X.'Don bat am 9. Januar der Proeejz gegen den Nihilisten Fürsten Krapotkin begonnen.
Die fortgesetzten Demonstrationen der Irredentisten anläßlich der Hinrichtung Oberdank'- haben die italienische Regierung veranlaßt, die strengsten Maßregeln zur Verhinderung weiterer Demonstrationen zu ergreifen. Daß die Regierung des Herrn de Preti- entschlossen ist, energisch gegen die irredentisttschen und laDifalen Hitzlözsse vorzugehcn. beweist der Umstand, daß eine große Anzahl der Mitglieder de- „Vereins für Volkswohl" in Rom, in welchem jüngst der erneute Versuch gemacht wurde, eine Büste Oberdank's auf* zustellen, verhaftet und in's Gesängniß abgeführt worden sind. Hoffentlich beugt die italienische Regierung auch ferner allen Versuchen der Irredentisten, durch allerlei lächerliche Denionstrationen die guten Beziehungen zwischen Italien unb Oesterreich zu trüben, entschieden vor.
Es wird jetzt das Abkommen, welches Herr v. Giers, der russische Mnister des Auswärtigen, wahrend seiner Anwesenheit in Rom mit dem Vatikan getroffen hat, in allen seinen Punkten von competentcr Seite bestätigt. Auch bestätigt es sich in Betreff dieses AbkonnnenS, daß die seit 1862 und 1883 internirten polnischen Bischöfe nunmehr in partibus frei tu erbat sollen. Die Ernennung neuer Bischöfe wird dann die Besetzung vacanter Pfarren ermöglichen.
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Berlin, 10. Januar Der Erlaß deS Kaisers, her ben ReichSkanzker anweist. 600.000 vM auS dem DiSpofitwusfonds für bu Uebc. schwemmten zu verwenden, hat felgenden Wortlaut:
Auf Ihren Bericht vom h.utlgen Tage will Ich alS Be.hülfe zur Linderung deS augenblicklichen NothstandcS und um den Gedanken zum AuSdinck zu bringen, daß baS gesammte Reich einen so schweren Rothitand cmichiir Theile seine- Gedt teS mit- »psindet, aus Meinem Dtvpvsit onssonds bet der Re chS Hauptkasse den Betrag von b *0,000 «X. buchstäblich »sechshunderttausend Maik", bewilligen, unb beauftrage Sic, . t Verwendung derselben mit möglichuer Beschleunigung herdclzusühicn
Gegeben Berlin, den 8. Januar 1883
Wilhelm
v. BiSmarck. An ben Reichskanzler.
München, 10. Januar. Der König hat an ba- StaatSministertum deS Innern nachsteh.nd<s Hanbichleiden gerichtet:
,Da Mir All^S baran liegt, daß der vom Hochw-ister am schwersten bttioffenen Pfalz jede nur mögliche Hülse zu Theil werde, verfüge Ich: 1) daß Mein Minister d S Innern sich sofort nach der Pfalz begibt, um über b:e NothstandSverhältnsse und büft nothtge Maß der SlaatSuülse ein Benehmen m t dem Regieiungspräsidenlen und dem LandrotbSaucschusi^ iu pflegen; 2) baß auS der staatlichen aUgcmtmen Reserve für unvorhergesehene und unabweisbare Ausgaben d e nötbigen Mittel wr cfcittgung von Notbstänben biöponibd gemacht werden; 3) baß die nötbigen Maßnahmen gegen wertere Beschädigungen, insbesondere durch Wiederherft llung der Dämme getroffen werden. Hiernach hat im Einveniehmen mit den anbein einschlägigen Ministerien oa- Weitere zu geschehen
Hohenschwangau, den 8. Januar 1883.
Ludwig
Telegraphische Drprichea.
Wolff'» telegr. Sorrespondenz-Bureau.
Darmstadt, 11. Januar. Durch einen Erlaß de- Ministeriums wer- den die Krei-ämter angewiesen, in ben überschwemmten GebietStheilen ein polizeiliches Reglement in's Leben zu rufen, welches die Äiederbeziehung der überschwemmt gewesenen Wohnungen von der behördlichen Erlaubnis abhängig macht und bei dem Eintreten ansteckender Krankheiten die Anzeigepsticht vor« schreibt. Ferner sollen die Kreisämter in jenen Gebieten eine Sanitatscommission einrichten.
Berlin, 11. Januar. Der Reichstag nahm einstimmig unter lebhaftem Beifall den Antrag Windthorst an, dem Kaiser für die Spende von 600,000 JL durch das Präsidium den Dank des Hauies auszusprechen. Liebknecht begründete darauf feinen Antrag auf Aufhebung aller Ausnahmegesetze mit dem von den Socialisien befolgten Grundsätze: Gleiches Recht für Alle. Er rechne nicht auf die Annahme des Antrags, wolle aber die Stellung der einzelnen Parteien dazu kennen lernen. Sächsischer Bundesbevollmächtigter Held wiederlegt einzelne Behauptungen Liebknecht's betreffs der Handhabung des Socialistengesetzcs in Sachsen. Windchorst glaubt, da- Socialisiengesetz fei auf die Dauer nicht aufrechtzuhalten, die Aufhebung aber unmöglich, so lange die Socialisten sich selbst als revolutionär bezeichnen und mit den Nihilisten jymvalhisiren. Der Antrag in seiner Gesammtheit sei unannehmbar. Payer stimmt dem Antrag zu Namens der deutschen Volkspartei; Richter ist ein Gegner des Sociallstengesetzes und wird auch gegen deffen Verlängerung stimmen, aber auch gegen den aussichtslosen Antrag Liebknecht. Der Reichstag erledigte den Antrag durch einen in Zweiter Lesung angenommenen Antrag Lipke's auf motioirte Tagesordnung, da die in dem Antrag ermahnten Gegenstände zu heterogener 'Natur, um unter einem gemeinsamen Gesichtspunkte behandelt werden zu können. — Nächste Sitzung morgen.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, die Nachricht von einem Schreiben des Wisers an den Papst sei richtig. Wir hören, daffelbe ist die Antwort auf ein im vorigen Monat an den Kaiser gerichtetes Handschreiben des Papstes.
— Die Abgg Thilemus, Buhl und Genoffen bringen einen Antrag ein, von Reichswegen eine Commission einzusetzen, die über die (Sorvectiou des .Ichnns und feiner Zuflüsse sich gutachtlich äußern soll, ferner von Reichswegen Den Userbewohnern von den Hochwafferständen sofort Mitthellnng machen zu lassen.
Köln, 11. Jan. Der Pegel zeigte heute früh 6,49 Mir. Die Stadl ist wasserfrei. Wetter heiter, Temperatur 0 Grad. Die Schifffahrt ist wieder eröffnet.
Paris, 11. Jan. Die Leiche Gambetta's wird morgen früh 10 Uhr von hier in einem Separatzuge nach Nizza überführt werden. — Leroyer wurde zum Vicepräsidenten des Senats, Spuller zum vierten Vicepräsidenten der Depn- tirtenlammer gewählt.
Petersburg, 11. Januar. Heute Vormittag fand in der katholischen Katharinenkirche ein Trauergottesdienst für den General Chancy statt, welchem • er Großfürst Wladimir, der Kriegsminister Wannowski, der Adjunkt des Ministers des Auswärtigen, Viangali, Baron Jomini, die Mitgliedes diplomatischen Corps, viele Generale und andere hervorragende Persönlichkeiten beiwohnten.
Darmffadt, 12. Januar. (Privat-Depesche). Die zweite Kammer t auf den 17. Januar einberufen, lieber die Nothstandsvorlage wird Namens oes Finanzausschusses der Abg. Wolfs kehl schriftlichen Bericht erstatten.
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Vermischtes.
Mainz. 9.Januar. Heber ben bereits g-nn ldeten Unglücksfall an b A nolbi- schen Gru .bbohn verlautet bestimmt, baß baS Unglück in Folge Unterwaschung der die
Blöcke stützenden Balken entstanden fei; auch erfolgte der Tod der Unglücklichen dadurch, baß sie in'S Wasser stürzten unb durch d'e Erde, welche auf si siel, sich nicht erbeben formten und c, tranken. Die verunglückten Arbeiter heißen: Friedrich Volk, WendUlN Blersack und Johann Hofmann; der HeimathSort dieser Leute ist noch nicht ermittelt worden Die verletzte., Arbeiter heißen Fuchs, Laut, Rohr, Bayerle unb Billinger. Der Name deS s'chsten Beschädigten konnte ebenfalls noch nicht ermittelt werden.
— Heute sind von hier auS wieder große Sendungen an bie bedrängten Gemeinden in'S Ried abgegangen; b-dacht wurden Leeheim, WolfSkchlen und die Hülfs- ftatton Groß-Gerau. Bon GmSheim kam heute dir Mittheilung hierher, daß da« Wasser im Orte auffallender Weife am gestrigen Tage um einige ^oll gestiegen sei. Bei unS steht gegenwärtig der Rhein auf Meter 4,74 und sind ba« Khemufer und die Lagerhalle am Rhein, ebenso die Dampf- und Handkrahnen am Rhein nach vollständig unter Wasser; erst wenn her Rin la am Pegel einen Wasserstand von Meter 3,70 zeigt, ist da« Wasser wieder in ferne Ufer zurückgek hrt. Die (ris.nbahnstrecke Nackenheim- Worm« wurde beute eröffnet und geht der Güterverkehr nach Ludwigtzhafen vorläufig noch über Alzey-WormS. Die Trojectschiffe der nassauischen Staatsbahn haben heute Vormittag ihie Fahrten wieder begonnen.
— Die diesige Bäckertnnung hat dem Comiie zur Unterstützung der Wasier- deschädigten im Ried 700 Laibe Brod zur Dersügzing, unb zwar je nach Bedarf, gestellt. W^e rok vernehmen, hat sich die Stadl Oppenheim verpfl chtet, von dem io ichiVer heimgesuchteo Geinsheim 40 Kinder den ganzen Winter über zu ernähren und zu verpsiegen.
GernSheim, 8. Januar. Heute Mittag wurde eine Anzahl Kinder von hier nach Oltenbtlm unb Nierstein gebracht, wo sie In Familien Ausnahme finden sollten Leider genügen die vorhandenen Kleider kaum, um jedem Kind nur ein Stück für wärmere Bekleidung zu geben; wir mußten sie notdürftig angezogen, ohne Kleiber tu wechseln, nuf die Reise sch ckeu. Nach eindringlicher Ermahnung des Geistlichen an Eltern unb Kinder, sich der ihnen zugewendeten Barmh.-rzigkeit würdig zu beroelien unb In der neuen Heimath gut zu b.tragen, betete er mit den An ! esenden um Gottes Segen zur Reise und nun nahm Lehrer Lorey 40 Kmder In ein Ponton sür Nierstein benimmt unb Pfarrer GöhrS 31 Kinder für Oppenheim bestimmt in em anderes, mit jenem zusammengekoppeltcs Ponton und fuhren m ter dem Gesang: „Unsern Ausgang segne Golf rc. ab. Wenig« ^ugen her Zurückbleibenben blieben trocken, die Kmder aber sahen freudig der Zukunft entgegen Die Pioniere, unter Führung des LieutenantS Wasowski, brachten uns glücklich hinüber, doch machte das doppelte Ans schiffen, am Landdamm unb an bem arg zerrissenen Sommerdamm, die beide über baß Wasser binauSragen, unb baß Hmüberbiir.gen der Pontons einige Schwierigkeit. Während die Pontons Holz unb Borbe zum Barackrnbau ctnluben, wurden die Kinder auf daß Gemeindebaus z,r Dppenbe m und N erstem gefübit, wo sie von dem Bürgermeister an die willigen Einwohner oertbeilt wurden. Aber dem Zudrang konnte lange nicht genügt werden; eß wollten viel mehr Familien Kinder haben und manche versicherten mit IbrSnen, sie rooUien dieselben neu kleiden und alles Gute ihnen erzeigen. Gott lohne eS b-m edlen Mensch nfreunden und bringe uns die Kinder wieder wohlbehalten seiner Zeit zurück.
Worms, 8. Januar. Heute ging Picmierl'eutenant Eberhard mit einer 215- lhe lung Mannschaften deS hnsigen Bataillon« zur Bersehung des WachebiensteS nach den benachbarten Riedort^n ad.
Frankenthal 8. Jmuar. Gräßliche unb tieferschütternde ©eenen traten in ben letzten Stunden schon an unö heran — so schreibt man dem „Pf. Kur.- — sie dürsten aber wobl buidj bie folgtnbc noch west übertroffen werden: Bei Oppau wurde eine nuf bem Wasser schwimmende Wiege durch em gc dieselbe bemerkende Kahnführer aufgefangen; In derselben befand sich em lebendes Kind unb an her Wiege, mit ben Händen fest ungeklammert, der L'ichnam der Mutt<r.
Aachen, 10. Januar. In der Voraussetzung, daß es für die Leser Ihres BlatteS nicht ohne Interesse ist, erlaubm nur unS die Mittheilung zu machen, daß der VerwaltungSrath der Aach.ner und Münchener FeueroersicherungSgesellschast zu Gunsten der lleberfdHemmt-n be« RhelnS unb seiner Neb.nstüsse im Ganzen eine Summe von 37 ODO gespendet bat. Die Wasserbeschabigten in Hessen erhielten hiervon 6000 JL
Nordheim, 8. Januar. Gestern Nachmtttaz gegen 3 Uhr war der Handelsmann Abraham Roß von h'er 'm Begriff, mit zwei anderen Männern auf einem LUter- magen nach 28ait nheirn zu fahren Auf dem theilwetse vom Wasser überschwemmten Wege scheute plötzlich das Pierd. dufte zurück, üo-rschlug sich mit dem Wagen unb den drei Insassen unb fiel b«r. Abhang bmab m das dort cuca 2 M ter bohe Master. Durch Manner, welch, m t einem Nachen herbeieilten, konnten die beiden Begleiter, sowie das Pferd nebst W igen geratet werd ,!, der HandelSmann Roß, ein Familienvater, ertrank Trotz eifriger Bemühungen konnte die Leiche bi« jetzt noch nicht auf- gefunbm w eben.
— Aus Waller st übt en bet Groß Gerau erhält das „F. I." eine »Zuschrift, bt wir (ine Stell' entnehmen, w.lche recht ansch.rni ch die Situation einzeln gelegener Güter beim Hereinb'ech.n der Flutben schildert. Es heißt da bezüglich der Oekonomie Rbeini lben: <?nv Schadt, Pächter der Domäne, lt.ß fn all.r Schnelligkeit ernen Noibdamm um fern Gedöst aufwerfen, um das Wasser von dem Hose abzuhalten, aber die durch einen orkanartig n Wurd getriebenen Wassermassen überfliegen denselben halb, das Wasser drang zwar langsam, aber stetig tu den Hot. Die Keller, daS Kesselhaus In der 'öranrtro.m'rrHVie.cl, die Schmiede unb Eisendreherei, sowie die Stallungen füllten siv, zwei Lokomobilen, mit welchen man daS Wasser ans dem Hof zu pumpen versuchte, standen gleich unter Wasser unb als ber Nothdamm vor dem Hauptthor nicht mehr gehalten werden konnte, stürzte daS Wasser mit Vehemenz in ben Hof. Jetzt mar die Roth groß. D e Th'ere narben durch Unterbreiten von Stroh n bie Höhe zu schaffen gesucht, aber bald hob sich die fast meterd^cke Strohschichte, die Thiere traten durch unb ftnnb.n bis an den 5!opf im Wasser Noch ließ Herr Schudt den Muth nicht sinken 92 Kühe wurden durch eine Wendeltreppe frei auf den Frnchtspeich.r ge- hob.n, 20 Schweine wurden mit Rachen aus dm Stallungen gefahren unb an Seilern auf ein Gewölbe unter daS Dach gestellt, bie Pterde würben schMimmenb ans ben Stallungm geritten unb nach Groß Gerau gebracht, bie Schaf" mußten ebenfalls unter dem Dache Nothguartle« bezirhen. Eine furchtbare Arbeit bie fast an'S Unmöglichgrenzt und boch Jedem klar vor Augen liegt, der hierheikommt unb sieht, rote bie Kühe ah ren Dacklaben binauSschauen unb die Schweine uu dritten Stocke grunzen Di- Fütterung unb Pflege b r Thiere ist mit horrenden Kosten unb Schwierigkeiten ver- bunbfn, denn jeder Gang mutz mit Nachen gemacht und die Bewachung der Thiere Tag und Nacht fortgesetzt werden. Menschenleben sind sowohl auf dem Hofe altz auch in ber Gemeinbe WaUerstäbten nicht zu beklagen. Dag.gen sieht c6 in dem Dorfe schreck! ch genug anS unb noch viel trauriger würbe es ou>sehen, wenn nicht die tapferen 115er auS Darmstadt m t ihren energischen Officeren, sowie dl - tbatkrästigen unermüblidxn und gewandten Pioniere unter ihrer trefflichen Leitung eingegriffeu hätten. H'.er ein Giebel c ngefallen. dort das Innere elneö Hauses zerstört, sogar ganze Häuser wurden durch den wüthenden Sturm weggerissen.
LandwirthschaftlicdeS.
Vertilgung der Blutlaus. NeMzotieura lauigera.
Die Blutlaus, ober rooUtragenbe Apfeldaumrindenlaus, war zu Anfang unseres Jahrhunderts nur auf England beschränkt, sie erschien 1810 in Jers.y, 1814 m der Normandie, Bretagne und heute ist sie über ganz Frankreich verbreitet, sowie über einen großen Theil Deutschlands, namentlich am Rhein, Baden, Würtemberg und Hessen und id)dnl aUmälig immer mehr nach Osten vorzudrinaen.
Die BluilanS, wegen ihr es rothen Fa'bstoffs so genannt, welcher durch Zerdrücken deS Körpers zu Tage tritt, kündigt ihre Gegenwart an jungen noch glatten Rinden de- Apfelbäume durch einen me ßen, wollig-n Streifen obn breiten Fleck schon au« einiger Entfernung an, denn ber Körper ber einzelnen ist mit einer wettzwolligen Ausschwitzung überzogen unb nach Art aller Pflanzenläuse sitzt immer eine ganze Gesellschaft faugenb bc-fammen Diese Laus nun saugt nach Durchstechung der jungen Rinde ben Splint ans Die verderblichen Folgen zeigen sich bald Wahrend der angegriffenen Stelle fortwährend Säst entzogen wirb, fließt ihr neuer zu, erzeugt durch die Arbeit der Zellen unter der Rinde, und diese veranlass n letztere zum Re tzen. An den Wänden her Risse sammelt sich immer mehr BildungSsaft an, dieselben schwellen krankhaft an und die Stelle erhält immer mehr ein grindiges, k ^hsartiges Aussehen WAl sich hier aller NahruvgSsast übermäßig anfummelt und höheren Theilen entzogen wirb, so kränkelt unb vertrocknet bas Obere schließlich ganz. Ans dem eben Gesagten geht hervor, baß Baumschulen unb Zwergdäume den Blutläusen d e genehmsten Saugstellen


