Taktik und die krassen Widersprüche, in welche die panslavistische Presse durch ihren ungestüinen Eifer geräth.
Agraur, 14. November. In Folge der letzten verheerenden Regengüsse ist die Save auf beiden Ufern ausgetreten; Martinökaves bis Siszek ist jammt der Straße überfluthet, der linke Uferdamm ist in einer Breite von 10 Klaftern durchbrochen, die ganze Posawina steht unter Wasser.
Genua, 14. November. Zwei der deutschen Schiffe, welche Seine K- K. Hoheit den Kronprinzen von hier nach Spanien geleiten werden, sind heute hier angekommen.
Petersburg, 14. November. Das „Journal de St. Pöterrbourg" sagt über Giers' Reffe nach Friedrichsruhe, dieselbe finde statt in Folge der liebenswürdigen Einladung des illustren Chefs der deutschen Politik und werde unzweifelhaft dazu beitragen, die ausgezeichneten Beziehungen beider Reiche zu -consolidiren.
Triest, 14. November. Bei Lloyds ist die Nachricht eingetrosfen, daß das österreichische Segelschiff „Nahor" in der Nähe von Liverpool von der» englischen Dampfer „Duke of Argyll" in den Grund gebohrt wurde. Die Mannschaft wurde gerettet.
8 o lk K l r s.
xx Gietzen, 15. November. Luther in Worms. Oratorium in zwei Theilen, D'-chttmg von W- Roßmann, Musik von Ludwig MetnarduS.
Die Wahl duses Kirchen-Conc-rts, als Schluß unser-r ruihci feier, ist insofern «ine glückliche gewesen, als das Oratorium einen der bedeutsamsten Momente aus der Shformatton zum Inhalte Hal und in Dxt und Musik auf achtbarer Stufe steht. Allerdings würd^es ohne tue Sacularfeier nimmer die Verbreitung gefunden Haden, die ihm jetzt zu Thcil wird, schon deswegen nicht, weit die Schwierigkeit seiner Aufführung reicht tm rechten Verhältniß zu fem<r Wirkung steht-
Wir haben diesem ideellen Musiksrama schon vor einigen Wochen an dieser Stelle eine eingehende Analyse gewidmet. Vor denr geistigen Aug: des Zuhörers geht rin Stück Reformationsgesch-chtc in voller Lebendig!,ii »müder. Dir dadurch geweckte 'Phantasie trägt wesentlich dozu bei, das Interesse bis zu Ende rege zu erhalten, und kommt damtt der Wirkung der Musik ruf Haldem Wege entgegen. Düse fand in der Textd-chturg, die Lieder von Luther, Justus Jonas, Kuurad Löffel, Ulrich von Hutten, Cornelius Lecker und Worte der heiligen Schrift mit Eigenem sehr geschickt umgehen Hat, estren fruchtbaren Boden, auf dem sie in aller ManniLfrütlgkeit der Formen und ÄeS Ausdrucks hervorwachftu konnte.
Ludwig Meinardus hat von allen Mitteln der Tonkunst, wie sie dis Gegenwart aufgesammrlt hat, nach seinem Gutdünken Gebrauch gemacht; er verwendet ebensowohl den polyphonen Satz, worin er sich als Meister zeigt, wie den homophonen, tu dem jedoch seine A4illesfcrs->, der Mangel wirklicher melodischer E findung, zum Vorschein kommt. Er ist zwar Herr aller Mittel, aber es fehlt ihm das instinctivr, zuverlässige Gefühl, wo sie an rechter Stelle anzuwenden sind, und dieses Gefühl ist in tiefstem Grunde das, was den schaffenden Künstler macht.
So weit der Kunstverstand die Dircctive gehen kann, so weit ist Meinmdus auf der rechten Bahn; das ist vornehmlich bet den polyphonen Chören mit einem cantus üirmus, besonders bet dem gipfelnden Schlußchor der Fall, uvo aber dem Kunstvtt- fiar.be die Handhabe fehlt, wo die poetische Empfindung Melodien erzeugen mutz, da wächst ihm keine naiüiliche formschöne Pflanze, er bringt nur künstliche Tondtumin zu Stande, denen d-r zum Herzen diingev.de Dust fehlt- So geartet sind fast alle Soli mit Ausnahme der Arte der Katharina: „Meine Seele verlanget zu hören«, die sich zu einem gelungenen SttmnmngSbild« entfaltet. Nicht ohne isharal'eristck sind du R. estative des Luther und des Glapio, doch auch sie enthalten vules Gekünstelte, manche gezwungene Modulation, manche trockene S>elle.
Ziemlich farblos sind die Nlipattie (Moriha) und die Tenorpartien (Ionas und Karl V.); auch die Batzsoli des Huitnr, Frundsberg, Frndrich erheben sich nicht zu Höherer Bedeutung. Wo der Sänger nicht mehr als seine Schuldigkeit lhun kann, werden diele Soli ohne großen Eindruck vorüberg-hen. Schwach sind auch die homophonen Chöre „Hilf, o Gott, Du Deinem Knechte", und „Heil D-r, Doctor MattmuS, H>eil!" Hierbei kann auch die beste Ausführung n d)i§ helfen. DaS Werthoollste an „Lurher in Worms" sind also nächst seinem Inhalte die polyphonen Chöre, b:e aber un die Sänger die höchsten Ansprüche stellen.
Die von Herrn Musikdirektor Felch ner geleitete Sängerschaar hat sich in vielen anstrengenden Proben redlich bemüht und zeigte sich detzhalb auch bei den schwierigen Chören ihrer Aufgabe gewachsen. Das Orchester war, von einem kleinen Fehler im Gebete Luther'S adgrfthen, der die Mehrzahl wenig oder gar n'cht gestört hoben wird, vorzüglich und folgte, bei dem häufigen Tempowechsel leicht genug. ' Das Jn< strumental.Jntermezzo, welches den Seelenkampf Luther's schildern soll, spielte eS ausgezetchnct. Emige Zuthaten desselben hätten wir entbehren können.
Von den Solisten stand Herr R. Dannenberg aus Hamburg mit seiner vollendeten Leistung obenan- Unter Beibehaltung der wundervollen Grundstimmung ftattcte er seine Partie mit den stets fesselnden, das Gemülh der Höcer unmittelbar ergreifenden Nuancen aus, wie ste nur echtes, künstlerisches Empstnden bervorbringrn ckann. Von packendster Wirkung war der mark-ge Anfang des Echlußliedes: „Ein' feste Burg"; hier sprach sich die stelze Zuversicht des Glaubenshelden in kräftigster Weise aus. Ker Sänger litt an einer starken Heiserkeit, die sich erst im zweiten Theile verlor.
Gleich vorzüglich löste ihr- etwas kleine Ausgabe Frau Müller-Nonne- Burger aus Berlin. Sie sang die Partie der Katharina ohne jeden Fehl, ihr Heller Sopran, dem wir nur etwas mehr Schmelz gewünscht hätten, brachte jeden Ton ibiä Zum zweigestrichenen h) ohne jede Schwankung, bestimmt und goldrein hervor.
Frl. Schmtdtletn aus Berlin, kein ausgesprochener Alt, aber ein angenehmer Mezzo-Sopran, zeigte namentlich bei der conttapunktischen Begleitung des Lulher'schen Chorals ihre gute stimmliche Bildung.
Unzulänglich war in Bezug auf Kraft der Baß (Glapio, Huttcn, Frundsberg, Friedrich), doch ist die Stimme voll Wohllaut.
Der Tenorist Herr Litzinger stattete seine Partien (Ionas und Karl V.) in Fülle des Tones und Entschiedenheit des Vortrags imposant aus.
DaS Oratorium bietet manches Oede, überwiegend war aber das Gelungene; mnd die zahlreichen Zuhörer werden von diesem mnsikalisch.relig ösen Erlebnitz doch «Inen tiefen Eindruck bewahren.
Vermischtes,
Groß-Linden. Wie allenthalben, hat auch unsere Gemeinde nicht unterlassen, in rechtem Christengesübl und nach Christenpflicht den so hohen Luthertag zu feiern. Sowohl im Morgen- als auch im Nachrntttaggottisdienst haben die hiesigen Gesang- pereine nicht wenig zur Hebung der Feier das -hrige beigetragen. Bei bet Pflanzung der Lulherlinde am SamStag, dem eigentlichen Geburtstage unseres großen Reformators, «ahm fast die ganze Gemeinde Antheil.
Klein-Linden. Der hohe G-burtstag unseres großen Reformators wurde hier in dem Nachm'ttagsgottesdienste gefeiert, in welchem ein außergewöhnlich zahlreicher gemischter Chor eine Motette und einen ihytmischen Choral ertönen ließ und dadurch die Feier nicht wenig erhöhte. Nach dem Gottesdienste wurde in unmittelbarer Umgebung der Kirche eine Lutherlinde gepflanzt.
Lützel-Linden. Auch in unserer Gemeinde fehlte es nicht an derTheilnahme am hohen Luthrrfeste. Einer der hiesigen Männerchöre, verstärkt an diesem Tage durch andere Eängerfreundt, unterließ nicht, das hohe Fest durch kräftige Mitwirkung zu verschönern. Am Sonntag Nachmittag sand die Einweihung deS Lutherbaumrs statt, wobei eine vor einigen Tagen in Leipzig erschienene Luther-Cantate, componirt von Karcher, zu nicht geringem Beifall der Anwesenden vorgetragen wurde. Sichtlich ergriffen, sowohl von der innigen und erhabenen Weiherede deS Geistlichen als auch von den GesangeSoorträgcn, »erließen alle die heilige Stätte.
Frankfurt a. M., 13. November. (Der fatale Klappsitzfl In der VolkS- »orstellung tm Opernbause am Freitag kam eS auf der Gallerte zu einer Seene, die, wenn nicht besonnene Leute beschwichtigend dazwischen getreten wären, leicht zu einem
lauten Skandal hätte führen können. Ein Bauer, der das Opernhaus lnm „ Mal besuchte, hatte sich nämlich, um e n wenig Umschau zu halten, in der
;emem Platze erhob-,,. Als er sich wieder niebvtfeg-,, wollte, fiel er tiVib,na >.Uon auf. den Boden. Wuthschnaubend erhob sich der Landmann und U
„Hier loste ao«8 vor fcd Stvhlewegrückc!" gab er einen, hinter ihm fiisjnL n,,tn: Ämschen zu dessen höchstem Eistaunen eine derbe Ohrfeige. S),r »iau-r "?en pemufet, daß der Sitz beim Aufstehen durch eine mechanische ®o,Tid)tung*oan d,!
He Höbe geht und t-ettn Setzen wieder niederotklavpt werden mutz. “ tl0' 111 Frankfurt a. M-, 13. Roo-mber. fGciLerliche Spiclereifl ®,Fiern so x
mittag unterlsielten sich zwei Hjährige Burschen, bette Ausläufer hiesiger G-fchüb/^ « '? »e<Cc£ "»-S Hauses in der Keplerstratze gelegene» Wohnung damst l E sie die Anfertigung sog. Schwärmer versnchlcn, die sie ang.blich in der Neuiab,ü?D verorauchen wollten. Der eine prodirie dabet, ob umh-rliegende Vu!v >kö^» ! drennien; kaum hatte er diese gcsäbtliche Prc.be angesteilt, so ervlobirtT ein' m°t a8Ut Mlüllt-S Kästchen, das auf dem Tische gestanden, und die 5«urmci jmac6« ,^n - et„ u-vorhetAcsih.nes Ende. Eine Wand der Mansarde, die allerdings sehr sckm^? war flog auf den Vorplatz, die Burschen selbst «uf die Dielen, allerdings wobi n? vor Schrecken, den sie trugen glückl'cher We.se nur leichte Verletzungen davon ober vorerst Quartier auf der Constabler Wache, wo ihnen Gelegenheit geboten st ü » ihren Leichtsinn nochzudenkkn. 11 **
, — lausend Mark für ein v-rschwundenes Kindfl In Bambera i9
HdtteS im Alter von 4 Jahren mit Namen Jungengel abhanden g-komm « Die Ellern zahlen dem Zurückbringer des Krudes 1000 X aus. b mtn-
Braunschweig, 12. November. Vor einigen Tagen starb hier in dem Lobe» Atter von 90 Jahr-n eine Stieserck-lin Lessinas, die Frau Amalie Lcibbeckc w, Mutier war die in den Briefen Liftings oft erwähnte Lotte König, Tochter erster vor, Eva König, der Gattin des Dichters. Dre Verstorbene, mit Glücksgütern gesegnet (ihr Gemahl war der vor längerer Zctt verstorbene Bankier Löbbeckch m von ihrem Relchthum d-n edelsten Gebrauch. S'e war eine Wodlihälerin der und Bei morsten ri, grvtzaitioer Weise, dabet spend-ie sie ihre Gaben mit Vorliece „ Stillen und suchte nanientl'ch die Noih der verschämten Armen, nie ost sin bitter» n ,1t. zu l'ndern. Zur Erhaltung eines von ihr mubegründeten Stifts tur' Sriieh armer Waisenkinder bat sie resiamentarisch die Summe von 300,000 x bestimmt' — S,e Tagespresse Hai, nach einem Urtbttl des Reichsgerichts, 2. Straffenats
Vom 21. September d. I., kein weitergehendes Recht als jede Privaiperson, verme^tt liche ostenttiche Uebelstände, beispielsweise ein oermeiniliches unberechtigjeS Bo-aeb-n der Vvitsti, zu besprechen und zu rügen. Ein darauf bezügliches Individualrecht d- Preste ex flirrt nicht.
— (Furchtbare Tnch'nosisfl Aus DeeSdorf bei Halberstadt, 11. November wird Sflchrwden; Schon seit sieben Woch'N wüthit die Trichinose in unserem clleä 400 Emwohner zählenden Orte in schrecklicher Weise. Fünfzig Personen, zum Tb-ik ganze Familien, sind durch die Leichisinn-zkett oder Fahilässigketi eines Menschen au ein Krankenlager geworfen, wie eS trauriger nicht gedacht werden kann. Mst bu. geschwollenem Körper liegen dre Kranken auf ihrem Lager; nicht im Stande selbst, fiflnbig Hand oder Fuß zu rea.en, müssen sie darauf warten, brs hüifreiche Hände sich chrer annehmen, um ihrem Körper eine andere Lage zu geben oder ihnen den Anas^ schwach vom Gesichte zu wischen. Bis heute erlagen 9 Personen der wüthenden Krank- bett, leider rst aber noch kerne Hoffnung vorhanden, daß nunmehr der Opfer genua finb. Unglücklicher Weise sind meist Arbeiterfamilien betroffen, die darauf gerechnet hatten, im Herbst noch rüchiig zu verdienen, und nun schon wochenlang so elend da- liegen müssen. Bis jetzt bat die hiesige Gemeinde die Unglücklichen in jeder Art und Weise unterstützt. Auf Kosten der Gemeindekasse sind auf Anordnung deS A-zies seit 6 Wochen täglich kräftige Suppen, Wildbraien und stärkende Weine geliefert. Nachbarn mrd Freunde haben geholfen, wo sie nur konnten, und eö ist nur gelungen die Noih zsitwetlig zu lindern, sie ober nicht zu verscheuchen. Der Winter stehl vor der Thür und im Hrnbi'ck daraus wäre es wünschenswerih, auch weitere Kreise zu bitten durch milde Britt äge die Noth her Unglück! chen zu lindern. Der Ottsschulze C. Stemmer hat sich bereit erklärt, auch dte geringste Gabe dankbar anzunehmen.
. Greifswald, 8. November. DaS „GreifSw. Tagebl." schreibt: E<neu höchst tragischen Abschluß fand heute Nacht ein fröhliches Gelage dreier Blinden. Die Blinden KramdaÄ und IDarmer, be'de den Greifswaldern bekannt durch die Sicherheit, mit der sie sich trotz ihrer vollständigen Blindheit auf den Strotzen bewegten, feierten die Ankunft eines Lttdensgesähiten ans Stralsund, des Handharmonikaspielers Krüger bis an den si ühen Morgen bei einem kräftigen Trunk. Nach $ Uhc begaben sich die drei Zechgenossen auf den Heimweg, auch diese? Mal wieder der Sicherheit her beiden Greifswalder trauend, ohne Führer. Aber Bacchus hatte ihre Sinne verwirrt, statt nach dem Markte lenkten sie thre Schritte nach dem Nyk hin, in welchem denn bald Darmer und Krüqer ihr nasses Grab sanden, während hinzukommenden Nachtwächtern die 9idtuns des Krambach gelang.
— In Lemberg hat ein Landwehr-Unterossizier Namen? Moraetz benUlanen; R!ttmeflt-r Epgert in ferner Wohnung überfallen, p.tedergeschossen und bann sich selbst entleibt. Rache für ein schlechte? Dienstzeugniß soll der Grund des Verbrechens sein. Eypert lebt noch.
— lieber die Katastrophe in der Sundastraße theilt der Gouverneur von Holländisch-Ostindien dem nieberländflchm Colonialminister Folgendes mit: Die Zahl her Opfer ist noch nicht f-st,estelll; viele sind vom Meere verschlungen worden. Dcr Resident von Bantam schützt ihre Zahl für Tiriginn allein auf 10,000 und für die aonje Provinz auf 15,000, darunter 32 Europäer, nämlich 16 Männer, 6 Frauen und 10 Kinder. In den Lampong-Districten kennt man die Zahl noch nicht, doch beläuft sie sich jedenfalls auf mehrere Tausend; die Europäer daselbst sind alle gereitet worden bis auf vier. Die europäischen und eingeborenen Beamten, die ihr Eigenthum vikloren, erhalten einen Gehalt von 6 Monaten als Ersetz.
— Ein Dampsschflf aus Papier verkehrt auf dem Ontariosee. Bei einer Länge von 35 Fuß mit 5 Fuß Brette hat da? Fahrz-ug einen Fassungsraum für 10 Personen, der vollständig aus Zellulosepapter hergestellt ist. Zwei Schrauben, welche von einer Dampfmaschine in Bewegung gesetzt werden, geben dem Schiff eine außerordentliche Geschwindigkeit; auf dem eisernen Gerippe besinder» sich die aus einem einzigen großen Blatte angefertigien Außenborde, bas Verdeck ist lackirt und findet dessen Steinigung sehr bequem statt, ohne daß dasselbe beschädigt wird. Da bas Fahrzeug sehr leicht, ist e8 auch tragfähiger als eiserne ober hölzerne Schiffe; alle Vcrblndungen und das langwierige Kalfaktern sind Überflüssig.
Handel und Verkehr.
Gießen, 13. November. Auf dem heutigen ViehMarkte waren aufgetrlebfn: 827 Stück Rindvieh und 639 Stück Schweine. Die Preise bet Rindvieh hielten sich so ziemlich denen am vorigen Markte gleich, bei Schwemen aber niedriger.
Nächster Markt Dienstag den 27. und Mittwoch brn 28. d. Mts., am letzteren Tage auch.Krämermarkt.
Limburg, 14. November. Rothcr Weizen JL 17.05, alter X weißer Weizens—Korn X 13.10, Gerste X 10.30, Hafer X 7.10, Erbsen X-• Kartoffeln X —.
Frankfurt, 14. November. Auf dem heutigen Markt kostete dcr Centuer Hen X 2.80-3.70, Strohs 3.20—3.50, Eier bas Hundert X 6 00—7.00, Stück 7 L, Butter 1. Qualität X 1.20, 2. Qualität X 1.10, Kartoffeln per Gentner X 1.70-—2.00, Kohlrabi 3—5 per Stück, Erbsen per Pfd. 00—00^,, Rothkraut per St. 12—30- Poularden X 0—0, Huhn X 1.50—2.20, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Taube 50—60* Hahn X 0.75—1.30, Gans X 5—7.00, Welsche X 8-9.
731) Debet die UBhe der Kneten, welche die Elnrifokung einer Anzeige in eine oder mehre Zehungen venir«>aeht, wird man sieh niemals enttämeht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition .von HAASESüSTJEliSr «fe ”
Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, • auch hiruichta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund rewhe Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zevorlässigen Rath ertheilt
AUKstholischer Gottesdienst
Sonntag -en 18, November, Vormittags 11 Uhr, in der Stadtkirchk«


