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Nachdem sich uns aus Grund der von uns gemachten Erfahrungen die Thatsache ausgedrängt hat, daß in sehr vielen Fällen Mangel an regelmäßiger und lohnender Arbeit die Ursache der Armuth ist, so haben wir uns, entsprechend der uns in § 1, lb unserer Statuten gestellten Aufgabe: „aus der Verarmung heraus zu eigener Erwerbung bc§_ Unterhaltes und zur bürgerlichen Selbstständigkeit zurückzuführen", entschlossen, uns der
BermittelNZrg voN Arbeit
für die Pstcglinge unseres Vereins anzunehmen. Wir werden zunächst versuchen, unseren Zweck dadurch zu erreichen, daß wir unter ber_ Rubrik „Arbeitsvermittelung" die von uns gesuchte Arbeit fortlaufend veröffentlichen unter Angabe der Stelle in jedem Bezirk, an welche sich die Arbeitgeber zu wenden haben. Sollte sich mit der Zeit eine andere Weise, sich mit den Arbeitgebern in Beziehung zu setzen, als wünschenswerth Herausstellen, so werden wir selbstverständlich darauf eingehen.
Jedenfalls richten wir an die Bewohne« nnscrer Stadt, namentlich auch an die lieben Hanöfrarren die dringende Bitte, uni in unseren Bemühungen freundlich unterftützen zu wollen, und sich im Bedarfsfälle die Mühe nicht verdrießen zu lasten, unsere Vermittelung in Anspruch zu nehmen.
Besonderen Werth legen wir aber darauf, und bitten ganz besonders darum, daß doch alle Wünsche und Beschwerden in Betreff dieser Arbeitsvermittelung, direkt an uns gebracht werden,, denn nur dann sind wir in der Lage, die nöthigen Verbesserungen und die unseren Pfleglingen gegenüber wünschenswerthe Einwirkung eintreten zu lasten.
Die Vermittelung von Dienstboten ist selbstverständlich ausgeschlossen.
Der Vorstand:
Frau Provinzialdirector Doekmann. Frau Bürgermeister Bramm.
Frau Haustein. Frl. Henry. Frau L. Hornberger. Frau Kauf. Frl. Köster. Frau Prof. Riegel. Frau Prof. Wilbrand.
Frl. Windccker. Schwester Luise Wolss.
Baist, Rechtsanwalt. Dr. Baur. B. Emmerich. A. Heß. Ph. Jung. E. Kaussmann. O. Kempss. 2l. Mayer. H. Nover, Kreisassestor. L. W. Plank. Gg. Schlosser, Pfarrer.
H. Vogt. ___
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