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in den verletzendsten Ausdrücken für England die Erklärungen Lord Grauville's und bezeichnet dieselben als eine Schmach für die englische Nation; offenbar sind diese Commentare al« der Ausfluß einer Verstimmung darüber zu betrach­ten, daß der Conflict zwischen Deutschland und England in befriedigender Weise beigelegt worden ist; man hatte in Frankreich wahrscheinlich auf eine tiefer gehende Verstimmung zwischen beiden Staaten gerechnet, vielleicht mit der gehei­men Hoffnung, hierdurch einen engeren Anschluß Englands an Frankreich bewirkt zu sehen. Dagegen wird verstchert, daß die französische Regierung über die Wiederherstellung der guten Beziehungen zwischen Berlin und London lebhafte Befriedigung empfindet.

Am Montag hat auch in der Schweiz die parlamentarische Thä- tigkeit ihren Anfang genommen. In den Ansprachen, welche die Präsidenten des Nationalrathes und des Ständerathes an die Abgeordneten richteten, wurde namentlich der gegen die Anarchisten ergriffenen Maßregeln gedacht und hierbei betont, daß die Schweiz politisch Verfolgten, niemals aber Verbrechern und Anarchisten, Zuflucht gewähren werde.

Von dem in Lissabon tagenden Weltpost-Congreß ist außer dem Anschluß der Cap-Colonie an den Weltpost-Verein als ein weiteres erfreu­liches Eceigniß zu melden, daß Bulgarien, Japan, Argentinien, Brasilien, Chile, Guatemala, Honduras und Urugay dem internationalen Uebereinkommen wegen Austausches von Postanweisungen beigetreten sind. Außerdem haben sich Vene­zuela dem Uebereinkommen bezüglich des Austausches von Werthbriesen und Griechenland dem Postpacket-Uebereinkommen angeschlossen.

Das Cabinet Gladstone hat vom englischen Unterhause am Montag bezüglich seiner egyptischen Politik ein Vertrauensvotum erhalten. Dasselbe be­stand darin, daß das Haus mit bedeutender Majorität mit 173 gegen 56 Stimmen den Nachtrags-Credit für die Expedition nach dem Sudan einschließlich der Creditforderung für den Bau einer Eisenbahn von Suakim nach Berber bewilligte und mit 88 gegen 23 Stimmen die Absendung indischer Truppen noch dem Sudan genehmigte. Größere Ereignisse werden j?doch aus dem sudanesischen Kriegsschauplatz wegen der beginnenden heißen Jahreszeit vor­läufig nicht zu erwarten fein, wenn nicht die Sudanesen selbst solche herbei- sühren. Dieselben scheinen ihren nächsten Angriff aus Suaknn zu richten, in dessen Nähe sie 10,000 Mann concentrirt haben sollen. General Graham, der Oberbefehlshaber des englischen Expeditions-Corps nach dem Ost-Sudan, ist am Montag von Kairo nach Suakim abgereist.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correfpondenz-Bureau.

Berlin, 11. März. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heut- eine Reihe weiterer ErvzeletatS nach den Beschlüssen der zweiten Lesung und vertagte schließlich die wettere Berathung bis morgen 11 Uhr. Im Laufe der Debatte erklärte der Minister Maybach, daß die Regierung die Nothwendlgkttt der Regelung der Vcnfluthlrage nicht verkenne, aber bet der Schwierigkeit der Frage ein vorsichtiges Vorgehen für geboten halte. Der Trennung des Remunerat'onSfondS von dem UnterstützungssondS für Bahnbeamte, sowie der Scheidung des Remunerationsfonds in einen solchen für höhere und untere Beamten stände nichts entgegen. Der Finanzminister gab die Zusage, daß der Stadt Altona die für den Fall deS Zollanschluff:S Hamburgs betreffs etuee Ertt- fchädtgung gemachten Versprechungen erfüllt werden würden.

Berlin, 11. März. Bezüglich der englischen Meldungen, daß Deutsche auf britischem Gebiete die britische Flagge ntedergeholt hätten, bemnkt dieNordd. Allg. Ztg.":Hier liegen keine derartigen Meldungen vor. In amtlichen Kreisen glaubt man nicht, daß ein derartiges Vorgehen im Widerspruch mit dem völkerrechtlichen Her­kommen gerade im gegenwärtigen Augenblick möglich war. Soviel bekannt ist, befindet sich Contceadmlral Knorr noch in jenen Gewässern und es ist nicht denkbar, das seitens dieses erfahrenen und besonnenen Offiziers die den fremden Flaggen schuldige Achtung nicht beobachtet wäre. In amtlichen Kreisen wird die Vermuthung ausgesprochen, daß eS sich um Vorgänge handle, welche nicht von Deutschen herrüh^en, auch nicht auf britischem Gebiet, sondern auf den angeblichen Acquisstionen des Polen RogozinSkt stattgefunden haben. RogozinSki'S Unternehmungen halten eine antideutsche Tendenz. In der Richtung dieser Tendenz könne es ja auch liegen, wenn man daS Aufziehen und Nteberziehen der englischen Flagge ad hoc unter geeigneter Jnsceniruug herbei- führe, um demnächst Eotrüstungstelcgramme nach England zu werfen, um dort gegen Deutschland, zu Hetzen." DieNordd. Allg. Zig." bemerkt weiter, daß die von RogozinSkt angeblich tm Namen der britischen Regierung gemachten Erwerbungen von letzterer bisher nicht übernommen seien, auch voraussichlfich nicht Übernommen werden sollen, weil dieselben von RogozinSkt ausschließlich in antideutscher Berechnung behufs Ein­engung der dortigen Erwerbung deutschen Territoriums acqutrtrt worden wären.

München, 11. März. Heute Vormittag fand die Eröffnung der vom bayeri­schen AltenhumSveretn veranstalteten Ausstellung vorgeschichtlicher Gegenstände statt. Der Eröffnung wohnten der Cultusmtnister, Vertreter der Behörden und die Spitzen der wissenschaftlichen Corporattonen bei.

Wien, 11. März. Abgeordnetenhaus. Der Unterrichtsminister führte gegen­über den gestrigen Ausführungen di.s Abg. Greuter auS, daß er dessen zifferwäßige Daten bezüglich der Confesston der Lchrkcäfte an der Univ-rsttät nicht controltren könne, weil bet der Ernennung nur auf Lehrtüchtigkeit, wissenschaftliche Begabung und Würdig­test gesehen werde, aber nicht auf die Confession. Das Verhalten der Hörer der Wiener Universität auS Anlaß der Anwesenheit des Kaisers bet der Eröffnung der Wiener Universität fet ein mustergültiges gewesen; dieselben hätten daS vom Staate und den Behörden von jeher in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt und nicht nur natürliche Ehrfurcht bethättgt, sondern auch aus jeder Aeußerung wahre Begeisterung für den Kaiser und die Dynastie erkennen lassen. Diese Ausführungen deS Ministers wurden von dem wiederholten Beifall der Ltnkm beßldtet

Paris, 11. März. Eine Depesche derFinancial NewS" aus Rios meldet: Englische, französische und italienische Unterthanen hatten wegen der durch das chilenische Bombardement von Ptsagua ihnen zugefügten Schaden Entschädigungsansprüche geltend gemacht, mit deren Eatschetdung ein brasilianischer Schiedsrichter beauftragt war. Derselbe entschied gegen Chili und verließ in Folge der durch diese Entscheidung hervor- gerufenen Haltung der chilenischen Regierung Santjago. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Brasilien und Chili sind in Folge dessen suspendüt.

London, 11. März. Die Königin hat den englischen Delegirten bet der Berliner Congo-Conferenz, Meade und Crowe, den Bathorden 3. Claffe verliehen.

DieTimes" glaubt, daß ein Zusammenstoß an der afghanischen Grenze, da die Russen neuerding« in der R.chtung von Herat weiter vorgegangen seien, nicht unwahrscheinlich sei; die Afghanen seien unter Rath und Beistand der Vertreter Eng­lands auch vorbereitet, einer Invasion Widerstand zu leisten; LumSden sei angewiesen, unter Umständen die Vertheiotaung Afghanistans zu ocgan'siren. Der Emir von Afghanistan habe den Beistand der Engländer zur Verstärkung der Brfestigungen von Herat gegen einen möglichen Angriff förmlich nachgesucht.

London, 11. März. DaS Reuter'jche Bureau meldet aus Kairo, daß die inter­nationale Commission zur Regelung der SchifffahrtSfretheir des Suezkanals demnächst zusammentrM.

Im Unterhause fragte O'Connor an, ob die Nachricht von dem weiteren Vorrücken Rußlands an der afghanischen Grenze wahr sei. ChilderS antwortete, er habe keine Information.

Rom, 11. März. DieAsenzia Stefant" meldet: In Folge des Gerüchtes, der Mahdi beabsichtige, Emissäre in die Gegend von Massauah zu entsendens, erhielt Oberst Saletta in Massauah entsprechende Weisung und traf bereits seine Vorsichts­maßregeln.

Der Sultan spendete für die Opfer des CyclonS in Catania und der Cholera­epidemie fünftausend Francs.

Bukarest, 11. März. Auf eine Interpellation Cogalniceanu's in Be­

treff Der Erklärung des ungarischen Hanbelsministers über die Zollerhöhung aus Rohstoffe und die Aufrechlhaltung des Verbotes der Zufuhr rumänischen Viehes erklärten Bratiano und Campineano, die Regierung werde mit dem Parlamente ihre Pflicht thun. Die Kammer nahm mit 78 gegen 10 Stimmen (9 Abgeord­nete enthielten sich der Abstimmung) eine Tagesordnung an, welche Vertrauen aus die Energie und den Patriotismus der Regierung ausfpricht.

Hongkong, 11. März. Meldung derAgence Havas": Die chine­sische Stellung um Keelung ist nach fünftägigen Kämpfen genommen. Die Ver­luste her Franzosen betragen 40 Tobte 200 Verwundete.

Vermischte-,

Gießen, 11. März. Am 6. März, Morgens um V-2 Uhr, fand in den aus­gedehnten Kohlenwerken deS Grafen Heinrich Larisch bei Karmin (Bezirk Fretßadt in Schlesien) eine Gcuben-Katastrophe statt, bit in ihrem Umfange außergewöhnlich, in ihren Einzelheiten und Folgen entsetzlich ist.

Wir entnehmen den zahlreichen Depeschen des bestunterrichteten BlatteS, bet WienerNeuen freien Presse" folgende nunmehr amtlich festgestellte Thatsachm. Im östlichen Reviere deS genannten Steinkohlenbergwerkes erfolgte in einer Tiefe vsn ca. 160 Metern eine Explosion schlagender Wetter. Bon 128 Mann, die an der Stelle des Unglücks arbeiteten, konnten sich nur 18 retten, die übrigen 105 verunglückten. Die Explosion machte sich durch eine furchtbare Detonation im weitesten Umkreise bemerkbar; eine Menge heradstürzenden und nachstürzenden GesteimS verhinderte die sofort in Angriff genommenen RettungSarbritrn- Sogar die Bergung der Tobten schreitet nur langsam vorwärts, ja sie wird nach Aussage der Fachleute an 14 Tage in Anspruch nehmen. Die Verunglückten hinterlassen 43 W ttwen und 79 Waisen; der Jammer und daS Elend in dem armen Dorfe soll grenzenlos sein. Wir wollen hier die herzzrrrechenden Züge des Schmerzes und der Verzweiflung nicht wiedererzählen, die sich bei der Agnoscirung der dis jetzt zu Tage geförderten Todten ereigneten; solche Ausbrüche unsäglichen Leides lassen sich denken und fühlen kaum aber beschreiben. Hoffen wir, daß dem Leid die Liebe auf dem Fuße folgt, daß rasche Hilfe die armen Hinterbliebenen unterstützt und versorgt; dies Gebot der Humanität teilt in erster Linie natürlich an den reichen Besitzer heran, der ba8 Leben in London dem Aufenthalt to dem armen Bergmanns-Distrikte vorzog.

ES werden schon jetzt, besonders in den Wiener Blättern, Stimmen von Fach­leuten und Autoritäten laut, die unS schließen lassen, daß bis j tzt leider noch nicht Alles geschehen ist, um baß Leben ber armen Bergleute nach bestem Können und nach btn Erfahrungen der Wissenschaft gegen solche Unglücksfälle zu schützen. Die Sicherung der Arbeiter in den Masfinwerckstätten unter der Erde soll und muß der Gegenstand fortwährender Aufmerksamkett der Wissenschaft und der Behörden sein; nur bit schärfste Controle über die Befolgung der bestehenden und zu schaffenden Vor­schriften gibt diesen Vorschriften Werth. Und wie nach der Rtngtheaterkatastrophe in Wien der Schutz derer, die das Vergnügen suchen, Gegenstand bessernder Vorschläge und Grund neuer Einrichtung geworden ist, so soll daß Massenunglück bet Karwtn Regierungen und Volksvertretungen ein Sporn sein, unausgesetzt für die Sicherheit der armen Menschen zu sorgen, die in schwerer Arbeit der Erde ihre Schätze adriugen.

Darmstadt, 11. März. (Militärdienstnachrichten) Prinz v. Battenberg, Durch!., Secondelieutenant vom 1. Garde-Regiment z. F, ä la suite des Regiments gestellt; Wolf, Unterarzt vom 1. Großh. Drag.-Regl. (Garbe-Drag. Regt.) Nr. 23, zum Assistenzarzt 2. Cl. befördert; Dr. Thilo, Oberstabsarzt 2. Cl. und Regts.- Arzt vom Rhein. Ulanen - Regiment Nr. 7 zum 4 Großh. Jnf.-Regt (Prinz Carl) Nr. 118 verfitzt; Dr. Duvinage, Assistenzarzt 1. Cl. vom 2. Großh. Jnf.-Regt. (Grotzherzog) Nr. 116, zum BezilkS - Commando des Referve-Landw.-Regts. (Berlin) Nr. 35 versetzt.

Darmstadt, 8. März. DasFranks. Jour." meldet: Die gestern unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Ohly hier tagende Conferenz der Vertreter hessischer Städte sprach sich hinsichtlich der Communalsteuervorlage zunächst freilich mit nur schwacher Mehrheit dahin auS, daß den Städten mit Städteordnung innerhalb ge­wisser Grenzen eine vollständige Autonomie in Steuerangelegenheit gewährt werden möge, accrptirte weiter die Zuziehung der ganzen Kapitalrentensteuerkapttalien, während man sich damit einverstanden erklärte, daß die Etnrommensteuerkapitalim, wie seither, nur zur Hälfte zugezogen werden sollen; endlich sprach mau sich noch dahin aus, daß es anzustreben sei, die Einkommen unter 500 «M. auch von der Communalsteuer f«si- zugeben.

Darmstadt, 9.»z. Heute Morgen begaben sich Se. Königl. Hoheit der Großherzog per Wagen nach Gernsheim, um daselbst die neuentdeckte Römerstätte zu dksichtrgen. Allerhöchstdersrlbe wurde dort von Herrn Kofler empfangen, welcher die daselbst fiattßcfunbenen Ausgrabungen geleitet Halts. Zunächst begaben sich Se. Kgl. Hoheit nach der durch die ganze Niederlassung von Nord nach Süd ziehenden Haupt­straße, welche auf eine große Strecke freigelegt war und nun auf ihre Grundlage unter­sucht ward. Sie zeigte eine Dicke von 55 Ctm. und bestand in ihrem untersten Thrile aus aufrecht gestellten Kalksteinen, welche durch einen Mörtelgutz miteinander vrr- bunben waren; darauf folgte eine beinahe handbreite Schicht von Kalkmörtel und auf dieser ruhte ein Pflaster von platten Sandsteinen, welche ebenfalls mit Kalkmörtel ver­bunden und überdeckt waren. Recht« und links von der Straße waren Gebäudereste freigelegt, von denen das eine einen gut erhaltenen Estrich aus Mörtel und Sandstein- brocken zttgte. Im Verfolg der Straße wurde eine an derselben liegende Boden­erhebung besichtigt, unter welcher man einen Mauer- oder Thorabschluß vermuthet und eine 2Vr Meter dicke Mauer und einen daran befindlichen Schmelzofen aufgedeckt hatte. Der Weg führte über reich mit TrÜmmerresten von Mauern und Gefäßen bedeckten Acker bis zu dem dicht bei Rohrheim befindlichen Winkelbachgraben, wo auf der Flur am steinernen Hau8" schon vor einigen Jahren von Herrn Kofler Reste von Hyps- eausten waren gefunden warben. Se. Kgl. Hoheit nahmen den Eindruck mit, daß bei Gernsheim eine der größeren Römerstätten am Rhein und nach Mainz wohl die größte in Hessen zu suchen sei. Die Gesammtlävge der Ausdehnung beträgt, wenn die An­gaben der Ackerbesitzer nicht trügen, mindestens 1600 Meter und die Breite ist auf cit> 700 Meter zu schätzen.

Se. Königl. Hoheit besichtigten außerdem noch in der Wohnung des Mühleo- besitzerS Jean Roth verschiedene auf dessen Grundstück gefundene Gegenstände und geruhten dort einen von dem Hausbesitzer gastfreundlich off ehrten Imbiß entgegen­zunehmen.

Auf der Rückfahrt nach Darmstadt besuchten Se. Königl. Hoheit noch die im Gernsheimer Wald längs der Plackenschneise ziehende und nach Gernsheim führende Römerstraße, welche an einzelnen Stellen im Felde von Herrn Kofler freigelegt worden war, und kehrten dann Über Bickenbach nach Darmstadt zurück. (D. Z)

Mainz, 8. März. Am SamStag Nachmittag fiel unterhalb der Eisenbahn- brücke ein Schiffer aus Oppenheim an seinem vor Anker litgenden Schiff in den Rhein und ertrank. Die Leiche konnte noch nicht geländet werden. In der Nahe des RheinthorS wurde gestern Vormittag die Leiche eines Soldaten vom 27. Artillerie- Regiment geländet. Der Soldat war seit dem 10. Decemder v. I. aus der Kaserne verschwunden.

Stuttgart, 9. März. (Allgemeiner Deutscher VersicherungSoerein.^ Im Monat Februar 1885 wurden 578 Schadenfälle angemeldet und zwar 421 äußere Ver­letzungen und 157 innerliche Erkrankungen. Von den Unfällen hatten 5 den sofortigen Tod und 38 eine gänzliche ober theilwtise Invalidität der Verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben im Monat Februar 23. Neuaufgenommen in den Verein wurden in diesem Monate 3214 Personen. Alle vor dem 1. December 1884 eingetretenen Schäden incl. der Todes- und Jnvalidtiütsfälle sind bi« auf die von 22 noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. 1760

uub Wrrksd'L.

Limburg, 11. März. Rother Weizen «X 15.90, weißer. Weizen 15.6o, Korn cX 1210, Gerste JL 10.75, Hafer JL 7.70, Kartoffeln a 100 Pfund <A 0.00, Erbsen ä 100 Pfund 00.00.

Frankfurt, 11. März. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu vH. 2.80-3.10, Stroh 2.002.40, Eier das Hundert X 5.407.50, Butter 1. Qualität 0.90, 2. Qualität JL 1.10, Kartoffeln per Centner JL ^-002.2a,

Kohlrabi 3-0 H pr. St., Erbsen 100Kg. 22.00-30.00 ^L, Rothkraut pr. St. 20-30 4, Huhn^L 1.502.00, 1 Ente JL 2.003.50, 1 Taube 4060^, Hahn1.90-2.50, Gans vH. 6-10.00, Welsche JL 5.00-10.00.

mögen Hetzen -gfc wf» W W® AeI 'M-

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tm Wiesecker @i Mittwoch dra 1 von Vormittags soll im Wiesecker E den Dißricten Kornb psütze nachverzeichnete werden:

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Wtt 55 53 B- Bau-, Werk- un

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Bemerkt wird, daß Mrst zur Versteigern^ Weck, am 11. $ Argem«

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