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Diejenige abgeschafft habe schriftlich ober indem sonst die solgenden Jahr

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BermäschteS.

«? a?Ab/n' December. Die Differenzen unter der hiesigen Turnerschaff, welche der Ausführung des nächstjährigen Mittelrheinischm Turnfestes in hiesiger Stadt Wege standen, sind endlich beseitigt. Ist dies einerseits den ver­mittelnden Bemühungen deS Kreisausschusses bezw. seiner Vorsitzenden Herrn Emil Reuter in Darmstadt und dessen Stellvertreter Herrn Demuth-Gießen zu danken, Appell unseres Bürgermeisters Coultn an die Besonnenheit und das Pflichtgefühl der Turner gezündet und wesentlich dazu betge- gelegentlich der von uns bereits vorerwähnten, am Sonntag Vormittag stattgefundenen VersammUmg der Vorstände der drei hiesigen Turnvereine wieder brüderlich d e Hand reichte und den Vorschlag des Herrn DemuLh annahm, 1 J?U cJr- ^00 Mitglieder 1 Com't^mitglied gewählt weroen sollte. (Darübe,, konnten die hiesigen Vereine sich bekanntlich nicht einigen.) Hiernach kommen ?ULunr^Uln2er^ n auf den Männer Turnverein 2 und auf die Turn-Gesellschaft 1 Mitglied des Comitvs. Hierzu werden noch 3 Mitglieder des Gemeindermhs ge- veten und diese 9 Personen beginnen nun die Vorarbeiten zum Feste unter dem Rechte oer Kooptation. cv-,

k' ^^mber. Wie leicht ein Unglück dadurch entstehen kann, wenn Eltern kleine Kinder allein im Hause lassen, bewerft folgender Vorfall. Vor einigen JS? Walde beschäftigten Holzmachers im Begriffe, ihrem -Mittagessen nachzutragen, beauftragte vorher aber unvorsichtiger S? t » 5jahrtgeS Töchterchen, das Feuer in der Küche zu unterhalten. Wahrscheinlich war das arme Kind mit dem Kleidchen zu nahe an den Herd gekommen, kurzum, sing Feuer und die auf das klägliche Geschrei des Kindes herbeigeeilte, nebenanwohnende Großmutter konnte noch mit vieler Mühe, vermittelst um dasselbe geworfenen Tüchern, r er doch hatten die Flammen schon an verschiedenen Stellen am Körper , 7tnt),s. sowohl, als auch an den Händen und Armen der Großmutter t efe Wunden !Lll««Lann c lc b^Wben zw-ngen, sich wohl noch längere Zeit ärztlicher Behandlung zu unterwerfen.

a ®ece®6et- [3.m Schlaf gelödtet.f Bei Flörsheim würbe, als heute -Jeorgen per erste Zug der nassauischen Bahn die Sttecke passirte, einem auf den Schienen liegenden Manne der Kopf vom Rumpfe weggefahren. Man erzählt, daß der unglückliche am Tage vorher in Flörsheim viel getrunken batte, dabei den Zug versäumte und sich in der Dunkelheit verirrte, dabei gerietb der Mann auf die Schienen und hat, wahrscheinlich in der Meinung, es sei dies ein Weg, sich schlafen gelegt und * bem Kopf auf die Schienen, wo er heute Morgen von seinem Schicksale erreicht wurde. In der Tasche des Verunglückten fand man noch ein nach Höchst lautendes Retourbtlleft

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-eivihntm r sicht aufttgen-- . immer vtn* ftke ich Hute'N SShstM lmr ksmmt; m, rv ohßleich ich oft I in der glückliche In Prag l), Gefühl ist, daß einem Londe, r münchma! aud) anderen ßeSort 1 fltberen, wo mm angesehene Nest A-ußervngtN ü tief verletzt. Di drohten Lage der jvrechen acrnöß k ösierrcichischen Lk österreichische Les sei, eine solche zr

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telsgr. Corresp-srrdeM-Bnresrr.

Berlin, 5. December. DaS Abgeordnetmhous beritth heute den Antrag Stern, die Einführung grhcimer Wahl bet Landtags- und Communalwahlsn brtr. Mimstcr v. Puttkamer bekämpfte den Antrag nachdrücklich und wies entschieden den Vorwurf der Beamtenbeeinflussung zurück. Die Fortschrittspartei hätte vielmehr, besonders bet den letzten Berliner Eommunalwahlen, die größte Beeinflussung geübt. Die an die geheime Reichstagswahl geknüpften Erwartungen hätten sich mcht erfüllt, die Regierung werde sich wohl überlegen, ob sie nicht beim Bundcsrathe auf Stellung von Initiativ­anträgen binwirk.-n solle, durch welche die geheime ReichstagSwahl abgeschafft würde. Posadowskt, v. Hammerstetn und Gneist sprachen ebenfalls dagegen; R-ichensperger (Olpe) und Häncl dafür. Der Minister v. Puttkamer ergriff wiederholt das Wort zu emer Kritik oer Fortschrittspartei, welche Hänel als Aerchcrurigen eines fanatischen Parteimarmes bezeichnete. Die Weiterberathung ist auf morgen vertagt.

Oberpräsident v. Achenbach hat den Protest gegen die Gültigkeit der Wahl Straßmann's zum Stadtverordneten zurückgewirsm.

Kiel, 5. December. In Folge des RordoßsturmeS, welcher gestern und in der verflossenen Nacht herrschte, ist hier Hochwasser efagetret n, der niedriger gelegene Stadt- thetl ist überschwemmt.

Paris, 5. Decrmbcr- Die Kammer genehmigte das Budget des Ministeriums der schönen Künste.

Das JournalParts" erklärt eS für unrichtig, daß die Negierung befohlen habe, der Admiral Courbet solle den Vormarsch einstellm u*b sich auf die Deveasioe beschränken.

»La Patrie" meldet, daß in den äußeren Stadtvierteln Plakate angeschiagen sind, welche die Arbeiter zur Thetlnahme an einem für Freitag beabsichtigten Anarchften- Meeting auf dem Börsenplatz auffordern.

London, 5. December. Lord Granville dementirt in der Antwort auf eine vom Deputaten und Handelskammer-Präsidenten Palmer in Newiastle an ihn gerichtete Zuschrift das Gerücht, daß Egypten von England zur Her­stellung eines zweiten Suezkanals aufgesordert worden sei.

Den Arbeitern auf den Schiffsbauwerften am Tyne ist heute dir be­absichtigte Lohnermüßigung angekündigt morden.

Nach einem Telegramm desNewyork Herald" aus Hongkong ist General Pang in Kanton eingetroffen. Derselbe erließ an die Angehörigen der fremden Staaten ein Manifest, worin es heißt, falls in einem Krieg mit Frank­reich fremde Schiffe und Maaren durch Feindseligkeiten Schaden erleiden sotten, hätten sich die Eigenthümer mit Entschädigungs-Ansprüchen an Fcankreiä zu wenden. General Pang ist bereit, die Bertheidigung zu Wasser und zu Linde auszunehmen.

Madrid, 5. December. Das heutige Truppenmanöver, zu wHem die Truppen im Paradeanzug ausgerückt sind, findet in der Ebene von Erra- banche statt; der König und der deutsche Kronprinz werden sich Nachmitags 1 Uhr dahin begeben, auch der Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern ndhnt dem Manöver bei. Heute Abend wird dem deutschen Kronprinzen von den Studenten eine Serenade dargebracht. Die Abreise des Kronprinzen irach Sevilla ist für nächsten Freitag, Abends 6 Uhr, bestimmt, der deutsche Gesandte, Graf Solms, wird den Kronprinzen auf der ganzen Reise bis zur Wiedelein­schiffung begleiten.

Die Königin und Infantinnen begabcn sich Nachmittags zu Wgen nach der Ebene von Carabanche, um dem Schluß des Truppenmanöverslbei- zuwohnen. Mit Einbruch der Dunkelheit mußte das Manöver abgebrochen oer- den. Der König, der Kronprinz und der Prinz Ludwig von Bayern kel'teu in das Palais zurück.

Riga, 5. December. Vergangene Nacht strandete bei Domesnees der Dampfer^TH. Burchard", Kapitän Kokemeisler. Die Mannschaft ist aeretlet das Schiff ist leck.

KonSaittinopel, 5. December. In der Vorstadt Haskioi, vornehm­lich von Türken und Juden bewohnt, iff früh Feuer ausgebrochen, welches den ganzen Tag fortdauerte und von etwa hundert Häusern eine große AmM zerfförte. a

Sicherheitspolizei zum Zwecke des Schutzes von Leben und Ekgenthum der dortigen Europäer gegen ttwatgc Ausbrüche der Volkswuth nach dem Muster der schon vor- Hikommenen. Der politischen Situation soll dadurch in keiner Weise präjud-ctrt werden. Einmischung tn fremder Leute Angelegenheiten liegt Niemandem ferner als gerade dem maßgebenden Staaismaun. DaS schließt indessen nicht cu5, daß die wohl- thärtgen Wirkungen der Eingangs erwähnten martttmen Demonftration sich über ihr > achstliegendts spectellcS Ziel htnauserftrecken können und hoffentlich auch »erden. Indem Deutschland, England, Frankreich, Rußland und die Vereinigtkn Staaten von Nordamerika gemeinsame Schrckte zur Wahrung d.r Interessen ihrer ta Kanton weilenden Angehörigen thun, liefern sie zugleich den Beweis, daß sie, im Hinbl-ck auf gew-sse Eventualitäten, zu solidarffchem Handeln bereit sind. Die Bethältgung solcher Prä­dispositionen dürfte kaum ohne ernüchternde Rückwirkung auf den überreizten Fana- ttsmuS der niederen Schichten des chinestschen Volkes bUtben ur.d auch den EchSrern defselben die Augen über die lktztcn Confequcnzen ihres Vorgehens öffnen. Die An- Wesenheit einer internationalen Scesireitmacht in den Gewässern Kantons wird zwersels« ohne der chinesischen Kriegöpartet höchst unwillkommen sein; sicherlich aber werden die chinesischen Staatsmänner in diesen Vorsichtsmaßregeln der Mächte eine E-nmischung oder gar Pression nicht erblicken können. Ch-na hat feit zwei Decenn-en manche» Wandel erfahren; es muß sich auch mit der Thatfache abfinden, daß »chinesische Friktionen" auf europäischem Boden spielen und hier vielleicht erledigt werde».

Esse«, 4. December. DieRheinisch-Westfälische Zeitung" meldet aus der heuts *n Tüsscloorf stattgehabten Generotversammlung deS Vereins zur Wahrung der gemein­samen wirthschaftltchen Interessen von Rheinland und Wrstfalen: Die von W. Funcke (Hagen) beantragte Resolution, betreffend b:n Bau von Güter-Schleppbshnen, wurde mit 174 gegen 40 Stimmen abgelchnt, dagegen der folgende Antrag des Dr. Ratorp (Essen) angenommen:In Erwägung, daß der Verein von seiner riegründung an vte dMige Güterbeförderung auf Wasserstraßen als eines der wirksamsten M'.tiel zur Förderung wirthschaftlichen Gedethenö erkannt bat, datz insbesondere im rheimfch-west- sälischen Jridufnffbezirk die Ermäßigung der Güterfrachien ein unabsehbares Bedürfnch rst, dessen Befriedis;ung mit allen Mitteln, auch durch Herstellung künstlicher Wasser­straße», anzuftreben ist; daß der Verein demgemäß stets für die Verbesserung der vor­handenen und für die Anlage neuer künstlicher Wasserstraßen clngetretm ist, daß er Sterbet geleitet wurde von der Erksnntnfß, daß m Folge der Besenberkeiten beider Transportmittel die Wofferstraßen nicht als Concurrenz sondern als nothwenvige Er­gänzung der ELsenbahnen zu betrachten seien beschließt die Generalversammlung, den Vorstand des Vereins zu beauftragen, in einer Eingabe das königliche Staats- Ministerium zu ersuchen, baldigst, wenn möglich noch im Laufe der gegenwärtigen Session, dem Landtage den Gesetzentwurf, bitreffcnb den.Bau eines Schfffscchrlskanals von Dortmund nach den Emshäfen mit den inzwischen etwa nothwendrg gewordenen Aenderungen und Erweiterungen aufs Neue vo-zulegen."

Asten.

K«lkutta, 4. December. Der Vicekönig, begleitet von dem Herzog und der Herzogin von Connaugbt, sowie von den Spitzen der Civ h und Militärbehörden und einer Anzahl indischer Fürsten eröffneten die Weltausstellunq. Er hofft, die Aus­stellung werde für Indien aufs Vortherlhaffeste fein, da sie zum Beweife der Freund­schaft mit den andern Nationen veranstaltet fei. Ec verlieft ein Telegramm der Königin, welches der Ausstellung Eifolg wünscht.

Die vom Mnisierrathe gebilligte Thronrede zur Eröffnung ber (Sjrteä löicb die Nothwendigkeit der Einführung des allgemeinen Stimmrechts nut der Verfassungsreform aussprechen.

Petersburg, 5. December. Zeitungs-Nachrichten über eine stotge- habte oder in Aussicht stehende Collectiv-Vermittelung der Mächte in oer T ng- ting-Angelegenheit werden in hiesigen unterrichteten Kreisen als unbegrikdet bezeichnet.

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. ,h(,n ^^ße«, 6. December Gestern Abend sahen wir fe't lange wieder einmal die betben hwsigen freiwilligen Feuerwehren gemeinschaftltch eine Ibbung abhaltcn, ein ^^wmen, welches, zu unserer aUw Freuden gesagt, von einem ächt kameradschaft- ^^"'4?«^!^^Euerwchrmann eigen sein muß, Zeugmß ablegt. Es bandelte sich g-ftesN hauptsächlich darum, die zum Wohle der ganzen Ernwohnerschaft angelegte Wllsserlettung auf ihre Lcistungofabigkeit bei einem cd ent ausbrechendru Feuer prüfen Die beiden freiattll gen Feuerwehren hatten je ihr- Metz'sche Spritze am ln ber Schlllerftraße angelegt und weiter noch die Aachen-Münchener Spritze

«n* Wallthor nächst dem Hotel zum Rappen aufgestellt. Der Zufluß

von Wasser war derart, daß die drei Spr-tzen (6 Schläuche) mit voller Mannschaft kaum tn oer Lage waren, M Wasser zu verarbettcu. Die Ansprüche, welche man sett- LÄ0/ machte, find also in jeder Beziehung befriedigende und dürfte Mancher, bei sich seither als Gegner der Wasserleitung zeigte, sich mit derselben mehr und mehr bmcunden, zumal wir außerdem doch auch jetzt ein gutes Trinkwasser tn hiesiger Stadt haben, watz wir seither allgemein vermißten. Befremdet wirb cs Manchen hoben, daß man die G. F. F. gestern Abend wieder einmal ausrücken sah, da man von derftlben m diesem Jahre, mit Ausnahme von Bränden, nichts gesehen und gehört hat. Wrenns nun von zuverlässiger Seite mitgethellt wird, hat sich die G. F F z. Z. unter dcr ausdrücklichen Bedingung und Voraussetzung gegründet, daß, um das h-eslZer ntadt auf dieselbe Höhe anderer Städte zu bringen, eine

Pflichtfeuerwehr irrichttt würde. Stadtvocftand wie Polizeibehörde sind genannter Feuerwehr bei Einreichung ihres diesbezüglichen Antrags entgegengekommen, indem ge- ü«nnte Behörden die Errichtung einer Pflichtfeuerwehr für nothwendig erachteten und die Vorarbeiten hierzu in Angriff genommen haben. Wir wollen hier den drkngensten Wunsch ausspr<chen, der baldigen Vollendung dieser Einrichtung entgegenfbtn iU 1 das Feuerlöschwesen der Stadt Girßm ebenbürtig demjeniaen

dcr SÄwrsterstädtr zur Sette stellen kann. 1 ü

,r . Nach der Hebung vereinigten sich beide Feuerwehren bei einem Glase Bier im kleinen Saale des Wenzel'schen Gartens, wobei es sehr vergnügt hergmg. Eröffnet wurde der Commers, auf vorherige Vereinbarung, durch den Hauptmann der F G ft mit e nem Feuerwehrsalamanber auf die Kameradschaftlichkeit beider Corps es wechselten nun die Absiagung von Ladern mit Ansprachen ab und bedauert wurde ^ß nicht auch ein osficieller Vertreter der Stadt in der Mitte verweilte

Nach Mitternacht trennten sich die Mannschaften in bem Bewußtsein, einen schönen ^bend nerftdt, aber auch gleichzeitig ihre Pflicht als Feuerwehrmann g-than zu haben.

Gießen, 5. December. sTheater.) DaS Lustspiel:Glück bet Frauen" Mojer hält sich in dem eleganten Conversalionstone, den wir bet Moser überall finden. Die ersten hrtbcn, sowie der letzte der vier Acte führen die Handlung *nant*v, franaenbev Weise fort. Der Diitte, der nur vetatbirenbe Scenen kuthalt konnte füglid) wegfaUen, ohne das Gdingen des Ganzen zu beeinträchtigen. Ueberdies sollen die Wiederholungen von Redensarten, wieWir sind hier ja alle auf­richtig »oberDas nur beiläufig" ziemlich matt ans.

,, ,, ^^?rarne »Glück bei Frauen" rechtfertigt sich in sofern, als alle Herren Glück auf obet zukünftigen Frauen hatten, derjenige jedoch, welcher wegen seines

Glücks bei Frauen allgemein bekannt war, Alfred Bona, erst dann dieses Glückes Iheil- haftig wird, als die Neigung zu der schönen Frau Srerneck sich in eine wirkliche tiefe Erwandelt und er gesehen, daß eS noch Frauen gäbe, die sich durch äußere» Schein nicht blenden lassen, sondern Charakter und Thatkraft von denen verlanaen, denen sie ihre Hand reichen. 0 '

Die Darstellung war im Allgemeinen lobenswerih. Der alte Schöller fand in Herrn Muff einen trefflichen Repräsentanten; ebenso wurde die dankbare Rolle des Getreidehändlers Holzwann (Herr Rickclt) in der btderb komischen Weise ducchgefübrt

Großmutter Frau von Güsen war eine vorzügliche Leistung des Fräulein Pogner I. Fräulein Dobriner zeigte sich ber Aufgabe, den leichi- rinntgen Don Juan zu einem nützlichen Mttgliede der menschlichen Gesellschaft tu bekchren, nicht gewachsin. - Herr Peters (Georg Falk) hatte tn sein Spiel jene Komik zu legen, welche ein schwacher, unentschlossener Mann unwillkürlich zeigt, wenn er sich alle feinem Charakter widerstrebende Mühe gibt, seiner Frau zu imponiren gelang ibm dies nicht Überall- Herr Schönwasscr spielte den jungen echten Anstokraten Max von Güsen mit überzeugender Wärme. Ergötzlich wirkte Herr Schreiner als Herr von Seesenheim, eine Figur, die der Autor wohl nur geschaffen bat, um dm Seelmadel der Frau und des Herrn von Güsm durch das Gegenstück eines aus ftm Adelsprad'kat eingebildttm Herrn von Habenichts noch mehr bervortreten N lassen. - Die beiden Fraulein Kohrsen I. und II. (L'v.a und Maria) und Herr Vogt (Alfred-Bona) spielten mit gewohnter Leichtigkeit. Die kleinen Unsicherheiten im eindruck nickt altertten bemerkbar machten, konnten dm günstigen Gesammt-

Die Pausen waren wieder von ermüdender Läng-;.

Gieße«, 6. December. Bei einem hiesigen Schuhrvaarcnhandler wurden gestern von einem jungen Burschen 4 Pmr Damen - Wintrischuhe auf dm Ramm erner hiesigen Herrschaft ausgeschwindelt. Vorsicht fremben und unbekannten Per- sonen dürste immerhin geboten sein, will man Schaden vermeiden.