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ein günstiges, und glaubt, das lausende Jahr werde einen Ueberschuß voraus­sichtlich von 14 Millionen bringen. Justizminister Friedberg erklärt, die durch die Höhe der Gerichtskosten entstandenen Uebelstände, welche nicht ohne Einfluß aus die Verminderung der Processe gewesen, seien soweit beseitigt, daß die Justizverwaltung an eine weitere Herabsetzung der Gerichtskosten nicht denke. Professor Wagner hebt hervor, es sei das Verdienst Preußens mit der Eisen­bahn-Verstaatlichung zuerst vorgegangen zu sein, die Holzzollerhöhung sei noth- wendig Angesichts des Raubbaus der Nachbarstaaten. Das indirecte Steuer­system könne sehr gut erweitert werden, gleichwohl müsse das directe Steuer­system erhalten bleiben. Redner heißt den Steuererlaß von 1881 gut uud will auch aus den Gesetzentwurf betreffs Aufhebung der vier untersten Steuerstusen und auf den Ersatz derselben durch die Licenzsteuer eingehen unter Voraussetzung einer organischen Reform der directen Steuer, Einführung der Börsenumsatz­steuer, der Stempelsteuer, einer größeren Besteuerung des mobilen Kapitals. Auch der Abg. Büchtemann erklärt, die Fortschrittspartei sei bereit, sich an der Reform der directen Steuern zu betheiligen. Minister Lucius schlldert die Waldraubwirthschaft des Auslandes und befürwortet die Erhöhung der Holz­zölle. Das Haus verwies den Etat theilweise an die Budget-Commission und vertagte sich auf morgen, nachdem die Lauenburgische Verordnung zu berathen begonnen war.

In der heutigen Plenarsitzung des Bundesraths ist der sog. kleine Belagerungszustand für Berlin um 1 Jahr verlängert worden.

Berlin, 23. November. D>eNordd. AUg. Ztg." schreibt gegenüber dem Streite desJournals de Rome" und desMoniteurs de Rome", ob die Uaterhand- lungen Schlözw's mit dem päpstlichen Stuhle abgebrochen oder nur suspendtrt seien: Schlözer befindet sich nicht in außerordentlicher Mission, sondern als ständiger Ge­sandter zu Rom, der nicht fortwährend in Unterhandlungen begriffen zu sein brauche, sondern den laufenden Verkehr zwischen den zwei Regierungen unterhalte, Mittheilungen entgegennehme und befördere und Unterhandlungen führe, wenn dergleichen zu führen seien und wenn nicht.

Baden-Baden, 23. Novbr. Ihre Majestät die Kaiserin hat heute Mittag halb 1 Uhr mittelst Extrazugs die Reise nach Coblenz angetreten.

Charkow, 23. November. Der wegen Ermordung des Strafanstalts- Aufsehers Zygankow zum Tode verurt )ellte Sträfling Bjelussow ist heute Mor­gen halb 9 Ühr innerhalb der Gesängnißmauern mittelst des Stranges hinge­richtet worden.

Petersburg, 24. Novbr. (Privat-Depesche). LautRegier.-Anz." fanden an der Petersburger Universität, woselbst sich schon Anfangs October Aufregungen bemerkbar machten, am 22. November Unruhen statt. Die An­stifter forderten durch hectographirte Circulare zu Massenversammlungen auf, um ihre Sympathien für die Studenten der geschloffenen Universität Kasan aus­zudrücken und gegen die Handlung ihrer Vorgesetzten zu protestiren. Der Cu- rator requirirte Polizei, Hunderte wurden arretirt, 14 der Hauptaufrührer wurden ihren Eltern zugeschickt. Die Untersuchung dauert fort.___________

Lokales

Gießen, 24. November. Das Concert des .GesangvereinsLtederkranz" zum Besten der Wasserbeschädigten in Tyrol wird Samstag den 2. December im großen Saale desCas6 Leib" abgehalten. (Ein anderer Tag konnte verschiedener Umstände halber nicht gewählt werden ) Durch gütige Mitwirkung der hiesigen Regiments­kapelle, deren Leistungen überall großen Beifall finden, können wir dem hiesigen kunst- lrebenden Publikum einen genußreichen Abend versprechen. Nähere Mitthetlung über das Concert in einer der nächsten Nummern.

Vermischtes.

Darmstadt, 22. November. [Militärdienstnachrichten.) Stubenrauch, Sec.-Lt. vom 1. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 115, wurde zum Pr.-Lt, Meißner, Port.- Jähnr. vom 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt- Nr. 117, zum Sec. Lt-, - v. Arnim, Arnold, v. Gordon, Frhr. Stromer v. Reichenbach, Unteroffiziere vom 1. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 115, Metzke, Unteroffizier vom 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 117, von der Osten, charakteris. Port.-Fähnr. von dems. Regt., Cotta, charakteris. Port.-Fähnr. vom 4. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 118, zu Port-Fähurs. befördert. -- Frhr. Röder v. Diersburg, Oberftlt. z. D. und Bezirks-Commandeur des 1 Bats. (Gießen) 2. Großh. Hess. Landw.-Regts. Nr. 116, d r Charakter als Oberst verli hcn. Frhr. v. ^Richt- Hofen, Port.-Fähnr. vom Großh Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, zum außeretatsmäßlgen Sec-Lt, v. Lilien, Unteroffizier vom Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, zum Port.-Fähnr. befördert. Leydhecker, Hauptmann ä la suite des Westpreuß. Feld-Art. Regis Nr. 16, unter Entbindung von seiner Stellung als etatsmäß. Mitglied der Actillerie-Prüfungs-Commfision und unter Commandirung als Adjut. der Gen.-Jnsp. der Art-, in das Großh. Hess. Feld-Art.-Regt- Nr. 25 versetzt. Walter, Vicewachtm- vom 2- Bat. (Beuthen) 2. Oberschles. Landw.-Regts. Nr. 23, zum Sec.-Lt. der Res. des 2. Großh. Hess. Drag.-Regts. Nr. 24 befördert. Windhaus, Sec.-Lt. von der Landw.-Jnf. des 1. Bats. (Darmstadt I) 1. Großh. Hess. Landw. Regts. Nr. 115, Wahl, Lahr, Taschä, Sec.-Lts. von der Landw.-Jnf. des 1. Bat. (Gießen) 2. Großh. Hess. Landw.-Regts. Nr. 116, Stark, Sec-Lt. von der Landw.-Jnf. des 1. Bats. (Darmstadt II) 3. Großh. Hess. Landw.-Regt. Nr. 117 zu Pr.-Lts., Müller, Vice- Feldw. von dems. Bat., zum Sec.-Lt. der Res. des 1. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 115, Strecker, Falck, Vice Feldw. von 1. Bat. (Mainz) 4. Großh. Hess. Landw.-Regts. Nr. 118, zu Sec.-Lts. der Res. des 3. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 117, Scherer, V'ce-Feldw. von dems. Bat-, zum Sec.-Lt. der Res. des 4. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 118 befördert. Weitzel, Vice-Feldw. vom 1. Bat. (Mainz) 4. Großh. Hess. Landw.- Regts. Nr. 118, zum Sec -Lt. der Res. des Nass. Feld-Art. Regts. Nr. 27 befördert. Frhr. v. Wedekmd, Wolf, Sec.-Lts. von der Landw.-Jnf. des 1. Bats. (Mainz) 4. Groß. Hess. Landw.-Regts. Nr. 118, Wißmann, Sec.-Lt. von der Landw.-Feld- Art. des 1. Bats. (Darmstadt I) 1. Großh- Hess. Landw.-Regts. Nr. 115, der Abschied bewilligt.

Darmstadt, 23. November. Am 22- August d. I. wurde unweit Weiterstadt ein mit 2 Kühen bespanntes Fuhrwerk von dem nach Mainz abgelassenen Personenzug überfahren und die Insassen des Wagens, eine Frau und zwei Kinder, derart ver­wundet, daß fie mehrere Wochen im hiesigen Hospital darniederlagen. Das Unglück entstand dadurch, daß sich der Bahnwärter Heinrich Spalt von seinem Posten entfernt und zur Kirchweih begeben hatte, wodurch es kam, daß die vorschriftsmäßige Schließung der Barriere unterblieb und der Wagen die Strecke passirt. Der nachlässige Be­dienstete entschuldigte sich heute damit, daß seine Uhr nachgegangen sei, wurde indeß heute von der Strafkammer des Landgerichts wegen Gefährdung eines ^Eisenbahn­transports und fahrlässiger Körperverletzung zu einer lOmonatlichen Gefängnißstrafe verurtheilt. m u re

Aus dem oberen Kinzigthale, 22. November. Von der Strafkammer des Landgerichts in Hanau wurde vor einigen Tagen der Handelsmann Meyer Goldschmidt von Heubach bei Schwarzenfels zu drei Monaten Gefängntß und 300 <X Geldstrafe wegen Wuchers verurtheilt. Derselbe hatte einen kleinen Bauern, sog. Hüttner von Oberkalbach in der Weise bewuchert, daß er die Nothlage und Unerfahrenheit des Bauern ausbeutend für ein Darlehen von 77 <X eine Kuh im Werthe von 80 <X zum Preis von 130 <X verkaufte. Unter der Landbevölkerung des Kreises Schlüchtern hat dieses Urtheil allgemeine Befriedigung erregt und bleibt nur zu bedauern, daß nicht schon seit 25 Jahren die Gerichte in der Lage waren, in solcher Weise gegen verschiedene Viehhändlervorzugehen. Die Mehrzahl der Landleute wäre nicht so in ihren finanziellen Verhältnissen zurückgekommen und es herrschte in den Dörfern statt Armuth, wenn auch k-in Reichthum, so dock eine gewisse Wohlhabenheit.

Würzburg, 23. November. Rapides Steigen deS Wassers wird von Haß­furt gemeldet. Um 6 Uhr dort 3V2- Hier ist es in 2 Stunden 20 Zentimeter gewachsen. Jetzt 2.17.

(Die Eleciricität in der Küche.) In einem Vortrage, den der Techniker Laue-Fox jüngst in London hielt, führte derselbe auch den zukünfrigen Einfluß, welchen die Eleciricität auf die Kochkunst ausüben wird, näher aus: Wird electrischer Strom dereinst zu äußerst billigem Preise geliefert, so dürfte demselben auch in der Küche eine große Zukunft bevorstehen. Nehmt ein Kochgeschirr, sagt er, verbindet das eine Ende des Geschirrs mit der Hauptleitung und das andere mit der Rückleitung des electrtschen Stromes und umwindet das Ganze mit Draht. Der diesen durchzuckende Strom wird die Wände des Kochtopfes sehr rasch bedeutend erwärmen und den Inhalt zum Kochen bringen. Die zur Speisung von 4 Glühlichtlampen nöthige Kraft, d. h Wärme, erzielt dieses Ergebniß in 56 Minuten, wenn das Gefäß ein Quart hält. Vier Lampe kosten aber die Stunde etwa 8Vr auf 6 Minuten nicht einmal 1 \ Folge lich kocht die Eleciricität so gut wie umsonst.Ich glaube", so schloß der Vortragende wir werden in nicht zu ferner Zukunft einen ähnlichen Apparat zum Kochen, Schmoren und anderen Küchenzwecken in jeder Küche besitzen.

Die Newyorker Staatsanwaltschaft will jetzt die Frage principiell zur Ent­scheidung bringen, ob die Telephon- und sonstige elektrische Gesellschaften das Recht haben, ihre Drähte über die Häuser hinweg ad infinitnm zu ziehen. Newyork sieht be­reits aus, als wäre es in den Netzen ungeheurer Spinngewebe gefangen und es sind kürzlich noch die förmlichen Kabel der Edtson-Lichtgesellschafl hinzugekommen. Dieses Drahtnetz birgt bet Sturm ernste Gefahren und verunstaltet die Stadt ungemein. Auch ist zu berücksichtigen, daß wir erst am Anfang des Zeitalters der Electricität stehen. Was soll daraus werden, wenn Jeder erst seinen Telephon- und Lichtdraht besitzt! Die Saatsanwaltschaft will die elektrischen Gesellschaften zu unterirdischen Anlagen zwangen, bedenkt aber nicht, daß der Boden in allen Großstädten bereits sehr unter- wühlt ist, daß die Gas-, Wasser- und neuerdings die Dampfröhren, sowie die Canali- sation bereits viel Raum cinnehmen und daß jede neue unterirdische Anlage die Häufig­keit des Pflasteraufreißens erhöht.

[Unter einem Dache.) Aus Wien erzählt dieN. Fr. Pr." folgendes lustige Geschichtchen:Wie gut und schön ist es doch, wenn Freunde unter einem Dache wohnen!" So dachte sich auch ein Bankier, der fein Heim in einem eleganten Hause auf dem Ring aufgeschlagen und dem das Schicksal vor Kurzem einen Advokaten zum Schwiegersohn beschcert hat. Das jung? Paar sollte in demselben Hause fein Nestchen finden. Das ging aber nicht so leicht, als sich Papa vorstellte. Keine der vielen Wohnungen wurde geräumt und der Wunsch dcs alten Herrn wollte sich nicht ver­wirklichen. Da kam dem Letzteren ein rettender Gedanke. Im Hause wohnte auch ein Freund, ein Großindustrieller, dessen Wohnräume für das junge Paar sich wunderbar eigneten. Es war allerdings keine Aussicht vorhanden, daß dieser sein wohnliches Heim aufgeben werde, wohl aber kannte Papa ein kleines Hausmittelchen, das auf Hausherren und Administratoren selten seine Wirkung versehlt. Er begab sich zu dem Administrator des Hauses und bot für die Wohnung des Freundes einen um 400 fl. höheren Betrag als der bisherige Preis ausmachte Dieses Angebot wurde ange­nommen und der Großindustrielle erhielt zu seinem größten Erstaunen die Kündig­ung. In hohem Grade erregt, begab er sich zu dem Administrator, um die Ursache dieser Maßregel zu erfahren. Nach einigen Ausflüchten rückte der Hausverwalter end­lich mit der Wahrheit heraus.Also das ist die Ursache", rief der Industrielle aus. Nun, da ist ja zu helfen. Ich biete Ihnen 800 Gulden mehr für die Wohnung des Bankiers. Seinen Princtpien getreu nahm der Administrator auch dieses Angebot an, und der Papa, der eben seiner Familie die freudige Nachricht von dem Erfolge seines Mittelchens mittheilte, erhielt in aller Form ausgestellt die Kündigung. Nun hatte wohl das junge Paar, nicht aber Papa die Wohnung im Hause und der Letztere sah sich genöthigt, ein neues Heim zu suchen. Ehe er aber auf die Suche ging, wollte er auch den Grund der plötzlichen Kündigung erfahren. Der Administrator hielt nicht hinter dem Zaune und man kann sich Papas Mienen vorstellen, als er sich so mit seinen eigenen Waffen geschlagen sah. Die Sache wurde übrigens beigelegt. Der Bankier und der Industrielle blieben beide im Hause, aber auch die Steigerung, die sie sich gegenseitig zu Theil werden ließen, ist ihnen als theueres Andenken geblieben. Das junge Paar aber sucht noch heute eine Wohnung in der Nähe von Papa-

[Unfreiwillige Komik.) In einer Voralberg'schen Zeitung las man dieser Tage:Die neugeborene Infanterie von Spanien wird heute (Samstag) in Madrid getauft. Se. Heiligkeit der Papst ist Pathe."

[Jeder für sich!) ZweiRheinkadetten" schlenderten am frühen Morgen durch die Straßen Kölns- Da es kalt war, sie aber über keinen Pfennig zu verfügen hatten, so sannen beide auf das beste Mittel, um zu ihrem gewöhnlichen Morgenschnaps zu gelangen- An einem bereits geöffneten Gasthofe angelangt, fiel einer von ihnen plötzlich ohnmächtig auf das Pflaster, während fein Gefährte in die Trinkstube sprang, um Hilfe zu holen. Rasch wurde Branntwein herbeigebracht und dem besinnungslosen Manne ein Gas eingeschenkt. Während nun der eine Schnapsbruder dem anderen knieend den herzstärkenden Trunk beibrachte, flüsterte der Gefährte dem Patienten zu: Pitter, lohs mer get brenn!"Onsenn", erwiderte der Wiederauflebende, nachdem er das Glas bis zum letzten Tropfen geleert hatte,fall Du for Dich selbst in Ohnmacht!"

Mainz, 23. November. Soeben, V26 Uhr, meldet die Sturmglocke einen surchtbaren Brand. Die Hochgesand u. Amt'sche Seifenfabrik auf der Gaugasse steht in Hellen Flammen. Die anstoßende Kapelle und der Neubau des Englischen Fräulein- Klosters sind in höchster Gefahr. Ebenso die armen Franziskanerinnen. Die nächsten Straßen, wie Pfaffengasse, Ballplatz, Stephansstraße rc., sind wie mit brennenden Funken besäet. Soeben, V27 Uhr, stürzten die sämmtlich brennenden Gebäude mit einem furchtbaren Schlage zusammen- Ein Funkenmeer überschüttet die ganze Stadt. 7 Uhr. Sämmtliche Nebengebäude sind gerettet. (N. H. V.)

Literarisches.

Pereat tristitia 1 Liederbuch eines Antipessimisten von August Sturm. Rudolstadt 1882. Verlag der Fürstlich priv. Hofbuchdruckerei (F. Mitzlaff). Preis in eleg- Leinenband 2 Jl., geheftet in eleg. Umschlag 1,50 «X .

Sämmtliche Gedichte dieser interessanten Sammlung zeichnen sich durch einen trefflichen ungekünstelten Humor aus, der, zuweilen an Sarkasmus streifend, nichts von seiner natürlichen und gemüthlichen Seite einbüßt und Jeden, der lebensfrisch fühlt und denkt, gewiß befriedigen wird. Als Anhang ist dem Werkchen einAlbum für Deutschlands Raucher" beigegeben, welches bei den Freunden des edlen Krauts unbe­dingt günstiger Aufnahme sicher sein darf.

Kirchliche Anzeigen der Stndt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

WotteSdieni^:

Sonntag den 26. November (25. nach Trinitatis). T o d t e n f e st.

Vormittags 9V2 Uhr in der Stadtkirche: Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 2 Uhr in der Friedhofkapelle: Pfarrer Schlosser.

Donnerstag den 30. November, Abends 8Uhr, im Gymnasium: Bivel- ftnnde, Brief Pauli an die Galater, Kapitel 4,1231. Pfarrer Dr. Naumann.

Sonntag, den 3. Dezember, als am 1. Advent und Beginn eines neuen Kirchenjahres, wird das hl. Abendmahl im Vormittagsgottesdienst gefeiert werden- Die Beichte findet am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, statt. (Die Kirche wird auch für die Beichte geheizt werden.) Am 1. Advent wird nach beiden Gottes­diensten eine Kollekte für die hiesige Kirchenkasse erhoben.

Die P f a r r g e s ch ä s t e in der Woche vom 26. November bis 2. Dezember besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

Letzter Sonntag nach Pfingsten.

Von 7 Uhr an Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Communion. V210 Uhr: Hochamt und Predigt: Pfarrer Rady. 2 Uhr: Andacht.

Nächsten Sonntag beginnt die Adventszeit und das neue Kirchenjahr.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 455 Uhr.