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Die Engänge wurde» theilS zur Cftculation gegeben, theilS den Acten und der Kasse überwiesen- t
1) Großb. Amtsgericht G!cß?n strllte an die Kammer das Ersuchen, die ve- stimmnngen des M wstertalausschretbens vom 6. December v. I, betreffend Revision der Handelsregister, zu prüfen und bezügliche Vorschläge und Anschauungen mitthesien zu wollen.
Die Handelskammer hatte den ausführlichen Bestimmungen des Mtuisterial- ausschretbens wette»gehende Wünsche nicht hinzuzufügm, erachtete jedoch eine periodische und zwar alljährlich etwa innerhalb der beiden letzten Monate e-neS jeden Jahres stattfindende Revision für nothwendig, um die einmal gewonnene Correcthett der Register auf die Dauer stcherstellen zu können. Mit Bezug auf $ 2, Abs 2 des Ausschre bens wurden für die von Großh. Amtsgerichte dahier demnächst vorzunehmende einmalige Revision der Handelsregister als mitwtrkmde Beisitzer die Herren S. Heichelheim^ A- Katz. C. Klingspor, A. Kraatz und A. Ztutzer in Vorschlag gebracht.
2) Das an die Großh. Kreisämter gerichtete und der Kammer zur gleichmäßigen Nachachmog m tgetheilte Amtsblatt Großh. M'n steriumS des Innern und der Justiz Nr. 3, vom 22. Januar 1885. enthält bie Bestimmung, daß in Fällen, in denen auf consularischem Wege in den Niederlanden eine Auskunft eingezogen werden oder um Veranstaltung von Nachforschungen, sowie um Vornahme von Amtshandlungen vachgesucht weiden soll, die desfallsigen Anträge, insofern es sich um Fragen von allgemeinerem Interesse oder solche handeln sollte, welche sich nicht auf den Amtsbezirk eines einzelnen ConsulatS in den Niederlanden beschränken, ausschließlich an das Kaiserlich deutsche Generalconsulat zu Rotterdam zu richten find.
3) Nach einer der Kammer gewordenen Mittheilung besteht in Christiania eine unzuverlässige deutsche Firma, welche neben Agentur- und Co^cessions-Geschästen auch für eigene Rechnung Handel treibt. Es wird dies mit dem Ansügen zur Kenntniß der Jntereffenten gebracht, daß besondere Anfragen darüber, ob sich gegen eine Geschäftsverbindung mit einer bestimmten Firma in jener Stadt Bedenken ergeben, zunächst an die Kammer- gerichtet werden möchten.
Gießen, 11. März. Gestern Abend fand in einem Hause der Neustadt, wie auch in der Sonnenstraße ein sogen. Gardinenbrand statt. Rasche Hülfe und schnelles Abreißen der Vorhänge dämpfte beide Male sofort das Feuer.
— Schon seit geraumer Zeit werden die Gartenhäuschen des Schiffenberger WegeS und Nahrungsverges von einem Sv tzbuben erbrochen und ihres Inhaltes, bestehend meistens in Gartengeräthschaften. beraubt. Heute Morgen gelang eß, des Einbrechers habhaft zu werden und denselben dingfest zu machen. Hoffentlich werden die Gartenbesitzer nunmehr Ruhe vor derartigen Besuchen haben.
Von Seiten des Bundesraihs wurde eine Erklärung nicht abgegeben, waS auf ein großes Interesse an dem Zustandekommen dieses Gesetzentwurfs seitens der verbündeten Regierungen nicht schließen läßt. Nur mtt einer geringen Majortät wurde die Verweisung des Antrags an eine Commission b schlossen.
DieustaqdenN.
von Vormittags lomnt in hiesigem M NyiR:
6 schwere Eichen-Zl<
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Holz geeignet,
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Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondonz- Bureau.
Berlin, 10. März. Das Abgeordnetenhaus lehnte heute bei der dritten Lesung des Etats mit 162 gegen 152 Stimmen den Antrag, die Zahl der Lotterieloose und damit auch die Einnahmen aus der Lotterie zu verdoppeln, ab und nahm dagegen den Antrag an, dis Regierung aufzufordern, die Befelti- auna aller Staatslotterien in Deutschland herbeizusühren.
Bremen, 10. März. Der Brand des Reismühlen-Etablissements von Anton Nielsen u. Comp. ist heute gegen Morgen gelöscht morden. Trotzdem das Feuer auf die Ausbruchsstelle beschränkt blieb, ist der Schaden doch ein bedeutender. März. Sitzung des Landtages. Der Staatsminister Graf
Görtz Wnesverg gav folgende Erklärung ab: ES liege die Annahme nahe, daß seit Schluß deS außerordentlichen Landtages am 17. December v. I. Schritte geschehen seien, um die wichtige Frage der Thronfolge zur Klärung zu bringen; daher fei die Landesvrrsammlung berechtigt, Msttheflungen der Regierung zu erwarten, umsomehr als eine Menge Gerüchte in den Zeitungen verbreitet seien, daß die Landesregierung bereits in Verhandlungen bezüglich der Thronfolge eingettitm sei; man habe auch auf die letzte Anwesenheit des Ministers in Berlin verwiesen. Diese habe aber wesentlich rum Grunde gehabt, den Austausch von RatificationSurkunben der EstenbahnvertragL berbeizuführeu. Der RegenffchaftSrath halt- es für sachgemäß, dem Landtage davon Mittheilung zu machen. Was die gegenwärtige Lage der ThrvAfolgefrage betreffe, fei die Sachlage seit dem 17 December wesentlich dieselbe wie damals. ES seien bei der Landesregierung von keiner Seite und namentlich nicht von Seiten deS Herzogs von Cumberland, der ja bisher allein Rechte auf die Thronfolge im Lande beansprucht habe, irgend welche Schritte zur Klärung der schwebenden Thronfolgefrage geschehen. Odin dieser Beziehung und inwieweit an anderer Stelle Schritte geschehen seftn, darüber sei die Landesregierung nicht in der Lage der Versammlung irgend welche Mittheilung machen zu können. Ob in den kommenden Monaten bis zum Ablaufe des Sterbejahres Ereignisse eintreten werden, die eine neue Phase in der Thronfolgefrage Herbriführen werden, darüber stehe der Landesregierung keine Kenntniß zur Seite, er vermöge dm über keine Msttdeilurig zu machen. Sollte bei Ablauf des Sterbejahres der Landesregierung eine Mtttheilung, welche geeignet wäre, Verhandlungen herbeizuführen, nicht zugehen, so werde die Landesregierung und der Regentschaftsrath, gestützt auf den S 16 des Rtgenischaftsgesetzes, der Landesversawmlung nach dem 18. October diejenigen Vorschläge unterbreiten, welche dieser Paragraph an die Hand gibt. Bis dahm bitte der Regentschaflsrath das demselben bet der Führung der provi- forischkn Regierung kvtgegengebrachte Vertrauen bewahren zu wollen, da« werde demselben bet der Lösung der obliegenden schwierigen Aufgabe eine Stütze gewahren. (Lebhaftes Bravo.) , . „
Brüssel, 10. März. Der Ministerpräsident Bernaert übergab der Kammer Actenstücke bezüglich der Berliner Conferenz und brachte einen Gesetzentwurf behufs Genehmigung der Conferenzbeschlüsse. Der Präsident der Repräsentanten- Kammer, Thibeaut, schlug darauf die Ernennung einer Commission vor, welche beauftragt werden soll, eine Glückwunsch-Adresse an Den König auszuarbeiten. Die Kammer nahm den Vorschlag Thibeau's einstimmig an.
Paris, 10. März. Eine der hiesigen Vertretung von Guatemala zuge- gangene telegraphische Nachricht bestätigt, daß der Präsident Barrios von Guatemala mittelst Dekret erklärt hat, Die Staaten Central-Amerikas zu einer Union in einer Republik einigen zu wollen. s ,
London, 10. März. Der „Daily Telegraph" spricht die Erwartung au8, daß das zwischen England und Deutschland hergestellte gute Einvernehmeni sich bald in ein festes Bündnitz verwandeln werde und empfiehlt, Dilke als außerordentlichen Botschafter nach Berlin zu sendm, damit das von Lord Granville und Graf Herbert Bismarck begonnene Werk vervollkommnet werde. r .
_ Die „Pall Mall Gazette" will wissen, daß nach Berichten, die gestern Abend eingetroffen, die russische Vorpostenabtheilung bei Zulficar eine Vorwärtsbewegung gemacht habe. Eine Collision mit afghanischen Vortruppen erscheine demnach nicht unmöglich-^ ^^sigen Blatter erwähnten mehrfach, daß die englische Flagge in Victoria von Deutschen herabgenommen sei. Nach einer Mittheilung des Londoner SecretarS der Bapt'sten-Mission in Victoria glaubt die „Pall Mall Gazette* annehmen zu können, daß es sich nicht um Victoria, sondern nm den benachbarten Bergdistrict handle, wo der Pole Rogozinskl die Flagge ausgehißt habe, lieber den ganzen angeblichen Vorgang fehlen biS jetzt irgend welche zuverlässige Mittheilungen. ,
London, 10. März. Im Unterhause erklärte Fitzmaunee aus die Anfrage Gorst's, die Depesche Bismarck'S vom 5. Mai sei Granville nie miige- theilt, nur ein Theil derselben sei Granville vor etwa 10 Tagen vertraulich Vorgelesen worden. Er glaube nicht, daß irgend einem Staatsinteresse durch weitere Schritte in dieser Sache gedient werden würde. Slagg wurde von Fitz- maurice erwidert, die englischen Handelsinteressen innerhalb des Gebietes des Sultans von Zanzibar seien durch Vertrag geschützt, außerhalb des Gebietes des Sultans fielen dieselben unter die Bestimmungen für Handelsfreiheit, die aus der jüngsten Berliner Conserenz vereinbart worden sind.
— Oberhaus. Granville antwortete Salisbury, weder die englische Regierung, noch die hiesige deutsche Botschaft habe eine Bestätigung von einer angeblichen Beschimpsung der englischen Flagge in Victoria erhalten. Wie indessen auch die Sache sich verhalten möge, er sei aus Grund Der freiwilligen Erklärung Bismarck'S Damals, als das Gerücht von der Proklamirung des deutschen ProtectoratS über Samoa eintraf, sowie auch auf Grund der Thatsache, daß die Unterhandlungen Englands mit Deutschland über die colonialen Angelegelegenheiten gegenwärtig in freundschaftlicher Weife geführt werden, davon überzeugt, daß dieser Zwischenfall zu keinen unangenehmen Verwickelungen führen werde. Aehnlich sprach sich Gladstone im Unterhause unter lautem allseitigem Beisall aus.
— Das Unterhaus hat den Nachtrags-Credit für die Expedition nach dem Sudan, einschließlich der Creditforderunq für den Bau einer Eisenbahn von Suakim nach Berber, mit 173 gegen 56 Stimmen bewilligt und mit 88 gegen 23 Stimmen die Absendung indischer Truppen nach dem Sudan . genehmigt. ____________________________
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G. Gießen, 11. März. (Sterblichkeit in Gießcn.j Die Anzahl der Sterbfälle belief sich während der Wocke vom 1. bis 7. März tm Ganzen auf 9, wovon sich 5 bei Ecwachftnen, 4 bei Kindern ereigneten. Diese Letzteren hatten sämmtlich das erste Lebensjahr noch nicht zmückgelegt und war bet denselben Todesursache: Krämpfe 2mal, Gehirnentzündung, Darmentzündung je einmal. Von den erwachsenen Personen starben 2 an Lungenschwindsucht, je eine an Blasenstein, Brtghtrscher Krankheit, Vergrößerung der Vorsteherdrüse.
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Der Anfang ist im T bei bei Nr. 5.
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Gießen, 11. März. [4. Sitzung der Großh. Handelskammer am 10. Februar s Gegenwärtig waren die Herren F. C> B. Koch, S. Heichelheim, A. Katz, C. Klingspor und A. Zinßer.
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Haut- u. Goschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5, StiftftlriRHP 22 i. Auswärts brieflich.
- Kirchliche Anzeigen öer evanpfl Gemeinde.
, f Mittwoch, 11. März, Abends 6 Uhr, in der Kirche, 4. Passionsandacht i Pfarrer Dr. Nauman n."
Darmstadt, 10. März. sDte Sterblichkeit im Großherzogthum Hessen ] Im Monat November 1884 betrug die Zahl der im Großherzogtbum überhaupt Verstorbenen, ausschließlicb der Todft^borenen, 1668 aegen'.lö93 in b?m vorausgeganaenen Monate; davon entfallen auf die Provinzen Starkenburg 673 (664), Oberhessen 415 (400) unb Rheinhessen 580 (529). Die Sterbeziffer des Monats November berechnet sich tm Großherzogthirm im Ganzen (auf 10,000 Einwohner) zu 17.1 gegen 16,4 und in den einzelnen Provinzen nach ihrer Rangfolge zu 16,3 gegen 16,1—15,3 gegen 14,7 und 20,0 gegen 18,3; dieselbe erfuhr sonach in der Provinz Rhetnheffen die erheblichste Zunahme. Von den Verstorbenen überhaupt waren Kinder unter 15 Jahren 706 (726) und darunter vor Vollendung des ersten Lebensjahres Verstorbene 384 (451) und tm Alter vom zweiten bis fünfzebr-trn Jahre 322 (275); der Alterkkategorie der Erwachsenen gehörten an 962 (867). T^otz einer nicht unerheblichen Abnahme der Sterbee fälle im ersten Lebensjahre mit einem MmuS von 64 blieb die Kindersterblichkeit tm Ganzen mit 20,4 auf 10,000 gegen 20 9 im Vormonat eine hohe, der Abnahme der Ktndersterblichkeit tn den Provinzen Starkenburg und Obe:Hessen steht eine erhebliche Zunahme derselben in der Provinz Rheinbcssen gegenüber unb zwar in Folge zunehmender Verbreitung der Malern und auch dLs K uckhustenS dasrlbst. Die Zunahme der Erwachsenensterblichkett war in der Provinz Rhcinbeffen dagegen minder bemerklich als in den beiden anderen Provinzen. Todesfälle in Folge von epidemischen Kravk- betten wurden im November 212 gegen 165 im October gezählt, davon kommen auf Starkenburg 72 1(52), auf Oderhessen 27 (36) und auf Rheinhessen 113 (77). Bon den hierher zählenden Krankheiten hatten Mafern 80 (43), wovon 66 auf Rheinhessen unb 14 auf Starkenburg entfallen. Scharlach 15 (16), Keuchhusten 20 (14), Typhus 18 (23), Rachenbräune 42 (25). Halsbräune 23 (30) beide Krankheitcn zusammen 65 (55), Rose 4 (4) und Wocher.oettfieber 10 (10) Sttrb^fälle veranlaßt. Todesfälle im Wochenbett wurden außer den l-tzterm verzeichnet 12 (8). Von nicht epidemischen, hervorragenden Krankheiten betrafen Lungenschwindsucht 180 (163), akute entzündliche Krankheiten der Athmungsorgane 175 (133), Gehirnschlagfluß 47 (40); akuter Gelenkrheumatismus 1 (1) und Darmkatarrh unb Brechdurchfall 59 (84) unter den Verstorbenen. Allen übrigen Krankheiten zusammen waren erlegen 700 (680) Personen; nicht ermittelt wurde die tödliche Krankheit bet 250 (282). Todesfälle gewalsamer Art kamen vor 32 (37) unb zwar durch Verunglückung 13 (22), durch Selbstmord 15 (14), durch Mord und tödtlicke Körperverletzung 4 (1).
Im Monat Deeemher war die Zahl der Sterbefalle wie in der Regel eine höbere, gegen 1668 im Vormonate wurden deren nunmehr 1875 verzeichnet. Von diesen entfallen aut die Vrov'nzen Starkenburg 731 (673), Oberhessen 461 (415) uvd Rheinhessen 683 (580). Die Sterberate drS Monats betrug tm Großhrrzogthum überhaupt 19,3 gegen 17,1 im November und tn dsn Provinzen nach ihrer Rangfolge 17,7 gegen 16,3—16,9 gegen 15,3 unb 23,6 gegen 20,0; hiernach weist auch im December die Provinz Rbeinhesstn die erheblichste Zunahme der Sterbl'ckkeit auf. Unter den iw Großherzogthurn überhaupt Verstorbenen befanden sich Kinder unter 15 Jahren 850 (Im Vormonat 706), darunter waren vor Vollendung drS ersten LebenSjabreS Verstorbene 461 (384) und tm Alter vom zweiten biß fünfzehnten Jahre 389 (322); den Erwachsenen gehörten an 1025 (962). Während die Sterbeqaote der Erwachsenen oov 15,4 auf 16,4 (auf 10000) gestiegen war, hatte sich die der unter 15jährigen von 20,4 auf 24.5, also beträchtlicher erhöht; letztere war indessen in der Provinz Starkenburg nur von 18,0 auf 20,0, in Oberhessen von 12,6 auf 16,2 in Rheinhessen aber von dem an sich sehr hohen Betrage von 31,7 im Vormonat auf 39,7 gestiegen unb zwar vor« zugSwetse in Folge einer zunehmenden Verbreitung brr Masern im Kreise Mainz. — An epidemischen Krankheiten waren im Dccember 246 Personen erlegen gegen 212 im Vormonate unb von diesen tn Stark nburg 57 (72), tn Oberhessen 33 (27) und in Rheinhessen 156 (113). Von den hierher rechnenden Krankheiten hatten Masern 109 (80) Sterbefälle veranlaßt, wovon auf Rheinhessen 98 unb auf Starkenburg 11 eofe fallen, Scharl-ichfieber 20(15), Keuchhusten 25(20), Rachenbiäune 46 (42), Halsbräune 20 (23) — beide Krankheiten zusammen 66 (65) — Typhus 12 (18). Rose 5 (4) unb Wochenbttefieber 9 (10). Im Uebrigen waren noch in Folge deS Wochenbetts 10 (12) Frauen verstorben. Von andern vorherrschenden Krankheiten hatten Lungenschwindsucht 223 ('m Vormonat 180), akute entzündliche Krankheiten der Aihmungdorgom 231 (175), Gehirnschlagfluß 46 (47). akuter Gelenkrheumatismus 4 (1) unb Darmkatarrh unb Brechdurchfall 38 (59) Todesfälle veranlaßt. Allen übrigen, vorstehend nicht aufgeführten Krankheiten waren erlegen 785 (700) Personen; unbekannt blieb die den Tod bedingende Krankheit bei 266 (250) Verstorbenen. Todesfälle gewaltsamer Art wurden verzeichnet 26 (im Vormonat 32) unb baruntrr durch Verunglückung 16 (13), durch Selbstmord 7 (15) unb durch Mord und tödiftche Körperverh tzung 3 (4).
— Da die in heutiger Nummer unseres Blattes angrkündfgte Mufterausstellung der Firma Specht & Vierer in Ravensburg (Württemberg) nur bis künftigen Samstag geöffnet ist, so machen wir die hiesigen Hausfrauen darauf aufmerksam, denn so viel mi'-- vernommen, soll dieselbe insbesondere in Vorhangstoffen Außerordentliches bieten, nicht nur tm Preise, sondern auch in Bezug auf Auswahl und ecbonaui- Nichtbestellern ist der Zutritt gleichfalls gerne gestattet und empfehlen wir daher den Besuch, denn ^Ueberzeugung macht wahr'. -


