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Die Lieferung des für den Winter 1885/6 für die städtischen Anstalten erforderlichen Bedarfs an Brenn- riaterialien, bestehend in:
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Seltersweg 39.
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Zur Verdingung der beim Neubau dLs Infanterie - Kasernements zu Gießen erforderlichen Jirumer- arbeiten incl. Materiallieferung, veranschlagt zu 104020 21 ist
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Donnerstag den 28. Juni er.,
Vormittags 10V2 Uhr, in dem Baubureau, Restauration Germania hier, ein öffentlicher Sub- mifsions - Termin anberaumt, wozu Malificirte Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Pläne und Maffenberechnungen in diiesem Bureau, die Bedingungen und Kostenanschläge dagegen in dem Bureau her untengenannten Verwaltung zur Einsichtnahme ausgelegt sind, von wo anid) Abschriften der beiden letzteren g.egen Erstattung der Copialienkosten bezogen werden können. 4328 Gießen, den 9. Juni 1885.
Großh. Garnifon-Verwaltung.
Mein Eiswagen geht vom 1. Mai ab täglich. Das Eis, von der Quellwasserleitung bezogen, ist ganz rein. Die Preise im Abonnement find äußerst billig und übernehme die Garantie der Lieferung für's ganze Jahr zu unverändertem Preise.
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NB. Es werden auch Prüfungen von bestehenden Anlagen auf deren Leitungsund Leistungsfähigkeit besorgt und wird noch ausdrücklich bemerkt, daß Anlagen sowie auch Prüfungen auf Dampsessen während -e- Betriebes, ohne jede Betriebs- störnng, ausgeführt werden. 4016
Zum Großherzogl. NegierungSblatte re.
Im Verlage von I. Diemer in Mainz erschien soeben:
Neues allgemeines Sach-Register
zu der
Sammlung Großh. Verordnungen vom 13. August 1806 bis
1. Juli 1819 und dem Großh. Hessischen Regierungsblatt
1. Juli 1819 bis Ende des Jahres 1884 bearbeitet von
fvll im Submissionsweg vergeben werden und sind Offerten innerhalb 14 Tagen auf dem Bürgermeisterei-Bureau aibzugeben, woselbst auch die Lieser- rngs-Bedingungen eingesehen werden können.
Gießen, den 8. Juni 1885.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
4 323 A. Bramm.
-vermindern, hat noch zu keinem durchgreifenden Erfolg geführt; es müßten die Branntweinstätten mit einer scharfen Gemeindeabgabe belegt und unter strenge Eontrole der behördlichen Organe gestellt werden. Unter keinen Umständen dürften daselbst Trunkene und ebensowenig Kinder geduldet werden und namentlich in letzterer Beziehung wird bei uns leider noch sehr viel gesündigt; schon bei einem ganz kurzen Aufenthalte an solchen Städten Horen und sehen die Kinder so manches, was als ein schädliches Samenkorn in ihr Herz fällt und dann mir der Zeit sich zu einer Giftpflanze entwickelt. Ferner sollten die ©trafen der Schnapsverkäufer und Schänkwirthe verschärft mnd der schnaps unter das Nahrungsmittelgesetz gestellt werden.
Eine Hauptaufgabe im Kampfe gegen die Trunksucht fällt naturgemäß der freien Liebesthätigkeit zu. Nützlich würde sich hierbei die Verbreitung der nöthigen Aufklärung über die große Schädlichkeit des Alkoholismus durch Flugschriften, Vorträge cu Vereinen und Volksversammlungen u. s. w. erweisen. Neben dem Mangel einer qemüthlichen Häuslichkeit in vielen Fällen ist es auch der Mangel an einem geeigneten L-tärkungsmittel, welches die Leute zur Schnapsstasche greifen läßt. Die Errichtung non Stuben und „fliegenden Schänken", in denen Warmbier, Kaffee und Thee gegen rin en mäßigen Preis zu haben ist, zur Winterszeit, ist zwar in größeren Städten schon hier und da in Angriff genommen, aber noch lange nicht in der nothwendigen um- s affenden Weise; in den Städten, in denen diese wohlthätige Einrichtung besteht, wie ). B. in Leipzig und Dresden, hat die Erfahrung bereits gezeigt, wie wirksam sich die obengenannten Getränke als ein Gegenmittel gegen den Branntwein erwiesen haben.
Auch Schule und Elternhaus haben in diesem Kampfe ihre Aufgabe; für den ' Lehrer wie für die Eltern oder Vormünder gilt es, energisch auf die Jugend einzu- iroirfen, sie in unauffälliger Weife auf die verderblichen physischen und moralischen Folgen des Lasters des Trunkes aufmerksam zu machen und namentlich das Elternhaus hat in dieser Beziehung durch sorgfältige Ueberwachung der Kinder eine hohe, heilige Pflicht zu erfüllen.
Ob die Verlegung des Lohntages auf die Mitte oder den Anfang der Woche, amstatt an das Ende der Woche, wie auch angeregt worden ist, zur Bekämpfung ber Trunksucht das ihre beitragen würde, möchte billig zu bezweifeln sein, vermuthlich würden alsdann die Schnapsbuden und Destillationen, anstatt am Samstag Abend, schon am Montag Abeno gefüllt sein und damit ist doch wahrhaftig nicht das Geringste g eroonneiL
Das Wirksamste im Kampfe gegen den Alkoholismus würde es wohl sein, wenn scch ein Bund von Tausenden stiften wollte, um durch persönliche Einwirkung die
4338 Nachhülfe in Sprachen und I 4806 Einen Knecht sucht
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(Vom 1. September tritt ein höherer Ladenpreis ein.)
Da seit dem letzten allgemeinen Register zu dem Großh. Hess. Regierungsblatt Zwölf Jahre verstrichen sind und seit dieser Zeit auf allen Gebieten der staatlichen Gesetzgebung sich wiederum ein bedeutendes Material aufgehäuft hat, dürfte die Bearbeitung dieses neuen Index einem von allen Interessenten empfundenen Bedürfniß entsprechen.4330
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L. Ehr. Rübs amen, Turn- und Schwimmlehrer.
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Abonnentin in Dresden. Haben Sie die @üte; für die Folge Reclamationen- nicht direct an uns, sondern an die dortige Post zu richten, da dieselbe verpflichtet ist, Ihnen unser Blatt regelmäßig zu liefern.
Die Expedition des „Gießener Anzeiger".
trunksüchtigen zu retten. Man rühmt sich heute ob der individuellen Armenpflege, anaP'lL • Allgemeinheit derselben hat es noch seine guten Wege. Das Wort von r ^tnur ju wahr, daß alle Bestrebungen in socialer Hinsicht, so gut und richtig sie an sich fein mögen, doch nicht zu einem gedeihlichen Ziele führen werden, wenn es nicht gelingt, wieder der. menschlichen Gesellschaft eine feste religiöse Grund- mge zu geben,_ ihr wieder Sinn für Häuslichkeit, Pflichtgefühl und Pietät einzupflanzen, kurz, das christliche Volksleben wieder herzustellen.
Stuttgart, 6.Juni. (Allgemeiner Deutscher Versicherungsverein.) Monat Mai 1885 wurden 549 Schadenfälle angemeldet und zwar 463 äußere Verletzungen und 86 innere Erkrankungen. Von den Unfällen hatten 2 den sofortigen Tod und 41 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben im Monat Mai d. I. 34. Neuaufgenommeu in den Verein wurden in diesem Monat 3770 Personen. Alle vor dem 1. März 1885 eingetretenen Schäden incl. der Todes- und Jnvaliditätsfälle sind bis auf die von 19 noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. 4326
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