[,d)t cin Decret x
irer/ durch I teiteiit 'm ton [«Sä« 7m-'.'1 L rS: nach tt- I rt JÄM zurück- 7ei,b=-te «SB 5S" mit fai*t yQ9ung von Silber-
ö°n Neuem die I *'»! wirb morsen ; gestern Abeub '^bourg" sagt: > « m Dringlichkeit, c$ blunaen ConflicteL I \unc. ^sten Urheber I a iu die -s »Pesther Lloyd" bei I die
§ Fürst Alerander sein wecke, die Union befinv mb der Dinge verberge I
5 Innern, Tolstoy, die men. Sein Aussehen
en Bezirksgerichte om > >as Ehepaar Nadeshdin, chotkemih am 23. Mr, haben die Geschworenen hen. Nadeshdin wurde
ile Tin Bey trifft heule.
für Bima bestimmlen 11
ifmorhmg der BoW 11 lärte Mmisterprasidenl ; allen Straften wahren
t -es Wmgs zur fr I
Ionen.
nein sein 94. Vereins- - , alljährlich, reiche Le- I in Auditorium fehlle es i Künstler ausgenomm.[ Lid? und die des Beifalls , mb meistens auch w ich gerühmt worden r) ft icyreiben sein, wennru eine Leo sprach aul» . llendct, so rdü undW Neinheil der Tone, M illeskomtenurdre reM I
wieder Mm mW. . eine Niesmgroße, * n schweren Stand s J fidi auch rm Zn(-
Mg beanspruchens s im Bortrage TarlM'
beiden^
fan9«tf45 k nickt für
>cnn,^Aenund^
itn ®ilb'
£ G Kl' ?XN? ;*«*Ä»»
'■ d°i 61i D . . M
Frankfurt a. M., 1. November. Heute früh stürzte sich eine kranke Frau aus dem zweiten Stocke des Bürgerhospitals auf die Straße und blieb auf der Stelle todt. Die Unglückliche litt am Magenkrebs; sie hatte schon wiederholt geäußert, daß es wohl am besten sein würde, ihrem schweren Leiden durch Selbstmord ein Ende zu machen. (F. Z-)
— Ein schreckliches Unglück ereignete sich kürzlich in dem braunschweigischen Orte Gondclheim an der Oberweser. Ein Arbeiter stürzte beim Oestnen der Thür am Ofen der dortigen Portland-Cementfabrik in die Gluth. Der Aermste ward von der furchtbaren Gluth nicht nur augenblicklich getödtet, sondern so vollständig aufgezehrt, daß nach kurzer Zeit auch nicht ein Atom mehr von ihm zu sehen war.
— Ein Amerikaner hat sich der höchst nützlichen Arbeit unterzogen, das Gewicht der Stubenfliegen festzustellen. Er hat gefunden, daß 48000Stück auf IPfundgehen. Wer's nicht glaubt, muß schon die Probe anstellen!
— fDer Altbayer im Hoftheater.j Logendiener: „Wünschen Sie ein Glas?" Altbaier: „A Moaß!"
Berlin, 28. October. Eine Nachricht aus Westafrika ist gestern hier von dem vor einigen Monaten wegen der Organisirung einer Polizeimacht im Kamerun-Gebiet abgeschickten Sergeant Biehlccke vom Franz-Negiment eingetroffen. Derselbe befindet stch in Bajeida im Togo-Gebiet in Westafrika und wird dort verwandt, um Schwarze zu Polizeisoldaten nach dem Vorbilde unserer militärisch geschulten Schutzleute und Gensdarmcn auszubilden. Der Brief enthält, wie die „Voss. Ztg." schreibt, sowohl über die Einzelheiten des Dienstes als auch über die ganze dortige Lebensweise Mit- Iheilungen. Zusammen mit dem Genannten sind noch zwei andere Unteroffiziere, einer vom Kaiser Franz-Negiment und einer vom zweiten Garde-Regiment, zu gleichem Zwecke nach Kamerun gegangen. Die kleine Expedition war vortrefflich ausgerüstet und hatte verschiedene Militär-Seitengewehre, Karabiner und 20,000 Patronen von hier mitgenommen. Mit diesen Waffen sind nun dort drüben die zum Polizeidienst auserwählten Schivarzen ausgerüstet und einexercirt worden und jetzt versehen schon eine ganze Anzahl der Eingebornen den Sicherheitsdienst, der meist in Feld- und Flurpolizei besteht. Sergeant Biehlecke sind 4 schwarze Diener untergeordnet, die ihn in einer Sänfte umhertragen müssen, wobei er die Controle über die schwarzen Schutzleute und Geusdarmeu ausübt! Seiner ganz speciellen Aufsicht sind drei schwere schwarze politische Verbrecher, die beim dortigen Vicekönig Bell Zwangsarbeiten verrichten müssen, unterstellt worden. Täglich muß Biehlecke, ganz wie bei uns, „amtliche Polizeiberichte" über alle Vorkommnisse, Unglücksfälle, Arretirungen, Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen abfassen und bei unserem Consul Schmidt, seinem nächsten Vorgesetzten, einreichen. Die Kaufleute der Kameruner Colonien kommen Herrn B. sehr entgegen und haben ihm, da man Restaurants dort noch nicht hat, bereitwillig ihre Küche zur Verfügung gestellt.
Chemnitz. Ein Dienstknecht, der im Juni d. I. zum Militär ausgehoben wurde und am 7. November in Leipzig beim 107. Regiment eintreten sollte, hatte sich kürzlich die beiden vorderen Glieder des rechten Zeigefingers durch eine Häckselmaschine absichtlich abschneiden lassen, um sich auf diese Weise der Dienstpflicht zu entziehen. Das hiesige Landgericht hat neulich in dieser Angelegenheit verhandelt und den Angeklagten der vorsätzlichen Selbstverstümmelung für schuldig befunden, denselben in die 2. Classe des Militärstandes versetzt und außerdem zu einem Jahre Gefängniß ver- nrtheilt. Da der Verurtheilte nach dem Urtheil des Sachverständigen für die Arbciterabtheilung im Militärdienst immer noch verwendbar ist, so wird derselbe nach seiner Entlassung aus dem Gefängnisse überdies noch daran glauben müssen, Soldat zu werden.
— Ueber den Minister Stephan macht der Berliner Correspondent des „Cin- cinnati-Volksblattes" seiner Zeitung in einem Berichte gelegentlich der internationalen Telegraphen-Conferenz einige sehr interessante Mittheilungen. Stephan, schreibt der betreffende Berichterstatter, ist in Deutschland ein sehr populärer Mann; er ist einer der self-made-men Deutschlands, der es vom armen, blutarmen, aus Pommern gebürtigen Postsecretär bis zum Chef feines Departements und gleichzeitig zur ange- sehendsten Stellung innerhalb feines Berufskreifes in der Welt gebracht hat. Als Ver- deutscher der Sprache, als Feind unuöthiger Fremdwörter, als energischer und wohlwollender Ches, der zuerst ein Novum im deutschen Beamtenverkehr einführte, die unverbrüchlich und eifersüchtig durchgeführte Verordnung, daß das Publikum mit der ausgesuchtesten Höflichkeit zu behandeln sei, ein launiger Dichter, ein vielgewandter Redner, der sich mit den Gelehrten herumbalgt, ein passionirtcr Jäger, ein Mann, der durchaus nicht zugeknöpft, Jedem zugänglich ist und das Talent fördert, wo er es findet, der Einzige unter den Ministern, der bei Bismarck ein Stein im Brett hat, weil er es wagt, ihm manchmal entgegenzutreten, und gleichzeitig der Einzige, der von ihm nicht entbehrt werden kann, weil es keinen Ersatz giebt — so steht er dem Herzen des Volkes nahe.
Wien, l. November. In Folge außerordentlich starken Schneefalls und furchtbaren Sturmwindes sind die telegraphischen Verbindungen von Lemberg unterbrochen. Auf der Czernowitzer Bahn mußte der Verkehr eingestellt werden. (F. Z.)
Universität^- Cbronik.
— Am verflossenen Samstag feierte Geh. Rath Prof. Dr. H. L. Fleischer, der bekannte Orientalist, in Alt-Schönefeld bei Leipzig sein 50jähriges Professoren- Jubiläum und zwar unter allgemeiner Theilnahme der gelehrten und städtischen Körperschaften. Nicht weniger als 117 Orientalisten aus allen Welttheilen brachten eine von Prof. Schilling in Dresden entworfene Büste und ein Album mit den Bildern feiner zahlreichen Schüler dar. Der 85jührige Jubilar gedenkt im Winter wieder Vorlesungen zu halten.
— Die beiden Aegyptologen der Universität Berlin, die Professoren B rüg sch und Erman, sind verhindert, in diesem Semester Vorlesungen zu halten. Professor Brugsch ist damit beschäftigt, die Ergebnisse seiner persischen Expedition zu ordnen und zu bearbeiten, und Prof. Erman wird im Auftrage des Ministeriums eine wissenschaft- liche Reise unternehmen.
— Prof. Dr. Studern und, welcher von Straßburg nach Breslau berufen ist, ist vom Kaiser durch Verleihung des Hohenzollern'fchen Hainsordens ausgezeichnet worden. — An Studemund's Stelle wird Hofrath Prof. Dr. Windelband zum Mitgliede des Oberschulrathes von Elsaß-Lothringen ernannt werden.
— An Stelle des nach Marburg berufenen Prof. Niese ist der außerordentliche Professor zu Leipzig Dr. E. Meyer zum ordentlichen Professor für alte Geschichte in Breslau ernannt worden.
— Der Privatdocent für Augenheilkunde, Dr. A. R. von Reuß, der Privat- docent für praktische Medicin, Dr. L. Oser und der Privatdocent für Otiatrik, Dr. V. Urbanschisch in Wien find zu außerordentlichen Professoren daselbst ernannt worden.
Oanbei unv Werkehr.
Grünberg, 31. October. (Fruchtpresse.) Weizen X 16.60, Korn X 14 00, Gerste X 13.30, Hafer X 12.50, Erbsen X 14.70, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 19 00, Kartoffeln X 0.00, Wicken 00.00.
Frankfurt, 31. October. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter X 3.50—4.50, Eier das Hundert X 6 50—8.00, Butter per Pfund X 1.00 bis 1.20, Weißkraut per Stück 10—00 H, Rothkraut per Stück 15—25 H, Kohlrabi per Stück 3—00 H, Ochsenfleisch per Pfund 60—70 H, Kub- u. Rindfleisch 50—60 X Kalbfleisch 50—60 X Schweinefleisch 70—75 H, Hammelfltisch 50—65 H, 1 Hahn X 0.70—1.50, 1 Huhn X 1.00—2.00, 1 Ente X 2.00—3.50, 1 Gans X 4.00—8.00, 1 Taube 40-60 H, Welsche X 5-00—12.00.
Kirchliche Anzeigen der evsnget. Gemeinde.
Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Joh. Kap. 17, von Vers 1 an, Pfarrer Dr. Naumann.
Kepertoir der vereinigten Ätadttheater zu Frankfurt a. M.
Opernhaus.
Dienstag den 3. November: A'i'da. (Radamcs: Herr Oberländer vom Hoftheater in Carlsruhe als Gast.)
Mittwoch den 4. Woocmber: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Barbier von Sevilla. Hierauf: Coppelia (Ballet). Außer Abonnement.
Donnerstag den 5. November: Postillon von Longumean.
Freitag den 6. November geschlossen.
Samstag den 7. November: Margarethe. (Faust: Herr Oberländer als Gast.)
Sonntag den 8. November: Mignon. (Wilhelm Meister: Herr Nachbauer als Gast.)
Schauspielhaus.
Dienstag den 3. November: Veilchenfresser.
Mittwoch den 4. November: Letztes Gastspiel der Frau Marie Geistinger. Die Fledermaus. (Rosalinde: Frau Geistinger.)
Donnerstag den 5. November geschlossen.
Freitag den 6. November: Zum ersten Male: Frau 'Susanne. Schauspiel in 4 Akten von Paul Lindau und Hugo Lubliner.
Samstag den 7. November: Reif-Reiflingen. Vorher: Ein Wort an den Minister.
Sonntag den 8. November: Zum ersten Male wiederholt: Frau Susanne.
Bekanntmachung. !
Zur Vergebung der Ausführung der .
Glaserarbeiten zu den Nebenbauten des Infanterie - Kasernements | in Gießen, veranschlagt yxJt. 818,05 ist ein unbeschränkter Submissionstermin auf
Sonnabend den 7. November,
Vormittags 9 Vs Uhr, in dem Garnison-Verwaltungs-Bureau anberaumt.
Qualificirte Unternehmer werden hierzu mit dem Bemerken eingeladen, daß die betreffenden Bedingungen, Kostenanschläge und Offerten-Formu- lare in dem bezeichneten Bureau zur Einsichtnahme aufliegen. 7883
Güßen, den 31. October 1885. Großherzogl. Garnison-Verwaltung.
Dienstag den 3. November,
Nachmittags 2 Uhr, werden in der Hofraithe des Herrn Louis Flett dahier verschiedene Mobiliargegen- : stände, als:
Schränke, Kommode, Tische, Stühle, Sopha's 2c-, sodann 1 Wagen, 1 Clavier zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, den 2. November 1885.
Bühner,
7902 Gerichtsvollzieher.
Dienstag den 3. d. Mts, Nachmittags 2 Uhr, in der Flett'schen Hofraitbe dahier, sollen
2 Betten, 1 Wagen, 1 Hundewägelchen gegen Baarzahlung versteigert werden.
Gießen, den 31. October 1885.
Engel,
7895 Gerichtsvollzieher.
Allgemeiner Anzeiger. Buntstickerei, wie: Pantoffel, Hirsen, Eckbrett- chexi, Papierstickerei etc. in den geschmackvollsten Dessins, empfiehlt 7893
__/'/•■ Teipel.
Zur Nachricht!
Einem verehrlichen Publikum zur Nachricht, daß ich nur Bier aub der hiesigen Aetienbrauerei, prima Qualität, verzapfe und zwar Exportbier per Schoppen 15 3/io Liter 10 Lagerbier per Schoppen 12
Äug. Albold, 7787 Restauration „Zum kühlen Grund".
Täglich frische Treber
sud- und zuberweise. 7901
Gebr. Röhrle.
«Haus.
In Gießen ein
..... Haus mit Garten und Hofraum zu kaufen gesucht. Angebote befördert die Expedition dieses Blattes. 7881
Vorziigl. Speisekartoffeln Samenkartoffeln, pr. 100 Ko. «X. 4,50, späte Nofenkartoffeln, pro 100 Kilo 3 Jt., liefert frei in's Haus das Rittergut N o r d e ck. Bestellungen nimmt jederzeit der Milchkutscher Am end Darmstädter Haus, entgegen. 7875
Sauerkerrutfast in großer Auswahl, werden billigst abgegeben bei 7189
Carl Heil, Schloßgasse.
Mittwoch den 4. d. Mts.,
Nachmittags 2 Uhr,
sollen in der Flett'schen Hofraihe dahier Kleiderschränke, Kommoden, 1 Nähmaschine, 1 Secretär, Sopha's, 1 Glasschrank, 1 Wanduhr, Tische, 1 Regulator, 1 Bettlade und sonstiges Mobiliar, sowie ein Rind
meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 2. November 1885.
Geißler,
7899 Gerichtsvollzieher.
Mittwoch den 4. d. M., von 10 Uhr Vormittags ab, sollen in der Baumschule des Ritterguts Nord eck
500 Mstbüume öffentlich meistbietend versteigert werden 7876 F. Pfeffer.
Seilgeöolencs.
Sanerkrautfäffer
in allen Größen empfiehlt billigst 7900
Heinrich Becker, Löwengasse *^8.
FiMziier unübcrrrefflich, cntzünvet sofort ohne Anwenvung von Papier oder Holz jeoes Brennmaterial.
Zu haben bei 7523
Emil Pi stör.


