Schiffsnachrichte«.
Bremen. 30. Dec mber. [<ßer transatlantischen TelegraphDer Postdampfer Rhein. Cap!. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14- December von Bremen und am 18. December von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 30 December. fPer transatlantischen Telegraph.^ Der Poftdampfer Oder, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. December von Bremen und am 19. December von Southampton abgegangen war, >st heute 10 Uhr Morgen? wohlbehalten in Newyork angekommen.
Handel und Vermehr.
Limburg, 31. December. Rother Weizen 14.00, weißer Weizen 13.30, Korn JL 1140, Gerste 9.45, Hafer Jt 6.50, Kartoffeln ä 100 Pfund <X 0.00, Erbsen ä 100 Pfund <X 00.00.
Kirchliche Anzeigen der Stadt Giefte«.
Evangelische Gemeinde.
G o t t e s d i e n st.
Sonntag nach Neujahr, 4. Januar.
Vormittags 9 Vs Uhr: Pfarrer Schlosser.
Beichte und Feier des heiligen Abendmahls im Vormittagsgottesdienst.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
K i n d e r k i r ck c, Vormittags 11 Uhr snach dem Abendmahls Pfarrer Schlosser.
Montag, den 5. Januar, Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apostclgesch. Kap. 23. Pfarrer Dr. Naumann.
Donnerstag, den 8 Januar, Abends 6 Uhr, M isssio ns stunde in der Kirche, Missionar Thumm aus Frankfurt a. M.
Am Sonntag den 11. Januar, als dem 1. Sonntag nach Epiphanias, wird das Landesmissionsfest gefeiert werden.
Die Pfarrqeschäfte in der Woche vom 4. bis 10. Januar besorgt Pfarrer Schlosser.
Katholische Gemeinde.
Sonntag nach Nell ja hr.
Von 7 Uhr an Beichte- 8 Uhr: Frühmesse und Austhcilung der hl- Communion.
ValO Uhr: Hochamt und Predigt
Nachmittags 2 Uhr: Andacht-
Gottesdienst in der Agnagoge.
Freitag Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 5 Uhr-
Mag Prec'osa auch kein Kaffenstück mehr fein, so stehtman sie doch'immer wieder mit Interesse und besonders wenn die Darstellerin der T t.'lrolle d^escS Jatercffe von Anfang bis zu Ende zu fifflln weiß, einestheUS durch angenehme E-schemung, andernthetlS durch seelevoollen, warmen Vortrag der poettschen Verse.
Fräulein Belgrad brachte alle diese Erfordernisse mit und stand auf schöner, künstlerischer Höhe, sir deklamirte mit H'ngabe und malte mrt lebensvollen Farben daS Bild deS verlassenen von echter Liebe beseelten Mädchens, nur in der Scene (b- Act) mt dem ^iaeunerhauptmann täfle Fräulein B- die Heldin mehr herauskehren müffen, man g?auvte 1h" nickt recht, daß sieben Hauptmann wirklich erschießen könn e Frau Größer gab die Vtarda recht gut und erntete wohlverdenten Beifalls Auch Herr Halm batte aI5 Älonzo viele glückliche Moment-, wenng e-ch wir etwas mehr Feuer bet d-n L-edesscenen gewünscht hätten. Der Ztgeunerhauptmann deS Herrn Schwarz war an^rkennenswerth. Herr Voigt spielte den alten schnurrigen Kauz, den Schloß- votgt mit Virtuosität und gewann durch o ele mehr oder minder gelungene Extempores d,e clnlße Wort- Qbtr dl- Maflk. E-.l Maria °°n W-b-r hat
bc f Ihen einen echt zaeunerischen Charakter gegeben; dieser Charakter g.ng ober tn ottlen Fällen bet de?Donnerstagsaufführung durch oas Fehlen von Mumeuten verloren, die Chöre gingen leidlich gut und das Orchester that sein Mögt chsteS, um seiner Aufgabe zu genügen. Die Zwischenaktmusik wäre besser w'ggef^llLr.,da sie wenta der Wandlung des Stück-« entsprach und wir halten t% außerdem für eine GeschnvackSverlrrung?menn neben Weber's Musik die Angot-Quadrtlle und Fledermous- tänze aufget'scht werden. ®
Verzeichnis
Ut Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstande in der Stadt Gießen vom Monat December 1884.
Je 50 Kilogramm kosten:
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Zur gest. BeachLussF.
Schriftliche Anfragen wegen AuskunftserthsNung über Inserate ?c. t'Mwm w». pj:r dann beantworten, wenn deiffelben eine Freinurrke für die Nückuntwort fst, Heber Inserate bezüglich deren Offerten einznre.iä:rn find, ist die bitten tv keinerlei Ausktm.slsert Heilungen briugt. QsierttnLr^ie sind — soweit Uhu taftfvafttea
Ainnocbunser' .jHraffen wurden — tn der Erpeditton abruko^n
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3-4
HolMrsteigerung
im Gießenes StadtwaW.
Montag den 5. Januar 1885, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Waldshute nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
Ä. Brennholz.
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish.
Nmtr. Nmtr. Rmtr. Wellen Nadel 18 517 18,5 3000
B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 2715 Fichtenstangen mit 15,62 Fstm., darunter 2100 Bohnenstangen.
Die Zusammenkunft ist am alten Steinbacherweg an der 3. Schneise.
Gießen, den 29. December 1884. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 8558 A. Bramm.__
Bekanntmachung.
Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:
Samstag den 3. Januar 1885,
Dienstag „ 6. „ „
Mittwoch „ 7.
Donnerstag „ 8. „ „
Samstag „ 10. „ „
Dienstag « 13. „ „
Mittwoch „ 14. „ „
Donnerstag „ 15. „ „
Samstag „ 17- „ „
Die Interessenten werden daher anfg'- fordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu le- gitimiren.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf,ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 27. November 1884.
Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr.
82 In der Kirchenkasse zu Wieseck liegen 2500 Ma ick gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit.
Wieseck, am 2. Januar 1885. Sommerlad, Kirchenrechner.
Allgemeiner Anzeiger.
Pfennig - Sparkasse.
Die Einleger werden aufgesordert, Samstag, den 3. Januar 1885 die Sparkassen-Scheine zum Zwecke der Einlage der Pfennig-Spargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennig-Sparkasse-Erheber abzugeben.
Gießen, den 30. December 1884.
Das Curatorinm.
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Bekanntmachung.
Die Lieferung des Bedarfes an: Fleisch, Roggenbrot, Semmel, Zwieback, Bier, Bohnen, Erbsen, Linsen, Weizengries, Graupen, Gerstengrütze, R-eis, Nudeln, Kaffee, Pflaumen, Zucker, Salz, Essig, Weizenmehl, Zitronen, Seife, Soda, Petroleum, Dochtband, Butter, Eiern, Milch, Kartoffeln und Wein für das hiesige Garnison- Lazareth soll auf das Etatsjahr vom 1. April 1885 bis ult. März 1886 im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.
Gleichzeitig sollen die Küchenabfälle, Kommisbrotreste, Knochen, die Grasnutzung iin Lazarethgarten und die Reinigung der Oefen und Kochheerde auf ''den gleichen Zeitraum verkauft und verpachtet resp. vergeben werden.
Hierzu ist ein Termin aus
Montag d. 12. Januar 1888,
Vormittags 10 Uhr, im Geschäftslocale des genannten La- zareths — Braugasse Nr. 7 — anberaumt, woselbst die Bedingungen täglich eingesehen werden können.
Versiegelte, mit entsprechender Aufschrift versehene, Offerten wollen bis zu dem bezeichneten Termine kostenfrei eingereicht werden.
Gießen, den 30. December 1884. 64 Großh. Garnison-Lazareth.
^eWgmmg^
Die Unterzeichnete läßt Mittwoch -err 7. Januar 1885, Vormittags 10 Uhr anfangend, in ihrem Hause, Bahnhofsstratze,. nachstehende Mobilien versteigern und zwar:
1 Wagen mit Kasten und Leitern, 1 Break, eine leichte viersitzige Chaise, eine Häckselmaschine, eine Decimalwaage, eine Schrotmühle, eine Egge, eine große Parthie ein- nnd zweispännige Pferdegeschirre, ein contplettes Neit- zeug, Stallutensilien, sowie noch sonstige Haus- uyd Ackergeräthschaften.
Die Gegenstände befinden sich in gutem Zustande. $0
Wetzlar den 1. Januar 1885.
I. Berlin Wwe.


