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«'M«' cmjiri Sciivuijinnc nni ^yruTiittiaj uorr eines cronpictS ney Das )LH\ Letzteren scheint die öffentliche Meinung jenseits des Canals womöglich aber, daß er

an, einer ist Socialdemokrat.

Wittenberg 12. September. Zur Feier des 400jährigen Luther- Jubiläums sind die Straßen und Häuser der Stadt mit Kränzen und Gllir-

Hofe von Peking zur Folge haben und namentlich England zu Frankreich in ein ähn­liches Verhältniß bringen, wie es sich gegenwärtig in Egypten zuungunsten des letzteren Staates herausgebildct hat- Andererseits ist es mehr als wahrscheinlich, daß ein für China glücklicher AuSgang deS Krieges gleichbedeutend sein würde mit einer wesent­lichen Abschwächung, wenn nicht völligen Annullirung aller fremdländischen Beein­flussung des Reichs der Mitte. Thatsächlich käme es auf die Emanciptrung Chinas von der englischen Bevormundung heraus, einer Bevormundung, die von dem chinesischen Dolksbrwußtsein von jeher als eine Demvthigung empfunden wird. Ein über Frank­reich siegreiches China würde weder die Immunität des englischen Opiumhandels, noch die englische Jurisdiktion in dem englischen Stadtviertel von Shanghai respek- tiren, sondern auf volle Wiederherstellung der eigenen Regierungsautorttät im eigenen Lande sein vornehmstes Augenmerk lenken. Der Ausgang eines eventuellen franko- chinesischen Zusammenstoßes stellt daher nach den Berechnungen der Londoner Politiker ma DOr bie Alternative ernster Zerwürfnisse mit Frankreich oder eines Conflicts m.t Cbtna. Letzteren scheint die 5 ff enthebe Meinuna renfetts des Canals mnmnnTiA

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Vermischtes.

Albach, 12. September. Bet der heute stattgehabten Bürgermeisterwahl wM Beigeordneter Ludwig Balser I. einstimmig als Bürgermeister für die ts

England.

London. Wohl nirgends folgt man dem Gange der französisch-chinesischen Verhandlungen mit angelegentlicherer Aufmerksamkeit als in London. England besitzt in Ostasien die wichtigsten kommerziellen und maritimen Interessen, welche durch den Ausbruch ernster kriegerischer Verwickelungen, gleichviel, wer aus denselben als Sieger hervorgehe, empfindlich geschädigt werden würden. Ein Steg der französischen Waffen über bte chinesischen müßte einen völligen Umsturz der politischen Cowbinattonen am

Alexander Neid Hardt zu Fürth, dem Oberförster der Obersörsterei Trebur, Karl Klip stein zu Groß-Gerau, dem Oberförster Nieder-Namstadt, Philipp Löwer, dem Obersteuerinspector bet dem Hauptfteueramt Mainz, Steuerrath Karl Ruckelshausen, dem Kreisbaumetster, Baurath Friedrich Lindt zu Offenbach, dem Oberbelrtebs- inspector bet der Main-Neckar-Bahn, Baurath Heinrich Geßner, dem Maschinen- Jngenieur bei der Matn-Neckar-Bahn, Baurath Ferdinand Becker, dem Obertngenieur bet der Hessischen Ludwtgsbahn Peter Hochgesand zu Mainz und dem Buchhalter bet der Haupikasse und Rechner der Chaussee- und Flußbaukaffe, Rcchnungsrath Carl Hahn, das Ritterkreuz 1. Klasse, dem Hauptsteueramtsrendanten bei dem Haupt- steueramte Mamz, Friedrich Netz, dem Hauptsteueramtsrendanten bei dem Hauptsteuer­amte Worms Ernst Hensing, und dem Ministerial-Canzlelinspector bei dem Mini­sterium der Finanzen Wilhelm Damm das Ritterkreuz 2. Klaffe, dem Kretsbau- aufseher Johannes Dingeldein zu Offenbach das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthtgen, dem Forstwarten Johann Wilhelm zu Kürnbach und Christian Klöpper zu Frankenstein, dem Steueraufseher Johannes ©paar zu Mainz, dem Salzsteueraufseher Heinrich Schweinhard zu Bad-Nauheim, den Orts- einnehmern Friedrich Voltz zu Langen und Philipp Klöppinger zu Pfungstadt, den Bahnwärtern bet der Matn-Neckar-Bahn Heinrich Lindenlaub und Jacob Metzger, sowie den Dammwärtern Heinrich Kabey zu Stockstadt, Mathias Vogel zu Wehrzollhaus und Johann Krauß zu Groß-Rohrheim das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für treue Dienste", zu verleihen.

Darmstadt, 12. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:

Am 12. September dem Mtnisterialsecretär bei dem Ministerium der Finanzen Wilhelm Strecker den Charakter als Domänenrath, den Steuercommissären Georg Sommerlad zu Lauterbach, Philipp Rau zu Seligenstadt und Rudolph Pfann- müller zu Nidda den Charakter als Steuerrath und den Dtstrictseinnehmern Otto Wtllenbücher zu Nteder-Olm und Christian Langsdorf zu Reinheim den Charakter als Rendant zu verleihen.

Darmstadt, 12. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:

Am 12. September dem Kreisarzt des Kreis-Gesundheitsamts Alzey Dr. Gustav Eugen Schenk und dem Kreisarzt des Kreis-Gesundheitsamts Erbach Dr. Friedrich Langheinz den Charakter alsMedictnalrath", dem Krels-Schulinspector bet der Kreis-Schulcommission Darmstadt Dr. Fridolin Wagner den Cbarakter alsSchul­rath", dem Fabrikanten Ludwig August Hill zu Offenbach, dem Fabrikanten Wilhelm Praetorius M Mainz und dem ehemaligen Fabrikanten Friedrich Engel­hardt, früher zu Rüsselsheim, jetzt zu Darmstadt den Charakter alsCommerzten- rath", dem Gerichtsschreiber des Landgerichts der Provinz Rheinhessen Carl Moy at und dem Gerichtsschreiber des Landgerichts der Provinz Starkenburg August Schar­mann den Charakter alsJustizrath", zu verleihen.

Darmstadt, 12. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:

Am 7. September, mit Wirkung vom 1. October I. I., den Palaisverwalter Jacob Henß zu Frankfurt a. M. auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner mehr als fünfzigjährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen.

Darmstadt, 12. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:

Am 12. September dem Generalmajor, Generaladjutanten Hofmarschall Paul Westerweller von Anthony das Commandeurkceuz 2. Klasse des Ludewigordens, dem Ober-Stallmeister Ferdinand Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau das Ritterkreuz 1. Klasse des Ludewigordens zu verleben.

Jugenheim, 10. September. Von Seiner Majestät dem Kaiser von Oester­reich erhielten heute Seine Großherzogliche Hoheit der Prinz Afixander ebenfalls ein Cabinetsschreiben nachstehenden Inhalts:

Durchlauchtiger freundlich lieber Oheim und Prinz!

Die Vollstreckung einer fünfzigjährigen Militärdienstzeit durch Euer Großherzog­liche Hoheit bietet Mir willkommene Gelegenheit, bei diesem Anlasse der hervorragenden Dienste zu gedenken, welche Euer Liebden Mir und Meiner Armee zu jeder Zeit, ins­besondere aber vor dem Feinde geleistet haben.

Indem Ich zu Ihrem Dienstes-Jubiläum Meine herzlichsten Glückwünsche aus­spreche, bitte Ich Euer Liebden, das fünfzigjährige Officters - Dienstzeichen entgM-n- zunehmen und zu gestatten, daß die von Mir entsendete Deputation Ihres inne­habenden 6. Dragoner-Regiments den warmen Wünschen Meiner Armee Ausdruck geben dürfe.

Auch s-tze Ich Euer Liebden in Kenntniß, daß Ich Ihren Herrn Sohn, Seine Hoheit den Fürsten Alexander von Bulgarien, zum Oberst in Ihrem Dragoner-Regi- mente ernannt habe und bleibe mit vollkommener Hochschätzung

Euer Liebden

gutwilliger Oheim

(gez) Franz Joseph."

Berlin, 10. September. DasEisenb.-Vcr.-Bl." veröffentlicht folgenden, vom 16. August d. I. datirten Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten, betreffend die Beachtung der bahnpolizeilichen Vorschriften beim Durchfahren von Stationen:

Es ist neuerdings mehrfach bemerkt worden, daß die Geschwindigkeit der Schnell­züge innerhalb der Stationen, welche ohne Aufenthalt zu durchfahren finb. nicht immer in dem Grade ermäßigt wird, wie es unter BerÜcksicbitgung der specicllen örtlichen Ver­hältnissen geschehen müß.e. Wenn auch bei den Eingangsweichen der Bahnhöfe d:e Gefahr des Entgleisens oder Einlaufens in ein unrichtiges Geleis durch die auf den meisten Bahnstrecken bereits durchgeführte mechanische Abhängigkeit der Signale von den Weichenstelloorrichtungen und durch die damit zusammenhängende Verrregelung der Weichen als beseitigt angesehen werden kann, so befinden sich doch auf vielen Bahn­höfen noch andere Weichen, welche von den durchpaisirenden Zügen gegen die Sp tzen befahren werden und in denen nach Maßgabe des Bahnpolizei-Reglements (Schluß- beftimmungen des § 26) eine angemessene Ermäßigung der Fahrgeschwindigkeit statt­zufinden hat. Namentlich aber macht sich auch das Übermäß'g schnelle Durchfahren von scharfen Gegenkrümmungen, wie sie stellenweise *n den Hauptgeleisen der Bahn Höfe vorkommen, in sehr unangenehmer Weise fühlbar. In dieser Beziehung scheint es geboten, zu prüfen, ob die vielfach vorkommenden Gegenkrümmungen, welche dazu dienen, die zur Aufnahme eines Zwischenperrons erforderliche Erweiterung des Ab­standes zwischen den Hauptgeleisen herbeizuführen, durchweg mit thunlichst großen Krümmungshalbmessern construirt sind. Sofern sich bei dieser Prüfung Correcturen in der Geleislage als zweckmäßig ergeben sollten, sind dieselben baldigst auszusühren. Im Uebrigen ist sorgfältig darauf zu achten, daß den Locomotioführern die nöthigen Weisungen hinsichtlich der innezuhaltenden Maximal - Fahrgeschwindigkeit unter Be­rücksichtigung der speciellen Bahnhofs-Anordnungen gegeben werden, und baß die Befolgung der bezüglichen bahnpoltzeilichen Vorschriften in geeigneter Werse con- troltrt wird.

ftellung eröffnet.

In Beantwortung der Ansprache des Bürgermeisters bei der Legung M Schlußsteins im neuen Rathhause sagte der Kaiser ferner:Möge der Friede, dcn damals die Beharrlichkeit und der Heldenmuth der Wiener Bürger im Verein mit tat­kräftigen und treuen Bundesgenossen, mit Gottes Hilfe erfochten, auch fortan über dieser Stätte walten, daß im Gebiete dieser Stadt nur der friedliche Wettkampf btt Bürger in Kunst und W'ssenschaft, Handel und Gewerbe seinen Schauplatz finde. Ni innigem Wohlgefallen nehme ich die erneute Versicherung der angestammten Treue tu) Liebe zu meinem Hause und zum Vaterland? entgegen. So tief gewurzelt wie M Liebe, so tief ist auch meine Liebe zu den Bürgern, zu dieser Stadt, zu meiner und Meinigen Vaterstadt. (Stürmische Hochrufe.) Mögen Sie fortfahren, im neuen bäude in reicher Sorgfalt und echtem Bürgersinn die Verwaltung der Stadt zu pfl<P und dieselbe einer gedeihlichen Entwickelung zuzuführen, dem ganzen Vaterlande M Ruhm und zum Segen des gefammten Staates. Meine vollste Theilnahme ist dM Stadt zugewendet, in der jeder Bürger des Staates eine heimathliche Aufnahme fiiM. Seien Sie überzeugt, daß dem Gedeihen der Stadt Wien meine väterliche Fürsl^t gewidmet bleibt. Mit freudigem Herzen will ich die Schlußsteinlegung vollziehe« g* Zeichen meines fortdauernden Wohlwollens für meine treue, geliebte Bürgerschaft, fw meine treue geliebte Stadt Wien." (Stürmischer Jubel.) , I

Agram, 12. September. Starke Militar-Abtheilungen sind in t?. Gegend von Glina und Petrinia abqesandt worden, um die Ruhe in ben schäften, in welchen dieselbe gestört ist, mit allen zu Gebote stehenden Mihelü wieder herzustellen. , ;

Paris, 12. September. Dem Vernehmen nach hat der spanische Dl» schafter Herzog von Fernan-Nunez seine Demission erhalten; wie dieAgencr Havas" erfährt, wäre dieselbe durch das von spanischen Blättern verbrecet Gerücht herbeigesührt, daß der Botschafter s. Z. von den Umtrieben Zori^ in Kenntniß gesetzt worden sei, gleichwohl aber unterlassen habe, die spanro!- Regierung davon zu benachrichtigen.

London, 12. September. Eine der Admiralität aus Hongkong , gangene Depesche sagt, es befänden sich in Canton bereits zwei englische Kriegs schiffe, es sei nicht nöthig, noch mehr Kriegsschiffe dahin zu schicken, von Ausländern bewohnte Quartier von Canton werde durch chinesische pen geschützt. ___

Albach gewählt. ,

Kassel, 9. September. Das Landgericht zu Meiningen hat in einer Anrwr suche erkannt, daß eine von einem Lehrer ausgestellte Censur als eine U betrachten sei. Ein Vater, der das Censurbuch seines Sohnes zu unterswr v ließ das Tintenfaß darauf fallen und im Aerger darüber zerriß er das -ö

: es wegen der schleckten Censur zerrissen habe. Auf Grund o 3

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nndd fijif Festthellnehr beisammen UN :i bemerkt, daß i-'rn ffloren und datz ^bereitsM erst - Die Unioersite Mirende auf. -M medicintsche 5 1870 meldeten si 25(18, Im Herbst V. .HB 112) besta W zukam, vor M sofort In die --tz gellen kann. r|t Regierungserlc ,i Wlechter. ®ei , 10 der Phllosc -jeLaus Baden u 5. Den Doctorgrc 7 in der phllo .-Mhematlk und

? darls, 9. Sept Rechnend, welche 'isrdein die ruhigem »Airche Notre-Dc i ilfc sich selbst R stgd zu veranstalte -IM. Letzte Na Men Dirnen zu -iiaudun besetzt h Gebühr vor

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noch mehr zu fürcht.n als eine Differenz mit dem kontinentalen Nachbar. Man e.» wägt nämlich, daß die chintsischen Truppen, wenn einmal wobst und auf dem 57rüg-- fuß, gar leicht auf den Gedanken verfallen könntm, de« Schauplatz ihrer Aktion auf indisches Gebiet hinüberzuspielen, welches einer chinesischen Invasion von Kaschaar von Nevaul und von Birmah her offen liegt. So bietet denn die englische Diplomatie alles, was in ihrer Macht steht, auf, um eine Verschärfung der Gegensätze zwisch-n Paris und Ptk-ng zu verhüten und es ist für die Situation charakteristisch, daß Ma.qa s Tseng regelmäßig von Paris nach London zurückkch t, gleich als wollte er das Foreion Office über das jeweilige Resultat seiner Unterredungen mit den Herren Feriy ober Challemel-Lacour au courant erhalten.

Amerika.

Newyork, 9. September. Die nördliche Paclfic-Eisenbahn wurde gestern feierlich eröffnet. Unter dem Donner der Kanonen und dem Beifallsrufen einer großen Menschenmenge schlug Herr Villard mit einem silbernen Hammer einen goldenen Nagst als den letzten in die letzte Schiene,. welche die dritte Verbindungslinie zwischen bem Atlantischen und Stillen Ocean vollendete. Die Schwelle wurde mit der TeUgiavhen» leilung verbunden und die von Herrn Villard geführten Schläge waren in New-Aost und San Francisco deutlich vernehmbar. An der Stelle, wo sich die denkwüidigr Ceremonie abspielte, ist eine Station errichtet, welche den Name.nGold Spike" sühn; die Lage derselben an der westlichen Abdachung des Felsengebirges (Rocky Moun' tams) ist herrlich und erweckte die Bewunderung der zahlreichen fremden Gast-'. Herr Villard und der frühere Staatssecretär Evans, ein berühmter Redner, b eiten Ansprachen, die schon vorher durch die Presse, auch die deutsche, veiöffentlicht worden waren. Die Fe.er verlief im Ganzen sehr gesckästsmäßig. Der Bau wurde im Jahre 1870 begonnen, aber schon 1873 wurde das Unternehmen durch die Finanzpanik stark betroffen und mußte sich bankerott erklären. Der Bau stockte dann beinahe gänz­lich; erst im Jahre 1879 gelang es, eine neue Anleihe von 40 Millionen Dollars auf» zunebmen, nachdem die Inhaber der früheren Schuldtitel (51 Millionen Dollars) aus die Priorität verzichtet hatten, und von da ab ging es mit dem Bau rasch vorwärts. Die technischen Schwierigkeiten waren nicht so bedeutend wie bet den andern beiden transcontinentalen Linien. Der höchste Punkt, welchen die Bahn erreicht, liegt Im Felsrngebirge 5565 Fuß Über der Meeresfläche. Der größte Tunnel ist 3850 Fuß, cin anderer im Beltgebirge 3600 Fuß lang; die größte Brücke überspannt den Missouri und hat eine Länge von 3000 Fuß; sie wurdeBismarck-Brücke" benannt. Die Bahn führt zum größten Tbeil durch Thalniederungen und erschlietzt darum hauptsächlich Ackerland. Das der Gesellschaft vom Staate zucrkannte Land umfaßt 46,000,000 Acres, von denen bisher 4,701,000 Acres zum Preise von 4 Toll, d-n Acre ( 405 Ans verkauft wurden. Durch die Bahn roerben das Waldgebiet von Minnesota, bann M rasch emporblühende Agriculturftaat Dakota und die fruchtbaren Ländereien von Mon­tana bem Verkehr erschlossen.

VT

E

Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 12. Swtember. DerReichsanzeiger" schreibt: Die VerwalmngS- fettig anläßlich des Unglücks auf dem Bahnhöfe ©pgl tz eingeleftete Untersuchung ist abgeschlossen. Die gerichtlichen Ermittelungen schweben noch. Das Ergebniß beider wird demnächst vollständig veröffentlicht. Bis dahin dürfte sonach mit dem Urthei! ob, in welcher Weise und in welchem Grade em Verschulden bei dem traur-gen (Srer.: Nisse m'taewirkt. zurückzuhalten seist.

Dresden, 12. September. Von den gestern vorgenommenen 28 Er­

gänzungswahlen zum Landtag sind bis jetzt 19 bekannt, von den Gewählten . ........

gehören 11 der conservativen, 3 der nationalliberalen, 4 der Fortschrittspartei - ,1{ ^on 100,000

Wrrsteü

den 17, 7« 10 Uht SWfaeiitb S ?ltltetl und «Men, * werben.

mit jeder Stunde, die Zahl der Angemeldeten beträgt weit über 1300. Unter der gefammten Bevölkerung herrscht eine sichtlich freudige und festlich: Stimmung.

Wien, 12. September. Nach einem feierlichen Hochamte in der ©tefanSf'räi hot der Kaiser heute Msttag in Anwesenheit des Kronprinzen, der Erzherzöge, dst Königs von Spanien und deS Bürgermeisters v. Rom die Schlußftetnlegung bei bem neuen Rathhause vorgenommen. Der Bürgermeister von Wien hielt eine der Fei>r entsprechende Ansprache an dm Kaiser, welch? dieser mit der Versicherung erwiderte, daß ihm das Wohl der Stadt stets am Herzen liege. Nach der Schlußsteinlegung bc- trat der Kaiser die Loggia und nahm die Huldigung der vor dem Rathhause awgt- stellten Genossenschaften entgegen. Schließlich wurde vom Kaiser die historische Aul-