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3065

Müller.

Brennholz.

Rmtr. Rmtr.

Nadel - Durchforstungs-

Giessener Gaswerk

Seltersweg C. 44.

MO

63

32

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Buchen Eichen Aspen

28

13

n lehnte sänmit- i in den Etats ä des Oejammt' e Summe aller ^taatshanShM

Rmtr. 35 16 3,8

6000 Wellen Reisholz.

Bau-, W<

Holzverfteigerung

int Gießener Stadtwald.

Montag den 1. Mai 1882,

ZA Vormittags 9 Uhr an, soll im Meßener Stadtmald in den Districten Hingesboden, Annaberg, Faulerboden, chochwarte, Oberhag und Unterhag

Freitag den 9. Juni^ Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Bäckers Gustav Eger Flur 1 Nr. 107t/10, 169 Mtr. Hofraithe bei dem Lindenplatz, meistbietend versteigert werden- Gießen, den 25. März 1881.

Großherzogliches Ortsgericht.

Samstag den 29. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 2 Kleiderschränke, 1 altes Kommod, 1 Stoßkarrn, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz und 1 Tisch meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 27. April 1882.

Geißler, 3068 Großh. Gerichtsvollzieher.

(Jeder sein eigener Photograph) Der Verwirklichung des kühnen Traumes: Jeder sein eigener Photograph, bringen uns die Franzosen Alph. Loiseau und G. B Germeuil-Bonnand in Paris, laut deutschem Patent 17293, um einen bedeutenden Schritt näher. Sie versehen nämlich, wie man derTgl. Rd." mittheilt, Doppelgläser (Operngucker, Krimslecher) mit einer Vorrichtung, welche dieselben in photographische Apparate verwandelt, was durch die Fortschritte in der Herstellung von Trockenplatten und von Augenblicksbildern ermöglicht wird. Ein Tourist steht vor einer Landschaft. Statt sie mühsam und doch nur unvollkommen zu skizziren oder hinterdrein die betr. Photographie zu kaufen, wenn er sie überhaupt auftreibt, photograph>rt er sie selber in einer Secunde ohne weitere Mühe, als seinen Operngucker dahin zu richten. Ebenso kann er ja mit einem schönen Gesicht verfahren. Berichterstattern für illustrirte Zeitungen wird auch durch einen solchen Apparat die heikle Aufgabe ungemein er­leichtert; ebenso Geheimpolizisten, die ein verdächtiges Gesicht bemerken und es später mit den Bildern im Verbrecher-Album vergleichen möchten. Militärs im Felde dürste auch ein solcher photographischer Krimstecher gute Dienste leisten. Kurz, der Anwendungen dieses Apparates gibt es zahllose. Hoffentlich hält er auch, was er verspricht.

Wd. Der Brand der Ausstellung zu Porto Alegre.

Wie bereits gemeldet, hat der Pöbel von Porto Alegre in Südbrasil en sich das Vergnügen gemacht, die im Uebrigen wohlgelungene und bereits geschlossene deutsch- brasilicnische Ausstellung nachträglich anzuzünden und gänzlich zu vernichten Die neueste Nummer (16) desExport" ist fast ganz mit Schilderungen des traurigen Vorganges ausgeiüllt. Offen gestanden empörender als die Rolle des Pöbels, der sich ja überall gleichbleibt scheint uns nach den angeführten Mittheilurigen das Benehmen des deutschen Consuls Wilhelm ter Brüggen. Dieser Herr war vün Anfang an Gegner der Ausstellung (.er scheint durch neue Concurrenzen Nachtheile für sein eigenes Geschäft befürchtet zu haben) und ließ sich durch seine amtliche Stellung nicht abhalten, das Unternehmen in der gehässigsten Weise anzufeinden. Schon sechs Monate vor Eröffnung der Ausstellung wurde über dieses Verhalten Klage beim aus­wärtigen Amte geführt. Befremdlicher Weise wurde der Mann nicht sofort kalt ge­stellt, sondern erhielt nur die Weisung, nichts mehr gegen die Ausstellung zu unter­nehmen. Dies hatte nur die Folge, daß er seine Angriffe nicht alsdeutscher Consul unierzeichn-le, sondern in seinerDeutschen Zeitung" anonym erscheinen ließ. Die Eröffnung der Ausstellung vereinigte die Regierungsbehörden von Rio Grande und sämmtliche dortige Eonsuln nur der deutsche Eonsul glänzte durch Abwesenheit. Ebenso fehlte derselbe beim feierlichen Schluß der Ausstellung. Zum Schluß Ihat er auch nicht das Geringste, um letztere zu schützen, trotzdem in der ganzen Stadt bekannt war daß ein Angriff des Pöbels bevorstehe. Ein Mitglied des Ausstellungscomites, Herr Hänsel, erklärt mit Namensunterschrift in der Zeitung:Für mich Herr Con­sul und noch für viele Andere, sind Sie der einzige Verantwortliche für den unglück­lichen Abschluß der Ausstellung. Sie und Niemand anders." - Ein schlimmes Licht wird ferner auch auf den Consul geworfen durch den Umstand, daß der Pobel dem­selben nach vollbrachter That eine Ovation bringen wollte. Dr. Hermann von Jhering Sohn des berühmten Juristen), welcher des Consuls ter BrüggenDeuffche Zeitung redtgirte, hat ehrenhafter Weise seine Stellung augenblicklich gekündigt. Man darf auf die Lösung dieser Verwickelungen mit Recht gespannt sein.

bewährtester Construction und in allen Grössen, wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine

Brans». f.t, der Gr Loforangeriegarten bestimmt und die Dauer der Ausstellung für

fee; Ä w : 2) StwlrtWaft, Jagd mcl. Hunde, Fischerei, Bienenzucht, * *10 _____ .«Antfrfip fSbmprho innhm .fSilf^ftoffe. 4) landw. siNaschinen,

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30 Liter Gas, also mit einem

Aufwand von etwa 3/4 Pf, zum Kochen gebracht. 2780

Antrag Biche- nission ab, und nahm das N nach bm r9en Petitionen. Meist der Ge- r der Monopol- Erwägung des Ü munblii die t berührt ober m den (Miv «n W Astronomie m

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Srioicej wck rt war, oon> beschossen. W saften vertrieben, lach kurzem Ge- 15. und 22. ds. Gaczko von 26 einere Jnsurgem d auf der Bck ;tere Tobte und t wurden gefan-

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, n- sowie iUt «i *5 nhoiincheruimL. iottm auf

MGierei; 3) Mi. I-chnisch-lanbm. Hilisst-ff-. 4) I-Ndw. M-Ichmm. r'anb- un/hauswirthschaftliche Geräihe, einige der Landwirthschast IN hervorragender EL't dienende Gewerbe, 5) landw. Bauwesen, Landescultur-Technik, 6) landrm Unter- Mswesen incl. Lehrmittel, landw. Genossenschafts-, Versicherungs-und Versuchswesen, Statistik Thierschutz, Beschreibung ganzer Wirthschaften, Literatur auf die Zeit vom dis 24., für Schlachtvieh auf die Zeit vom 16 bis 19., für 1) Pferde, 2) Rindvieh, 3) Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, sowie 4) Molkereiproducte auf die Zeit vom J f. g 24. September L I. bemessen. Auf das Ausstellungsprogramm, w.Ickes «bei falls vollständig durchberathen und definitiv festgestellt wurde, werden wir demnächst

tr^ Heber die Hinrichtung des Raubmörders Gebhardt wird demL- Tgl. M Gera vom 20- April geschrieben: Am vergangenen Montag Vormittag begab sich !-r Mstaltsgeistliche, Herr Diaconus Gerhardt, zu dem Verurtheilten, um ihn darauf coiAitbereiten daß ihm nunmehr Gew ßh-tt über sein Schicksal gebracht werde. Noch mr7r in dem Wahsie befangen, daß sein.und seinesl Vaters Gnadengesuch^angen°nrnrm werde und aus diesem Grunde zeigte er sich unentschlossen. UmAll Uhr wurde ihm hkrouf von Seiten der Staatsanwaltschaft eröffnet, daß sein Leben verwirkt sei. Mck tinem markerschütternden Schrei brach er zitternd und bebend zusammen. Mittwoch lUlr -Nachmittags begehite er das h.ilige Abendmahl und erhielt dasselbe auck- Untcrbeffen war der für die Execution geforderte Nachrichter Krauts aus Ser Im mit

Nachmittagszug gekommen, dessen Leute gegen Abend in der Hinteren Ecke des Gerichtshofes den Richtblock auf drei eigens zu diesem Zweck hergestellten und m die Erde gerammten Pfählen befestigten. - Während der Vorbereitungen zu dem blutigen Aki benahm sich Gebhardt durchaus gefaßt, plauderte mit den mit ihm ^kehrenden und arnoß seine einfachen, von ihm verlangten Mahlzeiten. Nach einer kurzen Ruhe in btn Morgenstunden des heut genTages erschien kurz nach 5UhrDiaconus"darbt in seiner Zelle und nahm auf seinen Wunsch seinen letzten Willen, seine letzten :Be- Mutigen entgegen. Dann knieten die Beiden in der Zelle nieder und sendet.n noch em letztes, inniges Gebet zum Himmel. Die gesetzlich zulässigen Zeugen, bte sich m bim Landgerichtssaale eingefunden hatten, begaben sich herauf in den -^>f, wo Herr ä^itsauwalt Hagen den Akt leitete. Auf den Befehl desselben wurde Gebhardt vor- Mhrt. Man sah ihm die Kämpfe der letzten Stunden an, trotzdem trat er beherzt an t>en Tisch, hinter dem ihm hierauf das gerichtliche ^kenntmß und der Erlaß des Misten vorgelesen wurde. Zuvor hatte er schon beim Grüßen seinen H"t hinter siA ttivcrfen. Aus die Uebergabe an den Nachrichter trat er auf diesen zu, entledigte sich chldst seines Rockes, der Weste, der Hosenträger und des Hemdkragens, schritt mit einer cmiffen Hast auf den Block zu, legte seinen Kopf in die zur Aufnahme des Kinnes listimmte Oeffnung, ließ sich willig die Lederkappe über den Kops ziehen und von den Wien des Scharfrichters Krauts die Hände nach hinten halten Bei 'beginn der

-fcciition war der Geistliche in das Gefangenenhaus zuruckgekehrt. Eine Secunde Ä und das blutige Werk war beendet. Von den drei Gehilfen des Nachrichters brachten zwei den Sarg herbei, wendeten den Leichnam nm und legten ihn in denselben mit der Brust nach oben; der Kopf wurde in ein Tuch gehüllt und den m einer Zelle be<3 Gefangenenhauses versammelten Aerzten und Professoren Übergeben. Naco sint- chniiing be6r Ueberrefte G.'s erschien Diaconus Gerhardt nochmals, betete in Anwesen­heit der Zeugen ein lautes Vaterunser, worauf der Staatsanwalt das Urtheil als rollstrcckt erklärte und die Versammelten entließ.

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht seheri^ wenn man von der Annoncen - Expedition von HAASElVSTEIÄT «f? 10GIjfcR m Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher | Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt

Scheith. Kniippelh. Stockh. Reish.

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Frankfurt, 26. April. Auf dem heutigen Markte kostete der Gentner Heu je nach Qualität X £.004.00, Stroh X 3.00-0 00, Eier das Hundert ^-00-6.00 Ochsenfletsch das Pfund 6570 Kuh- und Rindfleisch 45-o5 H, Kalbfleisch 45 bis 60Hammelfleisch 4065 Schweinefleisch 7580 ^,1 Hahn X 1 -70 2.00

1 Huhn 1.70-2.50, 1 Taube 50-00 1 Poularde X 2.503.00, 1 Gans 6

h;a u g Welicke X 812, 1 Ente X 3, Butter 1. Qualität X 12o1.30, 2. Qualität X 145-1.20, Handkäs 45-50 das Pfund Kartoffeln das Malter n 4 507.00 Kopfsalat 1000 H, gelbe Rüben das Gebund 712, Romainsalat 8000 Rettig das Stück 510 Sellerie der Kopf 1020 H, Blumenkohl 30 bis 50^ Wirsing 12-15^, Weißkraut 15-20 H d°s Stuck, Rothkraui^30-00 Kohl­kraut 00 Kohlrabi 00 Endivien 15-20 H, Spargel 50<0 d -s Pfund, Zwiebel 1012 X der Gentner. -

Feilgebotenes.

2037 Ein gutes Zugpferd, ein- und zweispännig gefahren, ist prerswerth zu verkaufen.

Näheres^bei der Exped. ds. Bl. Häckselseh neider, neueste patentirte Construction, sowie in anderen bewährten Sorten, empfiehlt zu billigen Preisen 2701

August Kröll,

1 Liter Wasser von Brunnen- . w auf Lager hat, empfehlen wir bestens, temperatur wird mit circa ° r

4mucttmnm w ^dahren, wird auf Anregung des Preuß. Handelsministeriums der F-ntialverband deutscher Industrieller ein Adreßbuch deutscher Exportfirmen trwsaeben, das, für das Ausland berechnet, gleichzeitig in deutscher, englischer, irischer und französischer Sprache erscheint und so weit irgend möglich alle deutsche Industrie- und Handelsfirmen, welcke cxportiren, nach Branchen geordnet und mit den sprechenden orientirenden Bemerkungen enthalten soll. Die Verbreitung des Adreß- dllÄtz im Auslande wird dadurch gesichert, daß vornehmlich durch die deutschen Con- uiate eine große Anzahl von Exemplaren unentgeltlich zur Vertheilung gelangen sollen. Wir^kommen^ auf düses Unternehmen, das dem deutschen Export eine sehr wirksame lltal betrnot Unte-ftühuna zu bieten verspricht, demnächst zurück. , . . ,. f. o

i 252ÄnnQt^ finnnmr 23. Avril (Schinken keine Baumwolle.) Durch die hiesige i Rb'ein^k^ SSroiinftalfleuerbirection ist in Folg- eines Rescripts des Finanzministers angeordnet KS boi S6M.n in Seiänob.r Bau.nn.oU. .iugm-hi. nicht nach M-ßg-b- dieser Umhüllung, sondern wieder als Fleischwaaren versteuert werden sollen.

Das höchst gelegene photographische Atelier Europas wird vom 1. Mai auf dem Lroßen Feldberg im Taunus zu suchen sein. Die photographische Anstalt von Acker u Schröder in Wiesbaden, die bereits ein- Filiale auf dem Dracheiffels am Mae besitz?, wird am genannten Tage dieses neue Atelier auf dem Feldberg

200 Stück englischer Schweine aller Gattungen treffen Sonntag (30. April) Morgen bei Gastwirth Becker in Lollar ein und stehen bis Montag Mittag zum Verkauf.

3039 Gelbling und Demine.

2858 Täglich frisch gestochene

Spargel,

per Pfd. 50 H, bei Gärtner Schaum»

Z2 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 26,61 Fstm.,

10 Birken-Stämme mit 3,36 Fstm.,

9 Aspen-Stämme mit 3,73 Fstm., 1602 Fichten-Stangen mit 44,22 Fstm.

Die Zusammenkunft ist auf der Staatsstraße nach Grünberg an der 4. Schneise.

Bemerkt wird, daß die Durchforstungs- Vellen des Nachmittags 1 Uhr im Diftrict Annaberg zur Versteigerung kommen.

Gießen, den 25. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 3005 Bramm.

Freitag den 28. April, Nachmittags 2 Uhr, fimbet die Versteigerung bei mir statt.

II. Hoffmann,

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