Einzelbild herunterladen

jUr ......

:* ^ÜTeisht-h *^*1;

"^üppellioh

«Kv mS* h

'9 borgens 10 »h, J 3 °"' dem Lchj-^z E fi. Jtbruar Jrfteigeruiifl:

-69 to. ®iltdm(,-(t 8,ll-Nt, 17,63 Äfhn'

Stämme, für Magnet

Stämme von 15-32 )urchmchn, b\6 17 5hr.

Fstm. Wll.

'Derbstangeii,

^en-Stämme, Stämme.

'S Mttngs lllbrbd her m Weg von Steinbach

ben 2.9. jüinmr 1885. germeilterei Steinbach. Krämer.

iitriÖiW9(,L

Bim1»;" öttmi-'d»1 int STonie l» .

___ per?

' bfKZA-

v ' T . q'f. 1-

»*>'

n 6. Februar l. 3 s 9 Ityr anfangs, gefterntr Gemeivr. ng Fintenhov), Nit: versteigert werben tv. Bnchen-Schei' , Eichen-Scheit, Buchen-Aniivpt!.- Eichen-KnüMi ,etteit Buchm-Reisig, Eichen.^ei,^ Nadel-Reisig, mtr. Buchen-Stoäe,

Eichen-Stoclc, ichen-Stamme mit//* 'flutetet, m 19 w ' MtiMtitM-tM''!"' Hs 8 Meter Sänge. iultfl im ö°l>Wg l'al ben 29. Zar»»1 ,l?j *' zLftrei Seibge!»

M__.

SS«Ger, lhöitr B

-SAr-^

30 Donnerstag den 5 Februar L88S

Gießener Anzeiger

Amts- und Anztigkbiatt für den Kreis Girßen.

Bitrraii : Schulstratze 7

PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf mit Vringnlcchn.

Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 5() Pf.

Svschemt täglich mit Ausnahme des Monlagö.

A m 1 t i ch e r H h e i t.

1879

Gietzen, am 31. Januar 1885.

Betreffend Da» Rcichrgcjttz vom 14. Mai 1879 über ben Verkehr mit Nahrung,Mitteln unb Gebrauchrgegenstänben Das Großherzoglichc Krcisamt Gießen

an die Großberzogliehen Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen).

. . . ~. . mninb h.6 Neickraeiebe, betreffenb ben Verkehr mit Nahrungsmitteln unb Gebrauchrgegenstänben, vom 14. 3)i,n

.ti.q ,«}:]lb,e'^h[at? )lrb 14) rinc' streng? Ueberwachung bet in bem Gesetze benannten Gegenstände (Jiahrunzs- unb Genußmittel, Spielwaaren, Tapeten, 18,9 (Rechsg^etzblatt Nr^ G) nne strm^e [affen unb tn sich dabei ergebenden besonderen Fällen an uns zu berichten, weisen mir

Ito SiStig an übe, bÄfitate bet Anwendung be« Gesetze» nach dem nachstehend folgenden Muster eine Tabelle zu führen und uns am Ende jede, Wahres einen Iahrtsauözug au, derselben oorzulegen. Dr $oetmenlu

Schema.

Betreffend: Lebensmittel Controle.

Sreitamt: Gemeinde:

Gießen. Lich.

Tabelle über die im Jahre 188 - . vsrgenommenen Untersuchungen._______________________________________

Ord.-Nr.

Datum der Probe-Entnahnie.

Gegenstand.

Des Verkäufers

Des Producenten

ober Fabrikanten

Verfälscht.

Verdorben.

Strafe.

*

Name.

Wohnort.

Name.

Wohnort.

Monat-

Tag.

1.

2.

3.

Januar

n

31.

ti

Gestoßene Nelken

Gestoßener Pfeffer

Petroleum

Specerei- Händler M.

Lich

W. df F.

ti it

Lich

ii w

0

0

1

0

0

20 vft. und Ver­öffentlichung.

A. r

5.

ii

17.

17.

Milch Milch

Jacob H.

Margarethe L.

Lich ebenda

Oeconom L.

Oeconom H.

Lich ebenda

1 0

Oeconom L. 50 uM.

Gießen, 4. Februar.

U.ber das sociald.'mokratische Arbeiterschutz-Gesetz, welches im Reichstage cingcbracht worden, wird uns geschrieben:

Die socialdemokratischen Abgeordneten unseres Reichstages haben gesprochen; sie haben den Entwurf eines Arbeiterschutz-Gesetzes eingebracht, durch dessen Be- stiinmungen die Verhältnisse zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt und solche Institutionen geschaffen werden sollen, die unter Beihülfe der Jn- tereffenten und der Staatsautorität den bisherigen Beschwerden dauernde Ab- hülfe zu bieten bestimmt sind. Tas Gesetz soll in seinen wesentlichen Bestimmungen vereinen: Einen zehnstündigen (am SamStag achtstündigen) Nor- mal-ArbeitStag; Verbot der Nachtarbeit, wovon Ausnahmen nur durch das Arbeitsamt" unter Zustimmung der Arbeitskammer zugelaffen werden können; obligatorische Einführung von Arbeitsordnungen in Fabriken; Verbot der ge- werblichen Beschäftigungen von Kindern unter 14 Jahren. Die Handhabung dieser Bestimmungen, die Festsetzung der Minimal-Löhne, die Vermittelung und Entscheidung aller Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern soll in Die Compelen; besonderer Behörden und Körperschaften gelegt werden, und als solche sind beantragt: Ein Reichü-ArbeitSamt, örtliche Arbeitsämter, Arbeitskammern und Schiedsgerichte. Endlich verlangt der Entwurf die Aufhebung aller Straf­bestimmungen gegen Verabredung und Vereinigung zur Erlangung günstiger Lohn- und Arbeits-Bedingungen, insbesondere mittelst Einstellung der Arbeit i.nd Entlastung der Hülfspersonen, sowie Aufhebung aller Beschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechtes in Ansehung der den Fach-Jnteresten von Unternehmern und Arbeitern gewidmeten Vereinigungen.

Ersichtlich ist aus dieser kurzen Uebersicht der socialdemokratischen Forde­rungen, daß mit diesem Arbeiterschutz-Gesetze eine Radicalkur in Ansehung jener iociaten Schäden beabsichtigt wird, Deren Ursachen Die Arbeiter ihrem bisherigen Verhältnisse zu Unternehmern und Staatsgewalt in Ansehung ihrer Lohn- und LröeitS-Bedingungen ruschreiben. So weit auch jene Vorschläge über das Maaß hinausgehen, welches bisher nach den Ansichten der Arbeitgeber sowohl, wie der Vertreter der staatlichen Ordnung für möglich und zulässig erachtet wurde, so wäre dennoch im allgemeinen Jntcreste zu wünschen, daß der vorgelegte Ent­wurf dieses Arbeiterschutz-Gesetzes von Den "Parteien des Reichstages einer recht ernsthaften, sachlichen uno wohlwollenden Prüfung unterzogen werde. Es wäre weiter zu wünschen, daß insbesondere jene Fachbehörden und Körperschaften, welche der Entwarf als Arbeitsämter, Arbeitskammern und Schiedsgerichte dringend fordert, wenn irgend möglich eingesetzt und mit solchen Competenzen ausgestattet werden, die ohne Schädigung Der Concurrenzfähigkeit der Industrie eine stets gerechte, sachliche und gründliche Austragung der Differenzen zwischen Unternehmern und Arbeitern, eine möglichst weitgehende Berücksichtigung allge­meiner und besonderer Wünsche der Arbeiter gestatten.

Die Gefahren, welche heute von einer allzu weitgehenden Bewilligung des materiellen Ardetterrechtes für die Concurrenzfähigkeit der Industrie, und welche von einer allzu engherzigen Abweisung solcher Ansprüche für die gesellschaftliche Ordnung befürchtet werden, sie können nur durch ein formales Lrbeitsrecht be­

seitigt werden, besten Organe berufen sind, unter Schonung beiderseitig bestehen­der Interessen im Großen und im Kleinen die Ausgleichung der Ansprüche des Kapitals und der Arbeit durchzuführen. Gewiß und unbestritten bleibt, daß das wirthfchaftliche Princip des Preises, als des Ergebnisses aus dem Verhält- nisse zwischen Angebot und Nachfrage, daß dieses Fundamental.Princip Der modernen National-Oeconomie, daß die Praxis zu entsetzlichen Paradoxen geführt wurde. Endlich sollen die Mißbräuche und Uebergriffe nicht geleugnet wer- Den, deren sich vielfach Unternehmer schuldig gemacht haben, und die heute wie früher im Einzelnen und im Ganzen Reformen und eine beständige Beachtung der jeweiligen Verhältnisse im Interesse der Arbeiter nothwendig machen. Heute stehen Staat und Gesellschaft auf dem Standpunkte der Anerkennung der socialen Frage; man anerkennt die Menschenrechte im vierten Stande, und die Frage nach der Heilung her bestehenden Hebet ist nicht mehr Sache der Leiden­schaften, sondern des Verstandes. Schaffen wir dem socialen Verstände seine Gehirne, seine Zungen, seine Arme, und er wird uns seine Ideen, seine Thaten sehen lasten. Aber hüten wir uns davor, Die menschliche Befreiung Der Arbeiter durch eine wirthfchaftliche Unfreiheit der Gesellschaft zu versuchen. Der Weg zum Frieden und zur Blüthe kann nur in fortschreitender Richtung liegen und nicht in den längst überwundenen Stationen patriarchalischer Zwangsgesetze.

Darmstadt, 2. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 31. Januar L Js. Allergnädigft geruht

Den Landgräflich Hessischen Hofcavalier v. Poseck zum Kammerherrn zu ernennen und denselben zur Disposition Sr. Königl. Hoheit des Landgrafen von ^^Davmstadt, 2. Februar. Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums des Innern und Der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 2.enthält Ausschreiben d. d. Darmstadt, am 27. Januar, betreffend: Die Niederschlagung der uneinbringlichen Kosten im Strafverfahren. . .

Nr. 3 enthält Ausschreiben d. d. Darmstadt, am 29. Januar, betreffend. Die Corresvondenz mit deutschen Consulaten in den Niederlanden ___

»erlitt 3 ittbtuar. sReichStaal Die heule zur Beralhung stehende Ad-

ESSSSSSä :ä*!ä« fi&'ffl» SrtS'*'"""** beute °°N"S'nd- w>,b ^hL;e*un®f?ar6tCeRb ^efolutlon. wie die« bereit, In der

ober die Poft ,1 ei».

®?CTe"n b« Sertebr« ba fönnte böchil-n« wenn überbaust, eine »enbetun« »flucht roerben, nicht aber bet der Post-