r ist".
Ta !i
(Bietzen
bei
in
611
A. Bramm.
6302
6280
in
8. Elsoffer.
5984
Gertrudh-Brunneu
der
Mäusburg.
6271
Näh- i. d. Erp. d. Bl.
5636
Deconom Helfrich.
6241
Heß.
6293
Gießen, den 3. September 1885. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
Allcudors (LaiM) Alteu-Bufeck Annerod Garbenteich Großen-Linden Grüuingeu Hausen Heuchelheim Hochelheim Hörnsheim Kinzenbach Klein-Linden Leihgestern Rödgen Steinberr Trohe Watzenborn
Enget, Gerichtsvollzieher.
Orummetgras von 10 Morgen Wiesen am Grü- ninger Fußweg billig abzugeben.
Freitag den 4- L Mts.,
^Nachmittags 2 Uhr,
in der Flett'schen Hofraithe dahier, werden gegen Baarzahlung versteigert:
2 Wägen, 1 Schwein, Tische, Stühle, 3 Kleider«, 2 Küchen-, 2 Spiegelschränke, 3 Sekretäre, 2 Betten, 3 Sopha's, 3 Commoden, 1 Nähmaschine, Spiegel, Bilder re.
Gießen, den 2. September 1885.
Montag den 7. l. Mts.,
Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhauss- versteigert »erden:
Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 155 JL
Arbeitsbersteigernng.
ÄKontag den 7« September,
Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Leihgestern nachstehende Arbeiten in Accord gegeben werden:
Pflasterarbeit, veranschl. zu 200 Jt.
Anfahren u. Schlagen von
17 Cubikmtr.Chauffee- steinen.
Leihgestern, am 3. September 1885. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern.
orb.^rof.ber h Juni Mx b(r
Neujahrskarten
in großer Auswahl empfiehlt
Ernst Balser,
Gießen, im September 1885.
Kaiserliches Postamt.
Nitsert.
dem Selters-Wasser vorziehen würde.
Rücksichtlich der Wirkung auf die Schleimhäute dürfte dasselbe anderen ähnlichen Wässern gleichstehen.
Bei reichlicherem und fortgesetzten Genüsse möchte wohl auch der Lithiou Gehalt in der diesem Stoffe eigenthümlichen Richtung sich geltend machen können.
Ich wünsche, daß das Wasser eine recht weite Verbreitung finden möge. Alleinige Niederlage bei L. Kalkhof, Seltersberg, Gießen.
Fürstlich Solms-Brannfrls'sche Brunnen-Verwaltung
zu Biskirchen, Naff. Bahn.
Vorzügliches Mineral- und Tafelwasser.
In einem Briefe d. d. Ems, den 5. Juli 1883 äußert fich Seine Excellenz General-Stabs-Arzt der Armee, Professor Dr. von Lauer, Leibarzt Seiner Majestät des Kaisers, über den Gertrudis-Brunnen wie folgt: 5977
„Es ist dasselbe ein leicht verdauliches erfrischendes Getränk von vorzüglichem Wohlgeschmäcke, welches ich für meine Person in dieser letzteren Beziehung wegen des geringeren Vorgeschmackes des Kochsalzes
AuS Bayern, 1. September. Eine für Biertrinker unerfreuliche Nachricht brinat die ^Landsh. Ztg.", welcher zufolge im Provinzialkapitel des Franziskaner- ordcns in Bayern auf Antrag des Generaldeftnitors der Beschluß gefaßt worden ist, fammlliche Brauhäuser in den Jranziskanerklöstern aufzuheben. Bekanntlich wurde in diesen Brauhäusern ein kräftiges Bier noch nach altem Braurecepte gebraut.
— sProceß um eine Nase.) Am 3. August wurde vor einem Friedensrichter m Moskau, dem „R. K." zufolge, eine Kkage der adeligen Sch . gegen den vreußischen Unterthan Richter wegen Lieferung einer mangelhaften Nase verhandelt. Die Sch ... war so unglücklich, ein fehlerhaftes Geruchsorgan zu besitzen und wandie sich in Folge dessen an den „Nasenfabrikanten" Richter, der es denn auch übernahm, den Defekt gegen Wuno, von 25 Rubel zu ersetzen. Tie von ihm gelieferte Nase genügte aber dem Geschack der Klägerin nicht und sie verlangte daher aus dem Wege des Gerichts Rückerstattung der bezahlten 25 Rbl. Der Beklagte erklärte daß er der Sch . . . bei Bestellung ihrer Nase bemerkt habe, daß er zwei Sorten verfertige -- zu 75 und 25 Rbl aber nur für die erstere vollkommene Garantie übernehmen könne. Die Klägerin habe nicht 75 Rbl. dranwenden wollen und er halte sich daher frei von jeder Verantwortung, da sie sich auf „gut Glück" eine Nase K 25 Rbl- bestellt habe. Wie der „Gos. M." berichtet, wies das Gericht die ed) . . . mit ihrer Kluge ab
— Lieber die drei bedeutendsten Karolinen-Inseln 'Iap, Kufaie und Ponape .egen nachstehende Berichte vor. Die ersteren beiden werden von je einem König, die letztere von fünf Häuptlingen beherr scht. Yap hat gut gepflasterte Straßen am Strande, ehemals bevor europäische Schiffe die Inseln besuchten, dehnte das heute ungefähr 10 000 Seelen zählende Völkchen seine Fahrten bis nach den Mariannen aus und unterhielt einen lebhaften Tauschhandel. Die Insel zählt 67 unabhängige Dörfer. Unter den epidemischen Krankheiten wird neben einer Halsentzündung vor Allem em bösartig ansteckender Husten erwähnt, der meist schon nach wenigen Tagen tödtlich verläuft. In Kufai finden sich die Ruinen gewaltiger „Cyklopenbauten", die allein noch Seußnife ablegen, daß Kufaie früher von einem kräftigeren und intelligenteren Menschen- Ichlage bewohnt und stärker bevölkert gewesen ist. Ponape wird im Munde der Matrosen und Unterhändler wegen seines Reichthums an Lebensmitteln und seiner schönen Bewohnerinnen sehr gerühmt. 9tod) vor dreißig Jahren soll die Insel von mehr als 15 000 Menschen bevölkert gewesen sein. Ein englisches Schiff schleppte die Blattern ein; heute ist die Zahl der Bewohner unter 2000 gesunken. Auch hier legen Königsgräber Zeugniß von einer früheren Enlturstufe ab.
Ern neues .Haus in schönster Lage, für eine Metzgerei oder eine Colorrralwaarenhand, lung sehr geeignet, zu verkaufen.
Handel und öttftbr.
Limburg, 2. September. Rother Weizen 13.50, weißer Weizen X 13 30, Korn X 10 50, Gerste X 8.80, Hafer X 5.80, alt X 7.20, Kartoffeln ä 100 Pfund X 0.00, Eibsen ä 100 Pfund X 00.00.
Frankfurt, 2. September. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 2.80—3.40, Stroh X. 1.90—2.40, Eier datz Hundert X 4 50—5.20, Butter 1. Qualität X 1.10, 2. Qualität X 0.90, Kartoffeln per Malter X 5.00—6.00, Kohlrabi 3-5H pr. St-, Erbsen 0,50 Kg. 0.16—0.22 X, Rothkraut pr. St. 25—30 H, Huhn X l.oO—2.00, 1 Ente X 2.U0—3.50, 1 Taube 40—60 4, 6abn X 1.90—2.50, Gaus X 4-8.00, Welsche X 5.00-10.00.
Frau M. I. Rühl, Seltersmeg.
Dffrrn I. W. Kurz, Neustadt.
„ E. Orbig, Bahnhofstraße.
den Herren Tribus & Sund heim, Seltersweg.
Herrn Ehristoph Dicker, Neue Bäue.
„ Heinrich Schmidt IL, Wolfstraße.
Frau Rudolph Schlabach Wwe., Ludwigsplatz.
Herrn Eonrad Roth, Wallthorstraße.
„ Philipp votier, Schulstraße.
, Gastwirth Wagner. ,
v Auto n Dillman u.
„ Wirth Wiesner.
„ Wirth Schmidt.
„ Johannes Fel ler.
„ Nioses Engel.
„ Kaufmann Fink.
„ Simon Stein.
w Auto n Jung.
„ Johannes Schmidt.
„ Vorsteher Pfaff.
„ Philipp Lenz.
,, Jakob Bender.
„ Wilhelm Balser.
Frau Heuser Wittwe.
Herrn Georg Koch.
„ Kaufmann Dreyfuß.
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Bekanntmachung.
Amtliche Verkauföftellen für Postwerthzetche« bestehen
Die LebenSverficherung im Jahre 188ZL
Die Entwickelung der Lebensversicherung im Jahre 1884 mar eine überaus erfreuliche. Der Zugang an neuen Todesfalloersicheruugen betrug bei sämmtlichen 16 Gegenseitigkeits- und 19 Actiengesellschaften zusammen 279 VOllionen X; ausbezahlt an Versicherungen wurden 37 Millionen X und die gesammte Versicherungssumme stellte sich Ende 1884 auf über 2‘/a Dtilliarden X. Man sieht daraus, welche Bedeutung für die VolkSwohlfahrt das Lebensversichcrungswesen auch bei uns in Deutschland gewonnen hat. Die großen Gegenseitigkeils - Gesellschaften scheinen sich nad) wie vor besonderer Beliebtheit beim Publikum zu erfreuen, denn von der Summe, um welche das versicherte Capital sämmtlicher 35 Gesellschaften 1884 gewachsen ist (158 Millionen X), fallen auf die vier größten Gegenseitigkeits-Gesellschaften Leipzig, Gotha, Stuttgart, Karlsruhe 72 DiiUionen X, mithin mehr als auf sämmt- liche 19 Actien - Gesellschaften, die einen reinen Zuwachs von nur 71 Millionen hatten, während 15 Diillionen X auf die 12 kleineren Gegenseitigkeits - Gesellschaften kommen. Die Vertrauenswürdigkeit unserer großen deutschen Lebensversicherungs- Gesellschaften ist über jeden Zweifel erhaben: dieselben werden billig verwaltet und suchen ihre Ehre darin, ihrer Zahlungsverpflichtung in jedem einzelnen Falle gewissenhaft nachzukommen. So ist beispielsweise bei der Leipziger Gesellschaft auch im vergangenen Jahre bei 538 Sterbefällen nicht eine einzige Zahlungsverweigerung vorgekommen. Wer es gut mit dem deutschen Volke meint, kann daher nur wünschen, daß die so überaus segensreiche Einrichtung der Lebensversicherung immer weitere Verbreitung in unserem Vaterlande finden möge.
Literarisches.
— Die dreizehnte Auftage von Brockhauö' EonverfationS-Lexilon ist einen bedeutenden Schritt ihrer Vollendung näher gekommen; sie brachte den elften Band zum Abschluß und zur prompten Publikation in der Lieferungs- wie in der gehefteten und gebundenen Bandausgabe. Von dem Stichwort Leo bis Murray reichend, weift auch dieser Band eine ungemein starke Vermehrung der Artikel aus, indem deren Zahl 7680 beträgt, wogegen im elften Bande der vorigen Auftage nur 2200 enthalten waren. Immer vollkommener entspricht hierdurch das Lexikon dem erstrebten Ideal, den gesamniten Stoff so klar und übersichtlich zu gruppiren, daß der Nachschlagende in jedem Fall ohne Zeitverlust die gesuchte Auskunft ober Belehrung findet. Unter den Artikeln des vorliegenden Bandes begegnen uns viele, die gerade für die Gegenwart von besonderem Interesse sind, wie: Little Popo, Lüderitz und Lüderitzland, Lufidschi, Luftschifffahrt, Maschinen und Maschinenwesen, Massage, Maß und Gewicht (mit Tabelle), Meteorologie, Metallurgie, Münze und Münzwesen (mit Tabelle), die Biographien des Mahdi, des GeneralfeldmarschallS Freiherrn von Tiantcuffel (von ihm selbst nod) kurz vor seinem Tode durchgesehen und berichtigt) und des berühmten englischen Chirurgen Lister. An Illustrationen werden außer 52 in den Text gedruckten Figuren und Städteplänen acboten: Die Ehromotasel Menschenrassen, die Tafeln Lurche, Mollusken, Molluskoioen, Mondkarte, Veudittbürme, Londoner Bauten, Loko mobilen und transportable Dampfmaschinen, Lokomotiven, Luftschifffahrt, Mehl^- fabrikation, Metallurgie, Dlofaif, Münzen, Münzwefen; ferner 7 Karten: Mecklenburg und Pommern, Mittelländisches Dteer, London und Umgegend, IKerifo und Central- amerika, Meeresströmungen, Verbreitung der Vienschenrassen, die Kämpfe um Metz am 14., 16. und 18. August 1870.
Weißbinderarbeit, „
„ Wieseck „ • „ Karl Dorfeld.
Vertragsmäßig sind die amtlichen Verkäufer verpflichtet, stets einen angemessen en Vorrath an Postwerthzeichen zu führen und die einzelnen Marken zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes an das Publikum abzulassen. Im Allgemeinen hat der Verkauf ivährend der ganzen Zeit, in welcher das Geschäftslokal des Verkäufers grösfnet ist, stattzufinden, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden des Postamts.
te Jahrhichn nur nicht W« n Spaniern gar -u W ausgesprochen utscherseitt aus btn , selbst Gerüchte - I nach bin RoraÜtn.- ■ bet Mi geleaen uf aütn fpaniiini *
bit Madrider gten DollsKM . I auf der gro'M daß dadust aft 1 mal Absicht» wf )alt fallen. Ätbn-- nds und in bkiffl rgrovegebüsch unter schier wahnivinigin traten*, »Meuchü Deulschev Mbenen
ir Kriegsschiste von ober PalalüHnsck, b dort nirgends le ine nicht einen Kon« Besetzung allerdings deutschen oder eng- . Administration nick ß sie die Cecupatbi unb Mißverwaltung „ach anderen Inseln
RrWll-,- Md d< onst hilst-s d°I»G Cuba wegnabme geschehe». Käses tt, hat feinen iw-
stich die Spanier e preußische» Lrden en Mn, die
, in Barcelona 'E^dition.nachd'U , d-n Lau einer W »*>;•# |ittusk« 2*
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GmmmctgraS- Vcrstcigcrmig.
^as diesjährige Grummetgras von den Wiesen der Gemeinde Wieseck soll nächsten SamStag den S. September versteigert werden.
Der Anfang zu denjenigen bei Wieseck ist dcs Vormittag- 9 lllfc in dem Dorsel d'schen Garten dahier, und zu denjenigen bei der Vadenburg des Nachmittags um 5 Uhr auf der Badenburg.
Wieseck, am 1. September 1885.
Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
__________Sommerlad. 6281
Grummctgras- Serflcigeruiifl.
Montag den 7» dS. MtS.,
Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das Grummetgras von den Gemeindemiesen an Ort und Stelle öffentlich versteigett werden.
Inheiden, am 2. September 1885.
Großh. Bürgermeisterei Inheiden.
Reitz. 6294
Akklgeöotenes.
Prima Jagdpnlver
Hirschmarke,
i«i. Sprengpulver
der Rheinisch - Wests. Pulverfakriken empfiehlt 6048
______Emil Fietor, 6113 Bei Jakob Hetfenbei» tarnt täglich weißer Streusand
geladen werden. Die Grube ist an der Marburgerstraße.
Fst. Monickendamer Sardellen per Pfund 90 Pfennig, offerirt


