Einzelbild herunterladen

Laien gefunden hat, fordert dringend dazu auf, vor dem Gebrauche dieses Gurgelmittels ohne genaue ärztliche Verordnung zu warnen, zumal dasselbe in jedem beliebigen Quantum vom Apotheker ohne Recept im Handverkäufe abgegeben wird. Das officineUe chlorsaure Kali,Chlo-kali", ist nämlich in größeren Gaben ein heftiges Gift; nach einem Stadium der Reizung des Verdauungscanals mit Erbrechen und Abführen werden durch dasselbe, wenn cs in die Blutbahn gelangt, die Blutkörperchen ihrer Function, dem Organismus den zu seiner Existenz nöthigen Sauerstoff zuzuführen, beraubt und zerstört. Bei dem Gurgeln mit einer concentirten Lösung kann nun durch unvorsichtiges Verschlucken, wie dies häufig vorkommt, leicht eine solche Menge derselben in den Magen gelangen, daß, wie die Erfahrung lehrt, eine unrettbar tödtliche Ver-

Bermischtes.

Marburg, 29. August. Gestern Nachmittag verunglückte in der Lahn der Töpfer Georg Müller. Derselbe rief unterhalb der Bleiche einen Unteroffizier und einen Einjährig-Frelwtlligen, welcher in einem Kahn auf der Lahn fuhren, an, ihn doch aufs jenseitige Ufer zu bringen, als die beiden Kahnfahrer sich dem-Ufer nahten sprang Müller so rasch in den Kahn, daß derselbe kippte und alle drei ins Wasser fielen. Die beiden Militärs von denen der eine ein guter Schwimmer war, brachten sich aufs Trockene- Müller jedoch, der anfänglich auch nach dem Ufer schwamm, verschwand plötzlich in der Tiefe und erst nach längerem Suchen konnte Bleicher Lochel seine Leiche aufftnben.fl August. Der Brückenbau schreitet jetzt sehr energisch ooran^über

den sechs Brunnen, den Fundamenten des Widerlagers, erhebt sich jetzt das Letztere, in den nächsten Tagen wird mit dem Bau 6 weiterer Brunnen begonnen. Auf dem jenseitigen Ufer in Caftel sind ebenfalls mehrere Brunnen fertig und alle Vorbereitungen getroffen, um Mitte des künftigen Monats mttdemBau bper§f/r t^.

beginnen zu können; am linken Ufer werden die Pfeiler erst spater in Angriff genommen.in August. Ein hiesiger Pferdemetzger kaufte vor einigen Tagen in

Bingen 3 Pferde, ließ dieselben aber bet einem Gastwtrthe stehen, um sie «ach einigen Tagen abzuholen. Anderen Tages kommt Jemand angeblich tm Namen des Käufers und nimmt die Pferde in Empfang, so daß bet Ankunft des wirklichen Raufers von den Thieren nichts mehr zu sehen war- Der Betrogene Mg Mern über Augustiner- straße, als er vor dem Wagen eines Landmannes aus Groß-Winternhelm eines seiner gestohlenen Pferde erblickte. Die sofort bei der Staatsanwaltschaft^tngeleitete Unter­suchung ergab, daß der Landmann das Pferd vor einigen Tagen von eMem Handels, mann um einen ziemlich hohen Preis erstanden hatte, so daß die Staatsbehörde trotzdem das Pferd gestohlen war, in dem Landmann den jetzigen Eigentümer des Tbieres anerkennen mußte. Noch gestern Abend zog der Landmann mit seinem Psero wieder nach Hause; nach dem Dieb wird eifrig gefahndet.

DieKöln. Ztg." wird von ärztlicher Seite um Veröffentlichung nachstehender Warnung gebeten:Die allgemeine Verbreitung, welche dasChlorkal, u<.ali odloriouw, chlorsaures Kali, kcio3) in wässeriger Lösung als Gurgelmittel zur Behandlung aller oberflächlichen, seit einiger Zeit fast stets unter dem Bilde einer leichten sogenannten katarrhalischen Diphtheritis verlaufenden Entzündungen im Halse bei Aerzten und

Lokale-.

Gießen, 30. August. ^Sterblichkeit in Gteßen.j Während der Woche vom 20. bis 26. August kamen hier im Ganzen 5 Sterbfälle vor, davon 2 bet erwachsenen Personen. Eine derselben starb an Lungenschwindsucht, die andere an Lungenbrand. Bei den drei verstorbenen Kindern, welche sämmtlich das 2. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, war einmal Diphtherie, einmal Diarrhöe, einmal Lungenentzündung die Todesursache. G-

ä&anbel und Verkehr.

Das Reichsbankdirectorium zu Berlin hat in einem Falle, wo eine Bankftelle des Rheinlandes sich geweigert hatte, fünf Reichsbanknoten von je 100 JL in Gold umzuwechseln, auf erhobene Beschwerde folgenden Bescheid ertheilt:

In ergebener Erwiderung des gefälligen Schreibens vom 4. ds. können wir nur allf § ig des Bankgesetzes vom 14. März 1875 aufmerksam machen, wonach die Reichs­bank verpflichtet ist, ihre Noten bei der Hauptkasse in Berlin sofort nach Präsentation, bei den Hweiganstalten dagegen nur soweit deren Bestände und Geldbedürfnisse dies gestatten, gegen coursfähiges deutsches Geld einzulösen. Diese Einlösung kann gesetzlich sowohl in Reichsgoldmünzen als in Silberthalern geleistet werden »(Art. 15 Ziffer 1 des Münzgesetzes vom 9 Juli 1873 und des Gesetzes betreffend die Abänderung desselben vom 20. April 1874), da die in dem Gesetze vom 6. Januar 1876 (R. Ges- Bl. 3) vorbehaltene Bestimmung des Bundesraths bisher nicht ergangen ist. Da dte Reichsbankstellen in der Regel nur mit den zu den laufenden Geschäften erforderlichen Metall-, bezw. Goldbeständen versehen sind, so bleibt nichts übrig, als in Fallen, wo eine Geldsorte verlangt wird, welche dort nicht entbehrlich ist, die Einlösung der Noten an uns zu verweisen. Nach der Versicherung der dortigen Reichsbankstelle ist dieselbe im vorliegenden Falle mit Rücksicht auf die Geringfügigkeit des Betrags übrigens bereit gewesen, Ihnen Gold zu verabfolgen; ein Recht, dieses zu fordern, hat aber nicht anerkannt werden können.", , .. x

Der Vorstand der rhclnlschm Bankftelle hatte sich allerdings bereit erklärt, aus Gefälligkeit die Zahlung auch in Gold zu leisten, eine Verpflichtung dazu aber nicht anerkennen wollen, weil im deutschen Reiche noch Silberthaler in Umlauf feien, mithin die Umwechslung auch in Silber erfolgen dürfe, weil nur die Hauptstelle in Berlin tn Gold umwechseln müsse und bic Zweigstellen ihren Goldvorrath für dielenigen Kunden, welche bei ihnen discontiren, vorzugsweise zu reserviren hatten.

Es ist soeben darauf hingewiesen worden, daß Telegramme auch durch Ein­werfen in die Briefkasten aufgegeben werden können, namentlich, wenn ihre Beförderung bis zur Leerung derselben aufgeschoben werden kann. Die Telegramme können zusammen­gefaltet oder in einen Umschlag gesteckt, auch auf eine Postkarte geschrieben werden, müssen aber eventuell auf der Außenseite in auffallender Weise als Telegramm bezeichnet und durch Post- oder Telephenmarken frankirt sein. Ungenügend oder gar nicht frankirte Telegramme aus dem Briefkasten werden nicht abgesandt, sondern, wenn möglich, dem Auftraggeber zurückgestellt, andernfalls aber später vernichtet.

Frankfurt a. M., 30. August, Nachmittags 2 Uhr - Min. (Telegrcwhischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in, Gießen.) Creditactien 270% Staatsbahnactien 306% Galizier 274% Lombarden 130 /«, Rord- westbahnactien, Darmstädter-Bankactien 159% Oberschlesische E'-D.-Act. 256, Oefterr. Silberrente 66% 4% Ungar. Goldrente 7513/ie, 4% 1880er Russen^69% 50/0 1877r Russen 86% 2. Orient-Anleihe 56%, Spanier 64% 5«/o Rumänische Rente 90% 4% Unific. Egypter 62%. Tendenz schwächer.

Telegraphische Depesche«.

Wolffs telegr. Eorrespondenz-Bureau.

Berlin, 29 August. Der Commandeur der Garde-Kavallerie-Division, Graf Brandenburg, stürzte heute Vormittag mit dem Pferde auf dem Tempel- boker Felde wo derselbe den Hebungen beiwohnte und erlitt eine Sehnenzer. reißuna der linken Hüfte. Eine innere Verletzung scheint nicht vorhanden zu sein, Berlin, 29. August. Nach einer offieiösen Correspondenz war der Soldat, welcher heute Mittag als Wachtposten in der Hasenhalde ohne jede Veranlassung auf dort beschäftigte Arbeiter acht Schüsse abgab, aber glücklicher- weise nur einen töbtete, irrsinnig. . , ,

München, 29. Ang. Ihre K. K.Hoh.dieKronprlnzefsinvonDeutschlandbe- suchte gestern und heute mit I. K. H. der Prinzestin Victoria die hies. Kunstausstellungen. Morgen früh beabsichtigt dir Frau Kronprinzessin nach Nürnberg abzureisen und von dort am Donnerstag mit Sr. K. K. Hoheit dem Kronprinzen die Reise nach Darmstadt fortzusetzen. Der Bildhauer Professor Johann v. Halbig, Schöpfer der Kreuzigungs-Gruppe in Ober-Ammergau, ist gestorben

Bamberg, 29. Aug. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz wohnte gestern Abend mit dem Kriegsminister v. Maillinger und der Generalität der von den Turnern veranstalteten Wafferfahrt bei, welche sehr glänzend verlief. In der Concordia" wurde dem Kronprinzen eine stürmische Ovation dargebracht, der Kronprinz dankte vom Balkon aus und brachte ein Hoch auf den König ans, in welches mit großem Jubel eingestimmt wurde.

Leipzig, 29. August. Die Revision des wegen Bankerolts und Unter­schlagung vom Schwurgericht Frankfurt zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilten Bankier Albert Sachs wurde vom Reichsgericht verworfen.

Rostock, 29. August. Der Consistorialrath und Prof. Dr. theol. Phi­lippi ist gestorben. ,,

Paris, 29. August. Im Elysöe fand heute Vormittag em Mimsterrath statt, Präsident Grövy eröffnete dem Mimsterrath, daß er nächsten Donnerstag nach dem Jura-Departement abzureisen beabsichtige, der Conseilspräsident Dnclerc iheilte mit, daß die aus Syrien eingegangenen Nachrichten günstiger lauteten und daß särnrntlichen, nach Tripolis geflüchteten, tunesischen Stämmen die Er- laubniß zur Rückkehr in ihre Heimath ertheilt worden sei.

Athen, 29. August. Nach hier eingegangenen Nachrichten ist es an der türkisch- griechischen Grenze zu einem Zusammenstoß zwischen griechischen und türkischen Soldaten gekommen, wobei 3 Unterofficiere und 4 griechische Soldaten getodtet, 12 andere ver­wundet wurden. Die griechische Regierung trifft Vorbereitungsmaßregeln zum Schutze ihrer Staatsangehörigen und hat dieAmphitrite" beordert, mit 2 Compagnien In­fanterie und 2 Batterien nach Volo abzugehen. ,

Konstantinopel, 29. August. Die Pforte hat eine Note an Konduriotts ge­richtet wegen der Grenzverletzung und der Besetzung von Karaltderbend durch eine griechische Abtheilung, was gestern zu einem Zusammenstöße zwischen griechischen und türkischen Truppen führte. Letztere hatten 7 Tobte, darunter 2 Officlcre Dl- griechischen Truppen erlitten erhebliche Verluste und wurden durch Raghib Pascha zurückgeworfem^^^ 2g %Ußufl Die Truppen Arabt Paschas griffen gestern Abend die englischen Positionen bet Gassassin an, wurden aber zurückgeworfen und verloren eine große Anzahl von Mannschaften und 11 Geschütze. Der Verlust der Engländer beträgt 120 Mann. M £ .

Sultan Pascha geht nach Jsmailia. um die egyptische Armee zu reformtren, soweit dieselbe dem Khedive treu geblieben ist oder sich demselben unterworfen hat.

-s sei iu spät wird als unbegründet bezeichnet, Lord Dufferin habe vielmehr nn 9nrd^Kranville telegraphirt und eine Antwort Englands für morgen ver- be ü-u Von dir Pforte wurden alle Punkt- des englischen Cono-ntlons-En Wurfs angenomm-n, zu dem rnftltärlfchen Programm sind, mu verlautet, türk.scherselts drei Punkt-^mzug-t^t^word-n.^ Kiamll Eff-ndi, ist von hl» abg-retst um den

jüngst von hier entflohenen kurdischen Scheck Obeidullah zur Rückkehr hierher zu bewegen.

Aegypten.

jsmailia, 28. August. Nach den Angaben Mahmuds Fehmy's, der sich als Gefangener in General Wolseley's Lager befindet, soll bet den gruppen Arabi Paschas avoße Unzufriedenheit und Insubordination herrschen. Vor der Frontder englischen Truppen war H ute Alles ruhig, die indische Division und die Artillerie traten heute den Vormarsch an.

giftung die Folge ist."

Frankfurt, 24- August. Ein junger Frankfurter Kaufmann verliebte sich in die Tochter eines biederen Handwerkers, den Fleiß, Sparsamkeit und Geschäftsumstcht reich mit Glücksgütern ausgestattet hatten. Der Verliebte wußte aber nicht, wie er dem Mädchen, die keine Ahnung von seiner Neigung hatte, seine Gefühle an den Tag legen sollte. Ging die Familie in den Palmen- oder Zoologischen Garten, auf das Schützenkränzchen, zum Preisschießen, auf eine Kirchweihe, stets befand er sich in der Nähe seiner Angebeteten. Nach einiger Zeit entschloß er sich zu einem anderen Feld­zugsplan. Er setzte sich mit der Dienst- und Putzmagd des Hauses in Verbindung, welche die Aufgabe übernahm, das Fräulein auf ihn aufmerksam zu machen und ihm alle Schritte und Tritte desselben zu verrathen. Der junge Mann gefiel dem Mädchen und wurde, nachdem er ihr Herz erobert, ihr glücklicher Gatte. Nun aber kommt der hinkende Bote in Gestalt einer Klage. Der Verliebte hatte nämlich der Putzfrau für den Fall, daß die Ehe zu Stande komme, 1000 Mark vor Zeugen versprochen, hielt jedoch sein Wort nicht, sondern gab der Vermittlerin nur 300 Mark. Da er den Rest von 700 Mark nicht bezahlen will, so wurde er verklagt. Die delikate Geschichte wird nächsten Monat verhandelt werden. p, d x

Neustadt (Westpreußen), 20. August. Em schweres Unglück ereignete sich gestern auf dem nordwestlich von unserer Stadt gelegenen Zarnowitzer See. Sechs­unddreißig Menschen aus Nadollen wollten über den See zur Kirche fahren. Der überladene Kahn, der zum Ueberfluß noch leck wurde, fing an zu sinken und 7 Menschen fanden ihren Tod in den Wellen, während die Uebrigen durch ein anderes in der Nähe befindliches Boot gerettet wurden.

Berlin, 28. August. DieDeutsche medic. Wochenschrift" schreibt: In einer vorderen Nummer brachten wir in der RubrikAmtliches" eine Bekanntmachung, betreffend Maßregeln zur Verhütung der Wetterverbreitung von Scharlach und Diph- theritts im Kreise Gießen. Sie wurde etngeführt durch eine Verfügung der Abtheilung für Gesundheitspflege, tn der speciell darauf htngewtesen war, es sei das betreffende Reglementmit auf Anregung der medicintschen Gesellschaft und des ärztlichen Kreis­vereines zu Gießen" erlassen worden. Wir weisen hier noch besonders darauf hin, weil auch bet dieser Gelegenheit wieder hervortritt. daß gerade in Hessen, welches in der neueren Zeit überhaupt auf dem Gebiete der Gesundheitspflege einen erfolgreichen Schritt nach dem andern gemacht hat, die von der gewöhnlichen bureaukratischen so abweichende Ueberzeugung in den maßgebenden Kreisen zu herrschen scheint, daß die öffentliche Gesundheitspflege, was wir so oft heroorgehoben haben, ihre Ziele nur erreichen könne, wenn ihr die Mitarbeit des ärztlichen Standes gesichert sei.

Ueder den Stand der Ernte in den verschiedenen Ländern Europas bringt die N. Fr. Pr. in einemDie Ernte" überschriebenen Artikel die folgenden Resumäs: In England hat die Ernte erst begonnen und ist bisher von gutem Wetter begünstigtj; der andauernde Rückgang der Getreidepreise auf den englischen Märkten läßt den Schluß zu, daß man dort gute Resultate gewärtigt, daß mithin der Importbedarf kleiner als im veigangenen Jahre sein dürfte. In Frankreich ist das Ergebniß der Weizenernte quantitativ ein gutes, qualitativ ein geringeres, da die häufigen Regen die Condttion und Farbe des Weizens beschädigt haben. Nach den heute feststehenden Schätzungen beträgt die diesjährige Fechsung 112 bis 115 Millionen Hcctoliter Weizen, der Bedarf des Landes 118 Millionen Hectoliter, es wäre somit ein unbedecktes Deficit von 3 bis 6 Millionen Hectolitern zu importiren. Italien hat nur eine sehr schwache Ernte zu verzeichnen, reflectirt auf keine bestimmten Getreideaualitäten, sondern nimmt sein Getreide dort, wo es dasselbe billiger findet. - lieber Rußlands Ernte fehlen bisher noch die detaillirten Schätzungen, doch ist so viel sicher, daß fast in allen wichtigeren Gouvernements, mit Ausnahme von Cherson, mehr oder weniger die Durchschnlttsernte erreicht ist und daß der Export tn Wetzen oder Roggen nach allen Häfen der Ostsee, Nordsee und des Mittelmeeres bereits in vollem Zuge ist. Rumänien und Serbien haben beide Durchschnittsernten gemacht, nur sind die sevbischeii Getreidefrüchte schöner als jene von Rumänien, welche ebenfalls während der Einheimsung von Regen bettoffen wurden. Beide Länder haben mehr als ihren eigenen Bedarf producirt und sind export­fähig besonders wenn die nachfolgende Mais-Naccolta das gute Resultat liefert, das dieselbe verspricht. Eine schlechte Ernte hat im Jahre 1882 nur Spanien zu ver­zeichnen mit welchem Lande dauernde Beziehungen von Oesterreich-Ungarn kaum erreicht werden können, obwohl man es bereits versucht hat, den Export von Mehl dahin etnzuleiten.

Schiffsberichtt^ Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C- W- Dietz Nachfolger Gießen.

Bremen, 28- August. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher ' am 13. August von Bremen und am 15. August von Southampton abgegangen war,

. ist gestern 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen._________________