Mrtthsilung des Ministers des Aeußern besagt, die Negierung habe mit gutem Grunde das Einrücken der Serben auf bulgarisches Gebiet als vollendete That- fache betrachten können, denn die Serben besetzten in der Nacht vom 24. October einen Theil des bulgarischen Dorfes Kliffura und zogen sich erst am 25. October, Morgens, wieder auf serbisches Gebiet zurück.
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Corresponderrz - Bureau.
Braunschweig, 3. November. Soeben wird folgendes Patent ver- öffentlid)^ Gnaden Wir, Albrecht, Prinz von Preußen re. thun hiermit kund und zu wissen: Nachdem die Landesversammlung in Gemäßheit des § 6 des Gesetzes vom 16. Februar 1879, die provisorische Ordnung der Negierungsverhältnisse bei einer Thronerledigung betreffend, Uns auf Vorschlag des Regentschaftsraths in ihrer Sitzung vom 21. v. M. bei Anwesenheit ihrer sämmtlichen Mitglieder einstimmig zum Regenten des Herzogthums erwählt und der Regentschaftsrath Uns demgemäß um Annahme der Wahl geziemend ersucht hat, wollen Wir die auf Uns gefallene Wahl hierdurch förmlich annehmen. Wir treten demgemäß, wie wir hierdurch zur allgemeinen Kunde des Landes bringen, die Regierung des Herzogthums Braunschweig kraft dieses Patentes an, verordnen zugleich auch, daß die Ableistung der allgemeinen Huldigung alsdann stattfinden soll, sobald das in dieser Hinsicht weiter Erforderliche mit der Landesversammlung in verfassungsmäßiger Weise vereinbart sein wird. Zugleich versichern Wir bei Unserem Fürstlichen Worte, daß Wir die Landesverfassung in allen ihren Bestimmungen beobachten, aufrecht erhalten und beschützen wollen. Zur Urkunde dessen haben Wir dieses Patent eigenhändig unterschrieben und mit dein Herzoglichen geheimen Eanzlei-Siegel bedrücken lassen.
Gegeben Braunschweig, 2. November 1885.
Albrecht, Prinz von Preußen.
gegengez. Graf Görtz-Wrisberg. Wirk. Otto.
— Die gestrige Theatervorstellung nahm einen glänzenden Verlauf. Als das vrinzliche Paar eintrat, erhob sich das Publikum und stimmte begeistert in das von dem Oberbürgermeister Pockels als Willkommgruß ausgebrachte dreifache Hoch ein. Nach der Theatervorstellung brachten die Feuerwehren einen Fackelzug, 600 Sänger eine Serenade, worauf das prinzliche Paar eine Deputation der Feuerwehren und Sänger empfing und denselben für den überaus herzlichen Empfang in Braunschweig und die glänzenden Ovationen dankte. Die Bürgeroereine und Kriegervereine hielten einen Festcommers ab, wobei überall den wärmsten Gefühlen für das Regentenpaar Ausdruck gegeben wurde. Eine große Menschenmenge durchwogte bis spät Mchts die Stadt. Das ganze Fest ist in bester Ordnung verlaufen. Die prinzlichen Kinder wohnten dem Einzug nicht bei, sie sind in Kamenz geblieben.
Paris, 3. November. Graf Münster wird am Donnerstag sein Accreditive überreichen.
— Am Vormittag fand ein Ministerrath statt, wobei Grevy präsidirte. Die Verletzung Greoy's ist ganz unerheblich und wurde, wie verlautet, dadurch herbeigeführt, daß das Pferd des Wagens, welchen Grevy besteigen wollte, vorzeitig anzog, in Folge dessen der Wagenschlag zurückflog und Grevy leicht an der Nase verletzte.
— Ein Telegramm aus Sanct Thomas meldet, in Folge neuerlichen Vorgehens der Regierung von Hayti gegen die Ausländer hätten der französische und der englische Vertreter bei ihren Regierungen die Absendung von Schiffen verlangt.
Belgrad, 3. November. Wie verlautet, ließ der König anläßlich der Erklärungen des Grafen Kalnoky im Ausschüsse der ungarischen Delegation in Wien seinen wärmsten Dank aussprechen für die Serbien betreffenden sympathischen Auslassungen und besonders für die Betonung der Thatsache, daß Serbien die Wiederherstellung des status quo ante als die befriedigendste Lösung der Schwierigkeiten betrachten würde.
Kopenhagen, 3. November. Eine Meldung des „Standard" aus Kopenhagen, wonach eine von sämmtlichen Vertretern des Auslandes unterzeichnete Collectivnote über die politische Lage Dänemarks an die Mächte versendet sein Ml, ist nach an erster Stelle eingezogenen Erkundigungen als reine Erfindung zu bezeichnen.
Petersburg, 3. November. Das „Journal de St. Petersbourg" sagt anläßlich der Rede Kalnoky's: Die ausführlichen wichtigen Erklärungen des Grafen werden nicht verfehlt haben, die Leser durch die große HZräcision und Richtigkeit der Gedanken zu frappiren. Hinsichtlich der von dem Hauptquartier der bulgarischen Bewegung und seinen abendländischen Succursalen verbreiteten angeblichen Enthüllungen, welche den Zweck hätten, das abendländische Europa glauben zu machen, daß russische Agenten in Sofia und Philippopel seit lange die Bewegung für das nächste Frühjahr vorbereitet hätten und der Minister Karnwclow den Ausbruch nur beschleunigt habe, um Großbulgarien jedem russischen Protectorate zu entziehen, bemerkt das „Journal": Dies Manöver ist nicht übel erdacht; es bezwecke, für die Bewegung alle antirussischen Elemente zu gewinnen. Das „Journal" bezweifelt, daß die Gewinnung dieser Elemente für Bulgarien die gegenwärtige Phase überleben werde. Was den Vorwand für die Bewegung betreffe, so sei derselbe eine reine Phantasie. Rußland rieth stets den Regierungen und den politischen Persönlichkeiten auf beiden Seiten des Balkans von jedem revolutionären Vorgehen ab und ließ sie keinen Augenblick im Zweifel, daß, ungeachtet der Sympathien für die Verwirklichung der wohlbekannten Wünsche des Bulgarenvolkes, dasselbe für Unternehmungen gegen die Verträge nicht auf seinen Beistand zu rechnen habe. Die kaiserliche Ansprache in Fredensborg war eine neue öffentliche Bestätigung dieser Politik, da seine Sympathien Rußland nicht verhindern konnten, die Folgen der unüberlegten Handlung vorauszusehen. Man konnte sich in Philippopel und Sofia mit geschlossenen Augen in solche stürzen; aber dies konnte nicht die Politik einer Großmacht wie Rußland sein.
— Das „Journal" dementirt die Nachricht, die Beseitigung der Rekrutirungs- klausel in der egyptischen Convention sei von Nelidow eingegeben.
Athen, 3. November. Die Kammer nahm die Adresse an den König mit 156 gegen 10 Stimmen an.
— In einem Rundschreiben der Negierung vom 31. Ootober an die diplomatischen Vertreter in Beantwortung der Mittheilung der Mächte vom 22. October heißt es: Griechenland wolle zwar den Vorschlägen der Mächte zu Gunsten der Friedenserhaltung, welcher es die politischen Interessen unterzuordnen bereit sei, Rechnung tragen; indeß beweise die durch die Ereignisse in Rumelien bei der griechischen Bevölkerung hervorgerufene Erregung , daß für Griechenland nichts unheilvoller wäre, als die Wiederkehr derartiger Ereignisse. Griechenland halte es dcßhalb für noth- wendig, eine neue Ordnung der Dinge zu schaffen, wodurch die hellenischen Interessen besser gegen die Wiederkehr der erwähnten Ereignisse geschützt seien. Die griechische Regierung hoffe, die Mächte würden diese Erwägungen bei ihrem ferneren Verhalten berücksichtigen.
Irauen-Pflichten.
Ueber das Thema „Pflichten, die. den Frauen aller Stände gemeinsam sind", hielt Frau Professor Weber-Tübingen am 22. October im Frauenbildungsverein zu Eisenach einen längeren Vortrag. Stach dem „Leipziger Tageblatt" bezeichnete die Vortragende ihr Thema, welches sie von einem dreifachen Gesichtspunkte in's Auge faßte, nämlich als „Erziehung der Kinder", als „Erziehung der Dienstboten" und als „Fürsorge für die Arbeiterinnen", als einen wichtigen Theil socialer Reformthätigkeit, an welcher nicht nur die Männer, sondern auch, und ganz besonders, die Frauen mit- zuwirkett berufen seien.
In überzeugenden Worten legte Rednerin den Frauen an's Herz, daß auch sie Pflichten gegen den Staat und die bürgerliche Gesellschaft zu erfüllen haben, vor Allem die Pflicht, dem Staate seine künftigen Bürger, der menschlichen Gesellschaft physisch und sittlich tüchtige Mitglieder zu erziehen und durch eine segensreiche Wirksamkeit in Haus und Familie den schädlichen Einflüssen entgegenzuarbeiten, welche dem weiblichen Geschlechte im Kampfe um den Erwerb und den Lebensunterhalt drohen und theil- wetse zu trauriger Verwahrlosung führen. Sie schilderte, wie zu frühe Selbstständigkeit und Vergnügungssucht in's Verderben stürzen und häufig die Mütter durch eine falsche Erziehung ihren Kindern die glückliche Zukunft rauben. Manche reiche Frau
blicke tief bekümmert auf ihre ungerathenen Kinder, die sie mit übertriebener Zärtlichkeit und Nachsicht verzogen, während dagegen manche arme Mutter hochbeglückt auf ihre braven Kinder schaue, denen sie eine strenge und dabei doch liebevolle Erziehung habe angedeihen lassen.
Das Verhältnis) zwischen Herrschaft und Dienstboten berührend, hob Rednerin die Fehler hervor, welche bei der Behandlung der weiblichen Dienstboten begangen werden, und wies die erziehlichen Ursachen nach, aus welchen so oft aus den Mädchen der dienenden Klasse durch Schuld der Hausfrauen nichts wird und aus welchen so viele Mädchen, oft zu ihrem leiblichen und sittlichen Verderben, die Fabrikarbeit oder den freien Handarbeits - Erwerb den häuslichen Dienstverhältnissen vorziehen. Die Segnungen der häuslichen Erziehung für das künftige eigene Familienleben der Dienstboten seien ganz bedeutende.
Ein' reges humanes Interesse müßten die Frauen auch für diejenigen weiblichen Mitglieder der Gesellschaft haben, welche den Kampf um's Dasein in selbstständiger Erwerbsthätigkeit, umringt von Drangsalen und Fährlichkeiten aller Art, bestehen müssen. Es sollten hier Vereine werkthätiger Nächstenliebe entstehen, auch müsse mau die Auswanderung erleichtern, um weiblichen Arbeiterinnen in Ländern, wo dieselben sehr gesucht, eine bessere Zukunft bereiten zu können. Rednerin empfahl den Frauenvereinen, nach Erweiterung des Erwerbsgebiets des weiblichen Geschlechts zu streben und den Hausfrauen die Pforten der Familie weiter aufzuthun, damit Alle gedeihlich Zusammenwirken zu dem schönen Werke vorbeugender, mildernd.er, ausgleichender Thätig- keit. Die gebildeten Frauen sollten nicht müssig gehen, sondern immer erziehend unb hilfebringend wirken und so ihr Arbeitsgebiet in geistiger und moralischer Beziehung vergrößern.
Lokale-.
Gießen, 4. November. Sitzungen des Prooinzialausschüsses finden statt und kommt zur Verhandlung:
Montag den 9. November l. I.
1. Die Entlassung des Gemeinde-Einnehmers Lang von Wicseck.
2. Recurs des Ortsarmenverbandes Nösberts gegen einen Beschluß des Landarmenverbandes Lauterbach wegen Unterstützung des Sträflings Johannes Prang aus Nösberts.
3. Klage des Ortsarmenverbandes Biffes gegen den Ortsarmenverband Dauern- heim 2c. wegen Unterstützung des Michael Polzer beziehungsweise dessen Kinder.
Dienstag den 10. November l. I.
4. Klage der Gemeinde Billertshausen gegen die Gemeinde Angenrod wegen Aufstellung des Kirchenvoranschlags zu Billertshausen.
5. Tie Zutheilung der Gemeinde Rimlos zur Schulgemeinde Lauterdach.
G. Gießen, 4. November. [Sterblichkeit in Gießen.] Die Zahl der Todesfälle steigerte sich während der Woche vom 25. bis 31. October bis auf 12 und zwar wurden 5 Kinder und 7 Erwachsene betroffen. Von 2 Kindern im ersten Lebensjahre erlag das eine einem Darmcatarrh, das andere Krämpfen. Von den schon älteren Kindern starben zwei an Diphtherie, eins an Scharlach. Bei den 7 erwachsenen Personen (von denen jedoch 4 hier nicht ansässig waren) wurde als Todesursache bezeichnet: Krebs dreimal, Altersschwäche zweimal, Lungenschwindsucht und Knochenfraß je einmal.
Gießen, 4. November. [12. Sitzung der Großherzoglichen Handelskammer am 20. October 1885.] Gegenwärtig waren die Herren Ed. Silbereisen, F. E. B. Koch, S. Heichelheim, A. Katz, C. K l i n g s p o r, A. K r a a tz, R. S ch e e l.
Der Wahl der bestehenden Vorschrift gemäß vorzuschlagenden Handelsrichter wurde vorgenommen.
Der Handelskammer geht eine Mitthcilung über Vermittlungs- und Commissions- bureaus zu Budapest zu, in welcher eindringlich vor Benutzung derselben zur Stellenvermittlung verwarnt wird. Anfragen darüber, ob sich gegen das eine oder andere derartige Institut Bedenken ergäben, sollen zunächst an die Kammer gerichtet werden.
Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz theilt der Kammer eine Note des Reichskanzlers mit, betreffend die Handelsconvention zwischen Deutschland und Rumänien und insbesondere die Ausstellung von Ursprungserzeugnissen für nach Rumänien eingeführte Maaren. In der Note ist bemerkt, daß von der rumänischen Zollverwallung für diejenigen aus Deutschland eingehenden Maaren, deren zollamtliche Behandlung nach Maßgabe her in der Handelsconvention zwischen Deutschland und Rumänien vom 14. November 1877 (Reichsgesetzblatt 1881, S. 199) vereinbarten Tarife in Anspruch genommen wird, Ursprungserzeugnisse verlangt werden, weil seit dem 1. Juli d. I. in Rumänien auf Maaren französischen Ursprungs die wesentlich höheren Zollsätze des allgemeinen Tarifs in Anwendung gebracht werden. Den Interessenten soll auf Wunsch auch der übrige Inhalt der Note, der sich auf die Art der Ausstellung von Ursprungserzeugnissen bezieht, auf dem Bureau der Handelskammer bekannt gegeben werden.
Der ausgesetzte Staatszuschuß zu den Kanzleikosten der Handelskammer wird laut Rescript Großherzoglichen Ministeriums vom 2. October d. I. zur Verfügmig gestellt und der Voranschlag für das Jahr 1885 auf 1886 genehmigt. Auch wird der Ausschlag des noch zur Bestreitung der Kanzleikosten nothwendigen Betrags von 405 21 H auf die Wahlberechtigten der Handelskammer gestattet.
Das an das Reichspostamt und sämmtliche Handelskammern zu richtende Circular, betreffend die Höhe der Gebühren bei Postvorschußsendungen wurde verlesen und genehmigt.
Gießen, 4. November. Wie aus dem amtlichen Theil unseres heutigen Blattes ersichtlich ist, sucht der Vorsitzende der Zählungs-Commission für die Stadt, Herr Polizeirath Fresenius, zur Ausführung der Volkszählung am 1. December l. I. qualificirte Personen, worauf wir hiermit noch besonders aufmerksam machen wollen.
— Die Besitzer von Hunden machen wir in ihrem eigenen Interesse darauf aufmerksam, daß auf Veranlassung Großh. Polizei-Amts durch eine zu diesem Zwecke speciell angestellte Persönlichkeit alle herrenlos oder ohne Steuermarke herumlaufenden, sowie alle sich Nachts herumtreibenden Hunde eingefangen werden; die Eigenthümer solcher Hunde werden zur Strafe herangezogen, herrenlose dem Abdecker überliefert.
Vermischtes.
Gießen. [Concerte des Kammersängers Herrn Vogl und des Fräulein Wittich, Hof-Opernsängerin aus Dresden.] In den bedeutendsten Städten Norddeutschlands hat unsere talentvolle Landsmännin, Fräulein SOZarie Wittich, mit Herrn Vogl Concerte gegeben, und dieselbe hat überall, wo sie aufgetreten ist, sehr große Erfolge erzielt, und dies ist gewiß um so ehrenvoller, da sie neben Herrn Vogl, bei*, bie musikalische Welt als ben vollendetsten Meister ber Gesangcskunst bezeichnet, aufgetreten ist.
In Kassel fanb bas erste Concert statt unb bie „Kasseler Zeitung" schreibt darüber:
„Fräulein Wittich hat alle Eigenschaften zu einer vortrefflichen Künstlerin: ein frisches, umfangreiches, namentlich in den höheren Lagen überaus klangvolles Organ, frisches, sich von Extravaganzen fern haltendes Temperament und jene Vorlragsammith, die für jede Stimmung instinctio den richtigen Ton zu finden weiß. Ich gestehe, daß mir ihr Liedcrvortrag einen reinen, ungetrübten Genuß bereitet hat."
Die „Lübecker Zeitung" berichtet über genannte Concerte:
„Fräulein Wittich, bereit kerngesunber, metallreicher Sopran uns schon in bem Liebesbuett von Wagner höchlichst entzückte, bekunbete burch ben Vortrag breier Lieber von Lassen, Meyer-Hellmund unb Ritter unb ber Liszt'schen Loreley eine gleich hohe Begabung für biese Weise bes Kunstgesanges. Die mühelose Ansprache ber Stimme, eine absolut bialectfreie Aussprache, Zierlichkeit unb Behenbigkeit bes Ausbrucks und wiederum warme vom Herzen zum Herzen dringende Empfindung errangen ihr schnell bie lehhafte Sympathie bes Publikums, welche in wieberholten Hervorrufen sich manifestirte."
Das „Hamburger Fremben-Blatt" bringt folgendes über das dortige Künstler- concert:
„Die Krone sämmtlicher Leistungen des Künstlers bildete das schon genannte, mit Fräulein Wittich zum Vortrag gebrachte Liebesbuett von Wagner. Der Gesang war beiberseits so vollendet dramatisch und dabei wieder concertgerecht zurück
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- [Das tten flar ju ma J. A 2 Kiibt un. ,Mr, Herr Lehr Milch und 2 Qm sich diesem Rechet
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