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Noimltag! x dem unterz Termin anberaumt Allen Personen, Konkursmasse gehö' Laben ober zur S Mldig sind, wirt m den Gemeiner ober zu leisten, ar üchrlegt, von de nb von den For sie- aus der Sai siiedignng in Ar fonteoerroaltei 1885 Anzeige zu
Gießen, den 2 Troßherzogl. Ar
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Athen, 2.
Gesandten bei den
Suakiw, eingetroffen.
Afrika.
2. Mai. General Wolseley ist heute Nachmittag hier
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.
Berlin, 3. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm gestern den Rest des Antrags Hüne fast durchweg in der Commissionsfassung an. — Montag soll die dritte Lesung dieses Antrags stattfinden.
— Das Herrenhaus nahm zunächst die Secundärbahn-Vorlage in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Bei der Debatte stellte der Minister Maybach die Anlage der Zweigbahn von Altdamm über Wollin nach Neustrelitz für den weiteren Verlauf der Erweiterungsbauten des Bahnnetzes in Aussicht. Ferner gab er eine Übersicht von den bisherigen Aufwendungen für die Meliorationsbahnen, sowie für die neuen Bahnanlagen und erklärte, daß die Staatsregierung gegenwärtig erwäge, wie fie den Wünschen der östlichen Provinzen in Bezug auf einen besseren Absatz ihrer Producte Rechnung tragen könne, ohne dabei die Staatsfinanzen und die Production von West- und Mittel-Deutschland zu schädigen. .
Sodann wurden auch die anderen aus der Tagesordnung stehenden kleineren Vorlagen durch unveränderte Annahme erledigt.
Die nächste Sitzung wurde auf Dienstag anberaumt; auf der Tagesordnung stehen kleinere Vorlagen.
Rom, 3. Mai. Der Papst empfing heute Mittag 200 deutsche Pilger. In der von dem Fürsten Löwenstein verlesenen Adresse heißt es, die Pilger seien im Namen des katholischen Congresses Deutschlands gekommen; die Adresse erinnert an die Encyklika des Papstes über die Freimaurerei und sagt, die Katholiken Deutschlands arbeiteten an der Verwirklichung der Ideen des Papstes über die sociale Frage; sie erwähnt
Kirchliche Anzeigen der evangel. Gemeinde.
Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, W lipperbrief Kap. 4, 1-9. Pfarrer Dr. Naumann.
Mai. Wie verlautet, sollen aus Sparsamkeits-Gründen die .......auswärtigen Mächten, ausgenommen derjenige in Konstantinopel, abberufen werden. Die Führung der Geschäfte sollen die ersten Secre-
Lokales.
Gießen, 4.Mai. Ihre Majestät die Kaiserin Auguste trifit heute Nachmittag 6 Uhr 5 Min., per Extrazug von Berlin kommen, auf hiesigem Bahnhof ein. Nach einem Aufenthalt von 40 Minuten erfolgt die Weiterreife nach Karlsruhe, ^hre Majestät haben sich jeden Empfang verbeten.
Gießen, 4. Mai. Die Vorstellungen am Samstag und Sonntag im Eircus Lorch waren wieder gut besetzt und waren die Besucher über die Tüchtigkeit der Leistungen des Lobes voll.
Vermischtes.
—e. Offenbach, 30. April. [VIII. Verbandschießen des badischen Landesschützenvereins, des pfälzischen und mittelrheinischen Schützenbundes.i Die Arbeiten zu dem vom 28. Juni bis 5. Juli in den Mauern unserer Stadt stattsindenden VIII. Verbandschießen sind in vollem Gange. Die Circulare, in welchen, die Festtage angegeben wurden, sind bereits vor mehreren Wochen an die Verbandsmitglieder versandt worden, die Schießordnuna, sowie die Anmeldeformulare zu Festkarten, Wohnungen, Bankett ?c. folgten heute nach, die Festcomitös sind endgiltig gebildet und haben ihre Thätigkeit begonnen, die Pläne für die Festhalle rc. sind vollendet und die Arbeiten des Baucomitäs nehmen rüstigen Fortgang. Der Festplatz ist, Dank dem Entgegenkommen der Regierungs- und städtischen Behörde, ein so großer und schöner, wie ihn wohl ein ähnliches Schützenfest noch nicht aufzuweisen gehabt hat. Derselbe saßt mindestens 20,000 Menschen und die auf demselben im Entstehen begriffene ^esthalle nebst zwei Bierhallen werden allein für ca. 3000 Personen Sitzplätze enthalten. Das Reft beginnt bereits am Samstag den 27. Juni mit festlichem Empfang der fremden Schützen an den Bahnhöfen, Abends findet in der Schlosser'schen Liegenschaft Begrüßung der eingetroffenen Gäste und großes Eoncert statt. Sonntag Vormittag werden die übrigen eintreffenden Schützen empfangen, in geordnetem Zuge wird nach dem Festplatze gezogen, woselbst in der Festhalle um 1 Uhr em großes Bankett statt- findet, nach dessen Beendigung das Eoncurrenzschießen seinen Anfang Nimmt Zum i Schluß erfolgt Preisvertheilung und hierauf Eoncert m der Festhalle. Am Montag den 29. Juni und den folgenden Festtagen beginnt schon um 7 Uhr Morgens da- Schießen, Mittags findet alltäglich Festbanket, Abends Preisvertheilung, Volksbelustigungen, Feuerwerk rc. statt, kurz es wird des Schönen und Angenehmen m Hülle und Fülle geben und wenn der Himmel ein freundliches Gesicht macht, dann wird das diesjährige Verbandsschießen den glänzendsten seiner Vorgänger würdig an die Seite gestellt werden können. Das Festpräsidium hat Herr Bürgermeister Brmt übernommen und damit ist dem Schützenfest ein Haupt gesichert, rote es umsichtiger, liebenswürdiger und beliebter nicht gefunden werden kann. Daß die Emwohnerschasi unserer Stadt Alles aufbieten wird, unsern Gästen den Aufenthalt hrerselbst io angenehm wie möglich zu machen, braucht gewiß nicht erst versichert zu werden, fit doch Offenbach als die Stadt der Geselligkeit weit und breit bekannt. Mögen sich, die fremden Schützen und Gäste recht zahlreich an unserem Mainstrom versammeln, einet herzlichen Aufnahme dürfen sie versichert sein!
Handel und Verkehr.
Grünberg, 2. Mai. (Fruchtpreise.) Weizen 19.00, Korn X 17.10, Gerste X 16.40, Hafer X 14.90, Erbsen X 18.90, Linsen X 00.00, Lein X 20.00, Samen X 22.00, Kartoffeln X 4.00, Wicken 00.00.
Frankfurt, 2. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete der Zentner M X 2.75—3.10, Stroh X 1.90—2.20, Eier das Hundert X ^20—6.00, Butter 1. Qualität X 0.90, 2. Qualität X 1.10 Kartoffeln per Centner XZ.^-W Kohlrabi 30-35 H pr. St., Erbsen 0,50 Kg. 0.18-0.22 X Ro hkraut pr. St.00-^^ Huhn X 1.50—2.00, 1 Ente X 2.00—3.50, 1 Taube 40—60 ßabn X 1.90—2.00, Gans X 6-10.00, Welsche X 5.00-10.00.______
Ser, zahlreiche Mitglieder des Senats und der Kammer und die ^somatischen < weaen^ihrer^Anhänglichkeit an den heiligen Stuhl,
Vertreter der fremden Mächte beiwohnten- Der Ausstellungs-Präsident Lynen ernia^nte sie zu der für sie besonders nothwendigen Tugend der Ausdauer, zum
dankte in einer Ansprache dem König für die Förderung des Ausstellungs- Gehorsam, zur Einigkeit und zur ferneren Ergebenheit gegenüber dem Papst und dem
rmeckes ebenso aud) den Vertretern der fremden Mächte und des auswärtigen Episkopat, hob die verderblichen Anstrengungen der Freimaurerei hervor und erinnerte
Thätigkeit \um Gelingen ber WOm W' Anbeg^r
tragen haben. Der König erwiderte mit besten Wünschen für den Crfötq bßr wünsche, daß diese Bemühungen zu einem für die Kirche und das Reich gedeihlichen Ausstellung. Nach einem von 1400 Sängern ausgeführten Festgefang erklärte Ergebnisse führen möchten. , f
her Könia die Ausstellung für eröffnet. Neapel, 3. Mai. Auf dem Vesuv haben sich 200 Meter oberhalb der oberen
I Eisenbahnstation zwei Krater geöffnet, aus welchem sich Lavastrome tn der Richtung Serbien. auf den Raum zwischen Torre del Greco und Pompeji ergießen.
, r .. a Petersburg, 3. Mai. Der „Regierungsbote" veroffemlicht em aus Anlan der
Nisch, 2. Mai. Die Skupschtma nahm die Modlficatwn des Steuer- r)eute stattfindendeu Seculärfeier des Erlasses der Kaiserin Katharina II., durch welchen gesetzes im Sinne der Regierungs-Vorlage an. der Grund zu den gegenwärtigen Adelsprivilegien gelegt worden ist, erlassenes kalier-
geieyr» im » I liches Rescript an den Adel, in welchem der Verdienste defielben um Thron und Vater
land huldvollst gedacht und in Anerkennung hierfür die Gründung enter besonderen Adelsagrarbank auf den von dem Kaiser selbst vorgezeichneten Grundlagen angetunbigt wird. Das Rescript schließt mit dem Wunsche, daß der Adel in seinem treuen und eifrigen Dienste für Thron und Vaterland fortfahren rn^ge. o .
Kopenhagen, 3. Mai. In der schwedischen Stadt Skanor (bei Malmo) wurden gestern durch eine große Feuersbrunst 89 Häuser zerstört. An hundert Familien smd obdachlos. , ... „ , ,
Simferopol, 3. Mai. Der Minister des Innern, Graf Tolstoy, ist heute nach Petersburg abgereift.
Temeswar, 3. Mai. Fürst Alexander Karageorgewitsch ist heute Morgen gestorben; die Beisetzung wird in Wien stattfinden.
Kairo, 3. Mai. Nubar Pascha stattete heute den französischen diplomatischen Agenten den vereinbarten Entschuldigungsbesuch ab. Taillandier empfing ihn im Beisein des Eonsuls und setzte sodann den Khedive persönlich von der Wiederaufnahme der offieiellen Beziehungen in Kenntniß. . ,
Lima, 8. Mai. Die Regierungstruppen haben bei Ayacucho eine Niederlage erlitten. General Caceres befindet sich aus dem Marsche gegen Lima, wo man,ick aus eine größere Schlacht in der Äiachbarschast vorbereitet. Die Nationalversammlimg hat sich vertagt.
täte erhalten.
E E Berlin, 2. Mai. sNeichstag.s Im Reichstage brachte die restliche Be- ratbuna der Zolltarifnovelle in der zweiten Lesung eine lange Erörterung über die Termine zu welchen die verschiedenen Zollerhöhmigen in Kraft tretet sollen, sowie >7m die Zulassung des gerichtlichen Verfahrens bet Zollstreitigkeiten. Dte ConMIivn bäf die Bedeutung dieses Antrages nicht verkannt und die Nothwendigkelt der Schasiung ellier unabhängigen Zollbehörde betont, doch meinte die Commission, diese wichtige Kraae nicht gelegentlich der Tarifnovelle erledigen zu sollen. ™.
” 8 Damit erklärte sich das Haus einverstanden, beschloß aber bezüglich der Witidi- borst'schen Klausel wegen des Einführungstermins dieselbe m das Gesetz nicht auf- iunehnien weil man der Ansicht war, daß einmal dadurch alle Harten der Taristtovelle doch iücht beseitigt werden könnten und jeder Interessent anderseits be, den langwierigen Verhandlungen Zeit genug hatte, sich daraushin einzur.chten. Indessen hielt man es für nothwendig, für einzelne Artikel die Hinausschiebung der Einsuhrungstermme der neuen Zölle vorzuschlagen und zwar entschied man sich bei Mohn, Sesam, Erdnus en-e für den 1. October, bei mineralischen Schmierölen und Cichorien für den 1. 3uh, bet Kokosfasern (zollfrei), Branntwein, Kraftmehl, Puder, Starke, Starkegummi. Nudeln, Macearoni für die sofortige Einführung des Zolles, bei RapS, Rubsaat und sammt- licben übriaen Positionen für den 1. Juli.
y Alle Abänderungsantrage, die zu Erleichterungen für die Importeure gestellt waren wurden abgelehnt, fo ein Antrag des Abg. v. Frankenstein für Cichorien aus den 1 Zanuar 1886, ferner ein Antrag der Abgeordneten Richter und Bromel, den Termin auf „acht Wochen nach Veröffentlichung des Gesetzes im Reichsgesetzblatt iU der sehr eingehenden Debatte betheiligen sich die Abgeordneten Struck- mann, °. Franckenstein, Vrornel, Richter, Dr. Bamberger und der Staats- fecretar d. Burchar . zweiten Berathung des Unfallversickerungs - Gesetz-
entwurfs gelangten die restlichen Paragraphen nach den Vorfchlägen der Eornrniffion mit unwesentlichen redactionellen Abänderungen zur Annahme.
Der Gesetzentwurf über eine veränderte Besteuerung von Zucker, der gestern aanz friedlich die erste Lesung passtrt hatte, sand heute nach einer schwachen Befürwortung des Abg. Graf Hacke, der die danach fällig werdenden Rubenzuckerlteuer- Credite pro 1884-85 um 3 Monate gegen eine Vergütung von 4 pCt. der Kreditsumme verlängern will, sehr lebhafte Opp°">ion bei dem Staatssecretar v. Burchard und d u Abgeordneten Richter, Heine nd Windthors ; die Diskus,lon wurde schl-eß- lick aus Antrag des Abg. Heine (Soc.), nachdem sich die spärlich anwesenden Mitglieder durch seinen Hinweis, die Auszählung des Hauses zu beantragen, von ihrer Neigung, die Debatte zu schließen, vertagt. . f
Diese Angst vor der Auszählung war heute, wie überhaupt in der letzten Zeit der Vater manches Beschlusses, der bei einem zahlreicher besuchten Hause nicht gefaßt worden wäre, es ist deßhalb nicht ausgeschlossen, daß in der dritten Lesung der Zoll- tarifnooetle noch manch andere Bestimmung eingeführt wird.
Am Montag wird der Börsensteuerentwurf beraten.
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