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Nom , 24. April. Der feierliche Empfang des preußischen Gesandten d Schlößer im Vatikan hat heute Bormittag um 11'/, Uhr stattgefunden. Der Papst faß unter einem Baldachin und war von feinem ganzen Hofstaatedem Majordomus, dem Oberceremonienmeister, oer Nobelgarde Ui>d der Palastwache umgeben Der Gesandte, überreichte feine Creditive nut einer officlellen Ansprache. Der Papst gab in feiner Erwiderung der Freude über die Wiederan- knüpfung der diplomatischen Beziehungeil Ausdruck. Darauf wurden die Hof- staateii entlassen und v. Schlözer hatte sodann noch eme halbstündige Privataudrenz beim Papste. Nach derselben stattete der Gesandte dem Kardinal-^taatssecretar Jacobini einen Besuch ab.
Zur Auswanderung.
Die Deutsche Gesellschaft der Stadt New York bringt in ihrem Jahresberichte für 1881 die außerordentliche Zunahme der deutschen Einwanderung zu r'stermatzigem Ausdrucke. Nach der wie alljährlich ausgestellten vergleichenden Tabelle der C - Wanderung während der letzten zehn Jahre ist die Gesammt-Einwanderung d Jahres 1881 nahezu doppelt so stark, als die stackste bisherige, nämlich die von 187 • Während diese 292,406 Köpfe zählte, darunter 128,030 Deutsche, brachte das Sabt 1881 nach New-Yoik 455,681 Einwanderer, darunter 198/333 Deutsche. Das Reiseziel der meisten Einwanderer war auch diescsmal nächst New-York und Pennsplvanien der ackerbau nde Westen, und in der That wüßten wir allen, die nun einmal nach den Vereinigten Staaten auswandern, keinen besseren Rath zu geben, als sich den mitge- mäßiatnn Klima und gutem Boden gesegneten Weststaaten zuzuwenden. Nach Cam Hen wankrtm nur 3886. ba6egen nach JMnols 54,461, Michigan 20,300, Minne- fotfl 18 819 Ohio 24,204, Wisconsin 19,715. ,
Das Arbeitsbüreau der Deutschen Gesellschaft vermochte trotz dieser großen Einwanderung doch nicht alle Aufträge auszuführen, z. B. war d>e Nachfrage nach deutschen Dienstmädchen so aroß daß nicht oer fünfzigste Theil der offenen Stellen besetzt werden ^nnt Es stt dem gegenüber wohl mcht überflüssig, di- Stelle des Berichts hercor- rubeben, welche die weibliche Einwanderung behandelt. Es heißt da: „Es trat auch das Gesuch an uns die Deutsche Gesellschaft an der Gründung eines Vereins zur Beförderung und zum Schutze weiblicher Einwanderung, speciell von Gouvernanten und Lehrerinnen ü bethiiltgen, doch war die Ansicht des Verwaltungsrathes, daß nach den^gemachten^Erfahrungen kein günstiges Resultat des Planes zu erwarten sen Die einrige Ait weiblicher Einwanderung, welche wir eventuell befürworten, ift bie von Mädchen und Frauen, welche fähig und Willens sind, die gewöhnlichen Hausarbeiten ru übernehmen, nicht allein in den größeren Städten sondern auch auf dem Lande m der Nachbarschaft unserer Städte, denn in Castle Garden konnte der Nachfrage nach deutschen Dienstboten nur zum geringen Theile entsprochen werden. Es ist eine bedauerliche Thatsache, daß die jüngere weibliche Generation den Fabriken zustromt und der imaginären Freiheit über einige Abendstunden einen hohen Lohn und den unvergleichlich besseren Einfluß des Aufenthaltes und Dienstes m Familien opfert.
Nicht minder wichtig ist, was der Bericht über die Zukunft der Einwanderer jagt, welche ohne Zweifel euren nicht minder heftigen Rückschlag bringen muß, als ihn
geben werben. Reichskanzler. In Vertretung: v. Bötticher
Wien, 24. April. Die Gerichtsverhandlungen wegen des Ringtheaterbrandes haben heute ihren Anfang genommen, ©er Staatsauwattentivickelt I und begründet die bereits bekannte Anklage. Nach Verlesung der Anklageschrift begann das Verhör der Angeklagten. Der Theater-Director Zauner erklärt sich für nichtfchuldig. Er habe den Zuschauerraum des verfehlt angelegten und m desolatem Zustande vorgefundenen Theaters zur Hälfte auf eigene Kosten umandern und die vierte Galerie und die labyrinthartigen Gänge beseitigen wollen, dazu aber nicht die Bewilligung des Eigenthümers erhalten. Zauner Mrt sodann mehrere Fälle an, mit denen derselbe seine jederzeit bewiesene Umsicht dar- zuthun sucht, so bei der Einführung des neuen Heizapparates und bet erneut früheren blinden Feuerlärm. Den Brand des Ringtheaters habe er erst erfahren als dasselbe bereits in Flammen stand.
' Nach einer halbstündigen Pause wurde das Verhör des Directors Zauner fortgesetzt. Derselbe sucht die einzelnen Anklagepunkte zu widerlegen und erklärt, seine Pflichten auf das Genaueste erfüllt zu haben; er sei der erste Director gewesen, welcher aus dem Theater einen Telegraphen zur Feuerwehr, leitete. Der Maschinist Ritsche erklärt sich für nichtschuldig und giebt eme ausführliche Darstellung des Fortschreitens des Brandes. Er habe die Gasleitung abge- sverrt um eine Explosion zu verhindern. Seine Instruction habe er gelesen. Die Oellampen, welche er am 6. December erhalten, habe er wegen übergroßer Beschäftigung^mcht^ ng^. ^gencc Havas" meldet aus Alexandrien, daß das militärische Element in Kairo nach wie vor einen prädommirenden Einfluß ausübe und anscheinend den Bestand des Cabinets Arabi Bay bedrohe. Die Anarchie herrsche indeß nur ans politischem Gebiete; es seien weder materielle Unordnungen vorgekommen, noch hätten sich Störungen in finanzieller Hmstcht ergeben. Die Steuern gingen leicht ein und die Sicherheit der Europäer sei
Lokales. ..
totcftcn, 24 April Die Firma Heyligenstädt n. Comp. nw b tn b Tagen das sechste Tausend ihrer Maschinen fertig stellen. Wenn man erwägt, dßs
Ä W« nSfÄnZ),Oi<M Art» M-
Verdienst und Existenz gewährt. Abend lustig zu- Diveist
- Auf der ©cbramm’fdien $erber6e ßtnflj ee flejern.Jben}flim’nflbJrart Fechtbrüder, welche sich um dce Bezahlung eines SLnavsiS> stritte'^^ere Verletfung-r einander, daß u. A. einer dem andern mit einem Dachdecknhammer m y beibrachte. Der Attentäter flüchtete schließlich und suchte, nur mir bekleidet, das Weite.
Der Hochverrathsproceß Mac Lean-
In der englischen Kreisstadt Reading hat am 19. April vor einer besonderen Gerichtsbarkeit, bestehend aus dem Lordoberrichter von England, Lord Colendge, dem Assisenrichter Wuddleston und dem zuständigen geschworenen Gericht der Hochverraths- proceß gegen Roderik Mac Lean, der am 2. März in Wind or auf die Königin B-cto ia aesckossen bat stattgefunden. Wenn man schon unmittelbar nach der That tn Folge verschiedener Berichte über Mac Lean den Eindruck hatte daß derselbe nahezu wahnsinnig sei oder doch von wahnsinnigen Anfallen heimgesucht werde, so hat sbch d ese Annahme während der Verhandlungen gegen Mac Lean vollauf bestätigt. Dl G - schworenen hatten zwar den Aaklagebesund als den des Hochverraths für richtig be. funden, auch begründete der Generalanwalt in Uebete nstlmmung mit den Thatsachen, d^ü wenn die Kugel des Angeklagten, die er nach der Königin feuerte, etwas mehr rechts gegangen wäre, unzweifelhaft die Königin verwundet oder getodtet worden wäre- Der zur Befragung vorgeführte Angeklagte sah sehr abgehärmt und reducirt ausi nd mit wartete befragt ob er sich schuldig fühle, mit ganz leiser, zitternder Stimme.
und^ma^Ve^davon abglstand^ Mackem!'-^ J/renhaus zu stecken Im cv4Qon pjn f.ijton aus Weston Mac Lean UN.ersucht, abermals fu siuPg besilnden, worauf' auch Mac Lean ungefähr ein halbes Jahr lang Aufnahme: n d r Irrenanstalt zu Bath und Sommerset gefunden hatte- Der Irrenarzt dieser Aw Ä XÄ-“ L°L"an bemW
KfS otr bod,,m hob-
Penn oon ben Geschworenen einstimmig freigesprochen, weil er dem Gut.
die flotte Zeit von 1872 mit ihrer großen Einwanderung gebracht hatte. „Die Fluth der Einwanderung", heißt es in dem Berichte, „zeigt noch keine Aussicht auf Abnahme und für das nächste Flübjahr sind an den Hafenplätzen Europas scbon die zahlreichsten Anmeldungen zur Auswanderung gemacht- Es ist nicht unsere Aufgabe, den Ursachen dieser großen Auswanderung aus der alten Heimath nachzusorfchen, noch dieselbe zu befördern zu suchen. Während wir aber glauben, dem arbeitsamen Einwanderer auf dem fruchtbaren Bodui unseres Landes eine gute Zukunft in Aussicht stellen zu dürfen, müssen wir dagegen wiederholt vor jeder unüberlegten Auswanderung warnen, welche in der Erwartung geschieht, hier ein leichtes und sicheres Fortkommen zu finden. Der Auswanderer sollte sich in dieser Beziehung keinen Täuschungen ergeben und vielmehr im Auge behalten, daß selbst bet den bemittelten deutsch n Einwanderern die Früchte ihrer Arbeit hier m vi len Fällen erst ihren Kindern zu Gute kommen werden. Auch tm letzten Jahre sind dem Laudbau, dem Minenbetrieb u. s w.durch bte Anlage von Eisenbahnen in der bisher noch in keinem Jahre erreichbaren Lange von nahezu 90W Meilen neue Gegenden eröffnet worden; diese Unternehmungen haben alle Arbeitskräfte in Begehr gebracht und dem Verkehr eine große Lebhaftigkeit gegeben. Die bedeutende üahl Derer, welche- nach den Bergbau- und Fabnkgegenden gegangen sind, i beweist daß n cht im Landbau allein die Einwanderer eine materielle Verbesserung ihrer
Lage zu finden hofften. Von der New-Yorker Einwanderung haben bie Südstaaten nur einen kleinen Theil an sich gezogen, — mehr als fie aUe jufammen hat der Staat Michigan allein erhalten- Klima, Boden und andere Verhältnisse des Südens sagen dem europäischen Einwanderer weniger zu, als bte vtelvecsprechenben Getretdelanber des Westens, die dem Verkehr dmch den Bau von Eisenbahnen eröffnet werden. Es ist indessen Thatsache, daß die Ernte-Erträge des Jahres 1881 ben Erwartungen nicht entsprochen haben und baß sich bei ben Stapel-Artikeln — Weizen, Mais, Baumwolle, Tabak — eine bebeutenbe Abnahme zeigt Darin lft vielleicht bas erste Anzeichen zu sehen, baß wir nach einer Reihe von Jahren außerorbentlicher Prosperität auf weniger günstige Zeiten vorbereitet sein müssen, und unter diesen Verhältnissen und bet ber obigen enormen Ausdehnung ber E-senbahnbauten verbienen bte Befürchtungen, baß bie Gefahr eines Rückschlages nahe liegt, neuerbings volle Berücksichtigung. Das sinb Worte, bie nicht eindringlich genug der Beherzigung,"^er derer empsholen werden können, welche nur den großen Aufschwung des amerikanischen Staatenwesens und nicht zugleich die großen Gefahren desselben für den Einzelnen sehen.
Durch den Einsturz des ^Meister'scheu wkde?"bhaft^
Fortsetzung der Löwengasse auf die Anlage resp. Goethestratze w.eoer og Sprache gekommen- . , „ „ hpr Rüraerschaft bie größten SyM
Es hat bieses Proi-ct in fast allen Theil n Selterswegs mit
pathien, ba burch bie Ausführung beffelben bte 0I ufteUen wäre unb unsM
Anlage resp. bem neuen Stadttheil auf bas Emfacp,te ijevjuu neu schöne Neue Anlage gar nicht darunter leiben §-.adtvorstand zur Ausführung biei’tt
, ,M°N Hör,.
^Ln"ch?7s°gÄn°Z°Ls"d?^^ «ur Th-, werben W- r.
Bllr hiefiaen Kranken- und Armenpflege.
Um ber Wahrheit bie Ehre |U geben, mutz bie neuOtb in oblgerJtngUeg™ gemachte Mittheilung dahin berichtigtwerd.ndaßbleLiiten fürb e 4) I Gemeind- lisch er Schw stern sich allerbmgs nicht au benKresti de jßbifd>en
beschränkt, sonbern ihre Unterschriften vornehmli^ aucy g i freisinnig
evangelischen Mitbürgern S^ucht hab Königl Roheit ben Grußberzog un^
evangelischer Mitbürger ist eine P^ttlon^mjederlassung katholischer Schwestern^ zeichnet worben, in welcher bie Erlaubnitz zur Ji eb 11 > 1g75 bie AnsiedeliiN
Giesten erbeten wirb- Bekanntlich ist burch (S 1 tz I nerboten theils af fatOoliW« Wndje unb ».nnrn im beswegen,
die ausbrückliche Genebmigung der Staatsregterung, geknUptt E z des Ultr--
man bi- ka,h°lisch-n Orden für eme brr W W freffinnll«
montanismus zur Störung be§ confessioitellen Fneoins m
Bundesraihs »«bor6e= ««JJ» S fÄÄ I
SdSe'fiS imÄemetaen an bi- Form der „ErlänI-rnng-n- anfchli-tz-n. wie solche unto »«üdWeSng von im BoMw.rihfchastsrache ,n Tage g-ir-i-n-n AnsM-n und Hrtbeilen dem Bunbcsrathc unterbreitet waren- Dieselben werden Utzt ^Neichsscha^- । Uitpe i , . t-u, emaebenben 9teurebacticn unterzogen unb sollen sich auch
K °°" b-n H°nb-iskamn,.rn in Bremen und
Mamiheim zu machen versucht worben sinb.
Oesterreich.
qAefth, 23. April. Die nachträglich von Tisza telegraphisch gestatteten Denionstrations-Versanimlungen gegen den deutschen Schulverein machten em klägliches Fiasko. Außer dem die Versammlungen veranstaltenden Veteranen Verein in Ofen mar nur Pöbel anwesend. Die Pesther Bürgerschaft hielt sich durchaus fern. —
Telegraphische Depeschen.
Wozff's telegr. Correspondenz'Bureau.
Berlin 24. April. Der Bundesrath hat in seiner heutigen Plenar- Sitzung die Tabakmonopol-Vorlage mit 36 gegen 22 Stimmen angenommen. Die Anträge Bremens und Hamburgs wurden abgelehnt.
— Mit Bezugnahme auf die in Nr. 9 des „Reichs-Gesetzblatts verkündete kaiserliche Verordnung vom 14. ds., durch welche der Reichstag berufen ist am 27. April d. Js. in Berlin zusammenzutreten, wird hierdurch bekannt gemacht daß die Eröffnung des Reichstags an diesem Tage um 2 Uhr Nachmittags'im Sitzungsfaale des Reichstagsgebäudes , Leipzigerstratze Nr. 4, stattfinden wird. Die weiteren Mittheilungen über die Eröffnungs-Sitzung erfolgen
in dem Bureau des Reichstags am 26. ds. in den Stunden von 9 Uhr Moi- aens bis 8 Uhr Abends, und am 27. ds.,, Vormittags, von 8 Uhr ab.
c^n diesem Bureau werden auch die Einlaßkarten für Zuschauer ausgc-
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