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Dienstag den 3 März

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^scheint mit Ausnahme des MorrLagS.

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in Port Said angekommon.

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Vvei- yiTrteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps.

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Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen

an die GroßherrogLichen Bürgermeistereien Albach, Avendorf a. d. Lahn, Annerod, Burkhardsfelden, Daubringen, Heuchelheim, Oppenrod, Rödgen, Steinbach und Treis a. d. Lda.

Da wegen mangelnder Vrandkataster die Besitzwechsel des verflossenen Jahres bis heute nicht gewahrt werden konnten, ersuchen wir Sie, diese Kataster nunmehr baldigst mit Gelegenheit hierher einzusenden. Dieselben können alsbald wieder mit zurückgenommen werden.

Gießen, den 28. Februar 1885. Süffert.

« r Schulstr aße 7.

aus unbegnindet. .. «ntbunq der Convention über den Betrieb

. rr Sfiwta» zum Sitz der Gesell-

des stcilranMen Bahnnetz . Reqierung bekämpst und von der Kammer ±f i9R Een W Stimmen abgelehnt. - Die dritte italienische Expedition ist

beantworte au6 Shanghai vom 28. Februar: Gerüchtweise ver­

mutet in Peking seien alle Würdenträger des Reiches ausgefordert worden, ihre Meinung abzugeben, ob er angezeigt sei, den Krieg gegen Frankreich sortzusetzen oder Frieden zu schließen. p , . _

Statt* 28 Februar. Deputirtenkammer. Bei der heute fortgesetzten Beratbuna der'Getreidezölle wurde der Antrag Peytral's, den harten Weizen . vom stollmschlaa sreizulaffen, abgelehnt, ebenso wurde ein Zoll von 2 Frcs. für Roaaen abqÄehnt Für Hafer, Roggen und Gerste aus Europa oder direct IS*3.«~;ä"Liansaxw-ew'*«* päischen Entrepotr wurde em Z» von 5 grc«. W (M.. 6e|W|en. | s h angekommen. weitere Berathung wurde hierauf auf nächsten Montag vertagt, ö

England.

London, 28 Februar. Das Unterhaus verwarf mit 302 gegen 288 Stimmen Northcote's Tadelsvotum. Darrn wurde das vou dem Radtcalru Joha Morl'y ein* gebrachte Amendement mit 455 gegen 112 Stimmen verworfen. Lord G. Hamilton schlug hierauf ein Amendement vor, welches erklärt, die Regierung habe in Betreff Egyptens und des Sudans es nicht verstanden, eine Politik zu entwickeln, welche das Vertrauen des Parlamentes und des Landes gerechtfertigt hätte. Auch diesis Amen­dement wurde mit 299 gegen 277 Stimmen abgelchnt.

Im Oberhause wies Lord Granville die Angriffe der Opposition zurück und sagte, die Saat vieler siegen Schwierigkeiten sei von der vorigen Regierung aus- geftreut. Bismarck sei ein Gegner der egyptischen Poltt k Englands, der Fürst sei einer der größten Männer des Jahrhunderts; jede Nation wünsche ferne Freundschaft und suche seine Feindschaft zu vermeiden. Dotzdem sehe er nicht ein, daß England alle Actionsfreiheit in colonialen auswärtigen Angelegenheiten aufgeben solle. Auch mit der Ansicht der vorigen Regierung bezüglich Egyptens habe Bismarck nicht überein­gestimmt. sein Rath sei gewesen, England solle Egypten nehmen. Lord Beaconsfield habe dies aber abg;lehnt. Das Oberhaus nahm schließlich das TadelSootum Lord Salisbury'S mit 198 gegen 68 Stimmen an.

Daily News" glaubt, d-e geringe Majorität der Regierung werde dieselbe wahrscheinlich zum Rücktritt veranlassen; der heutige CabinetSrath werde sich m»t der Demisstousfrage beschäftigen. Die Tory-Blätter glauben, der Rücktritt des Ministeriums sei unvermeidlich.Times" sagt, es frage sich, ob da« Ministerium etwas überleben könne, was unter den gegenwärttgeu Verhältnissen als eine ernste Niederlage betrachtet werden müsie.

London, 28. Februar. DerDolly Telegraph" meldet in einer zweiten Ausgabe: Die parlamentarischen Kreise zweifeln, ob das Cabinet mit wärtig obliegen, noch lange zu erfüllen; es fei zweifelhaft, ob er in her Sage ei, die schwere Last der Geschäfte zu tragen, die ihm durch die neue parlamen tarische Situation auserlegt wird. ßl/ n,

Die heutige Sitzung des Cabinetsraths dauerte von 2 bis 6/-Uhr. Von bestunterrichteter Seite verlautet, die Minister hätten beschlossen, nicht zu demisstomren. . 9lu§ 6ape 6oaft Castle, an der Westwste von Afrika, LKLZMSWZ7MMF Lrtn yeiiflinfen Ktreitiaketten aewesen, und als man dieselben unterdrückt haue, steute Bebtet und in Stück- geschnttten worben waren, um «-kocht UI»b ®n",rÄeft8"Un«enet* n Outttab melbetmati demselben Bmeau aus

^an^a? Kolaendes: Cap'tän Campbell hatte sich mit 40Haussa8 in das Woongah-G-blet begeben, um bte eJnJj® SX »n^b?« betreffenbe ^^&e^^«nn W ^Ä4 g-sinnN al, MWWU-ZMM MÄMMZMW brannten Woongah nieder, waren aber bei Abgang der Post nocy m«r naw v zurückgekehrt. ber Nonnen aus dem katholischen Mtssiousgebäude

in Omdunnansollm bei der Einnahme KhartumS 2000 Personen, darunter alle Euro­päer, viedergemetzett worden sein.

Spanien.

Madrid, 28. Februar. (Deputtrtenkammer). .Der Minister des Aus­wärtigen stellte bei der Berathung der Vorlage, bett, einen 1,10 den Handelsbeziehungen zu England die Cabinetsfrage.

Italien. n .

swom 28 Februar. Die zweite Expedition ist gestern in Afsab einge- troffen. Di- AEfffung findet heule statt. «ÄmS" auf Befehl LW « llt durch-

Eichener Anzeiger

Amts- imb Auzeigeblatt für den Kreis Gießen.

KentfHland.

I. Darmstadt, 28. Februar. [3weite Kammer der Landstände.) Bei Fortsetzung der Bubgelberathung gelangte die Kammer zu Kop. 79, »Beitrag zur Er­bauung von KreiSstraßen". Es stad hier, gleichwie in der vorigen Fmanzperiode, 60,000 AL vorgesehen, wovon für Starkenburg 24,440 AL, für Ob er hissen 21,320 AL, für Rheinhessen 14,240 AL verwendet werden sollen.

Abg. Zöckel wies in einer Generaldtskussion auf die complicirte Handhabung des Wegbaugesetzes hin, nannte dieses Gesetz bei dem Bau von KreiSstraßen geradezu ein Nebel für einzelne Gemeinden und bat Großh. Regierung, bte Kosten, welche die Gemeinden zu dem Bau zu leisten haben, in der Weise zu vertheilen, daß nicht die­jenigen Gemeinden, welche an sich schon arm, noch wehr durch diese Lasten ruinirt würden. Es sei eine baldige Revision deS Wegbaugesetzes angezeigt und eine einst­weilige Abhülfe durch eine Mehroerwtlligung etwa von 16,000 AL vöthig.

Abg. Muth hält ebenfalls eins Prüfung des Gesetzes für uothwendig, wie auch Abg. Haustein sich an ber Schaffung emes Gesetzes schuldig bekennt, daS eigentlich seiner Bestimmung gar nicht entspreche. Da aber eben überhaupt die Gesetze per Dampf gemacht würden, sei er ber Ansicht, daß hier schon jetzt eine Revision trotz deS Furzen Bestehens des Gesetzes angezstgt erscheine.

Gleicher Ansicht ist ber Abg. List.

Abg. Baur warnt davor, an einem Gesetze zu rütteln, daS kaum bestehe und LaS vielleicht durch Berwilligung eines Staatszuschusses einfach verbessert werden könne

Abg. Kredel werft nach, wie in dem Odenwald das Gesetz überhaupt keinen Nutzen bringe, sondern geradezu ein Unglück für die dortige Gegend sei, indem es den Gemeinden nicht möglich wäre, die Lasten für den Bau der KreiSstratze zu tragen. Die Bewohner deS Odenwalds hätten sich ja auch bereits in diesem Sinne an Großh. Regierung gewandt.

Von verschiedenen Seiten wurde noch in ähnM^^M^ RH-b-,,b°bA! iXn Ä-ifiun dieses erst

KuZ-^b-stch-nb-n ®ef <»«$ c r auf ^shung ber g-sordert-n Summe

60 000 AL dis auf den doppelten Betrag von 120,000 AL zum Zwecke des Aus- baueS von KreiSstraßen würbe an ben Ausschuß zur Benchterstattung verwiesen und ffthnn« hpm AuSichustantraa gemäß bte Summe von 60,000 AL bewilligt.

f Laufe der Sitzung wurde noch der Beitrag zur Unterstützung von Gemeinden hei ScÄhausdauten von 7^000^ auf 100,000 JL M, tawie

nrnifctirten Ersatz- und Erweiterungsbaues im LandeShoSpttal Hofhettu eine UN nWüch- VorMs- ,um Betrage von 168,100 -orbehSUUch bes Ersatzes aus dem StiftungSvermögen nach Abschluß deS Bauwesens genehmigt.

BerÜcrltch der KapitelOberlandeSgertcht" undLandgerichte und ^^6erichte vereinigte sich die Kammer zu den Anträgen deS Ausschusses, ^rich als besonders den

Dnn 1000 cAL für decretmäßig angestellte HülfsgerichtSschreiber und den detrag ^n ßOOo l ü d«i Canz st-n bei den Landgerichten, obwohl Geh. Staa.Srath H a U- w"achs besetzterem Abstrich auf ev. schlimme Folgen bei dem ganzen G-richtSranzlei- .»efm WwteS. m buf(r Stelle da- rücksichtslose Vorgehen ber Gerichte

aegenüber8bin landwirthschastlichen Genossenschaften und bat bie Regierung in btefer Richtung um Abhüste. Abstellung solcher MitzstLnbe zu, betont- jedoch

ihre Lnwitz übe? d-?gleichen Vorgänge, während Abg. Osann da- von demAbg. Haas sodann im Sinne bes Ausschußantrags, welch- unter

kurzen,^unimf-ntlichen Strichen aus Vermilltgung der Regierungsansorderungen gehen, von b,cj8m5$ßCnmgt$ung wirb sich bie Kammer über Hauptabth-ilung vni., ^Ministerium der Finanzen" schlüssig zu machen haben.

Hesterreich.

Wien, 28. Februar. Prinz Heinrich von Battenberg ist aus der Rück- reise von Sofia heute hier eingetroffen.

Arankreich.

Paris, 28. Februar. Der Municipalralh nahm einen Tadels-Antrag aeaen den Polizei-Präfekten an, weil derselbe sich geweigert hatte, eine Inter­pellation bezüglich der Vorgänge bei der Kundgebung auf, dem Opernplatze zu

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