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Freitag den 3i. Marz
irr. 77-
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
Betreffend:
Nack, & 85 der Verordnung vom 1. Februar 1882 z. -nx—. ti'tr Neubauten
der baupolizeilichen Genehniignng für
deren Benutzung,
b.
zulassen.
mit nnd die
Erlangung enthalten: a.
Angabe der Wasserlaufe, Eigenthuins-
. Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881.
Bekanntmachung.
i. -y-» WL SHÄ *5
Neubauten und Hauptveränderungen bet der unterzeicyneren
Bureau: Schulstraße B. 18.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Bringerloh». Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark aO Ps.
"tn allen Plänen sind die Wesentlichsten Dimensionen der Gebäude der einzelnen Räume derselben und der Constructronstherle mtt deutlichen Zahlen einzllfchreiben. Jedem Plan muß em Maßstab belgesetzt werden.
3 Außer den vorstehend bezeichneten Plänen können, insoweit solches zur Nrüsuna und Beurtheilunq eines Bauprofectes erforderlich erscheint, Detailplane in größerem Maßstabe von Gebäudetheilen, Feuerungsanlagen, 6onftructionen tc., sowie Nivellements des Bauplatzes nnd der angrenzenden Straßen verlangt werbtn‘ H Zureichenden Pläne ist dauerhaftes Material zu verwenden, und i/der Regel?nd dieselben in Actenformat. - 33 Centrmeter Hohe und 21 Zentimeter Breite — zusammengelegt emzuretchen.
Dio Situationsvläne sind von Demjenigen, welcher sie gefertigt hat, die Baurisse aber von dem Bauherrn uild dem Techniker, von we chem sie herruhren, unter Anaabe des Datums äu unterzeichnen. - Die Unterzeichner sind für die Richtigkeit der Pläne tmd der eingetragenen Alaßverhaltnisse verantwortlich.
Für Eisenconstructionen, für ungewöhnliche Bauten, oder sonst auf Er- iordem können zu den Bauplänen schriftliche Erläuterungen revisidnsfahige Festiakeitsberechnungen re. verlangt werden. Nach Lage der Verhältnisse kann Mc Polizeibehörde auch andere Maßstäbe, als die zu ö, c, <1 und e bezeichneten,
Der Kaiser von Rußland und sein Haus sind sichtlich bemüht Deutschlands und Oesterreichs Herrschern gegenüber wieder gut zu machen was die vanslavistischen Hetzereien verschuldet haben. Die verschiedenen Aufmertsam- keiten welche Czar Alexander »I. dem deutschen Kaiser anläßlich dessen Geburts- taaes 'erwies sind ein bedeutsames Zeichen, daß der russische Herrsscher dw traditionellen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterrech aufrecht zu erhalten wünscht. Auch seinem Lande gegenüber laßt der russische Kass r über feine Sympathien für Deutschland und dessen Kaiserhaus keinen stmeisel denn der offizielle „Russische Invalide" berichtet m ausführlicher Wesse über den bekannten Toast des Czaren bei dem Frühstück nut ben Ofstcreren zu Gatschina. Ferner ist die Anwesenheit des Großfürsten Wladimir m -bien niibt ohne Bedeutung, denn die Skobeleff'schen Brandreden richteten sich ja mich gegen Oesterreich und der Besuch eines so angesehenen Mitgliedes der russischen Kaiserfamilie am Wiener Hofe deutet augenschemlich daraus hin, daß man m Petersburg den üblen Eindruck der Skobeless scheu Auslassungen auch Oe terrelch gegenüber möglichst zu mildern bemüht ist. Gegenüber ben Meldungen der Großfürst Wladimir sei der Träger wichtiger Anträge der russischenRegwrung an den Kaiser von Oesterreich, versichert das Wiener „sremdenblatt aus Bestimmteste, daß der Großfürst mit feiner Specialmission betrau en
Die rumänische Deputirtenkammer begann mit Montag iie Berathung des Gesetzentwurfs, welche eine gründliche Verbesserung er t von den Großgrundbesitzern noch ganz abhängigen Bauern 'nRmmnen Der erste Artikel wurde mit 65 gegen 19 Stimmen j
dem Entwürfe günstigen Mitglieder der Oppositionspartei
Majorität. _______________ -____
ichcner Anzeiger
Agzts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
und Ansichten sind in dem Maßstaö von oarzmieaeu. , ■ ™ machen daß wir die vom 1. April l. I. an
Wir sehen uns veranlaßt, auf vorstehende Bestimmungen mit ™ &>^“^ma“äbe,ro Vervollständigung zurückgeben werden.
bei uns eingereichten Pläne, welche mch,. diesen Bestimmungen Ml 0 angeführten Verordnung den Feuerv.fitator «tto
Zugleich bringen mit 8« Ausführung zugezogen haben.
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Situation des Bauplatzes und desstn Umgebung, Himmelsgegenden, der anstoßenden Straßen, Wege sowie bestehender oder projectirter Baulinien; aremen, benachbarte Gebäude nut Bezeichnung .......
6öbe Bauart und Eigenthümer. Diese Situation ist^in dem Maß- stabe'von der natürlichen Größe darznstellen. Für Neubauten ist der Situationsplan von einem Geometer zu fertigen.
Grundrisse für jedes einzelne Stockwerk voin Keller bis zuni Dach- rauiii mit Angabe der Feuerungseinrichtungen.
Mindestens einen Vertikaldurchschnitt durch jedes Gebäude, nut Angabe der Terrainhöhe nnd der Höhe der betreffenden ^tiaße.
d Ansicht nach der Straße und, wenn das Bauwesen von mehreren ' Straßen aus sichtbar wird, Ansichten von diesen Straßen aus e Bei Bauveränderungen ist der bestehende und der künftige Zustand deutlich und durch verschiedene Farben kenntlich zu machen. _ Neue Bauten sind mit rother, bestehende Bauten aber, soweit ste em Aenderung nicht erfahren, mit schwarzer und, soweit sie beseitigt werden lollen, init gelber Fnrbe zu be^eidiuen. _
Die unter b, c, d und e bezeichneten Grundrisse, Durchschnitte und Aüsichten sind in dem Maßstab von '/io« darzusteUen.
Politische Uebersicht.
Giesten, 30. März.
Die in voriger Woche erfolgte Abreise des Fürsten Bismarck nach Friedrichsruhe ist ein entschiedenes Anzeichen dafür, daß zur Zeit auf dem Gebiete der hohen Politik keinerlei ernstere Verwickelungen zu besorM nd denn sonst würde unser Reichskanzler .fid) schwerlich aus der Reichshauptstadt und damit vom Mittelpunkte der politischen Geschäfte entfernt haben. Wie verlautet würde der Aufenthalt des Fürsten Bismarck m Fnedrichi-ruhe^ etwa 4 Wochen dauern und es sind daher auch m Bezug auf die Wvebenden Fragen unserer inneren Politik vor der Wckkehr unseres leckenden Staatsmannes nach Berlin keinerlei Entscheidungen zu erwarten. Da auch die Vertagung dev p ß scheu Abgeordnetenhauses unmittelbar bevorsteht Hasselbe wud e 1 17. April seine Sitzungen wieder aufnehmen — so wirb erÜ °e g ) leit, unter Hinblick ferner auf bie alsbann herannahenbe Fruhiahrs-Session des Reichstages, der Wellenschlag des politischen Lebens wieder em siaiterer werden^. n d es südska v is ch en Au sst andes, au einem Punkte
erstickt, lodern an anderen Stellen desto hoher empor und die öfter ) U. Regierung kann deshalb noch lange nicht daran denken, die Zahl ihrer ve Crivoscie und Herzegowina stehenden Tnippen herabzummdern Du a mal g^ Einberufung der österreichisch-ungarsschen Delegationen behufs BemMgung, m Nachtrags-Credits ist hierdurch nothwendig geworden und ungarische I wollen bereits ivisien, daß bie Einberufung der Delegationen zwischen । m M unb 17. April erfolgen werbe, lieber bie Hohe des Nachtrags'Credit rv nur Vermuthuugen laut, boch wirb die von der Regierung z Summe voraussichtlich den ersten Credck von drei Biillionen betracym) übersteMii. welche Oambetta hinui,tersch^ucken
mußte, als er in der französische,. Deputirtenkammer be der Wchl de^Buög^ Commission eine so entschiedene Niederlage erlitt, l. W h U Wilson der besonders unangenehmen Nachgeschmack gewesen - Bekann^ch.st ^Ison
einer der erklärtesten Gegner des gestürzten Mmssteipraß e g , f ..- man aus diesem Umstande die Empfindungen Gambettaund sem^ Pa s^ne über die Wahl Wilsoists ermessen. Aus jeden Fall haben diese ;i
Neuem bewiesen, daß das Cabinet Freycinet trotz seines erst kurzeI uori; schon recht fest im Sattel sitzt und daß es den Machinationen Ganck ett läufig nicht gelingen wird, dasselbe aus dem Sattel zu heben. - afritailischen Besitzungen der Franzosen, am Senegal, wurden in fitz 3
wiederholt durch Uebersälle der Eingeboienen gedroht. Die und tz g Stämme, welche den französischen Posten m Sedhrou am Senegal hatten, sind nun empfindlich gezüchtigt worden.
Darmstadt, 29. März. ®er ®”.^r>3“0n "begeben, um der tag mit den Prinzessinnen Victoria und Elisabeth ) beg Punzen Leopolv Feier der Confirrnatiou der Prinzessin Victo beizuwohnen. .,,,An.rpr Mrft Bismarck beschäftigt sich
Berkin, 28. Riärz. Der Reichskanz er Eifrigste mit den
auch während feiner Villegiatur in. Fn Fy ^Emtlich ist es das Arbeiter- dem Jieichstage vorzulegenden G^etzentwu 1• . Fürsten Bismarck in
Unfallversicherungs-Gesetz, welches, me-iu^ ^braihungen des Volkswirthschafis- Anspruch nimmt, umsomehr als ° 11 blassen hat und der Kanzler diese raths nur nach erheblichen Ame S BoUenbenben Gesetzentwurs zu verso viel als möglich für ben balöign zu
werthen wünscht. irb ben „Bert. Polck. Nachr." geschrieben: Der
— Aus Budapes auS bem Wege geräumt worben, mdem der Stein des Anstoßes °°u cy, 6m Mittelschul-Gesetzentwurf mit 7 gegen ?et2ZenUSnte? Somit ist nun auch aller Wahrscheinlichkeit nach dessen


