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Lokale-.
euften» 10. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Do««erStag de« 12. M-rz 1885, Nachmittags 4 Uhr.
1. Ablösung der BeuragSpflicht der Civilgemetnde Gießen zu den Bedürfnissen der evangelischen Gemeinde Gießen.
2. Voranschlag der evangelischen Kirche für daS Jahr 1885/8b.
3. Localstatut zur allgemeinen Bauordnung.
handel und Derkehr.
Gießen, den 10. März. Auf dem heutigen Markt rostete- Butter per Wm X 0 85—0 95, Hühnereier 2 St. 9—11 X Enteneier St. 5—6 X Ganseerer 11—i2 „ Käse pr. Stück 4—10 Käsematte 3—0 X Erbsen pr- Liter 20 Lmsen 284 Tauben per Paar 0,90—1,00 X Hühner per Stück «X 1.2O—1.50, Hahnen pr. SA X 1.20—2.00, Enten per Stück J4 2.00—2.40, Gänse per Wund MM X M ick X 00.00-00.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—00 H, Kuh- und Rrndflersch o6-bi' Schweinefleisch 50-60 Hammelflesich 64-70 Kalbfleisch 48-50 4,
100 Kilo v4L 3.50-5 00, Milch per Liter 12—16 H, Zwrebeln per Centn-
R^rlnSrw’ffenftfiQft Dr. Winkler und Dr. Pflug, stimmten jedoch darin AdereiNp daß die bei der kranken Kuh zu Tage getretenen Erscheinungen nicht die dem Milzbrände characterist'schen seien, welcher in der hier abgetretenen Form sehr sUtM "r- komme, und daß daher den Angeklagten kein Vorwurf treffe, wenn> er die Diagnose avf Sarmentiünbuno g.st'llt habe. Zu f-ln-n Ungunften "°?bNch°b--,d°ber beim Scklacht-n der Kuh nicht zugegen war, sondern solche erst Tags darauf besichtigte und daß er die bereits auf einen Composthaufen geworfenen Gedärme nur oberflächlich
Siaaisan-avschast b-anttagle -in- Straft vo°12 G-Iängnlß
ben Angeklagten, die VeNbetdigung platdirte für Freisprechung. Der ^^chtshof erkannte auf diese unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die Symptome der^Krank- beit bet der Kuh nicht die dem Milzbrände charakteristischen gewesen sind, weßhalb ihn weaeu seines ^rrthumS über die Art der Krankheit kein Verschulden treffe und daß eine eingehendere Untersuchung der Gedärme, wenn solche auch ausgeschnitten morden wären, nach dem Gutachten der Sachverständigen n'cht unbedingt zum Erkennen be8 0atte^zw i Tage unter starkem Andrangs des Publikums gedauert. DaS freisprcchcude Urtheil schien za befriedigen, zumal der Angeklagte dra Eindruck eine? ManneS machte, welcher unter der Wucht der etngetreteoeu ur^lückltchen Ereignifle bereit« schwer gelitten hat. vr c o
Gießen, 10. März. Am 5. März ds. Js-, Abends 8 Uhr, sand tm „frankfurter Hof" zu Gießen eine von Herrn Maurermeister Steinbach dahrer veranlaßte Versammlung von Arbeitgebern der dem gesetzlichen Zwang der Unfallversicherung unterliegenden Baugewerbe statt. rvi,^v c>.
Aus der Discussion ergab sich, daß bet einer am 1. Februar d. .j- biircb bo^ Reichsversicherungsamt nach Kassel einberufen gewesenen Versammlung nur bas Dach, decker-, Maurer- unb Zimmcrgewerbe bazu emgelaben worden war.
Fn Folge ber schwachen Vertretung jener Gewerbetrerbenben ansGießen und ber Provinz Oberhessen überhaupt unb obgleich bie Vertreter Marburg leb
haft bafür eintrateu, baß Gießen (vermöge ferner günstigen Lage) eben, falls zu bem Vorort einer Sectron erhoben werden solle, so scheiterte dieser Antrag vorläufig an der nicht genügenden Sttmmenzayl..
Zum Zwecke der nachträglichen Erhebung der Stadt Gießen zu ernem Sectlons- sitz für die Äeichsunfallversicherung im Gebiete von Hessen-Nassau, Waldeck und dem Großherzogthum Hefien, neben den Sectionssitzen zrr Arolsen, Kassel, Frankfurt, Wiesbaden Mainz und Darmstadt, wurde in Erwägung ^es großen Wcrthes, der m der erleichterten Abwicklung ber vorkommenden GeschäftsunMe liegt , (anstatt daß solche sonst in Cassel zum Austrag zu bringen waren) ber Beschluß gefaßt.
sonst in z^visorischen Ausschuß und eiu en Vorsitzenden
Ar wühlen, dem die Führung der Angelegenheit anzrrver-
Der 2lus?chuß besteht aus Vertretern der hervorragendsten Baugewerbcn, aus den Herren' Maurermeister Steinbach, Zimmermeister Pitz,^Dachbeckermeister L. Sckwalb, Weißbinbermeister L. Petri II., Spenglermeister G Marx, Schremer- meister Ferb. Krailing, Schlosscrmeister Chrrsü NoN. Zum Vorsihenben wurde von ber ganzen Versammlung per Acclamation L. Petr: II. ernannt.
Gießen, 10. März. In tiefe, tiefe Finsterniß wurden wir gestern Abend gegen i/3ll Uhr versetzt. Unser Beleuchtungs-Etadliffewent, die Gasfabrik,« °"sagttnte» Biertisch Scatspielenden, sowie in Politik machenden Bürgc^ wie auch dem Passanten der Straß«« das doch so vothwendtge Licht. So recht allmälig ging ^3 Ltchtleincms, bis es schließlich ganz fort war unb bie Herren Wtrthr sich mit T°lgltchtern, Sta^ latenten, Wmdlamp n, ungrputzten Pettollumlampcn u. dergl. den Gästen dienlich erweisen mußten. Diese lachten zum Theil, andere die im besten Spielen vielleicht auch Sen* raksonnstten, bis schließlich nach </<.BWI Wn* gern ®«g« h» Strtke der GaSfabrtk sein Ende erreicht hatte, lieber daS Votkommniß selbst wird unS nächst h^^ gestern^Abend gegen VzH Uhr stattgehabtt furae ThetlS der
Gasbeleuchtung wurde, wie uns von zuständiger Seite m.tgetheilt wird, verursacht durch momentan etngetretems Versagen des sogen. D^uck^gulatorS. ^^ms berAnstalt wurde selbstverständlich so rasch als nur möglich Abbitte geschaffen und die erforderliche Vorsorge getroffen. Welch besonderer Umstand das plötzliche Ntchtfuncttontren genannten empfindlichen Apparats berbeigeführt, läßt sich erst nach statt gehabter innerer Revision desselben nut voller Sicherheit vachweisen.
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j. G-. Rumpf, Frankfurt a M , Eiserne Danü ^
Abbildungen auf Wunsch gratis.
abhängen. Suaktn von gestern wird gemeldet, die durch dir Kavallerie M der Um- gegevd vorgenommrnen RecognoScirungen hätten die Anwesenheit feindlicher Stteilkräfte In Sla^ von ^wa^O.OVO ^^^tvg^gangenen Meldungen hatte die französische Be- sstzuvg von Tuyenquan während der Belagerung der Stadt durch dir 6Wfen ^Todte darunter 2 Osficiere, und 33 Verwundete, darunter 1 Officier. Die der Be^atzuva' zu Hülfe gekommenen französischen Truppen verloren in den Gefechten vom 2. und 3. d. M. 60 Todte, darunter 6 Officiere, und an Verwundeten 133, darunter 9 Oifictere. Der Kr'egsmiaister hat General Bri«re zu seinen Erfolgen_^elegraph sch beglückwünscht und den Befehlshaber der Besatzung von Tuyrnquan, Domine, zum Oberstl^utenant et-nonnt- , ., _ . tr,
Damaskus, 9. März. Der Kronprinz und die Kronprmzesfin von Oesterreich begaben stch vorgestern nach Bahri und wohnten dort einem Reitersviele der Beduinen bei. Abends kehrten dieselben hierher zuruck und setzten dann gestern srüh die Reise nach Beyrut fort, wo sie heute Mittag emzutreffen gedenken um sich sofort auf dem „Miramar" nach Athen emznschiffen.
Flammen. Da; Feuer ist sehr heftig, doch hofft man daffelbe beschränken zu können. g 9)}ä Die Sessionen des Nationalraths wie des Standeraths wurden heute' durch die Vorsitzenden mit Ansprachen eröffnet, in denen bte Maß- icaeln des Bundesraths gegenüber den Anarchisten gebrlllgt und ausgefuhrt wurde, daß die Schweiz wohl politisch Verfolgten, niemals aber Verbrechern und ^^N^n.A^Mä^zah^Jm^Unte'rhaufe verlas Fitzmaurice, auf AnfmA- Labouchöre's, ein von heute datirtes Schreiben GranviÜe'S, worin es herßt, er habe iüe eine Nachricht über die Depefche Bismarck s vom c>. Ma, ^84 er- batten und habe bis vor Kurzem keine Kennlniß von derselben gehabt. Gras Münster und Graf Herbert Bismarck hätten ihm später gesagt, die deutsche Regi ung °nn nicht ihre freundliche Haltung in den egyptifchen Angelegen- beiten bewahren, falls England fortführe, in colonialen Fragen unfreundlich zu ftin Er bestritt, daß England unfreundlich gewesen sei, und gab Namens ferner Colieaen und für sich die positive Versicherung einer freundlichen Actron für die fiukunft Fürst Bismarck wie Graf Herbert Bismarck hätten damals ihre Befriedigung über diese Verstcherungeu ausgesprochen; oie Spannung, welqe eit- dem entstanden, habe sich aus ernsten Meinungsverschiedenheiten der beiden Regierungen darüber ergeben, ob jene Versicherungen gehalten worden feien ober nicht. Er wolle jene Discussion nicht erneuern, besonders da er Grund habe, ,u k,Men, daß diese Reibung eine Sache der Vergangenheit jem werde. Gras Münster sei bei seinen Unterredungen mit dem Grasen Bismarck mcht zugegen, es sei nicht üblich, daß der Botfchaster und sein erster Secretär zu gleicher Zest kommen. Was er oben gesagt, zeige, daß es unmöglich kur ihn war, beim Grasen Bismarck über die Richtmittheilung einer Depefche zu klagen, von deren Vorhandenseln er nichts wußte, einer Depefche, die geheim gewesen zu sein Md als Richtschnur für den Grafen Münster allgemein die politische Situation behandelt zu haben scheine. Gorst will reiften, ob das auswärtige Amt fertdmi tine Abschrift der Depefche Bismarcks vom 5. Mar erhalten hat und ob ue dem Parlamente vorgelegt werden wird, schwaurice verlangt, daß diese Frage anaemeldet werde. - Lord Hartington beantragte eme Heeresvermehrung um 3000 Mann Und erklärte: Die bisher bewilligten 1,300,000 Lst. reichen voraussichtlich hin sür die Kosten der Nil-Expedition bis zum Ende des zetzigen Finanzjahres Ein Voranschlag sür weitere @rpebtt^
werden. Die Regierung hat me verfehlt, zu erklären, daß der V°rmaM gegen Khartum und die Zerstörung der Macht des Mahdi nothwmdig sind. Die ftkchen Forderungen binden das Hans nicht in dieser Beziehung, Grahams Expe- Kn wird 12,000 Mann zählen. Dieselbe soll die Stämme Osman Digmchs vertreiben, deren Wiederversammlung verhindern, die Berber-Route auf eine gereifte Entfernung eröffnen und eventuell bei dem Vormarsch auf Berber und Khartum cooperiren. - In dem nächstjährigen KrregSbudget wird eine Heeres- vermebmng um 15,000 Mann veranschlagt.
Das Unterhaus nahm Hartington's Antrag, eine HeereSvermehrung von 3000 Mann, an. $lmeg. fagte bie Beziehungen Englands jum Ans-
lanb hätten sich' während der letzten Tage merklich gebessert, Graf H^dertBismarck ncrlosie heute London mit dem Bewutztfttn, zur Herstellung eweS euten Einoer. nehmens" zwischen der englifchm und deutschen Regierung wesentlich beigetragen zu haben. bestätigen, daß die englische Regierung in P-teraburg di-
sturückziehung der j-nseitS der Grenzen Afghanistans befindlichen rufstfchen Truppen per angt habe, -S werde damit von Rußland nichts weiter »etlangt als ffnnlanb aeaenvber wiederholt feierlich versprochen habe. Von dem zwischen den beiden Cabineten sortdouernden Meinungsaustausch werde die Lösung der Frage
Sieften, 7. MSr, Bei der heutigen Verhandlung der hl-sig-n Strafkammer in der Anklagesache gegen denKretSvrterinärarzt Dr. Etse von Lauterbach wegen fahr- läsfiger Tödtung erfolgte ein freisprechend es Erkenntntß. Es set hier auS die er In wetteren Kreisen bereits bekannt gewordenen Angelegenheit kurz wtederhoU, daß Eise im August v. I. auf dem Hofgut- Eickendorf bet Lauterbach eine krank- Kuh behandelte und, als man sich zum Schlachten derfelbeu entschlossen hatte, -in- B-- iLitniauvg auSst-llt-, daß das Fleisch, wenn auch nicht ladenrein, doch genießbar i-t, indem -r annahm. daß di- Kuh an -stiem entzündlichen Darmkatarrh gelilt-n habe. gn rrolge d-S Genusses von diesem Fleische erkrankte ein- größere Zahl von Personen, drei davon starben. Dieser Verlauf der Sache ließ uermuthen, daß di- Kuh milz- brandig gewesen sei, was die Einleitung einer Untersuchung gegen Eise wegen fahr- läsfiger Tödlung^zu^Folg ^.rt)antl(unfl efnt Reihe von Sachv-rstänbigen vernommen. Von denselben wies der biestge Professor vr. Boström mit Bestimmtheit naä> daß dt- fragliche Kuh an Milzbrand krank gewesen ist, indem er nicht nur Im JHelfcbe der Kuh@ sondern auch in den Leichen der Verstorbenen die dem Milzbrand charakieriftischen Bacillen vorfand. Obwohl er hiernach in Verbindung mit den Krank- b-ti»-rsch-iuungen au dem Characier der Krankheit nicht zweifelte, hat er do» noch weitere höchst interefsante Versuch« angeftellt, indem er nämlich au8 den Vorgefundenen Sporen Bacillen künstlich züchtete und solche Tbieren -inimpite, welche dann nach kurzer Zett an Ml,brand krepirten. Aus dem mehr als einstündig», Vortrag-deS Genannten ging weiter hervor, daß der vorliegende Fall für die Wli-nfchafl von eminenter Bedeutung ist, indem noch Fletsch der keank-n Kuh vorhanden war, daS ebenso wie di- Leichen untersucht werden konnte, und daß die Ueberführung der Bacillen vom Thier- auf den Menschen und von diesem wieder auf baS Thier zu be- obachten war. (Alles bieS ist bei früheren Mässenerkrankungen ähnlicher Art nicht möglich gewesen.! Man darf daher In wissenschaftlichen Kreisen auf die weiteren Ver- Zffcntlichuugen über bkfe Untersuchungen gespannt sein. Die hiesigen Professoren der
5.00—0.00, Weißkraut er. Stück 0—0 H. «twf.rniH
Frankfurt, 9. Marz. (Getreide-Preise., Weizen e'f.bsG°r n 18,75—19,00, fremder M 18,75-19,50, Roggen -ff. hies. ^^^"16.00, frem« 15,75—16,25, Gerste effectiv hiesige unb Wetterauer <X l/,»50" nn U' f>l 18,56-20,00, Hafer eff. hies. X 14/75—15,00 freurber X !^^o-16,00^— 3W eff. ohne Faß bies. in Partbien von 50 Ctr. X 30,00/ Branntrvem eff. Ae Mtz
Frankfurt, 9. März. Der heutige $iebmarft war stark befahren. trieben waren 334 Ochsen, ca. 12 Bullen, ca. 272 Mhe unb -RirdCik ca.^ ■ — Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Vtnal.X 6b-G8, 2. s UaL x 60 b., . üb Rinber 1. Qual. ^58-60,2. Qual. X 52-54, Mbcr 1. Vncu X 62-bD, - X 53—55 per 100 Pfunb Schlachtgewicht.________________—
O. K. Frankfurt a. M., 6. Mär, Uebcr -Inen Mordans-all aus Eisersu-bi schreibt uns unser Frankfurter Correspondent: »Der tn ober in der Nähe QtabaQt wohnende und beschäftigte Arbeiter Georg SÄwalb verlebte geftern mit seiner „zukünfttgen Braut" in einer Wirtschaft der Koselstratze einen vergnügten Abend. Zeitig, nämlich schon vor 10 Uhr, brach man auf. weil man bis rur Wohnung noch etn aroßes Stück Weg zurückzulegen hatte. Die Friedberger Landstraße pasfirmd, gelangte das Pärchen nach dem sogenannten „Prüfling", über Neffen schlecht Beleuchtnv§ die Anwohner schon mehrfach vorstellig geworden sind und zwar um so mehr^.als sich dort des Abends allerlei problematische Naturen herumzuiretben pfl^ökn. 2^0^6810. schritten Braut und B- äMigam dahin, als ihnen ein gewisser Kützner de.sen nähtt. Personalien wir nicht anzugeben vermögen, begegnet. 2lngeblich ohne ein Wort zu sagen, fiel er über den Taglöhver Georg Schwalb her und versetzte ihm mehrere^.höchst gefährliche Stiche. Der eine drang ihm ins rechte Schulterblatt bis gegen den Rücken, wirbel, der andere, 7-8 C-ntim-ter lange und 5 M'llmeer tiefe, v^wundetedas«^ Stirnbein und der dritte, 2-3 Zentimeter lange, zerschnitt die Oberlippe des Ange fallenen auf der linken S-tte. Die »zukünftige Braut' des o übel Su96ti(5teten rW laut um Hülfe, worauf Kühner die Flucht ergriff. H^beieilende Leute sanden b Schwalb im Blute liegend und brachten ihn zu Herrn Barber ersten Verband anlegte. Die von der Sache sofort benac^ri^t^te ^ol^et requtrne nm lOVa Uhr Abends telegraphisch einen Krankenwagen auS dem HESSeistbosM-- der alücklich um IV» Uhr Nachts erschien, um den erheblich verletzten Mann ab-uholm. Noch w bn Nacht würbe Küßner von d-» Schutzmann Otto unb dem NachtwW« Bracht arretirt unb heute Morgen ins Gefängniß eingcliefert. Ob der THSterjoojni hEti«» Metteres anaefanaen möchten wir bezweiseln, selbst wenn er auf die Braut 6 Georg Schwalb Ansprüche zu haben glaubte und ihm d^ Eifersucht alS Entschuldiguogs anmd zur Seite steht, wird er nicht so ohne allen Grund den Streit begonnen vom Messer Gebrauch gemacht haben. Die gerichtliche Untersuchung wird wohl da. Nähere feststellen. Der Verwundete dürfte schwerlich mit dem Leben davonkommev^
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