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■ Ae Eltern um den Namen. Da kam ein „böser" Onkel Schriftsteller und brachte seine i Glückwünsche. — „Wie heißt denn mein neues Nichtchen?" — „Ja, mir sind noch I nicht einig geworden, sage du doch." — „Nun, nennt sie doch Thusnelda(tu snell ! da!) — Und so ward sie getauft.
— sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.] Birstein, Postamt, 2 Landbriefträger, auf Kündigung, je 450 JA Gehalt, 60 JA | Wobnungsgeldzuschuß. Friedberg (Hessen), Briefträger, auf oierwöchentliche Kündigung, I 800 JA Gehalt und 108 JA Wohnungsgeldzuschuß. Hanau, Ober-Bürgermeisteramt, I 2 Nachtwächter, 500 JA Gehalt jährlich. . Meiningen, Postamt, Landbriefträger, 570 ja | Gehalt und 108 JL Wohnungsgeldzuschuß. — Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division: Darmstadt, Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, Canzleiwärter, 900 JA [ jährlich und Dienstkleidung. Offenbach, Amtsgericht, resp. Haftlocal, Gefangenwärter am Haftlokal, auf Widerruf, eine baare Remuneration von 720 JA jährlich.
Universität- - Chronik.
— Aus Heidelberg wird Prof, der Philologie Dr. Wachsmuth einem Rufe an die Universität Leipzig Folge leisten.
— Dr. G. Adler in Wien ist zum außerordentlichen Professor der Musikwissenschaft an der deutschen Universität zu Prag ernannt worden. Die Universität Wien verliert an diesem rühmlich bekannten Musikgelehrten einen ausgezeichneten Docenten.
— Der akademische Senat der deutschen Universität in Prag hat dieser Tage gegen die Verordnung des Unterrichtsministeriums, womit eine Theilung einzelner medicinischer Kliniken in deutsche und in tschechische verfügt worden ist, die Beschwerde an den Verwaltungs-Gerichtshof ergriffen. Die Beschwerde, welche durch Professor Ul brich überreicht worden ist, wird den Anlaß zu einer höchst interessanten Erörterung über die Natur und Stellung der akademischen Behörden, insbesondere über die Frage, ob dieselben der Staatsgewalt untergeordnet oder autonome Organe sind, geben.
— An der Universität Dorpat ist Dr. Herrn. Schott als ordentlicher Professor, Dr. Heinr. Dietzel als außerordentlicher Professor bestätigt und Der Professor emer. Geheimrath Meykow zum außeretatsmäßigen ordentlichen Professor ernannt worden.
SchiffSnachrichren.
Bremen, 7. November. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Ems, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. October von Bremen und am 29. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Handel und Verkehr.
Grünberg, 7. November. (Fruchtpresse.) Weizen JA 16.60, Korn JA 14.00, Gerste JA 13.00, Hafer JA 12.60, Erbsen JA 14.80, Linsen JA 00.00, Lein JA 00.00, Samen JA 22.00, Kartoffeln JA 0.00, Wicken 00.00.
nunmehr ^7 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen unüber» .. r,. Tv;*; troffene Haarwasser von C. Retter, München (staatlich geprüft «fft <?' n,cY; ??tt Oel ob. Pomade tägl. gebraucht bestens zu empfehlen ist vkft. zu 40 u. JA 1,10 I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25, Gießen. 526
. dei Kindern ist im Allgemeinen der Gebrauch von Caffee und Thee einzu- sctzramen, well narkotische Mittel auf ihren Organismus intensiver und für die Dauer deletär wirken. An Stelle von Caffee und Thee ist deshalb der reine entölte Cacao zu setzen, der emmal jene schädlichen Eigenschaften nicht hat, außerdem aber durch fernen hohen Gehalt an Protemstoffen einen namentlich für schwächliche und schlecht genährte Kinder durchaus einen nicht zu unterschätzenden Nährwerth hat. Der Cacao mrrtz natürlich rein und von feinstem Geschmack sein, und ist Blookers holländischer Cacao besonders zu empfehlen. 775g
Kirchliche Anzeigen der evangel. Gemeinde.
Heute, Montaa, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Job. Kap. 1/, von Vers 6 an, Pfarrer Dr. Naumann.
Repertoir der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. M.
Opernhaus.
Dienstag den 10. November: Tell. (Arnold: Herr Menz als Gast.)
Mittwoch den 11. November: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Don Carlos. Außer Abonnement.
Donnerstag den 12. November: Gastspiel des Herrn Nachbaur, König!, bayr. Kammersänger. Aida. (Radames: Herr Nachbaur.)
Freitag den 13. November geschlossen.
Samstag den 14. November: Der Troubadour. (Manrico: Herr Menz als Gast.)
Sonntag den 15. November: Abschiedsvorstellung des Herrn William Candidus. Die Afrikanerin. (Vasco de Gama: Herr Candidus.)
Dienstag den 17. November: Neu einstudirt: Fra Diavolo. (Marquis: Herr Nachbauer, Kgl. bayr. Kammersänger als Gast.) .
Schauspielhaus.
Dienstag den 10. November: Zu Schiller's Geburtstag. Wallensteins Tod.
Mittwoch den 11. November: Gasparone.
Donnerstag den 12. November geschlossen.
Freitag den 13. November: Madan r^e Favart.
Samstag den 14. November: Frau^ L-u sänne.
Sonntag den 15. November: Die Schauspielerin. Hierauf- Reif-Reif- lingen.
Dienstag den 17. November: Zum ersten Male: Denise. Schauspiel in 4 Akten von Alex. Dumas Sohn.
der gestrigen (Fon; «zum Täubchen" 'mint worden, an Oe, wie sie denn Verkäuferin hatte A Tage der Meße Mesie gewählt zu Mieth aber gerade rlich auch das und
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Holzvcrfteigermg im Gießener Stadtwald. Montag den 16. November 1885, von Vormittags 9 Uhr an, Men im Gießener Stadtwald in dem District Neuhege
Scheith. Prügelh. Stockh Reish.
Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Nadel 54 301 73,7 2839
versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb an der Germania.
Gießen, den 9. November 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 8076
Mittwoch d. 11. November,
Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf meinem Bureau — Schiller- ftraß e 5 —
I. 1 Pferd, Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Consolchen, 1 ovaler Spiegel, 1 ovaler Tisch, 1 großer kupferner Kessel, 1 Glasschrank, eine Schleudermaschine;
II. verschiedene medicinische Instrumente und 1 anatomisches Besteck meistbietend versteigert werden.
Die Versteigerung sub II. findet bestimmt statt.
Gießen, den 9. November 1885.
Geissler, $072 Gerichtsvollzieher.
8077 Mittwoch den 11. November, Nachmittags 2 Uhr, Licherftraße 3r Versteigerung, Nachlaß der Heinr. Noll Wwe.: Kleiderschrank, Tisch, Stühle, Bett und sonstiges Hausgeräth.
Iieikgebotenes.
Wegen meiner speciellen Schirmfabri- kation verkaufe von heute ab
Bensinleuchter, Schweden- holMnder, Leuchter u. s. w. zum Selbstkostenpreise.
Ferner, da ich von jetzt ab nur ausschließlich mein eigenes Fabrikat in Echirmen führe, so verkaufe ich fämmt- liche noch aus anderen Fabriken bezogenen Lchirme zu wesentlich ermäßigten Preisen. Eine günstige Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke einzukaufen.
M. Äjevi, Schirmfabrik, Seltersweg 25.
NB. Bitte genau auf meine Firma zu Men.8074
8004 Eine starke eiserne Säule, 3 Meter hoch, wird zum halben Preise «bgegeben. F. C. Henzerling.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
Das 3. und 4. Ziel Communalstruer 1885/86 kann in den nächsten Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.
Gießen, den 7. November 1885.
Der prov. Stadtrechner:
__________________________H. Enders._____________________8039
Sonnenstraße 2S. J. H. Fuhr Sonnenstraße 23.
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„ durch den Ankauf eines Barletta-Looses.
Nächste Ziehung am 20. November.
Ich verkaufe diese Loose zu IVlk. 41P das Stück gegen vorherige Ein- I sendung oder Nachnahme des Betrages und habe, um Jedermann den Ankauf I zu erleichtern, die Einrichtung getroffen, diese Loose auch auf monatliche Ab- B Zahlung abzugeben. Schon durch die erste
Anzahlung von Mk. 5 —
erwirbt man das Anrecht auf sämmtliche Gewinne. Jedes Loos muß laut Plan B mit mindestens Frcs. 100 zurückgezahlt werden. Sämmtliche Gewinne werden I in Gold ausbezahlt. Ziehnngspläne versende kostenfrei. Listen nach jeder I Ziehung. Gest Aufträgen sehe entgegen. 8067 B
J. 21. Baer, Bankgeschäft, Frankfurt a. Main.
Der Ankauf dieser Loose ist in ganz Deutschland erlaubt. W
Zur Beachtung.
Gemäß dem Beschluß des unterzeichneten Vorstandes und im Anschluß an den allgemeinen deutschen^ Bäckerverband „Germania" dürfen vom 1. Januar 1886 an die Germania-Arbeitsbücher nur noch an solche Gehülfen ausgesolgt werden, die bei einem Mitglieds des Verbandes gelernt und die Gesellenprüfung bestanden haben.
Wir machen Eltern nnd Vormünder solcher Knaben, welche das Bäckerhandwerk erlernen wollen, auf diese Bestimmung aufmerksam und rathen ihnen im Jntereffe der jungen Leute, diese nur bei Mitgliedern des Verbandes unterzubringen, da ohne die hierdurch erworbene Legitimation ihr ferneres Fortkommen sehr erschwert sein würde.
Der über's ganze deutsche Reich verbreitete „Germania-Verband" zählt zur Zeit an 18,000 Mitglieder, sie alle haben sich statutengemäß verpflichtet, möglichst nur mit dem betr. Arbeitsbuch versehene Leute in Arbeit zu nehmen, ferner ist auf allen Herbergen der bedeutenderen Städte dafür gesorgt, daß Gehülfen ohne Germaniabuch weder Geschenk noch Arbeit erhalten.
Mr den Uorstand des Unterverbandes gewerbtreibender Bäckermeister Hessen—Nassau—Waldeck.
Franz Köbericb, Mainz, Vorsitzender. 3070
GM' Neu eingetroffen.
Große Sendung feinster türkisch. Zwetschen empfiehlt billigst
Eduard. Fuckert, 7996 Neuen Bäue 11.
oon der Großherzogl. Saline Bad-Naahel» aus gradirter Soole dargesteltt, aus-e- zerchnet durch seine Schärfe und Leichelöslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Gissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vsrräthig nnd zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann D.
auf dem Markt in Gießen.
Grossh. Salinen- und Bergamt Bad-Nauheim.
Prima feinste Schellfische, ächte Kieler Sprotten, ächte, Franks. Würstel, Teltower Rübchen
heute frische Sendung bei 8079
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Verehrtem Publikum empfehle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gießen: per Flasche Exportbier 23 Pf. Lagerbier 18 „
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