wurde. —
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werden Die Größh. ©laöreantDflitjcpftft von jjcainj tjrair yici, um vi«. u«ivt> suchung zu führen; der Thäter befindet sich in Haft.
— [©teingnif tt ] Frisch gelöschter Kalk mit starkem Leimwasser und etwas Eiweiß zusammengerühir, gibt einen vortrefflichen Kitt für irdene Gefäße.
— sEin Nachibild aus dem Berliner Lebens Verzweiflungsvolle Hülferufe ertönten Sonnabend Morgen in der sechsten Stunde an das Ohr eines Friedrichs- aracht 21 wohnenden Arbeiters, welcher eben aus seinem Hause getreten war, um sich nach seiner Fabrik zu begeben. Ohne Säumen eilte der Arbeiter an die Stelle, von wo die Hülferufe kamen, und fand hier ein hübsches, etwa 8 Jahre altes Mädchen, w-lches fick an das längs der Spree befindliche Holzgeländer lehnte und stieren Blick» in das Wasser schaute. Hastig die Worte herausstoßend, mit von Schluchzen halb erstickter Stimme erzählte die Kleine dem Arbeiter, sie habe mit ihrer Mutter am Abend vorher ihre Ackerst:aße 132 belegene Wohnung verlassen, da der Vater total betrunken nach Hause gekommen sei und Frau und Kind in brutaler Weise mißhandelt habe. Planlos seien Mutter und Kind die ganze Nacht hindurch in den Straßen Berlins umhergeirrt; gegen 5 Uhr hätten sie in einem Kaffeekeller der Roßstraße Kaffee getrunken und soeben habe sich ihre Mutter an dieser Stelle aus Verzweiflung über ihr Loos in dos Wasser gestürzt. Und wirklich tauchte auch jetzt der Körper einer Frau aus dem Wasser hervor. Mit Hülfe zweier herbe.gerufener Torfgräber gelang es dem Arbeiter, die Unglückliche, eine noch junge, schöne Frau, lebend aus dem Wasser heraus- zuziehcn. M tleidige Frauen, welche die ergreifende - eene aus den benachbarten Häusern berbeigelockt hatte, versahen die arme Fiau mit einigen trockenen ^eibene worauf dieselbe nebst ihrem Kmde in einer Droschke nach ihrer Wohnung befördert
Einladung.
552 Behufs eingehender Besprechung des Projekts einer Secundär-Bahn Butzbach-Lich-Laubach-Schotten event. Mücke werden die Herren Bürgermeister, Ortsvorstände und Interessenten der betr Orte und Gegenden ru einer Versammlung auf Montag den 30. Januar, Mittags 1 Uhr, in das Gasthaus „Zum Holländischen Hof" zu £td) em-
Butzbach, Münzenberg, Lich, den 21. Januar 1882.
Die Großherzoglichen Bürgermeister:
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Worms 21. Januar. Zum Schüler-Selbstmorde theilt der Pflegevater des Unalütflicben Dekan Briegleb in Pfeddershe:m, mit, d ß der Knabe Hugo Briegleb, 131;, ^abre alt, der älteste Sohn des Doma nenbisitzers Karl Bnegl^) m Oeslaubei (Jobura war. Die unglückliche That wird nur so erklärt, daß der Knabe, der leicht ru allerlei Ausgelassenheit geneigt, in der Schule häufig bestraft wurde^m Verzweff- lung über die Häufigkeit der Stiafen, im,Gefühl seiner.malischen Schwache geist- umdüstert das Leben, daS ihm im Augenblick als eme Last schien, von sich warf-
Laar, 18 Januar. Auf der Hütte Phon'.x ereignete sich heute Morgen um 11 Uhr ein schrecklicher Unglücksfall. Ein an d.r Femwalze beschäftigter.lunger Me sttr aus Meiderich qerieth auf eine bis jetzt noch ungeklärte Weise, vielleicht bei Revision der Maschinentheile, so unglücklich zwi'ch n die Verkuppelungen der Walze, daß er m wenigen Augenblicken bis zur Unkenntlichkeit zerquescht, ^ort eine Leiche war. Da Niemand wählend deS schrecklichen Moments sich m der Nah. der Unglücksst elle aufi gehalten halte, so mußte bet den Arbeitern des betreffenden Reviers em Ärmlicher Apell abgehalten werden, um die Ident tat der Lerche feststellen zu können. Der Un- alückliche war erst seit emigen Monaten verh irathet.
Worms, 23. Januar. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam hier eine schreckliche Blutthat vor. Dec in der Easernengaff wohnende 23f ahn geFabn^ arbeitet Peter Braner begleitete den Schlosser C. Bachmann mit eurem Dritten nach Hause Vor seiner Wohnung, Pancratiusgasse, angekommen, H eß Bachmann die beiden Anderen emen Augenblick warten, ging in seine Wohnung, holte ein Mister und stieß dieses ohne jeglichen Anlaß dem Braner in den Unterleib. Dieser schleppte sich, von dem Dritten einem jungen Schneider, gestützt, nach seiner Behausung, wurde aber unbegreiflicher Weise kurz vor derselben von Diesem verlassen und lag nun von 12b's 2 Uhr unter starkem Blutverlust hülslos im Hofe, bis er von feinen Mitbewohnern gehört wurde. Er wurde ins Hospital geschafft, erlag aber ferner Verwundung gestern Nachmittag um 3 Uhr, konnte indessen vorher noch eidlich veinommen
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Indem wir nachstehendem „Eingesandt" Aufnahme gewähren, schließen wir hiermit die Polemik in fragt- Spinnstuben-Angelegenheit. Red. d. G. A-
Gingesandt.
Durch Rufall kam dem Einsender dieses dieser Tage ein Attikel in Nr. 144 der Beilage zum Gießener Anzeiger — die Jugend von Rodheim und dcn Besuch der Sp nnstubrn daselbst betreffend - vor Augen, der ihn veranlaßt, zur Vertheidigung seiner altert Hemwth einige Worte der Entgegnung zu schreiben Daß die Spmn- stuben überall, also auch m Rodheim, das nicht mehr sind, was sie m früherer Zeit waren ist sicher, daß aber der Artikel, der dieselben gänzlich verdammt, viel zu schwarz, ja auf geh issige Art schwarz aufgetragen ist, ist ebenfalls sicher. Warum dem Landbewohner, dem Jüngling und der Jungfrau nach fleißig hingebrachtem Tageweik - und fleißig ist der Bewohn r Rodh ms - seine Abendunterhaltung nicht gönnen? Die Jugend auf dem Lande hat ferne Bälle, Concerte Theater rc- rc. und findet sich deßhalb an den langen Winterabenden in der Sp'nnftube zusammm Dieselben sollen nun nach der Schilderung d s Herrn E in R Statten der Bolleret und der Unzucht siin2 Seh - dock e nmal in den Kirchenbüchern und letzt m den Listen des Standesamts md), ob die Rodheimer Jugend wirklich so bodenlos schlecht ist, wie sie geschildert wild? Ob wnklich in den Spinnstuben das sechste Gebot so leichtfertig^bertieten wird, müßte sich doch dort wohl ausweisen. Nein der Einsender dieses behauptet sogar in siiilcher Beznhung steht Rodheim, das als großer Ort auch e ne zahlreiche Jugend hat, hoch da. Uneheliche Geburten waren und sind da eine Seltenheit. Traur g wä?e es^wenn die Sch^^erung über das Betragen der Jugend Rodhnms nur halb Sabr wäre! Die langjährige treue Amtsihäfgkeit d s kürzlich verstorbenen alten Lehrers die bingebende Wirksamk it des würdigen Geistlichen und bie bekannte tüchtige Verwaltung des allgemein geschätzte Bürgermeisters wäre dann ganz spurlos an der Juaend und an den Bewohnern Rodheims vvrübergegangen. Wahrl'ch, der Vorwurf tr ff »ärter als H-rr m R. wohl vorher geahnt! Ist denn der 'kels-hr-.b-r -elber so re n, daß er eine ganze Gemeinde, einen würdigen Ortsvorstand offenil-ch an den Prange' stellen darf? - Darum, du Jugend Rodheims, ihc Sohne und Toch er alter Jugendfreunde, besucht nur nach wie vor an schönen Sonntagsmittagen tm Sommer den Wald, kommt nur, wie immer, an den langen Winterabenden m der Sp'nnstude zusammen, zeigt aber in eurem ganzen Thun, daß ihr die harte Verdächtigung nicht verdient, die euch in dem betreffenden Art kel geworden; betragt euch immer so, daß ihr euren Eltern und eurer Gemeinde — Ehre macht.
— (Sitte neue Auszeichnung ist dem Hause „H. Underberg-Albrecht m whf^berg am Rieden Hein geword. n und zwar wiederum aus e>nem fremden Wett- cheile? Es wird demselben von Porto-Alegre (Brasilien) S^teben:
mm besonderen Vergnügen, Ihnen mitthellen zu können, daß die Jury der Deutsch- Brasil'an schen Ausstellung Ihren Boonekamp of Maag-B'tter mit der ersten Pfänne nusaereichnei bat Ich habe das von vornherein nicht bezweifelt, ^dem die Vorzüglichst Ihres Boonekamp ein anderes Urtheil nicht zuließ und das Publikum daffelbe längst vorher bestätigt hat". .
IN kerner We se. l y vorigen Jahrhundert vorhandenen Wegen und Fuhr- SW sSääESS —.:z WWLWZMMm:- MWW-WWMM sich st-t.g w-tter zu -ntw.ck-ln. nit6t§ nme§ aus. Di- hohe Bedeutung
herzo^gthum"^ängst'erkann^un""dstEGro^h!"'^
bringenden Opser nicht S-scheut bie;,n:gen welchen die Covzessiou der fre.
Nachdem es «r aumlr gleichzeitig auch zum Bau der
quentesten und emtragl,chlt-n ^E.rflicksten? wurde wenigstens nachträglich dasür ge- ?'n^n7b bi- l?merm gel^aut^ wurden indem di- Regierung diel Garantie des Staates sorgt, datz die letzteren gevaur , bl0§ bci dcn Oberhessischen
J?'™ sandeln bekanntstch auch bei der Hessischen Ludwigsbahn In dem
Bahn n geschehen, sond n ,unächst ca. 1 261,000 JL als Ausgabe für Ver-
Voranschlag C Eisenbahnschuld vorgesehen, sodann 660,000 für die
endlich weitere 100,000 st.
g 17Q(too für bie neue garant^rte Strecke Erbach Eberbach. ,
Dbe Die Staatsgarantie für minder einträgliche Eisenbahnen im ^^berroglhum
,s. allen 3 Provinzen zu Theil geworden. Wenn die Provinz Oberhesten
ää».q“ä"ä;
3?x.Ä”Vx; >: ?«»“. ’.«»■
georbnetm Ranges herab zu drücken
einiae andere Betrachtungen lassen sich ansügen, welche das harte Urtheil über bkVv der Oberhessischen Bahnen zu mildern geeignet
scheinem bie P^vinz Oberhessrn in keiner Weise bestimmend auf die
Richtung eingewirkt, welche den beiden oberyessischen Eisenbahnlinien bei ihrer Erbauung gegeben wurde vereinbart zwischen dem ehemaligen Großh Helsts^n
B-d-utung -'nn-hm-n,^ ab« ^4 k°u^andm Erirag. 8^®tr^ic6cn;2n§f,elb;6er6§fell;
B-ikehsader
be^ciuptet. aud) in geringerem Maße, würde die ursprünglich geplante und
hairiid)erfeit§ bereits zugesagte Fortsetzung der Linie Gießen-Gelnhausen nach Parttn- stein zum Anschluß an das württembeigische und bairische Eisenbahnnetz gewirkt haben. Es"sind"hstrbet unstreitig Fehler gemacht wordcw D.efelben können aber gew.tz nicht bCr ^L7Ä-?M'voV7er"Anl°a?-°und'd-m Bau der Linien im Einzelnen, Di- Unt-rnchmeracs-llschaft, welche den Bau der Ob-rh-ssischen Bahnen sur Rechnung der Eoncestionsmhaber austührtt, hatte s-lbstv--ftändl>ch das grotzte Interest- daran d.e B-bnkör°-r möglichst billig h-r,ust-ll-n. D-hhalb^thunl,chue Vermeidung von Em- ^unslbauten u. s. w, statt dessen zahllose Dteigungen und Crrrven zc, welche ben Betrieb ebenso erschweren wie in Folge des außer gewöhnlichen Materialverbrauchs vertheuern. Auch hi°ran ist sicher dre Provinz Ob-rhess.n unschuld,g und, man soll diese Momente billig in Rechnung ziehen, wenn vdn dm S-rlngm Ertr,ign siern der Ober hessisch en Bahn n die Rede ist. (Schluß folgt.)
Welches Mädchen
wünfrhfe nicht einst eine tüchtige Hausfrau zu werden, welche Frau nicht, eine solche ru sein? Was eigene Erfahrung nicht bietet, erseht oft ein Rath Anderer, und wen, sich^eine Reihe von bewährten Hausfrauen, Muttern, Erziehern, Aerzten. rc-- vereint, 1IN1 ihre Eriabrunaen und Rathschläge den Strebsamen unserer Frauenwelt rmtzu- tbeilen so verdient ein solches Unternehmen wohl Unterstützung se^tens der Frauen Elnwr lörner's ^.Hansfraucn-Zeitnng" ist ein solcher Rathgeber für trauen und Mädchen sie lehrt, unter besonderer Berücksichtigung der für unsere Zett Frauen uno Miaow n, i t , 2tnCiac des Hauswesens, indem sie Anlettung gib?siir^die ^Pflege Gesunder wie Erkrankter, für Erziehung rc. Außerdem bietet sie aedieaenen Unterhaltungsstoff in Romanen, Novellen, Erzählungen rc. und das Alles bmIZW für die Wochennummer Abonnement (zu $ 1.30 oierteb Ehrlich) nehmen alle Buchhandlungen und Postämter, an, letzter-en ist die Nr 2050 der Jeitllngs-Preisliste anzugeben. Probenummern find auch vom Herausgeber F. Dörner in Berlin Landgrafenstraße 2, gratis zu beziehen. _ _
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P s «, ,9. S—r d" - >"« "S
gezogenen Loose ä 137 Mk. wieder zmuck.
Handel und Verkehr.
«testen. 24. Januar. Der heute dahier abgehaltcne Viehmarkt, der erste in diesem Jahre war stark besucht Es waren aufgetrieben: 1015 Stück Rindvieh und 228 ^tüd Schweine Durch sehr lebhaften Handel bei allm Vlehgattungen waren die Preise sehr hoch und b-s sur Mittagszeit fast alles Vieh verkauft und abgetrieben.
Ä W-iz°n ^A^ W-iß-r »iKn ÄlOfl«oin X 15.30, Oerfte X 10,65, H°s-r -X 8,20, Erbs-n -A 0000, Kaitoffeln A 00,00.
a. M., 26. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Mn. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das BankgeschäftAlbert Kauf
Creditactten 245V2, nach 000, Staatsbahnactien 247 /2, nach 000 @a ^ 697«! 2. OHent^ Oesterr.Silberrente 63"/i6,4°/o Ung. Goldrente 71‘Vie, 4 /o 1880er ^ugen
anleihe 573/8, 5% Rumänische Rente 85V2, Lombarden 102/?, nachOQ^^^^^^


