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Ne$r"^ ?P Bidens Germann der \ q^ner, L -Pfarrer.
Elches Kochen gebucht. w Kallenfels I. 'hlenes tüchtig^ ^kis^Kreuz.
Februar
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' die hiesige'Real- lu beiuchcn, finden ^rers gutePension.' die Exped. ds. Bl.
i meiner Scheuer \ Willens aus der [ uar 1882.
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Enttee frH. icheu itiseh atempsiehlt 1152 M Lindenhof." _■ nsiandigen'Familie bis zwei Schüler gesucht. Gute Be-. .aste Beaufsichtigung
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, Papier, Eisen, Kupfer, Mn, ngetauft von :r, Neuenweg Ivo. MW&i welches iAt Adntm ver- xj oder auch ftup
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1882.
Freitag den 24. Februar
Nr »7.
ießcnev Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS.
Wur-an r Schulstraße B. 18.
Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Amtlicher Hheit.
Bekanntmachung. s h t rfftr h
In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistung für bte bewaffnete Macht un Frieden werden hiermit nachsehen Durchschnittsmarktpreise vom Monat Januar 1882^MentlichN^ g per 100 Kilogramm.
Gießen, den 22. Februar 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Or. B o e k m a n n.
Vorgängers weiter zu wandeln und hierin hat Herr de Frepcinet 'die große Masse des franrösischen Volkes entschieden hinter sich. .
Im englischen Oberhause ist ein Antrag auf Einsetzung Letner Commission, welche die Wirkung des neuen irischen Landgesetzes untersuchen soll angenommen worden. Der Regierung ist dies sehr unangenehm, denn das Lan'dqesetz ist erst seit einigen Monaten in Kraft und sein Mechanismus ächzt m seiner Unvollständigkeit und erst die Zeit kann denselben vervollständigen; es läßt sich demnach schon jetzt voraussehen, daß. die Commisuon so gut wie gar keine positiven Erfolge davontragen wird. Außerdem glaubt aber die englische Regierung, daß eine derartige Einmischung des Parlaments in die W9e.n. Angelegenheiten für die friedliche Entwickelung derselben geradezu gefährlich sei und es wird sich wohl bald zeigen, wieweit diese Besorgniß gerechtfertigt ist.
In dem unglücklichen Peru herrschen noch immer traurige Zustände, wie folgender Vorfall beweist. Im Laufe des vergangenen Monats überfielen peruanische Meuterer die Stadt Pisko, plünderten und brannten ste größtentheils nieder und tödteten viele Einwohner, sowie 300 fremde, welche den Meuterern Widerstand leisten wollten. Die Zahl dpr hierbei Umgekommenen beläuft sich auf über 1000 und soll sich der französische Conful mit unter den Opfern befinden. _______________ _ —
Politische Ueberfkcht.
Gießen, 23. Februar.
Die qesammte politische Welt steht augenblicklich noch unter dem Eindrücke, den die Rede des General Skobeleff an die studirenden Serben m Paris allerorts gemacht hat. Man muß wirklich staunen, daß em actwer russt- scher General es wagen darf, zweimal hinter einander Reden m die Welt zu schleudern, die nothgedmngen in Berlin und Wien aus das Peinlichste berühren müssen. Skobeleff hat zwar erklärt, daß er seine Aeußerungen nur als „Pri- vatinann" gethan habe und daß dieselben in übertriebener Werse wiedergegeben worden seien, aber im Allge>neinen hat er verschiedenen Personen gegenüber den Inhalt seiner Rede bestätigt. Mit erklärlicher Spannung steht man den Erklärungen der russischen Regierung über diese neueste Herausforderung des Siegers von Geok-Tepe an das Deutschthum entgegen, welche man in Petersburg diesmal unmöglich mit Stillschweigen übergehen kann, wenn man dre Pflichten des internationalen Anstandes nicht auf das Gröblichste verletzen will. Es heißt denn auch, daß die russische Regierung die officielle Erklärung abgeben werde, daß ihre Politik durch private Aeußerungen in keiner Werse engagrrt sei, die- selbe werde den historischen Traditionen und Freundschaften treu bleiben und mgleich der friedlichen Entwickelung der öconomischen und socialen Lage Rußlands gewidmet sein. Ob man sich aber namentlich in Berlin mit einer un Grunde so wenig besagenden Erklärung zufrieden geben würde, bleibt vorläufig dahingestellt. (Siehe die diesbezüglichen telegraph. Nachrichten.)
In dem Socialisten-Processe gegen Mendelsohn und Ge- n off en hat das Posener Landgericht am 20. Februar das Urtheil gefallt. Mendelsohn wurde zu 1 Jahr und 8 'Monaten Gefängmß und 3 Monatentzast, Truszkowski zu 2 Jahren und 9 Monaten Gefängniß und 3 'Monaten Haft, Jams- zewski zu 2 Jahren und 3 Atonalen Gefängniß und 2 Monaten vast, Frau Jan- komska zu 3 Monaten Haft, BMkiewicz zu 3 Monaten Gefängniß und 30 JL Geldstrafe und Kossobuski zu 1 Monat Gefängniß verurtheüt. Goryczewsti wurde freigesprochen. ~ ...
Auch in der zweiten sächsischen Kammer ift, wie in der bayerischen Abgeordnetenkammer, ein Antrag eingebracht worden, die Staatsregierung ru ersuchen, im Bundesrathe gegen eventuelle erneute Anträge auf Einführung des Tabaksmonopols zu wirken. Der Antrag ist von 11 Abgeordneten unterzeichnet , welche meist der conservativen Partei angehören, und unterstützt. Am Montag lehnte die Kammer die Anträge der Minorität der Finanz-Deputation, die Befreiung der zwei untersten Einkommensteuer-Klassen von der Einkommensteuer auszusprechen, sowie der Staatsregierung die weitere Entlastung der unteren und mittleren Einkoinmenstufen zur Erwägung zu empfehlen, nach langer Verhandlung ab. r
Der Schlachtruf des General Skobeleff: Hie Deutsch — hie Slavisch! hat natürlich auch in Oesterreich große Bewegung hervorgerusen. c\n der verfassungstreuen Presse begegnet man einer entschiedenen Zurückweisung der Wuthausbrüche des russischen Heerführers gegen das Deiitschthuui, in slawischen Kreisen dagegen haben dieselben allgemeinen Jubel hervorgerufen. Aber selbst in den deutschföderalistischen Kreisen Oestereichs soll man mit Skobeleff und seinen Aeußerungen sympathisiren, ja geradezu ein Bündniß Rußlands mit Oesterreich aeaen Deutschland wünschen'. Es klingt dies für uns „draußen un Reick" aanz ungeheuerlich — indessen, die politischen Verhältnisse in Oesterreich liegen so eigenthümlich, daß ein solcher Wunsch für die mit diesen Verhaltmßen Vertrauten nicht gerade überraschend klingt; jedenfalls hat das liberale Deutsch- tbum im Donaustaat nicht blos gegen Slaven und Magyaren Front zu machen. Die Niederlage des verfassungstreuen Candidaten bei den Ersatzwahlen aus dem böhmifchen Großgrundbesitz, Grafen Oswald Thun jun., gegenüber dem Candidaten der Conservativen, Fürsten Ferdinand Lobkowitz ift daher eme ernste Mahnung für die Verfassungspartei, ihre Rechen noch enger als bisher zu schließem n{rei$ beschäftigt man sich begreiflicher Weife ebenfalls sehr lebhaft mit der letzten Skobeleffh'chen Rede Im Allgemeinen, verhält sich die Pariser Preffe gegenüber den Skobeleffhchen Phrasen ziemlich rejervir , um nicht zu sagen, ablehnend, nur die Gambettistijche Preße äußert sich hierüber bezeichnender Weise sehr befriedigend, da der geheime Grundgedanke der Reden des Eschen Heerführers: Bündniß Frankreichs mit Rußland gegen das Deutjch- thum offenbar Wasser auf die Mühlen der Gambettisten ist Auch wird versichert daß Skobeleff mit Gambetta eine Unterredung gehabt habe, welche Nachricht unter den augenblicklichen Verhältnissen allerdings nicht ohne Bedeu- tuna wäre Indessen weiß man, daß der Ministerpräsident de Freycinet entschlossen ist, nicht in den Bahnen der abenteuerlichen Politik fernes gestürzten
Deutschland.
Darmstadt, 21. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Ministerialpräsidenten Schleiermacher zum Vortrag
Darmstadt, 22. Februar. Se. Komgl. Hoheit der Großherzog nahmen heute mllitärische Meldungen entgegen und empfingen den Obersten und Commandanten der Residenz Freiherrn Röder v. Diersburg, den Obersten v Treskow und den Divisions-Pfarrer Strock.
v. ^Ltöiuiu un i 'ri Ttte Debatte über den Ausgabe-Etat der
£ e d) n i f n 6 o dOd) u U" nahm heute ihren Anfang. Di-Majorität des Ausschusses iS »r öd er Moll ing er, Scriba und Ellenberaer, beantragt, die Kammer wolle die für die technische Hochschule geforderten 143 880 jt l-d"» abzüglich von 403 u Besoldunascrhöhung für den Secretar bei der Direktion, also>143 480 JL bis mm 1 Oc ober 1882 bewilligen und es der Großh. Regierung überlassen, nach diesem iZellvunkt das vorhandene Personal zu Pension,ren °d-r anderweitig zu verwenden.
unb Theobtllb) i|t für einfache Bewilligung der Regierungsanforderung mit demselben Abstrich von 400 JL — Als trfter Redner für ben Fortbestand der Anstalt tritt Abg. Geyer auf, der m warmen Porten aussuhrt, i (Srmnaunatn die s. zur Errichtung des Polytechnikums geführt haben und ru seiner Erweiterung und zweckentsprechenden Dotirung, noch in demselben Umfange von damalsvorhanden seien und wie es sich einfach darum drehe, den gesteigerten Anforderungen an die Ausbildung der Techniker in geeigneter Werse gerecht zu, werdem über bte®rejijen$ei)en§ &mau§ al§ »oritiW „twten ^Vweniwr no(b der Gedanke Bei solchen Resultaten dürse kein Stillstand -'Ntreten,.vier wenig w auskommen, dah ein Verlassen der seitherigen ehrenvo ell ^ß^Ahnikrr zu ermög- sei auszubieten, um m diesen schweren Zeiten die A ö . Thätigk-it entfalten lichen, welche später für Kreise und Gemeinden ihre nutzbrmgmd ^^ $et6ä[tniffe sollen. Mit der hoffentlich bald einttetenden Klärung der ^allg^ auch jetzt
werde sich auch der Schulerstand der technischen H sw be§ andern Faches,
schon sei vielleicht ein- H-bung durch VEung des^ eMm ^^d @rlbeilung der z. B. des Forstfaches, von Gießen nach Darmstadt mog w $a§ Verweisen auf Berechtigung, da« pharmaceutische Examen »bmhmen z.> k°n nur aus den
groß- Anstalten sei unzulässig, da bet Mef«n b« f r Arbeiten, beim
Vorlesungen kennen, ein enger persönlicher Verkehr de, br**nflenb, den ,etzig-n,chren- Componiren und Construirin "der unmöglich ,ei. c.r ebenfalls in längerer
vollen Standpunkt zu wahren. - ® ‘ ulfjibrt daß der finanziell- Punkt bei
Rede gegen den Maioritatsantrag, mdem er aumuy , be§ Polytechwkums -ine
dieser Frage nicht maßgebend seinkovne daß di,^ Au , Wjeksamk-ik s-m wurde.
Versündigung gegen die Culturaufgabe H-st-ns un° v » 6inau§ äußern, und eine ,m welche diese Bildungsanstalt über die ®re^3tabt'V®ärmftabt. Di-j-n'gen, welche be- höchst-n Grad- unbillige Schad gung der Stao^ bj(, Fabel vom Bauch und von sürchten, Darmstadt werde zu viel ,'igck«yn. ' qiunft anlangend, besürwortet
dm Gliedern zu erinnern, Emen mehr t g ^^hghung des Sekretärs nm,400 M. Redner die von dem Ausschuß beanstand"^^ Stellung dieses Beamten und auf die an unter Hinweis auf di- v-raniwortungsv Stemmg Gehaltssätze. - Abg.
anderen Anstalten für di-s-lb- b-st-h-nd-n^th^^.^ die FManzen des Landes nicht Maurer ist auch gegen dm.Antrag" ^,^1- plötzlich di- M'ttel zu ihrer Fort- der Art seien, daß man U beu großen Le stungen der Stadt Darmstadt
existenz entziehen müsse. »W? @t bt schon wegen des in ihr befindlichen reichen zur technischen H"chschuie. geeiamt, der Sitz einer solchen ju fein. B^■m^^eHSrat[)'Ä3^"£^r legt !Ramcn§ der Regierung gegen den Antrag der Majorität


