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•je Zeilen liest, wird er gewiß herzlich über den schlauen Patton die Befriedigung verschaffte, auch einmal em Experiment in«
wenn er im Jenseits t>ie'
Berlin, 5. Mai. In der heutigen Sitzung des Bundesraths wurden bei der zweiten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes wegen Abänderung und Ergänzung des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafproceßordnung, sowie des Antrags des vierten Ausschusses, betreffend den Entwurf eines Gesetzes wegen Abänderung von Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafproceßordnung die Anträge der Ausschüsse angenommen. .
— Generalconsul Nachtigal ist an Bord des Kanonenboots „Möwe" auf hoher See am 20. April an pernicösem Wechselfieber gestorben und am 21. April auf Cap Palmas begraben worden, .
Baden-Baden, 5. Mau Ihre Ma;, die Kaiserin ist gestern gegen Mitternacht wohlbehalten hier eingetroffen.
Kopenhagen, 5. Mai. Ein heute erlassenes provisorisches Gesetz verbietet die Einfuhr und Anschaffung von Waffen, sowie die Einübung in denselben, da, wie es in dem Gesetze heißt, die unbeschränkte Erlaubniß zur Anschaffung von Waffen mißbraucht werden könnte.
Paris, 5. Mai. Aus Hanoi wird gemeldet:..Der vollständige Abmarsch der chinesischen Truppen in der Richtung von Langson bestätigt sich. Am rothen Flusse ist seit 5 Tagen eine Rückzugsbewegung der Schwarzflaggen stark bemerkbar.
London, 5. Mai. Das Unterhaus, welches gestern Abend die Berathung des Berichts des Ausschusses über den Elf-Millioneu-Credit begann, hat nach langer, bis
; nach Mitternacht fortgesetzter Debatte den geforderten Credit mit 120 gegen 20 Stimmen | 9cneI)U* Die „Pall-Mall-Gazette" erklärt, England habe Port Hamilton nicht besetzt ? und werde nicht davon Besitz ergreifen, da der Friede jetzt gesichert sei.
London, 5. Mai. Im Unterhause theilte Gladstone mit, m Folge des Beschlusses, daß der Meinungsaustausch über die Hauptpunkte der afghanischen Grenzfrage in London statffinden solle, sei die Regierung mit Lumsden m Verbindung getreten und habe ihn benachrichtigt, daß es erwünscht sei, wenn er und Stewart sofort nach London kämen. Fitzmaurice theilte mit, , bis zur Ankunft Thorton's sei White interimistisch zum außerordentlichen Gesandten in Konstantinopel ernannt.
Madrid, 5. Mai. Ungeachtet der Coalition der repilblikamlwen Fractronen mit der Partei Sagasta und der dynastischen Linken wurde bei den Municipalwahlen in Madrid eine größere Anzahl Candidaten der Regierungspartei als irgend einer anderen Partei gewählt; auch in den Provinzen fielen die Wahlen der mmffteriellen Candidaten bedeutend zahlreicher als die übrigen Parteien aus. .
Kairo, 5. Mai. fReuter-Meldung.j In Folge ernes Protestes Barrng's gegen das gestern angekündigte Wiedererscheinen des „Bosphore Egyptien" bet Tallandler, versprach dieser, das Journal werde nicht eher erscheinen, als brs er Hustructronen von seiner Regierung in dieser Angelegenheii erhalten habe.
Universität-- Chronik.
Marburg, 3. Mai. Der bisherige außerordentliche Professor an der Universität Halle a. S., Lic. Dr. theol. et phil. Julius Wellhausen lst zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Universität Marburg ernannt worden. .
Lokales.
G. Gießen, 6. Mai.. ^Sterblichkeit in Gießens Die Sterblichkeit war während der Woche vom 26. April bis 2. Mai wieder eine geringere. Es waren im Ganzen nur 6 Todesfälle zu verzeichnen, davon 4 bei Erwachsenen, 2 bet Kindern. Bei den Erwachsenen war Todesursache: Lungenentzündung, Lungenschwrndsucht, Brightische Krankheit, Rückenmarkentzündung je einmal. Die Kinder waren beide nur einige Monate alt und starb das eine derselbe an Krämpfen, bei dem andern, welches nicht ärztlich beobachtet worden war, blieb die Todesursache unbekannt.
Verwischtes.
Friedberg, 4. Mai. Heute Vormittag 11 Uhr brach in dem Dachraume der Werkstätte des Mechanikus Henkel Feuer aus, das sich schnell über das ganze Dach verbreitete. Die Flamme schlug bereits zum Dache heraus, ehe die unten m der Werkstätte Beschäftigten das Feuer bemerkten. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, so daß nach dreiviertelstündiger Arbeit jede Gefahr für die Nachbarhäuser, namentlich das Morschel'sche Haus, dessen Dachstuhl schon das Feuer ergriffen hatte, beseitigt war. „z r ,
Maibach, 1. Mai. Gestern Nachmittag zog über unsere Gegend em schweres Gewitter. Der Blitz schlug hierbei in die auf dem Felde befindliche Schafheerde und tödtete neun Schafe, eins wurde gelähmt. Der Schäfer kam mit dem Schrecken davon.Bisses, L Mar. Bei dem am 30. April über unsere Gmarkung gezogenen schweren Gewitter wurden zwei dem Oeconomen Schultheis dahier gehörige Pserde auf dem Felde vom Blitz erschlagen, gerade als der Sohn des Besitzers dieselben zur Heimfahrt anspannen wollte. Der Sohn wurde in den Graben geschleudert, erlitt aber glücklicherweise keine Verletzung. r c
Mainz, 4. Mai. Heute Nachmittag wurde dre mit dem 15. d. M. eingehende hiesige Schiffbrücke versteigert. Neben Interessenten hatten sich zu dem Acte mele Neu- gierige eingebunden, Ausgeboten wurde die Brücke zunächst in 13 Loosen, für welcbe zusammen JL 22,090 gelöst wurden. Bei der alsdann stattgehabten Versteigerung der ganzen Brücke wurde ein Gebot gemacht von JL 30,000 und zwar von einem Muhl- Heimer Schiffsbauer. Die Genehmigung zu dem Preise wird schwerlich erfolgen, da der Schätzungswerth der Brücke 91,000 JL ist. . Qfi o . . f ,
Kassel, 2. Mai. Gestern Nachmittag verstarb dahier rm 86. Lebensiahr nach längerem Leiden der frühere Ober-Bibliothekar der ständischen Landes-Bibliothek, um welche er sich die größten Verdienste erworben, Herr Dr. Johann Schubart. — ®cr 1 Verein für hessische Geschichte und Landeskunde", dessen Ehrenmitglied der Verstorbene war, widmet ihm einen ehrenvollen Nachruf, indem er sagt: „Vlit ihm schied du letzte der vier Stifter des „Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde" aus dm Reihen der Lebenden. Unser Verein wird dem Entschlafenen, besten hohe wiffenfchafl- liche Verdienste schon längst auch außerhalb seiner hessischen Hernrath die ücrbientt Anerkennung in der Gelehrtenwelt gefunden haben, ein treues und dankbares Andenken bewahrrn.^ q b , Ende April. Herr Dr. med. Berghaus hier, einer der tüchtigsten I und beliebtesten Aerzte unserer Stadt, erkrankte kürzlich nach der Behandlung eint» I Typhuskranken an derselben Krankheit und erlag dieser bald trotz aller Pflege. Kur; darauf erkrankte der Sohn des Verstorbenen, ein Studiosus der Medicrn, die beiden I Aerzte, der Kutscher- und die Diakonissin, die den Verstorbenen gepflegt. Der ^ohn starb nach wenigen Tagen, ihm folgte der Kutscher rrnd vor drei Tagen starb eurer der behandelnden Aerzte, Herr Dr. Dieckens. Gestern ist nun auch die Diakonistrn an derselben schrecklichen Krankheit verstorben; die Dame war erst vor kurzer Zeit nach Esten in die sogen. Huyssen-Stiftung gekommen. So schreckliche Folgen einer ^YptM erkrankung dürften selten zu constatiren gewesen sein.
Halle a. d. S., 2. Mai. Gestern Abend und m der Nacht sanden zahlrercte Gewitter in Sachsen, Thüringen und den Harzländern statt. In Oppin wurden dm Personen durch Blitzschlag getödtet. Ein Wolkenbruch zerstörte aus der EisenbaM Halle-Aschersleben den Bahndamm bei Könnern; der Verkehr ist unterbrochen. Vel- schiedene Feuersbrünste ereigneten sich in Folge Blitzschlags. _ ,nnlT
Haag, 1. Mai. Die Giftmischerin von Leyden, welche eme Anzahl Persona: vergiftete, deren Leben sie zuvor versichert hatte, ist heute zu lebenslänglicher Zwang - I arbeit verurtheilt worden. Während der Verlesung des Urtheils erlitt sie einen I nervösen^Anfall.^ens töbtete eine Frau ans Anlaß eines geringfügigen Streitcft I welchen sie mit ihrem Manne gehabt hatte, Nachts ihre vier Kinder mit einen
Die Jmmob Knoop von ? zeit in Paris, Um 1 Nr. 2 Unr VIII Nr Unr XI Nr. Hansen, sind morden; Eige vorgelegt, ebi geliefert roerbi laifr bt$ $ ein Merkchuseng Berichtigung ; Zahlung des Grundstücke Ä tragen worden an alle Persoi Sprüche an Forderungen c erwähnten Her haben, die Ai Mß binnen machen, als sc trag im Mu Nid) jener ble Steigbries
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E. R. Berlin, 5. Mai. sReichstag.^I An der heutigen Debatte des Reichstags über die'Geschäftssteuer nahm der Herr Reichskanzler wiederum Theil und horte vorerst die Reden einiger Gegner des Entwurfes, unter denen die Abgeordneten Bam- I beraer und Meyer ihre Weigerung motivirten, an dem Zustandekommen eines Gesetzes mitzuarbeiten, das die Erwerbsthätigkeit beschränke. Das Erworbene dürfe man besteuern, aber nicht den Erwerb, ebenso ist es unrichtig, aus der Kleinheit, der Steuerbeträge auf die Unschädlichkeit der Steuer schließen zu wollen., Die Börse ist für die Landwirthschaft der Markt, auf dem sie das ihr nothrge Geld sucht, und die hier statt- findende Speculakion ist nichts anders als die Gewahr, welche das Kapital für die Leistungen der Landwirthschaft übernimmt. r .
Gegenüber den Ausführungen des socialdemokr. Abg. Kayser, der geradezu eine Carrieatur, und noch dazu eine recht verständnißlose, des Börsengeschäfts lieferte, erklärte Fürst Bismarck, daß man sich mit der Ansicht irre, daß ihm an dem Zustandekommen des Gesetzes nichts gelegen sei, vielleicht deßhalb, weil er dadurch an Popularität verlieren könne; daran sei ihm sehr wenig gelegen und durchaus ser die Auffassung falsch, als ob er die Entscheidung hinziehen wolle; rn: Gegentherl läge es m der Absicht des Bundesraths, den Gesetzentwurf noch in diesem Monat, wie der Herr Reichskanzler sich ausdrückte „zur Verabschiedung zu bringen". Interessant war hierbei eine Bemerkung des Fürsten, die allseitige Heiterkeit erregte Ich 6m, sagte er, kein Gegner der parlamentarischen Initiative, ich halte sie für heilsam, denn sie verhütet eine beständige Opposition gegen die Regierung, in die ich, wenn ich nicht zur Regierung gehörte, vielleicht auch gerathen würde. ,
In der Abstimmung wurde der Antrag der nattonalliberalen Partei aogelehnt, dagegen der grundlegende Paragraph des Entwurfs nach den Beschlüssen der Commission mit 177 gegen 74 Stimmen angenommen.
Bei der weiteren Specialberathung drehte es sich nur um ausfuhrende und geschäftstechnische Bestimmungen. Die allgemeine Vorschrift, daß die Steuerbehörde in einzelnen Fällen eine Prüfung der Abgabenentrichtung durch höhere Beamte stattfinden lassen kann, wurde dahin amendirt, daß dies dann gestattet sein soll, wenn That- sachen vorliegen, die den Verdacht der Abgabehinterziehung begründen.
Der Rest der Vorlage soll morgen erledigt werden und werden damit auch tue Anträge der Abgeordneten Richter und Kayser auf gleichzeitige Aufhebung der Petroleum- und Salzsteuer verbunden.
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Schaden entstände. orlage weiterhin die Herren Dr. Dornseiff und Kanzttr Gareis ein und wird der RegierungsentwuN im Ganzen nut allen gegen 4 Stmimen genehmigt mithin die Heranziehung von Actiengesellschaften zu den Communal- steuern aui-geschlossen.^ Jsenburg-Birstein Durchlaucht und des Freiherrn
Ludwig Riedesel zu Eisenbach auf Vorlage eines Gesetzesentwurss wegen Ueber- weisuna eines Theils der auf das Großherzogthum cntfallendm Remetnnahme am- indirecten Reichssteuern (Zölle) an die Gemeinden zur Bestrcttung ihrer Lasten, insbesondere der Schullasten, fiildet insofern eine sympathische Aufnahme, als man mit der Tendenz des Antrags einverstanden ist, da aber die Kauuner sich über die -^rag- weite der ans diesem Antrag entspringenden Consequenzen noch nicht klar ist, so faßte sie deshalb den Beschluß, Großh. Regierung möge diesen Antrag demnächst erst noch- ^eni^esuch der ledigen Mathilde Höppner aus St. Petersburg, zuletzt in Darmstadt sich aufhaltend, um Gewährung einer Entschädigung au* Veranlassung einer- vermeintlich unschuldigen Verurtheilung in allen Instanzen zu erner Oefangmß- strafe, sowie Beschwerde derselben wegen Justizverweigerung wurde nicht ftattgegeben.
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lachen, der ihm damals . „ _
W18n®Äitat, welche ihrer großcn^ Seltenheit wegen^MnM Sensation erregen werden, sollen nach der Versicherung emeS t'elgffchen-. ILM Weltausstellung in Antwerpen in einer besonderen Abtheilnng zur Schar f(Ulr(lt Es sind dies vier Nahrungsmittel, welche sonst kaum uvch Zu sehen . ?> sind, nämlich 1) Brod aus unverfälschtem Weizen, SubstaiI
kommt, 3) Butter, ohne eine Beimischung von ^cerfett obe 1 aiibeien o welche die Butter ersetzen sollen, 4) Bier aus Gersten, enthaltend die nothige
— Versetze Dich mit mir, lieber Leser, in das physikalische Cabmet dS **Gymnasiums. Dort läßt unser Herr Oberlehrer X. einen wohlgesetzteu Vortr^ über Elektricität vom Stapel und schickt sich an, nach Beendigung desselben uns n Wirkungen über die „gewaltige Naturkraft" praktisch zu zeigen. Zu diesem BeYi läßt er die Schüler eine Kette bilden und fordert den ersten auf, den Knopf Elektrisirmaschine zu berühren. „Spüren Sie etwas?" fragt der Herr Wn*. „Nein, Herr Oberlehrer." — „Rühren Sie nochmals an; spuren Sie nun.etwas. Und wieder tönt ihm ein „Nein" entgegen. Unser Herr Professor ist m der pemlichfV Verlegenheit; das Experiment war, wie so viele andere, nicht gehmgen. uioch fll£D die Hoffnung des Gelingens nicht auf und zum dritten Male laßt er den Kuo^s w dem Ersten berühren. Da sticht diesen sein Nachbar mit eurer Nadel recht empsindl! . in den Körpertheil, der häufig der pädagogischen Thätigkeit zum Zielpunkt 0 - Naturgemäß entringt sich dem Gestochenen ein schmerzliches ,M . "Schm Cue, W haben Sie die Wirkungen der Elektricität gespurt,' ruft der Oberlehrer freudestr ) aus und schallendes Gelächter folgte seiner: Worten. Vergebens forscht er nach - Grunde des Lachens, wir hüllten uns Alle in tiefes Schweigen. Er hat 6te uiemals erfahren. Nun deckt die Erde, seit Jahren den.wohlwollmden Man^
Bezüglich der Eingabe eines Comics zur Erbauung einer Eisthalbahn Katsers- lauterri-Worms wurde nach der Berichterstattung und Befürwortung der raschen Erbauung dieser Bahn durch Herrn Commerzienrath Heyl den Beschlüssen der zweiten Äamme^ ö^eigetreten der Tagesordnung, „den Gesetzesentwurf der Gemeindeumlagen betreffend" nahm eine längere Zeit in^Llnspruch. A
0 Zunächst ergreift Mimsterial-Präsident ^chleiermacher das Wort Er sprach sich für die Regierungsvorlage aus und empfahl der Kammer dem Be chluß der zwe en Kammer hinsichtlich der Doppeltbesteuerung von Actiengesellschaften resp. Heranziehung derselben zu den Communalumlagen nicht stattzugebeu.
Herr Mmisterial-Prasident Finger, Exc., vertrat ebenfalls dre Vorlage Großh. Regierung und ist der Ansicht, daß es nicht opportun lei, eme Doppelbesteuerung einzelner Gesellschaften in dieser Weise auszuführen. Es sei etwas ganz anderes Mit der^ Heranziehung dieser Gesellschaften zu den Staatssteuern, denn der Staat ser eme universelle^ Gemeinschaft und habe mithin, auf Grund dieser Universalität, Anspruch auf die gefamrnte Steuerkraft des Landes. Der Staat gewahre uberdle- den Actlen- gcsellschaften Aequivalente; mithin müsse er sie auch m ausgiebiger Weise Herangehen zu semm^Sta^sau^aben. sich noch Fürst Jsenburg-Birstein und Geh.
Commerzienrath Lautern aus, wogegen Herr Commerzienrath> Heyl m, icbem SaU Heranziehung der Actiengesellschaften zu ben Gemeindelasten befürwortet, ^dem durch die communalen Bedürfnisse derselben einer Gemeinde kaum stützen, ja eher em
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.
Berlin, 5. Mai. Wie die „Kreuz-Zeitung" mittheilt, würde der Schluß des Landtages am nächsten Samstag erfolgen. . . ,.
— Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute m erster und zweiter Lesung die Aufhebung der Rentenbank für den Kreis Lauenburg und erledigte sodann noch eme Reihe von Petitionen nach den Anträgen der Commission. Auch die Petition der polnischen Familienväter der Provinz Posen nm Aufhebung der Schulverordnung vom 27. October 1873 wurde nach den Anträgen der Commission durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Der Cultusminister 0. Goßler batte sich gegen die Petition ausgesprochen, während die Polen und das Centrum für dieselbe ehrtraten.
Die nächste Sitzung findet morgen 11 Uhr statt und zwar sind für dieselbe Petitionen und die Interpellation Borowski auf die Tagesordnung gestellt.
— Das Herrenhaus nahm heute das Gesetz über die Veräußerung und hypothekarische Belastung der Grundstücke im Geltungsbereiche des rheinischen Rechtes m der von dem Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung an. Das Gesetz über die Wegepolizei in Schleswig-Holstein wurde mit einigen redactionellen Aenderungen und das Gesetz über Erweiterung der Ermächtigung des Finanzministers in Bezug auf die Anleihen verstaatlichter Eisenbahnen unverändert angenommen.
Für morgen ist die Kreisordnung für Heffen-Nasfan auf die Tagesordnung
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