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Oberhesßsche Eisenbahnen.
Bei diesseitiger Verwaltung soll die Stelle eines Bahnmeisteraspiranten, für welche eine Remuneration von 100 X pro Monat ausgeworfen ist, unter dein Vorbehalt des Rechtes jederzeitiger Kündigung mit einer Monatsfrist, besetzt werden. „
Bewerber, welche nicht alter al« 3d Jabre, zugleich gesund und von kräftiger Constitution sind, die vorgeschriebene Prüfung bestanden, auch ein Handwerk erlernt haben und sich über Kenntnisse und Thä- tigkeit im Eisenbahnwesen, namentlich bezüglich des Overbaues, auszuweisen vermögen, werden aufgefordert, sich bis zum 22. d. M. unter Vorlage der Zeugnisse und Nachweisung der seitherigen praktischen Thätiakeit bei uns schriftlich zu melden.
Gießen, den 1. October 1885. 7048 Großherzogliche Direktion.
Bekanntmachung.
Die Lieferung des für die Unterhaltung der Bezirksstraßen im Kreise Bied en köpf pro t 886/87 erfordere lichen Deckmateriales fall an nachbenannten Terminen mittelst öffentlicher Versteigerung vergeben werden:
I. In Gladenbach Mittwoch den 13. October,
Vormittags V210 Uhr, im Gasthaus zur Post für die Herborn—Gladenbacher Straße,
b. „ „ Biedenkopf—Gießener „
c. , „ Gladenbach—Marburger „
d. „ „ Gladenbach—Frohnhäuser „
II. In Biedenkopf. Donnerstag den IS. October,
Vormittags ViK) Uhr, im Gasthaus zum Frauenthal a. für die Dillenburg—Biedenkopfer Straße
b. „ „ Biedenkopf—Hallenberger „
c. „ „ Biedenkopf-Gießener „
d. „ „ Wallau-Laaspher Straße^
III« In Battenberg.
Areitag den 16. Oktober,
Vormittags V2IO Uhr, aus dem Rathhaus daselbst, a. für die Biedenkopf—Hallenberger Straße
b. „ „ Biedenkopf-Berleburger
c. „ „ Eifabachsmühle—Laisaer „
d. „ „ Battenberg—Munchhäuser „
e. „ „ Battenberg—Frankenberger „
IV. In Gönnern.
Dien-tag den 20. October,
Vormittags V2II Uhr, in der Wirthschast des Herrn Thomas a. für die Schelde—Lahnstraße, b. „ „ Niedereisenhausen—Breiden-
bacher Straße.
V. In R 0 d h e i m a/B.
Donnerstag den 22. Oktober,
Nachmittags Vz2 Uhr, in der Wirthschast des Herrn Schlierbach
für die Biedenkopf—Gießener Straße.
Die Bedingungen werden im Termine bekannt gemacht.
Dillenburg, den 30. Septbr. 1885. Der Landesbauinspektor.
7046 Wolff.
im Löwen.
7055
Ludwig Klotz, Gutspächter
7052
Micinal-Leberttra
Den verehrlichen Hausfrauen von Gießen macht der Unterzeichnete die Mittheilung, daß er eine ausgezeichnet gute, feine Eßkartoffel geerntet !;at, welche er zum Kauf, per 2 Ctr. 4 JU 50 frei in die Wohnung, an- ' rietet. Dieselbe Sorte wurde schon in früheren Jahren unter dem Namen „Casseler Samenkartoffel" vielfach zum Verkauf gebracht. Proben können bei Herrn Restaurateur Weber, vis-a-vis dem Hauptsteueramt, und bei Herrn Boller, Metzgereigeschäft, in Empfang genommen werden.
Bestellungen bitte per Postkarte an den Unterzeichneten zu senden.
Odenhausen, Post Londorf.
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sowie alle andern Qualitäten, Weiten und Fayons, Damen-Corsetten schon von 90 Pfg» an.
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Vorräthig K FL uth. bei
7045 Carl Scliwaab.
Vessenlliche Rille.
Die ergebenst Unterzeichneten bringen hiermit zur öffentlichen Kcnntniß, daß sie unterm 22. v. M. die Vereinigung der beiden seither getrennten Unter- tützungskassen des Großh. Landeshospitals zu Hofheim und der Groß. Landes-Irrenanstalt zu Heppenheim beschlossen haben und daß Großh. Provinzial-Direction Starkenburg durch Verfügung vom 9. I. M. unter dem statutenmäßigen Vorbehalt der Entschließung der nächsten Generalversammlung der Vertrauensmänner die interimistische Ausführung dieses Beschlusses angeordnet hat. Zunächst und bis die Organisation des geschäftlichen Betriebes der nunmehr vereinigten Kassen ihre endgültige Regelung gefunden hat, soll sich die ermähnte interimistische Ausführung darin äußern, daß für das Betriebsjahr 1885—86 von Hofheim aus eine Sammlung von Beiträgen nicht stattfindet, während das Ergebniß der von Heppenheim aus in der bisherigen Weise geleiteten diesjährigen (5oüecte zu Gunsten der bedürftigen und insbesondere der entlassenen Pfleglinge der genannten beiden Landes-Irrenanstalten verwendet werden wird.
Die Vereinigung der beiden Unterstützungskassen war durch das Interesse der Sache geboten, denn die Zwecke, um welche es sich handelt, verlangen in Folge ihrer übereinstimmenden Beschaffenheit die Eoncentratiou aller erreichbaren Mittel, die gemeinschaftliche Arbeit aller vorhandenen sachverständigen Kräfte unb die Anwendung einheitlicher Grundsätze wie auf die Vorbereitung und die Durchführung der einzelnen Unterstützungen, so auch auf die Verwirklichung der allgenieinen Ziele unserer Bestrebungen. Das bisherige Verhältnis; hat, indem es seiner ganzen Natur nach Zu- smnmengehöriges künstlich getrennt hielt, zu vielfachen Mißverständnissen geführt und würde im weiteren Verlaufe den Bestand wenigstens der einen der beiden Kassen ernstlich bedroht und zahlreiche bedürftige /Pfleglinge und deren unglückliche Familienangehörige ohne die nöthige Hülfe gelassen haben.
Jetzt, nachdem die Vereinigung unserer beiden Kassen zur fertigen Thatsache geworden ist, wenden wir uns mit neuein Muth der Lösung unserer Aufgabe zu und vertrauen um so fester darauf, das; mehr und mehr Jeder, der sich ein warmes Gefühl für schweres menschliches Unglück bewahrt hat und die Pflichten anerkennt, die ihm als Glied des Ganzen obliegen, sich mit uns vereinigen und unserer Kasse seinen Beitrag zuführen werde.
Für den treuen und ausgiebigen Beistand, Den wir schon seither alljährlich in weiten Kreisen gefunden haben, können mir nicht genug danken. Sind doch in dem letzten Jahre allein der Unterstützungskasse zu Heppenheim von über 7000 Gebern Beitrüge zugeflossen, so daß von dieser Kasse in demselben Jahre, einschließlich zweier Darlehen im Gesammtbetrage von 600~<Jt, 8156 JL 35 zu Unterstützungen verwendet werdin konnten, die höchste Summe, welche seit der am 9. Mai 1874 stattgehabten Gründung unseres Unternehmens im Vaufe eines Jahres zur Verausgabung gekommen ist. .
Dieser Betrag wird aber in der Zukunft eine noch wertere Steigerung erfahren, denn die 3ahl der Bedürftigen nimmt fortwährend zu; sie wächst schon deßhalb, weil wir von Jahr zu Jahr den Umfang und die eigentliche Beschaffenheit unserer Aufgabe besser erkennen lernen und weil die öffentliche Armenpflege da nicht ausreicht und da überhaupt nicht in Betracht kommt, wo wir uns bemühen, schützend und helfend einzugreifen. Ebendeßhalb ist nufer stetes Bemühen auf den Gervinn neuer Freunde gerichtet und aus demselben Grunde bitten wir auch heute wieder um milde Gaben und fühlen uns hierzu um so ernster verpflichtet, weil, wie der letzte Jahresbericht der Heppenheimer Unterstützungskasse abermals beweist, gerade die vermögenderen Klassen der Bevölkerung sich unserer Sache noch lange nicht in dem Maße angeschlossen haben, wie dieselbe es verdient, und wie es jetzt um so mehr envartet werden kann, nachdem die neuen Statuten vom 5. Februar l. I. auf der einen Seite durch die Oberaufsicht und Ueberwachung Seitens der Staatsregierung, den Bestand und die sachgemäße Führung unseres Unternehmens in der zuverlässigsten Weise sichergestellt haben.
Diejenigen, welche seither gewohnt waren, jede der beiden Kassen mit einer Gabe zu bedenken, bitten wir den Betrag dieser Gaben von nun an unverkürzt der gemeinsamen Unterstützungskasse zuwenden zu wollen und richten diese Bitte namentlich an diejenigen Institute und (Korporationen, die, wie zahlreiche Sparkassen unseres Landes, durch regelmäßige Bewilligung größerer Gaben die Zwecke unserer Unterstützungskassen in hervorragendem Maße gefördert haben.
Die Beiträge wolle man entweder an unsere bekannten Vertrauensmänner oder direet an den Rechner der Unterstützungskasse zu Heppenheim, Herrn Verwalter Schaum daselbst, gelangen lassen und dabei bemerken, ob dieselben als einmalige oder als jährliche Beiträge verwilligt sind.
Hofheim, am 26. Juli 1885.
Hamburger Fischhandlung Täglich in Eispackung 500 Pfund Schellfische, 300 Pfund Batckflsche das P'd. 25
ss. ger. Rheinlachs, 200 Pfd. Zander und Hecht 2c. bei
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Speisekartoffeln.
Dem Unterzeichneten ist von Herrn Schlenke auf dem Hardthof der Verkauf von Probekartoffeln übertragen. Die Kartoffeln sind von sehr guter Qualität und empfehlen sich besonders für städtische Haushaltungen, in denen die Menge von Resten und Abfällen, die beim Verbrauch unserer gewöhnlichen Kartoffelforten entstehen, keine Verwendung finden können.
Es kommen 7 verschiedene Sorten zum Verkauf, darunter auch die weiße Frankfurter Salatkortoffel, sogen. Mäuschen.
Schriftliche Bestellungen für den Winterbedarf können bei mir abgegeben oder direct an Herrn Schlenke gerichtet werden. Die Ausführung geschieht sofort nach dem Eingang; um das zu ermöglichen werden die Bestellungen frühzeitig erbeten. — Alles Nähere bei
Joh. Schäfer, Gemüsehändler, Kirchenplatz 4, I.
Gießen, den 1. October 1885._______________"060
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Die Verwaltung der Unterstützungskaffe für bedürftige Pfleglinge des Großh. Landeshospitals.
Medicinalrath Dr. Werte, Director des Großh. Landeshospitals.
Dr. Bieb erbach, zweiter Arzt „ „ „
Metzger, prov. dritter Arzt „ „ »,
Stroh, Hausverwalter und Rechner „ „ „
Heppenheim, am 26. Juli 1885.
Das Kuratorium der UiUerstützuugskafse für bedürftige Pfleglinge der Großh. Landes-Irrenanstalt-
Pfarrer Anthes zu Bensheim, evang. Geistlicher der Großh. Landes-Irrenanstalt. Oberamtsrichter Bauer zu Bad Nauheim. Kreisschulinspector Do sch zu Worms. Generalagent Ga ule zu Darmstadt. Kreisrath Heß zu Dieburg. Lehrer Hof zu Echzell. Kreisarzt Dr. Köhler zu Laubach. Geh. Medicinalrath Dr. Ludwig zu Heppenheim, Director der Großh.Landes-Irrenanstalt. Fabrikant Rohde zu Bessungen. Schaum, Rechner und Hausverwalter der Großh. Landes-Irrenanstalt zu Heppenheim. Notar Dr. Schnell zu Bingen, Pfarrer Sickinger zu Heppenheim, katholischer Geistlicher der Großh. Landes-Irrenanstalt. Domänenrath Stoltz zu Frredberg. Dr. Wittich, zweiter Arzt der Großh. Landes-Irrenanstalts
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