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licher Demonstrationen vorbrächten. Hierauf zerstreuten sich die Arbeiter ohne Störung der Ordnung.

Amsterdam, 9. November. In Folge Weigerung des Bürgermeisters, die Arbeiter zu empfangen, entsandten dieselben zwei Deputirte, welche Gehör erbaten. Der Bürgermeister lehnte es mit Rücksicht auf die stattfindende Sitzung ab, dieselben zu empfangen. Die Deputirten baten deshalb schriftlich für morgen um Gehör. Da die Menschenmenge vor dem Rathhause nur langsam sich entfernte, wurde sie durch die Polizei zerstreut. Die Behörden trafen für den Abend die erforderlichen Vorsichts­maßregeln.

Athen, 9. November. Nach einem Telegramm aus Kreta hätte der Gouver­neur den amtlichen Verkehr mit dem griechischen Consnlatsoerweser, dessen Abberufung die Pforte verlangt, eingestellt.

Rom, 9. November. In der Provinz Palermo kamen gestern 12 Cholera- Erkrankungen und 3 Cholera - Todesfälle vor, davon entfallen auf die Stadt Palermo 5 Erkrankungen und 2 Todesfälle.

Rangun, 9. November. Meldung des Reuter'schen Bureaus.^ Die Ant­wort Thibau's auf das englische Ultimatum ist eingetroffen. Dieselbe ist in feind­seligem Tone gehalten und bezüglich der Forderung Englands, die auswärtigen Be­ziehungen Birmas zu controliren, erklärt der König, er müsse hierüber erst Deutschland, Frankreich und Italien consultircn. Die Antwort wird keineswegs als befriedigend erachtet und die englischen Truppen werden die Grenze sobald als möglich überschreiten. Vier Regimenter gehen bereits in Flußdampfern den Jrawaddy hinauf.

Lokales.

Gießen, 10. Nov. Gestern Vormittag mit Schnellzug 989 traf eine Anzahl Herren aus Darmstadt. worunter Herr Geh. Stantsrath Knorr und Ministerialrath Horst, sowie Mitglieder des Finanz-Ausschusses der zweiten Kammer sich befanden, zur Besichtigung der hiesigen klinischen Anstalten hier ein. Unter Führung der Herren Rector van der Ropp, Kanzler Gareis, sowie der Directoren der betreffenden An­stalten wurden die dermaligen Bauten einer eingehenden Jnspection unterworfen. Später nahmen die Herren das für die Klinikbauten vorgesehene Terrain an der Frankfurter Straße, dem Gabriel'schen Hause gegenüber, in Augenschein. Hoffentlich wird man sich an maßgebender Stelle über die Unzulänglichkeit der jetzt bestehenden Einrichtungen überzeugt haben und darf unsere Universität hoffen, einer baldigen Ab- lhülfe durch zweckentsprechende Neubauten entgegenzusehen.

Gießen, 10. November, lieber die gestern Abend stattgehabte Generalversam- lung des hiesigen Turnvereins geht uns nachstehender Bericht zu:

Die gestern Abend imRestaurant Schnell" abgehaltene Generalversammlung des hresigen Turnvereins war sehr zahlreich besucht.

.. Der 1. Sprecher Herr PH. Uhl eröffnete mit warmen Begrüßungsworten an die Erschienenen die Versammlung und betonte, daß es dem Vorstand zur großen Freude gereiche, die Interessen des Vereins sowohl als auch die der deutschen Turn- sache so gut vertreten zu sehen.

Nachdem die Protokolle der seit der letzten ordentlichen Hauptversammlung ab- gehaltenen Vorstandssitzungen durch den 1. Schristwart verlesen waren, knüpft sich an dre Ereignisse, welche bei Abhaltung des 47. Gauturntags am 11. Juli d. I. zu Lich sich zugetragen haben, eine sehr heftige zweistündige Debatte.

Es wird mit überwiegend großer Majorität beschlossen, die Schritte, welche der Vorstand des hiesigen Turnvereins in dieser Angelegenheit gcthan hat, vollständig zu billigen und den vom Vorstand an die Vereine des Gaues Hessen, die Deutsche Turn- zeitung und den Kreisausschuß des Mittelrheinkreises gerichteten Protest in allen Stücken gutzuheißen. Derselbe lautet wörtlich:

_ Gießen, 8. November 1885.

An die Turnvereine des Gaues Hessen.

Mit Bezug auf das in derDeutschen Turnzeitung" Nr. 43 vom 22. Octbr.l.J., Seite 622 und 623 veröffentlichte Protokoll des 47. Turntages des Gaues Hessen vom 11. Jiilr d. I. zu Lich sieht sich der unterfertigte Vorstand des Gießener Turnvereins mach eingehender und gewissenhafter Prüfung des Protokolls, um seine deutschenLurn- brüder über den Werth und die Bedeutung dieses Protokolls aufzuklären genAhiat, folgendes festzustellen:

1) Dieses Protokoll ist in allen wesentlichen Punkten, besonders bezüglich des Artikels I a der Tagesordnung, grundfalsch. Sämmtliche Reden sind einseitig wiedergegeben, die der Gießener Vertreter entstellt, die von anderer Seite gehaltenen auSgeschmückt und beschönigt. Eine Rede K.'s (Butzbach), in welcher dieser die finanziellen Bedenken E.'s (Gießen) kurz widerlegt hätte, ist ebenso wenig in Lich gehalten worden wie der größere Theil der Aus­lassungen E.'s (Marburg).

2) Dieses Protokoll war am 29. October l. I. noch nicht in das Gau-Protokoll- buch eingetragen.

3) Das Gau-Protokollbuch befand sich an diesem Tage (seit dem 11. Juli) nicht im Besitze des Gau-Ausschusses, sondern bei dem Protokollführer K. in Wetzlar.

4) Protokollführer K. hatte in Lich ein Protokoll in das Gau-Protokollbuch eingetragen; auf Betreiben des Gau-Ausschusses wurde dieses, nach Aus­sage K.'s aus dem Gau-Protokollbuch her aus gerissen; an seiner Stelle ließ K. 4 weiße Blätter neu einheften.

5) Das jetzt an die Vereine des Gaues gesandte, in der Turnzeitung abgedruckte und durch die Unterschriften des Gau-Vertreters D. und des Protokollführers K. als glaubwürdig und in Lich protokollirt bezeichnete Protokoll wurde nach Aussage K.'s in einer Gau-Ausschußsitzung im September l. I. in Gießen angefertigt.

6) Dieses angebliche Protokoll stimmt mit dem wirklichen Protokoll vom 11. Juli durchaus nicht überein.

7) Die Protokolle werden auf den Turntagen des Gaues Hessen leider seit einigen Jahren nicht mehr am Schlüsse der Debatte verlesen.

8) Der Turnverein Gießen hat wegen der Entstellungen im Protokoll einen Protest an den Gau-Ausschuß gerichtet.

Aus den angeführten Thatsachen wird sich wohl Jeder ein richtiges Urtheil über ®en Werth dieser Protokolle und über die Zustände im Gau Hessen bilden können. Traurig aber muß es um die Turnsache aussehen, wenn Derartiges vorkommen kann, und Diejenigen, welche die Verantwortung dafür tragen, an der Spitze eines größeren Turn-Verbandes stehen.

Diese Bemerkungen erlaubt sich einer der größten und ältesten Turnvereine Deutschlands der deutschen Turnerschaft zur Beachtung zu unterbreiten.

Der Vorstand des Gießener Turnvereins.

Bei dem nun folgenden 2. Punkt der Tagesordnung,Vorstandswahl" gehen mit großen Majoritäten aus der Wahlurne hervor:

Als 1. Sprecher Herr Philipp Uhl, als 2. Sprecher Herr Carl Vogt, als Schnstwart Herr Adolf Bieler (der seitherige, langjährige 1. Schristwart Herr E. Stieb er hatte für die Wiederwahl ganz entschieden gedankt), als 2. Schristwart Herr Stad. L. Flett, als 1. Turnwart Herr Georg Stosser, als 2. Turmvart Herr Franz Wigandt, als Zeugwart Herr Herrn. Scherfs, als Gegenschreiber Herr Will). Eid mann, als Beisitzer die Herren: L. Georgi, L. Petri III. und E. ©lieber.

Ein von Carl Vogt eingebrachter Dringlichkeitsantrag,das Mitglied Sch aus dem Verein auszuschließen", wurde auf Antrag von L. Georgi mit großer Majorität verworfen.

Erst zu später Stunde konnte das Protokoll zur Verlesung kommen und werden hoffentlich die Beschlüsse zum Wohle des Turnvereins Gießen und dem Interesse der gefammten deutschen Turnerschaft dienen.

~[Theater.] Die Direction unseres Stadttheaters hat nach erfolgter Ver­stärkung ihres Personals Frau Charlotte Lange erneuten Gastspielantrag gemacht. Obschon die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen, sind wir doch in der Lage mit- zutheilen, daß ein Auftreten der beliebten Gästin für diesen Freitag in Aussicht ge­nommen ist. Für dieses Gastspiel bringt die Direction ganz besondere Opfer, indem mit völlig neuer Ausstattung, das neu angekaufte Sardou'sche SittendramaOdette" in Scene gehen soll. Fran Charl. Lange wird bereits früher eintreffen, um das Stück selbst zu infeeniren und die Bühneneinrichtung nach dem Muster des Berliner

Residenztheaters zu arrangiren. In genanntem Theater ist die geniale Künstlerin nut glanzenden Erfolgen funjzigmal als Gast in der Rolle der Odette aufgetreten e Diese Mittheilung dürste genügen, der Direction für tüchtige Bemühungen auch den Dank des Publikums einzubringen. 0 '

Vermischtes.

' Martini ist der ^ag eines tüchtigen und prächtigen Gänseschma uses, und wer es sich irgendwie leisten kann, der achtet ja darauf, daß solch' ein geschätzter 3ogel die Krone der Mahlzeit bildet. Denn: Eine gute, gebratene Gans u. f ro ' Wem verdanken wir aber das Martinsfest? Die alten Germanen sind es, von denen wir die freilich längst verwischten Gebräuche übernommen haben. Sie feierten im y ovember ihr großes, dem Wodan oder Odin geweihtes Herbstdankfest. Da wurden viele Thiere dem Gotte geopfert! Pferde, Rinder, und unter den Vögeln wahrschein- lich auch Ganse, ihm geschlachtet. Später, als jenem heidnischen Feste durch das Ehristenthum eine andere Bedeutung untergeschoben ward, trat St. Martin, dem der November von der Kirche geheiligt, an die Stelle Wodan's. Freilich hätte es der asketische Heilige wohl niemals geahnt, daß gerade er zum Patron jener großartigen Schwelgereien werden wurde, die im Mittelalter das St. Martinsfeft auszuzeichnen pflegten Denn obgleich er als Bischof von Tours alle Ansprüche auf ein angenehmes unö weltliches Leben geltend machen konnte, so zog er sich doch um die Mitte des 5. Jahrhunderts als Einsiedler in seine Zelle zurück und wirkte mit 80 Mönchen für d" Verbreitung des Chnstenthurns bis in sein 85. Lebensjahr. Jene Festesfeier aber mar tm Lande zahmer und bedeutungsloser geworden. Da Thieropfer vom Christen- tbum verboten waren, so begnügte man sich, die früher den Göttern dargebrachten Opfer selbst zu verspeisen. Und da nicht jeder Hausvater in der glücklichen Lage war, einen Ochsen zu spendiren, so blieb es bei den Gänslein. Gebäck und allerlei leckere Waare durfte 1d)on damals bei keinem Festmahl fehlen. So backte man z. B. zur Weihnacht in Thüringen und Sachsen die Stollen oder Hollenzöpfe, auch Ueberbleibsel der alten Opfer, welche der Frigga, der Göttin der Fruchtbarkeit, der Thier- und Pflanzenwell, dargebracht wurden. Auch die Bretzel stammt noch aus jener alten £clt n. l !?rcn Ursprung Karl dem Großen verdanken. Als er, mehr durch die Gewalt der Waffen, als durch Ueberzeugung, die Sachsen zum Christenthum bekehrt hatte, biteben diese insgeheim noch lange ihren heidnischen Gebräuchen treu. Sie opferten den alten Gottern und feierten die ihnen liebgewordenen Feste. Bei einem derselben war es Sitte,, ein in Kringelform hergestelltes Gebäck zu verzehren. Der Kaffer, cmichend, daß die steten Strafen das Sachfenvolk noch mehr erbitterten, be- ^nen den werthgehaltenen Kuchen nicht zu verbieten, wohl aber ihn zu einem christlichen Gebäck zu weihen. Demzufolge ließ er ein Kreuz in den Kringel backen, bet w zur Bretzel ward. Pach einer anderen Anschauung war die Bretzel ein Glaubens- k rMnnbj!b hfr Unendlichkeit, und zwar durch ihre Form, welche eine Schlange darstellte, die sich selbst in den Schwanz beißt, so daß Anfang und Ende in Eins verfliegen. Die Backer haben es zu verantworten, daß die Bretzel im Laufe der ^ahre ihre ursprüngliche Gestalt verändert hat und heute nicht mehr allzusehr an ihre sinnreichen Vorfahren erinnert Aehnlich mag es sich mit dem Martinshorn ver- halten, das anfänglich die Hufe der geopferten Pferde darstellen sollte. Darum sollten auch von rechtswegen die Martinshörner nicht an den Enden zugespitzt sein, sondern vielnwhr breltkantig und etwas abgeschrägt; sie sollten überhaupt mehr aufrecht stehen- den Bogen gleichen, als flachen, abgerundeten Hörnern, mit denen sie doch ursprüng­lich nichts zu thun haben. ö

a , Mainz, 5. November. Heute verläßt ein Schiff so eigenartiger Bauart, wie P der Rhein noch nicht getragen, wohl aber auf Strömen und Flüssen Norddeutsch- lauds und Amerikas gebräuchlich ist, die Schiffswerfte der Herren Gebrüder Schulz. Es fft dies ein langgestreckter schmaler Schleppdampfer und zwar ein Raddampfer, allem die beiden Rader befinden sich am Hintertheil, dem sogen. Heck (Heckraddampfer). Der Dampfer ist bestimmt, die so lange ruhende Schifffahrt auf dem Main wieder zu beleben und den vielen am oberen Main gelegenen Fabriken die Wohlthat eines billigen Transportes der Rohproducte wie der Fabrikate zuzuwenden. Das Schiff ist gebaut !ür J?.fd)nun0 ci"cr Reihe Interessenten der Main-Dampf-Schleppschiffahrts-Gefellschaft irl?.llr9 unb Guterschiffe zwischen Mainz und Würzburg-Schweinfurt schleppen. In Rücksicht auf die eigentümlichen Verhältnisse des Mains mußte diese Schiffs- conftruction gewählt werden, Raddampfer gewöhnlicher Art wären für die Brücken und Schleußcn zu breit gewesen, die Schraube hätte einen zu großen Wasscrstand erfordert, wahrend dieses Schiff einen Tiefgang von noch nicht 50 Zentimeter besitzt. Ferner stnd alle Dimensionen desselben so nieder gehalten, daß es selbst bei hohem Wasser­stand alle Brucken des Mains passiren kann. Trotz seines geringen Tiefgangs wird das Schiff seine volle Kraft, aus 200 inbicirtcn Pferdekräften bestehend, voll ausnützen können.

.Worms 5. November. In den Fabriken der Firma Cornelius Heyl wurde kürzlich nachstehende Bekanntmachung ausgegeben, die auch für weitere Kreise von Jnteresje ist:In Folge des frühzeitigen Eintrittes der jugendlichen Arbeiterinnen m oic uabrifarbeit ist es denselben erschwert, sich nach manchen Richtungen hin in geeigneter Weise für die später an sie herantretende Aufgabe, den eigenen Haushalt zu fuhren, üorberciten zu können. Flick- und Näharbeit sollte aber jede tüchtige Hausfrau gründlich verstehen, und hält sich deshalb die unterzeichnete Firma für verpflichtet, die jum Erlernen dieser Fertigkeiten nöthige Gelegenheit in den Fabriken selbst zu bieten. Zu diesem Zwecke hat die Firma eine Lehrerin engagirt, welche in den Wintermonaten in dem Probelocal des Gesangvereins an noch naher zu bestimmenden Tagen bis auf Weiteres von 5-6 Uhr Abends unentgeltlichen Unterricht ertheilen wird. Die er­forderlichen Materialien werden Seitens der Firma geliefert. Der Besuch des Unter; rlchtscursus ist jeder Arbeiterin freigestellt und werden Anmeldungen hierzu bis zum - Rooemder auf dem ^abrikbureau entgegengenommen. Cornelius Heyl." Wie die W. Ztg." erfahrt, sind die Anmeldungen zu dem Unterrichte recht zahlreich erfolgt, fo daß ein ersprießliches Wirken in dem angestrebten Sinne zu erwarten steht.

Im Großherzogthum Hessen wurden im vorigen Jahre 31792 Kinder geboren, wahrend nur 21916 Todesfälle zu verzeichnen sind, so daß die ßahl der Geburten die der Sterbefälle um 9876 übersteigt.

~ I Strenger Winter.j Aus dem nördlichen Schweden wird über einen un­gewöhnlich frühzeitig und zugleich streng auftretenden Winter berichtet; in den ge- birgtgen Gegenden von Jemtland namentlich, woselbst die eigentliche Kälte sonst in der Regel erst gegen Weihnachten eintritt, herrscht jetzt schon eine außerordentlich mebrige Temperatur. Bei Storlien und Enafors liegt der Schnee bereits fußhoch. Am 22 October hatte man in Storlien 19, in Enafors sogar 21 Grad Frost und am 23. v. M. zeigte das Thermometer in Storlien sogar 24 Grad.

. x>n einem vor Kurzem stattgehabten Gerichtsvollzieher - Examen stellte der Examinator auch die Frage:Welche Perjährung kennt unser Gesetzbuch?" Der arme Aspirant verstand ober: Welche Verheerung kennt unser Gesetzbuch? Nach langem Besinnen beantwortete er die Frage mit den beiden Worten:Krieg und Mäuse fr!"

Haadel und Verkehr.

, November. Auf dem heutigen Markt kostete' Butter per Plmrd

1-03-105, Hühnereier 2 Stck. 1315 Enteneier St. 00 Käse pr. St. 5-7 H, Äafematte 23 H, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen 32 Tauben per Paar 0,45 bis 0,60 A, Hühner per Stück 0.851.10, Hahnen pr. Stück JL 0.600.85, Eulen per Stück JL 1.50-1.80 Ochsenfleisch per Pfund 62-64 Kuh- und Rindfleisch 545b A, Schweinefleisch 5060 A, Hammelfleijch 56-64 A, Kalbfleisch 4850 A, Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.00-0.00, Milch per Liter 1218 A, Zwiebeln per Zentner JL 4.00-0.00. Weißkraut pr. St. 3-8 A-

Briefkasten.

Die Nedaction derOb er hessisch en Nachrichten" ersuchen wir hiermit, bei Wieder-Abdruck der Standesamts-Auszüge denGießener Anzeiger" als Quelle anzugeben oder sich die betr. Auszüge birect zu verschaffen. Bei dem letzten Auszug haben wir denO. N." eine Falle gestellt und dieselben sind denn auch darauf hinein- gefallen. Wie das geschehen ist, mögen sich dieO. N." selbst heraustufteln.

Red. d.G. Anz."

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