das Blut aus dem Körper gesaugt war. Nur int Rücken finden sich Eindrücke von Klauen aus denen zu schließen ist daß das Wild erst zu Tode geritten wird. Man hat es muthmaßlich mit emem Feinde zu thun, der sich schließlich als Luchs ent­puppen durfte; vielleicht handelt es sich auch um irgend ein wildes Thier, das einer Menagerie entsprang. Die Jäger machen alle Anstrengungen, der Sache auf den Grund zu kommen. ' 1

.. .. A"? Neuhäusel wird dem PestherPol. SBolSbl. geschrieben: Der piefige Bauarbeiter P^er Klumczek gmg mit einem Kameraden die Wette ein, daß er bei der Emfahrt des Blitzmges m einer Entfernung von 10 Metern über das Geleise setzen werde. Als Prel^ der Wette wurden 3 Deciliter Branntrvein angesetzt und um bcTt ^bben in die Schanze. Als der Zug anbrauste, machte

Kulmczek den tollkühnen Sprung, wurde jedoch von der Maschine erfaßt und gegen «"e,rt wo Ir.?blos liegen blieb. Der zur Stelle gerufene städtisch-

Arzt constatlrte den Tod des Unglücklichen, welcher eine Wittwe und 5 unerwachsene Kinder in Armuth und Roth zurückließ.

. ~7 In T res den wurde vor einigen Tagen im dortigen Zoologischen Garten

«n Handlungsgehulfe festgenommen und der Polizei übergeben, weil derselbe dem Rhlnoceros eine Schachtel Streichhölzer in den Rachen geworfen hatte. Das Thier Streichhölzer auch verschluckt, ohne daß es ihm bis jetzt etwas geschadet wciltigen^^Dursi b°nQ<^ ^cm ^^rschlucken des gefährlichen Bissens zeigte es nur ge-

Paris, 8. Mai. Gestern flog ein Theil der Pulverfabrik von St. Medard bei Bordeaux ^n die Luft. Alle umliegenden Dörfer wurden erschüttert und mehrere Hauser arg beschädigt. Eine Person wurde getödtet.

k p Die Bank von Montecarlo feiert heute ein trauriges Jubiläum,

das fünfzigste Menschenleben ui dieser Saison, d. h. also seit December 1884, ist ihr zum Opfer gefallen. Der Unglückliche, welcher einem Gerüchte zufolge 300,000 Lire an ^prelsaale verloren hatte, erhängte sich in einem Zimmer des Hotel de Russie in Montecarlo. Die hiesigen Blatter haben natürlich in Erfahrung gebracht, daß es ein Lebensmüder war, der sich schon , lange mit Selbstmordgedanken trug und die Absicht, ich dao ^eben zu nehmen, auch in einem Briefe ausgesprochen habe; es sei rein zufällig, daß bteier Einschluß in Montecarlo zur Ausführuiig gekommen fei. Demgegenüber .^ecolo mit Recht daß man solche Schachzüge leicht durchschaue und daß

m v wschleicrnU^ ^nrum ^an^e' ^ie durch die Spielbank bedingten traurigen Zustände -

< "7 Der Druckfehler-Teufel hat jüngst wieder einem Berliner Blatte mitgespielt In demselben hieß es nämlich, der König habe die Premierlieutenants H. und 2). zu uberzartlichen Hauptleuten (statt überzähligen) befördert. Ob das Teufelchen'nicht manchmal den Nagel auf den Kopf trifft?

na , ~ sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.j V^ora, Vostamt, Postschaffner, 800 X Gehalt und 72 X Wohnungsgeldzuschuß.

cj r n:p^-ta-!TV d7r. 26, 2 Postschaffner, je 800 X Gehalt und 180 Wohnungs­geldzuschuß. Cassel, Generalcommission, mehrere Lohnschreiber, Schreibgebühren in Hohe von 25 Pfg. für den Bogen. Auf der strecke Cassel-Frankfurt, bezw. Friedberg- Hanau rc., Eisenbahn-Betriebsamt (Main-Weser-Bahn) zu Cassel, 8 Stationsaspiranten, ft 'Z pro Monat. Darmstadt, Postamt, Packetträger, 750 X Gehalt und 180 X Wohnungsgeldzuschuß. Darmstadt, Postamt I, Briefträger, 800 X Gehalt und 180 Wohnungsgeldzuschuß. Frankenheim-Birxer Chaussee, Großherzoglicher Bezirksdirector in Dermbach, Chausseewärter, 40 X monatlich. Gießen, Postamt, Postassistent, 2,50 X

Q rr, E- EBerlin, 1E Mai. Bei dem heutigen Beginn der dritten Lesung der Zolltarifnooelle war der Reichstag sehr stark besetzt; die knappen Majoritäten in der zweiten Berathung erheischen Vorsicht zum Schutz vor Ueberrumpelung.

x rr Debatten waren zunächst ziemlich unbedeutend, da man hinter den Couliffen mit Erfolg bemüht gewesen war, einige Differenzpunkte zu beseitigen. Den energischen Bemühungen der Interessenten gelang es, die projectirte Erhöhung des Nähfadenzolls von 70 x auf 120 x zu beseitigen, so daß es bei dem alten Satze verbleibt; doch ftll der Reichskanzler ersucht werden, über die bei diesem Artikel bekannt gewordenen Mißstände Erhebungen anstellen zu lassen. Der in zweiter Lesung beschlossene 8oll auf Superphosphate wurde beseitigt, ebenso dasselbe wurde auch bezüglich des Älls auf Dtrontianpräparate von 2 X beabsichtigt, doch wurde bei der Abstimmung durch eui augenscheinliches Versehen des Präsidenten das gegenteilige Resultat proclamirt. Da eine Abänderung dieses Beschlusses geschäftsordnungsmäßig in dritter Lesung nicht möglich ist, so glaubt man dem Nachtheil dieser Bestimmung dadurch ab­helfen zu können, daß man den Termin für das Inkrafttreten dieses Zolls auf den 1. Januar 1896 anfetzen will.

Auf Schlemmkreide wurde von schutzzöllnerischer Seite ein Zoll von 30 Pfg. beantragt und mit 154 gegen 138 Stimmen zum Gesetz erhoben, dagegen gelang es, den Zoll von 0,30 X für Cement zu beseitigen.

Während der Berathung der Getreidezölle erschien Fürst Bismarck und theilte mit, daß nach längeren Verhandlungen mit Spanien ein Vertrag zum Abschluß ge­kommen sei, in dem Spanien auf die Bindung des Roggenzolls (1 X) verzichtet; die Concession die Deutschland dagegen zu machen hat, fei vielleicht dadurch etwas ge- stekgert, daß die ipamsche Regierung eingesehen habe, welche Unbequemlichkeiten dadurch lurbte deuffche Steuerverwaltung beseitigt werden. Es handelt sich hierbei haupt­sächlich um Ermaßiguna der Finanzzölle auf Südfrüchte und Aufhebung bei Olivenöl. Die Agrarier erreichen durch diesen Verzicht Spaniens, daß der Zoll auf Roggen nun auf Pr-ooenienzen aller Lander gleichmäßig Anwendung finden kann.

Von verschiedenen Seiten wurde, so namentlich von dem Abg. Meyer (Halle) die werttragechde Bedeutung dieser Maßregel aufmerksam gemacht, die auch nicht ohne Einfluß auf den Verkehr mit Oesterreich sein würde.

Die Abgg. Möller, Rickert, Stolle und derWelfe v. d. Decken bemühten sich vergeblich, die Schädigungen darmlegen, die die Erhöhung des Roggenzolls im Gefolge haben wurde, aber es wurde derselbe, nachdem Fürst Bismarck einige Ein- wendungen zu widerlegen versucht und dem welfischen Abgeordneten vorgeworfen hatte, daß ferne Partei Landes- und Reichsoerrath treibe, mit 187 Stimmen gegen 139 in namentlicher Abstimmung angenommen.

Wie bis jetzt verlautet, denkt man die vollständige Berathung der Zolltarif­novelle und der Anträge, die morgen zur Discussion stehen, bis zum Ende der Woche erledigen zu können.

Die heutige Sitzung hatte von 116 Uhr gedauert, die morgige beginnt erst < da derselben ein geselliges Zusammensein der Reichstagsabgeordneten beim Reichskanzler vorangeht.

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