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"betrachtet werden; zu den bezüglichen Verhandlungen ist Lumsden, der englische Grenzcommiffar in Afghanistan, nach London berufen worden. Anderseits hat England seinen Entschluß kundgegeben, Port Hamilton nicht zu besetzen, da der Friede jetzt gesichert sei. Das osficiöseJournal de St. Pstersbourg" consta- lirt auch mit Genugthuung, daß in den jüngsten parlamentarischen Debatten in London die militärische Frage unberührt blieb.

Die Nachrichten aus Tongking lauten fortdauernd beruhigend. Der vollständige Abmarsch der Chinesen in der Richtung nach Langson bestätigt sich und auch die Schwarz-Flaggen am Rothen Fluffe befinden sich seit einigen Tagen aus dem Rückzüge nach Laokai hin._________________

1. Darmstadt, 7. Mai. (Zweite Kammer' der Landstände.j Heute Mittag 4 Uhr eröffnete der Präsident die Sitzung mit der Mittheilung, daß die erste Kammer Hinsichtlich des Gesetzentwurfs, die Heranziehung der Actiengesellschaften zu den Com- : munallasten, den Beschlüssen der zweiten Kammer beigetteten, also die Sache erledigt fei. Bezüglich der Recommunication, Verwaltungsgesetze betr., trat weiterhin die zweite Kammer den redactionellen Abänderungen einstiinmig bei. c

Bei der Recommunication, den Gesetzesentwurf, die Kosten des Unterhaltes der Sträflinge im Landeszuchthause und in den Gefängnissen betr., beschloß die erste Kammer zu Art. 2 die Bestimmung in den Gesetzesentwurf aufzunehmen:Das Ministerium des Innern ist ermächtigt, den zu Freiheitsstrafen Verurtheilten, wenn ihre Vermögens-, Erwerbs- oder Familienverhältnisse hierzu Veranlassung bieten, dir Kosten der Strafvollstreckung ganz oder theilweise zu erlassen", um auf diese Weise dre Härten zu vermeiden, welche darin bestehen, daß der Verbrecher in erster Linie für dre Unkosten, die sein Verbrechen dem Staate bereitet, aufzukommen hat.

Die Kammer trat auch dieser Zusatzbestimmung bei und nahm den Gesetzentwurf in dieser Fassung einstimmig an. , t t ,

Bei dieser Gelegenheit ergriff Abg. Vogt (Butzbach) das Wort und wres mrt Entschiedenheit die seiner Zeit vom Abg. Büchner erhobenen Beschwerden über die Zustände am Landeszuchthause Marienschloß zurück, indem auf Grund eingezogener Erkundigungen auch nicht eine der Anschuldigungen auf Wahrheit beruhe und der be­treffende Herr Abgeordnete von seinem Gewährsmanne schlecht informirt sei. Weder Muckerthum noch allzu große Strenge herrsche an der Anstalt.

Auch vom Ministertifche wurde nunmehr diesen Anschuldigungen entschieden ent- gegengetteten und versichert, wie es undenkbar sei, daß die geschilderten Vorgänge sich auf die jetzige Direction beziehen könnten, da die Regierung nach jeder Richtung hm von der Vorzüglichkeit der Leitung überzeugt sei.

Ein Antrag des Abg. Haas wegen Stellungnahme der Regierung zu der von Reichswegen in Aussicht genommenen Besteuerung der Phosphordünger wurde noch Großh. Regierung zur Beantwortung mitgetheilt und die Session hierauf bis Herbst geschlossen.______ _______________________

E. R. Berlin, 7. Mai. sReichstag.j Dem Reichstage ist heute der Aus­lieferungsvertrag mit Rilßland zugegangen. Ob er noch zur Berathimg kommt, wird, wie man glaubt, davon abhängig sein, ob der Reichskanzler ein Interesse daran hat, unter jetzigen Umständen eine Verhandlung über die Beziehungen des Reiches zu Rußland herbeizuführen und der russischen Regieruna seinen guten Willen selbst für den mehr als wahrscheinlichen Fall zu beweisen, daß die Vorlage abgelehnt wird; dagegen ist die Verständigung über die Amendirung der in zweiter Lesung angenommenen Börsensteuer so weit vorgeschritten, daß die Annahme eines Gesetzentwurfes, dem die Reichsregierung zustimmen wird, jetzt für unzweifelhaft gilt.

Zu der Berathung der Abänderung des Zollvereinigungsvertrages, nach welcher die Bestimmung, daß von einem Staate oder einer Commune von solchen Conspm- artikeln, die mit mehr als 3 pro 100 Kilogramm verzollt werden, keine weiteren Abgaben erhoben werden dürfen, aufgehoben werden soll, waren einige Abänderungen vorgeschlagen worden, die indessen nach längerer Debatte, an der sich die Abgeordneten Halben, Graf Bismarck, Struckmann, Broemel und Klemm beteiligten, abgelehnt' wurden, Anttäge, die den Zweck verfolgen, daß auch denjenigen Commumn unb Corporationen, welchen bisher das Recht der Auferlegung einer Abgabe auf Branntwein, sowie auf Malz und Bier, die gleiche Berechtigung verliehen werde, wurden zur Vorberathung an eine Commission verwiesen.

Eine längere Erörterung knüpfte sich an die Besprechung zahlreich vorliegender Petitionen, bei Denen es sich um Ansprüche solcher Invaliden handelt, die durch eine Versäumniß der Präklusivfrist für ihre Meldungen rechtlich nicht mehr berücksichtigt ^Demgemäß mußte fick das Haus formell für eine Ablehnung dieser Ansprüche aussprechen, indessen lassen die seitens der Militärverwaltung in der Commission wie auch heute abgegebenen Erklärungen es erhoffen, daß die Petenten eine gerechte Würdigung ihrer Ansprüche zu erwarten haben werden, die in der Zubilligung der de jure ihnen nicht mehr zukommenden Pension und Entschädigung befteht.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correspondenz - Burea«.

Berlin, 7. Mai. Der Bundesrath nahm den Antrag Bayerns, betteffend den Entwurf des Gesetzes über Unzulässigkeit der gerichtlichen Beschlagnahme von Eisen- bahn-Fahrbetriebsmaterial in erster Lesung an und genehmigte den Handels- und Schifffahrts-Vertrag mit der südafrikanischen Republik und die Meistbegünstigungs- Convention mit Birma. Ferner stimmte er dem Gesetzentwurf wegen des Nachtrags- Etats zu.

Berlin, 7. Mai. Das Abgeordnetenhaus erledigte heute eine Reihe von Petitionen nach den Anträgen der Commission. Für die morgen früh 10 Uhr anberaumte Sitzung wurde das Lehrer-Pensionsgesetz auf die Tagesordnung gestellt.

Das Herrenhaus nahm in seiner heutigen Sitzung nach unerheblicher De­batte die Consolidationsordnung für Rheinland und Westfalen und den Gesetzentwurf über Ablösung der Servituten 2c. in den Hohenzollern'schen Landen in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Das Gesetz, betreffend die Kantongefängnisse in den Rhein­landen, wurde unter Verwerfung des § 5, welcher die Strafgelder der Staatskasse über­weist, angenommen.

Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Kleinere Vorlagen und Petitionen.

Wien, 7. Mai. Die Leiche Karageoraievic's ist auf dem Nordbahnhofe ein- gettoffen, von den Söhnen des Verstorbenen und dem Vertreter des Fürsten von Mon­tenegro empfangen und in der griechischen Kirche aufgebahrt worden. Der Erb- großherzog von Baden kehrt morgen Abend nad) Karlsruhe zurück.

Kronstadt, 7.JDtai. Der Seeverkehr mit dem Auslande ist heute eröffnet, auch ist bereits ein schiff im Ansegeln. Das Gerücht von der beabsichtigten Schließung des Handelshafens stellt sich als unbegründet heraus, im Handelshafen sind .«lle Vorkehrungen zur Aufnahme der Kauffahrteischiffe im Gange.

London, 7. Mai. DieDaily News" erfährt, die russische Regierung habe sich bereit erklärt, die positive Versicherung zu geben, daß sie nicht die Absicht habe, jetzt oder später von Herat Besitz zu ergreifen.

Newyork, 7. Mai. Die Jury erklärt Richard Short, welcher Thomas Phelan, den Aufseher des Arbeitshauses in Kansas City (Missouri) im Bureau O'Donovan Rossa's Hierselbst mit einem Dolche verwundet hatte, für nichtschuldig.

Lokales.

Gießen, 8. Mai. (Circus Lorch., Es giebt doch noch eine Kunst, welche im Stande ist, das Publikum schaarenweise heranzuziehen und die Zweifel, zu denen die Erfahrungen der letzten Wintersaison berechtigten, sind gehoben, seitdem Herr Director Lorch sein luftiges Zelt am Neustädter Thor aufgeschlagen hat.

Natürlich liegt die Ursache des zahlreichen Besuchs in erster Linie darin, daß ein Circus in Gießen zu den Seltenheiten gehört und nicht nur auf ein gewisses Publikum angewiesen ist, wie andere Stätten der Kunst.

Im Circus kann sich Jedermann, ob alt oder jung, amüsiren, man braucht nur Lingen zu haben, um all das Wechselvolle sehen zu können, und daß Niemand unbe­

friedigt nach Hause geht, dürfte auch gewiß sein, da Herr Lorch wirklich das Beste zu bieten bestrebt ist.

Die Leistungen haben von anderen Seiten bereits so eingehende Besprechungen und gerechte Würdigungen gefunden, daß wir dem kaum noch etwas hinzufügen können. Die Pferdedressur erweckte auf der einen Seite das höchste Interesse, während auf der andern Seite den Elephanten,die ihre Kunsfftücke hier grad so gut machten, wie sie ihre phlegmatischen Gewohnheiten auf den heimatlichen Kukurutzfeldern ausübten", eingehendes Lob gespendet ward; nur die menschlichen Künstler wurden bisher etwas stiefmütterlich behandelt und darum wollen wir für diese heute eine Lanze brechen.

Fangen wir mit der uns angeborenen Galanterie bei den Damen an, so sind wir fast im Zweifel, wer am meisten das Recht hat, unsere Anerkennung zu beanspruchen, da von dem kleinen 5jährigen Fräulein Amalie Lorch an bis hinauf zu den größten Balletproductionen der Fräuleins Rosa und Anna Lorch alles ganz vortrefflich war und dasgar zu liebe Lächeln", welches kürzlich in einem hiesigen Blatte hervor­gehoben wurde, kleidet alle Ballerinen und Kunstreiterinnen nicht übel, in Folge dessen wird es ihnen auch leicht, ein feuriges Jünglingsherz in Hellen Flammen emporlodern zu lassen. Neben diesen einnehmenden Vorzügen finden sich aber bei den Damen der Gesellschaft Lorch hoch beachtenswerte künstlerische, welche in den mannigfaltigsten Gestaltungen zur Geltung kommen.

Besonders hervorragend ist ferner Herr Hundini in seinernervenerschütterndcn Luftgymnastik, die wir selten in solcher Vollendung gesehen haben, während Herr Mach an durch seine eigenartigen Leistungen ebenfalls hohes Interesse erweckt. Herr Geny zeigte sich als eleganter und flotter Reiter auf ungesatteltem Pferde und die Familie Brunner, lauter jugendfrische Gestalten, bot durch ihre Kunstproductionen eine hübsche Abwechslung. Die PantomimeDas chinesische Fest" läßt an Großartig­keit und Vielseitigkeit nichts zu wünschen übrig.k.

Vermischt es.

Worms, 4. Mai. Gestern tagte hier der Delegirtentag der Krieger-Kamerad-1 schäftHassia". Die Stadt hatte zu Ehren des Tages Flaggenschmuck angelegt. Prinz Heinrich, der seinen Besuch in Aussicht gestellt hatte, war durch Unwohlsein am Er­scheinen verhindert. Bei der Vormittags in der Ebertsburg abgehaltenen Delegirten- Versammlllng ergab die Feststellung der Präsenzliste, daß alle Vereine bis auf einen vertreten waren. Nach der Eröffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden, Herrn 1 Oberst Gerlach, hielt der Vorsteher des Bezirksverbandes Worms, Herr Premier- Lieutenant d. L. Gernsheim, die Begrüßungsrede und schloß Redner mit dem Wunsche, daß der heutige Tag ein Tag wahrer echter Kameradschaft sein möge und daß die Kameraden, wenn sie Worms wieder verließen, mit aller Befriedigung auf den heutigen Tag zurückblicken möchten. Hierauf wurde der Vorstand durch, Acclamation unter lebhafter Anerkennung seiner Verdienste wiedergewählt. Für den nächsten Delegirtentag wurde Butzbach als Versammlungsort bestimmt. In Bezug auf diejenigen Soldaten, i welche nach 1870/71 gedient haben und die von einzelnen Localvereinen nur als passive Mitglieder ausgenommen werden, wird auf Antrag des Präsidiums beschlossen, diese - Mitglieder, sofern sie wirklich Soldaten waren, derHassia" gegenüber als voll­berechtigte active anzuerkennen. Die Bestimmungen der Lokalstatuten werden durch diesen Beschluß nicht berührt. Auf Antrag des Verbandes Butzbach werden die Ver­bandsstatuten in § 18, der die Localvereine schon nach einjähriger Dauer derHassia" gegenüber zur Unterstützung berechtigt, dahin abgeändert, daß diese,Bestimmung künftig nur für neu sich bildende Vereine in Kraft bleibt; die alten Vereine dagegen, die ja lange schon derHassia" hätten beitreten können, sollen fortan die ged. Berechtigung erst nach drei Jahren erlangen. Dem Anträge des Verbandes Mainz, den Delegirtentag künftig nicht mehr im Mai, sondern im Juni abzuhalten, wurde zugestimmt. An dm für den Nachmittag in den prächtig decorirten Worret'schen Sälen cirrangirten Banker beteiligten sich außer den Mitglieoern eine große Zahl von Ehrengästen. Nach dm Toaste des Herrn Oberst Gerlach auf Se. Majestät den Kaiser brachte Herr Kreisrath von Gagern das Hoch auf Se. Königliche Hoheit den Großherzog aus. Diesen officiellei! Toasten folgte noch eine Reihe anderer, unter denen die des Herrn Major M Bürgermeister Küchler und des Vorstehers des Verbandes, Premierlieutenant o. k. Gernsheim, ganz besonderen Enthusiasmus hervorriefen. Unter den Klängen Kapelle des 118. Regiments verlief das Mahl in ungetrübter Heiterkeit. Erst M trennten sich die Festgenossen.

Frankfurt, 30. April. Der Pfarrer in einer unserer Nachbargemeinden besitz! einige Fässer ausgezeichneten Weines. Der geistliche Herr befand sich vor einigen Tagen in seinem Keller, um den Wein zu probiren; da ertönte von oben herab bit Stimme des Küfermeisters, der in dem Keller seinen Gehülfen und nicht den Herrn Pfarrer vermuthete. Der Küfer rief hinunter:Adam! Gieb mir einmal von dm Pfarrer seinem guten Wein, der Pf . . . braucht ihn nicht allein zu trinken!" Da Herr Pfarrer nahm die Aeußerung von scherzhafter Deite auf und reichte dem banati Lechzenden, ohne sich erkennen zu geben, ein Glas des edlen Stoffes heraus., 91m weitere Anforderungen erfolgten neue Zusendungen von unten aus, auf welche imnici anzüglichere Reden auf den Herrn Pfarrer antworteten. Als Letzterer nun benied«, daß sein Küfermeister bedenklich redselig wurde, erschien er in höchsteigener Person am Kellerhals. Man kann sich den Schrecken des Küfermeisters denken! Der Herr Pf,am ignorirte indessen das Vorkommniß und ging lächelnd an dem zerknirschten Sünde! vorüber. . .

Lahr, 5. Mai. (Die Eröffnung des ersten deutschen Reichswaisenhauses m Lahr.j So ist er denn endlich herbeigekommen der Tag, an welchem ein Unternehmen ins Leben tritt, das seit einer Reihe von.Jahren das Interesse nicht nur von goitz Deutschland, sondern auch des Auslandes, da wo deutsche Herzen schlagen, erregt unu die tatkräftige Theilnahme unzähliger edler Seelen wachgerufen hat; ein Werk, W dazu bestimmt ist, die nationale Zusammengehörigkeit aller Deutschen auf einem jf weihten Boden, auf dem werktätiger Menschenliebe, zum Ausdruck zu bringen^ *1( zahlreichen Mitarbeiter an dem schönen Werke werden an diesem Tage die ersten Fruon und den Erfolg ihres opferfreudigen Schaffens sehen. Am Pfingstfeste soll das er« deutsche Reichswaisenhaus Hierselbst eröffnet und seiner Bestimmung übergeben weröim Kein schönerer Tag konnte wohl für die Feier einer so wahrhaft nationalen Schöpf gewählt werden. Der Verwaltungsrath für den Reichswaisenhausfonds und ij Vorstand der deutschen Generalfechtschule haben bereits das Fest-Programm feftgefieu Laut demselben findet am Sonntag den 24. Mai Empfang ankommender Feftgästec^ Bahnhofe, Nachmittags um 3 Uhr Generalversammlung und Ausschußsitzung Deutschen Generalfechtschule in der Aula des Stadtschulgebäudes; von Abends 8 U-- beginnend gesellige Unterhaltung statt. Am Montag den 25. Mai: VormE Empfang ankommender Festgäste. Um 11 Uhr: Aufstellung des Festzuges beim Hauses. Zug nach dem Waisenhause. Um 11 Vr Uhr: Eröffnungsfeier, für rvttchl ^ besonderes Programm am Festtage selbst ausgegeben werden wird. Darauf BesichNA^! des Reichswaisenhauses ^und der Anlagen. Nachmittags l1/» Uhr: Festessen; 4 Uhr: Gemeinsamer Spaziergang in der Umgebung der Stadt. Abends 8 M- Großes Bankett mit Musik- und Gesangsvorträgen. Am Dienstag den 26. Mm V bei günstigem Wetter eine Ausfahrt über den Gaisberg nach dem im schonen der Kinzig überaus anmutig gelegenen Zell gemacht werden, wobei die Rückkehr J Lahr vorbei an der prachtvollen Burgruine Hohengeroldseck über den romonttM Schönberg erfolgen wird. Die Stadt Lahr wird es sich zur Ehre rechnen, ben OM aus dem ganzen weiten deutschen Vaterlande, die sich an der Feier zu beteilig^, denken, den Aufenthalt in ihren Mauern so angenehm als möglich zu machen- ~ Zahl der Festtheilnehmer wird schon nach den vorläufigen Mitteilungen eine p außerordentliche sein und dürfte sich die Feier allem Anscheine nach zu ,dem gelte*' was sie ihrem eigensten Wesen nach ist, zu einem wahrhaft nationalen iw, Allen, die sich daran beteiligen, fei schon im Voraus ein herzlichesWillkomm zugerufen. , o a

Bensberg, 4. Mai. Bei dem schweren Gewitter, ba£ heute zwischen ij < 1 Uhr Mittags über unfern Ort dahin zog, fuhr ein Blitzstrahl in ein Haus tödtete von Drei in der Stube am Tische sitzenden Personen (Mutter und zwe . wachsenen Söhnen) eine, nämlich den älteren Sohn. Das ganze Haus bietet em völliger Verwüstung. Im Stalle wurde ein Schwein vom Blitze erschlagen.

Paris, 4. Mai. In Dover wurde vorgestern der Eingang |u bem u^g; seeischen Tunnel, der im vorigen Jahre begonnen und etwa anderthalb Knomeler « gebohrt worden ist, zugemauert. Es wurde zuvor festgestellt, daß nirgenDö Tunnel Wasser durchgesickert war. Die Stadt Paris hat in dem Jayr - j

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