7258 Ein neues schwarzledernes Sopha, sowie mehrere Fenster u. GLasthüren wegen Mangel an Raum billig abzugeben. Seltersweg 22A 1. Stock.
Strickwolle
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woll.Strümpfeu. Zocken
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Julius Schulze,
Das Stricken von Strümpfen, Nöcken rc. rc. besorge billigst. 6534
Taschenbuch des Deutschen Rechts enthaltend fümnitlidie Keichs- und Keichsjukisgcsehe (im Nachtrage die neue Gewerbeordnung, die Krankenversicherung der 2lrbeiter und das Unfallversicherungsgesetz nebst einem erklärenden Wörterbuche. Preis eleg. geb. 2 Mk. 50 Pf. C. A. Koch 8 Verlagshandlung, Leipzig.
>ber 1885.
Lustspiel: Die >zu gedient batte, > machten. Äir lhrungen besucht
S';»abs <n , EgUUeutä
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• Armee-Corps | -rLohnungsgcld- F‘ ~L??rmont, Büdesheim, wfsnachtivächl^ W°hnungS,c>d: v.lgkl' Kasernen- steie Eohnung.
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und entbehren müssen, weil die Verfasser oft nicht Juristen sind und nur das Interesse haben, recht sensationelle oder recht pikante Verhandlungen dem Lesepublikum aus- zutischen. Diese Lücke, welche hier vorhanden ist, besieht darin, datz es bis jetzt noch an emer periodischen Zeitschrift fehlte, welche dem Juristen sowohl als dem Laien regelmäßig jeden juri,tisch - psychologisch merkwürdigen Fall in möglichst objectioer Form bar bietet. Die Lücke füllt das „Tribunal" aus. Der Jurist wird aus dieser Zeitschrift eine Fülle von Erfahrungen besonders in criminal-socialpolitischer Beziehung gewinnen, welche er als Richter, Ankläger oder Vertheidiger in der Praxis, als Forscher für seine Studien sehr wohl wird.verwcrthen können.
Dem Laien andererseits wird die Lectüre der fachmännisch gut und doch populär geschriebenen Darstellungen interessanter Processc das beste Mittel an die Hand geben, als Geschworener oder Schöffe seine volle Schuldigkeit in vollkommener Weise zu erfüllen. Gerade mit Rücksicht hierauf zollen wir dem Herausgeber des >,Trihuual". unsere höchste Anerkennung, indem wir gerne gestehen, datz er diese Lücke richtig erkannt hat und datz er, wie die bis jetzt erschienenen Hefte des „Tribunal" beweisen, auch mit Erfolg bestrebt ist, dieselbe auszufüllen. Wir können deßhalb Jedem, der jemals in die Lage kommen kann, als Schöffe oder Geschworener bei der Urtheils^. finbiing Mitwirken zu müssen und der den Wunsch hegt, ein möglichst richtiges Urtheil abzugeben, nur dringend die Lectüre des „Tribunal" empfehlen.
Aber auch dem lesenden Publikum im Großen und Ganzen wird eine recht geeignete und sehr benöthigte Ergänzung des Lesestoffes geboten. Tie Darstellungen von Strafprocessen in politischen und belletristischen Zeitschriften pflegen sich auf die Sen- sationsprocesse zu beschränken und den Verlauf derselben in recht ungeschickter Weise dar^üslellen, meist so, daß die Lesör am Ende der Lectüre sich absolut kein Urtheil bilden können und ost wohl verwundert darüber den Kopf schütteln, wie das Schwurgericht zu X oder sl) eigentlich dies oder jenes Urtheil habe fällen können. Ich erinnere nur an die Berichterstattung über den „Neustettiner Synagogenbrandproceß". Wer seinerzeit die verworrenen Zeitungsberichte hierüber gelesen hat, der vergleiche nunmehr damit die Darstellung, welche das „Tribunal" in seinem 1. Hefte aus der bewährten Feder des Rechtsanwaltes Dr. i^ello (Berlin)- der in jenem Processe als Vertheidiger fungirte, bringt. Die'in elegantem Deutsch gehaltene Schilderung, unterstützt durch einen sauber ausgeführten L>ituationsplan und erläutert durch allgemeine psychologische und socialpolitische Bemerkungen, setzt den Leser in den Stand, sich sofort ein klares Urtheil über jenen Proceß zu bilden.
Wenn wir bisher mit unserem Urtheil über das „Tribunal" zurückhielten, so geschah es deßhalb,' weil wir erst auf Grund einer größeren Anzahl von Monatsheften erkennen wollten, inwieweit die Versprechungen des Prospectes sich erfüllten.
Indem wir uns eine eingehendere Reeension der seither erschienenen Lieferungen vorbehalten, glauben wir feststellen zu müssen, daß dieselben unsere Erwartungen weit übertroffen haben.
Wir können Unseren Lesern ein Abonnement auf das „Tribunal", das jetzt sein 4. Quartal beginnt, nur dringend anrathen. W.
lieber Retter s Haarwasser.
kann genug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von ^.schrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur verstopfen, Zutritts des Staubes sich eine Schichte bildet, welche die Hautausdünstung i£aarrout^eh? erftitf* und dadurch Kopfleiden und kahle Lüellen erzeugt. ^nnr0(^ gibt es noch eine Unzahl Leute, die im blinden Vertrauen auf schwmdel- . unbedacht, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei — Hundert- tausende für schädliche Haarmtttel ausgeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf rfK ^^^^r^ugen , während sie damit doch nur den Charlatanismus unterstützen und ihrer Gesundheit schaden. Ware es denn nicht viel vernünftiger, bei Zeiten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulassen und dafür ein wirklich ?h tA!r1Crm,^r^l2Cnorr§P statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden
zu gebrauchen? Als em solch' verläßliches und unschädliches Mittel kann das
_ Haartvaffer von Carl Retter in München
n• mCIIcUrr empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten, wie Professor Or. v. Wtttftein rc. rc-, Alles enthält, um das Haar feucht, weich, glän- zend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen tuueEMb acht Tagen gänzlich zu entfernen. — Zu beziehen per Flacon ä 40 unb M 1.10 bei Herrn I. $>. Fuhr, Sonncnstratze 25, Eichen.
Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
19. Sonntag nach Trinitatis, 11. Oktober.
Vormittags 9V-2 Uhr: Pfarrer Dinzeldey.
. Nachmittags 2*/r Ubr: Candidat Bauer.
Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die evangelische Gemeinde in Dieburg zum Bau einer Kapelle.
Kinderkirche: fällt aus. /
, Montag, den 12. Oktober, Abends 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Joh. Kap. 16, von Vers 5 an, Pfarrer Dr. Naumann.
Die Pfarrgescbäste in der Woche vom 11. bis 17. Oktober besorgt Pfarrer Dingeldey (Göthestratze 18, neben der Aula).
Katholische Gemeinde.
20. Sonntag nach Pfingsten.
Von G Uhr an Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilüng der h. Com- mumon. Um V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. Um 2 Uhr : Andacht.
Allgemeiner Anzeiger.
Oeffentüche Aufforderung. 1
Ansprüche an die unten mit Flur und Nummer bezeichneten, im Grundbuch den beibemerkten Personen zugeschriebenen Liegenschaften, sind so gewiß binnen
sechs Wochen,
vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier vorzubringen und zu begründen, als sonst die vorliegenden Veräußerungen bestätigt, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in die Mutations - Verzeichniffe verfügt werden:
Gemarkung Mendorf a/Lda.
Vorm Namen Johannes Lotz W i 11 iü e
Flur XII Nr. 207. 222. 224.
Gemarkung Grohen-Buseck.
Vorm Namen Jost Bellof Flur III Nr. 809.
Gemarkung Großen-L.nden.
Vorm Namen Heinrich Gärth Wittwe, geb. Hösbach von Lützellinden
Flur VIII Nr. 139.
Gemarkung Lang-Göns.
Vorm Namen Johannes Rühl und Johannes NühlEhefrau
Flur I Nr. 577. 583. Flur VII Nr. 132. Flur XVIII Nr. 603. 794. Flur XXV Nr. 149.
Vorm Namen Anton Wenzel IV. und Anton Wenzel IV. und i Ehefrau, geb. Freitag
Flur I Nr. 413. 431. 490. Flur H Nr. 502. Flur VII Nr. 136. Flur VIII Nr. 21. Flur XIV Nr. 48. 49. Flur XVII Nr. 203. 204. Flur XVIII Nr. 241. 698. 891. Flur XX Nr. 414. 723. Flur XXI Nr. 255. 515. 545. 815. 823. Flur XXII Nr. 613. Flur XXIII Nr. 107. 250. Flur XXVI Nr. 29. Flur XXVIII Nr. 532. Flur XXX Nr. 86.
Vorm Namen Süßkind Meier und Sußkind Meier und Ehefrau, geb. Bär
Flur VI Nr. 297. Flur II 837.
Gemarkung Leihgestern.
Vorm Namen Konrad Dern Flur XX Nr. 323.
Vorm Namen Johannes Heß V. Flur XVI Nr. 255. Flur XVII Nr. 17. Flur XX Nr. 70.
Gemarkung Oppenrod.
Vorm Namen Heinrich Schäfer I. Flur I Nr. 230. 239. Flur III Nr. 134. 153. 312. 930. Flur V Nr. 483. 484. Flur VI. Nr. 282. 295. 307. 308. 469. 495. Flur VII Nr. 134.
Gemarkung Steinbach.
Vorm Namen Ludwig Brück Erben zu Albach
Flur XV Nr. 33.
Gemarkung Watzenborn-Steinberg.
Vorm Namen Konrad Dern zu Leihgestern [7247]
Flur XIX Nr. 346.
Gießen, den 29. September 1885. Großherzogliches Amtsgericht. Stammler. Gebhardt.
Müller, vr. S ch ä f e r.
Submission.
Die Lieferung von
30 eifernen Bettstellen,
60 wollenen Decken, 1,35 x 2,20 m, Gewicht ä 51/2 Pfd.,
60 leinenen, blaucarrirten Deckenbezügen, 2,00 x 1,30 m,
60 leinenen, blaucarrirten Kiffenbezügen, 0,80 x 0,50 m,
60 leinenen Bettüchern, 1,25 x 2,50 m,
30 Kopfpolstern, mit Roßhaar gefüllt, 0,75 x 0,45 m,
30 Strohsäcken, 2,25 x 1,05 m, soll an den Mindestfordernden vergeben werden.
Naturmuster können auf hiesigem Bureau besichtigt werden oder sind bei der Offerte frankirt mit einzusenden.
Die Vergebung erfolgt am 20. October. Lieferzeit alsbald, nach Vereinbarung.
Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein, den 5. October 1885.
Der Jnspector:
7167 Schmidt.
Samstag den 24. Moder, Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesiaem Ortsgericht die Hof- raithe des Karl Culer II.
Flur 1/1249 169 Meter Hofraithe in der Neustadt,
_„ J/1250 94 Meter Grabgarten das. meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 10. September 1885.
6483
Großh. Ortsgericht.
Mütter.
Für Pflasterer.
Montag den 12 dS. Mts.,
Mittags 1 Uhr, werden Pflaster-Arbeiten sexcl. Material), veranschlagt zu 224 auf hiesigem Rathhause versteigert.
Großen-Linden, 7. October 1885. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden.
Leun. 7232
Keilgeöotenes.
Vorzügliche Spcisedartosseln Rosen-, Chili - und Schneeflocken-, auf leichtem Boden gewachsen, liefert bei sofortiger Bestellung frei Bahnhof Gießen zu Mk. 2,73 pro 100 Kilo. Bestellungen erbeten an Herrn K. Klees, Ludwigsplatz 5. 7244
Grünberg. Emniel.
7251 Ein großer Posten
wollener
Strickgarne ist en-gros & en-detail pr. Pfund Mk» l.SO abzugeben.
Aufträge sub F. T. 10 postlagernd Frankfurt a/Main.
Frankl Würstchen
empfiehlt 7259
L. Kalkhof.
Feinsten Medicinischen Dorsch-Leberton offerirt das 7261
Medicinal'Drogengeschäst von Otto Schaaf, Seltersweg 39.
Pumpernickel
wieder eingetroffen bei 7245
Ferd. Brebes,
(vvrm. Gg. Wilh. Weidig).
Hamburger Fischhandlung. gebende große Aale Rheiusalm, Seezungen, Hechte, Schellfische, Feinst, geräuch. Mchs Eaviar, Sardellen, Hummer, Sardinen, Anchovis, Rollmöpse, Kieler Sprotten, ger. Aale. Apctit Sild rc. bei 7257 A. Koch.


