stellung des Sachverhaltes gegeben würde. Die Angelegenheit macht natürlich -nach verschiedenen Seiten hin peinliches Aufsehen, und wenn wirklich die russische Negierung die Hände bei dem Actendiebstahl in irgend einer Weise im Spiel achabt hat, so würde sie damit gewiß keinen Beweis freundnachbarlicher Ge- sinnuiig gegeben haben; andererseits wäre es aber wohl auch nicht richtig, dies beklagensivetthe Vorkomiimiß zu einem großen Ereigniß auszubauschen. Einige Regierungen scheinen es für vollkommen erlaubt zu halten, mit allen Mitteln sich die Kenntniß militärischer Geheimnisse anderer Staaten zu erwerben. Die Bestechung und die Verleitung zum Verbrechen ist gewiß unmoralisch, aber leider ist es eine Wahrheit, daß Depeschen- und Actendiebstähle nicht zu den Seltenheiten gehören. In dem vorliegenden Falle interessirt vor allen Dingen die Frage, ob es Rußland wirklich gelungen sei, sich in den Besitz von wichtigen deutschen Papieren zu setzen. Wir haben uns bemüht, darüber das Urthell erfahrener Männer zu gewinnen, und darnach sind wir zu dem Glauben veranlaßt daß, wenn Rußland den Diebstahl wirklich bezahlt hat, der Gewinn in keinem Verhältnisse zu seinem moralischen Nachthell, ja selbst nicht zu dem Geld- opser steht." Dem „Tagebl." wird aus Kiel hierüber geschrieben: „Ueberall rief die Angelegenheit die größte Entrüstung hervor. In der Marine selbst und namentlich in Officierkreisen herrscht die aufgeregteste Stimmung. Ueber bie Art und Weise der Entdeckung des verbrecherischen Wirkens des Obersteuermanns Meiling verlauten verschiedene Versionen. Die Aufmerksamkeit der Behörden soll er zunächst durch sein verschwenderisches Auftreten, durch geradezu ungeheuerliche Ausgaben, wie überhaupt durch einen ganz ungewöhnlichen Aufwand seiner Lebenshaltung auf sich gelenkt haben. Dann will man auch die Entdeckung mit der Denunciation eines russischen Studenten, der in Berlin ftudirt, in Beziehung bringen. Sicheres ließ sich für heute noch nicht ermitteln, da Hierselbst an unterrichteter Stelle die Details nach wie vor sehr geheim gehalten werden. Meiling befindet sich im Militärgesängniß zu Berlin, hat fich bereits mehreren Verhören unterziehen müssen und umfassende Geständnisse abgelegt. Sein früherer Aufenthalt in Petersburg im Auftrage der Marinebehörde bezog sich auf den Zweck der Erlernung der russischen Sprache. Die Summe, welche er als Judaslohn erhalten hat, soll eine höhere sein, als angegeben wird. (Man sprach zuerst, wie mitgethellt, von 150,000 Rubel). Wahrscheinlich werden die verrathenen Mitthellungen genaue Angaben auch über die fortificatorischen Projecte enthalten, die zur Zeit bereits in Plänen existiren und mit deren Realisirung (besonders um Pillau, Danzig und Kiel herum) im Herbst begonnen werden sollte."
— Die aus Kiel resp. Danzig gegebene Nachricht über eine gegen den Obersteuermann Meiling schwebende Untersuchung wegen Landesverrath hat ihre Richtigkeit; nach den bisher bekannten Resultaten der Untersuchung aber hat die Größe des Verraths nach keiner Richtung die Bedeutung, welche demselben in jener Nachricht beigemesien wird.
Berlin, 20. Juni. Die „B. P. N." melden: Wie wir hören, hat Se. Maj. der Kaiser bis jetzt die Demission des Finanzministers Bitter noch nicht angenommen. Selbstverständlich werden verschiedene Persönlichkeiten bereits als Nachfolger des Finanzminifters bezeichnet. Nach unseren Informationen soll der Staatssecre'är des Reichsschntzamts Scholz die meisten Chancen haben.
— Zur wissenschaftlichen Beobachtung des bevorstehenden Venusdurchgangs durch die Sonne entsendet das deutsche Reich vier Expeditionen, eine nach Hartford in Connecticut, die zweite nach Aiden in Süd-Karolina, die dritte nach Bahia-Blanca in Argentinien, die vierte nach Punta-Arenas in der Magellanstraße. Jede dieser Expeditionen wird mit den vollkommensten Instrumenten, namentlich auch mit Frauen- hoferschen Hel-ometern und eben solchen Refraktoren ausgestattet fein. Aach von Seiten der deutschen Seewarte in Hamburg werden bereits daselbst Vorbereitungen zur Beobachtung des Venusdurchganges getroffen, so sind auf den Hamburger Glacis bereits zu diesem Zwecke Baulichkeiten errichtet worden.
Telegraphische Depeschen.
Wozff's telegr. Correspondcnz-Bureau.
Berlin, 21. Juni. Der russische Botschafter Schuwaloff ist auf der 'Reise nach dem Süden heute früh zu mehrtägigem Aufenthalt hier eingetroffen und im Hotel royal abgestiegen.
— Die „Prov.-Corresp." schreibt in einem „Der Ausgang der Monopol- berathung" betitelten Artikel, welcher sich vorzugsweise mit der Rede Bennig- sen's beschäftigt, der Steuerreformplan Bennigsen's sei die völlige Verneinung der Resormidee des Kanzlers. Daß Bennigsen und seine Freunde im nächsten Landtage ihre Anschauungen änderten, sei nicht zu hoffen. Die Wähler würden daher, sofern sie die Beseitigung der drückenden Klassensteuer und der noch drückenderen Communalzuschläge durch die Eröffnung minder drückender und schädlicher Einnahmen wollten und die Entlastung der Gemeinden von den Aufgaben, welche der allgemeinen Staatsverwaltung obliegen sollten, für erstrebenswert h halten, darauf achten müssen, daß die Candidaten ein unuinwundenes Bekenntniß über ihre Stellung zum Steuerresormplan des Kanzlers ablegten.
Pesth, 21. Juni. Die „Ungar. Post" meldet aus Kronstadt den Zusammenstoß zweier Eisenbahnzüge, durch welchen 7 Waggons zertrümmert und 15 Personen schwer verletzt wurden.
London, 21. Juni. Der „Agence Havas" wird aus London gemeldet: Nachdem die formellen Zusagen der Mächte aus die Einladung zur Con- ferenz nunmehr eingegangen sind, wird die Conserenz morgen in Konstantinope zusammentreten und werden die dortigen Vertreter der Mächte morgen zunächst ihre Vollmachten austauschen.
London, 21. Ium. Wie die „Daily News" wissen will, hätte der Admiral Seymour gestern Instructionen erhallen, mit der Landung von Ma- trosen und Marine-Truppen keinen Augenblick zu zögern, wenn ein solcher Schritt sür die Sicherheit des Lebens und Eigenthums in Alexandrien noth- wendig erscheine.
Petersburg, 21. Juni. Wie der „Regier.-Anzeiger" meldet, befindet sich die Kaiserin auf dem Wege vollständiger Genesung und werden keine Bulletins mehr ausgegeben.
Petersburg, 21. Ium. Die hiesigen Zntuugen bringen folgende Gerüchte: Die deutsche „St- Petersburger Zeitung" e.fährt, daß nicht der russische Botschafter zu Berlin, v. Saburoff, sondern der gegenwärtige Gesandte in Kopenhagen, Baron Mohrenheim, als russischer Botschafter nach London gehen werde, falls der Botschafter Lobanofi in London eine andere Verwendung finden sollte. — Die „Neue Zeit" will wissen, die russische Regierung habe wegen der bevorstehenden Conferenz beschlossen, den bisher durch Nowikoff innegehabten Botschafterposten zu Konstanlinop.-l sofort durch den Gesandten zu Dresden, v. Nelidoff, zu besetzen, jedoch unter E> nennung desselben zum außerordentlichen Gesandten, nicht zum Botschafter. Dasselbe Blatt erfährt, General Orshewski werde an die Stelle des hiesigen Ober-Polizetmeisters, General Koslow, treten und letz erer werde wieder auf seinen früheren Posten als Ober Polizet- m.istcr nach Moskau zurückkehren. — Wie der „Herold" berichtet, sollen in Folge eines kaiserl chen Befehls an den Senat vom Montag ab bei allen Handelsgerichten
Rußlands die Entscheioungen in der betreffenden Sitzung selbst sofort nach stattgehabter mündlicher Verhandlung der Sache kundgegeben werden. Bei schwierige Fällen sei den Handelsgerichten gestattet, die Publikation des U'.theils aufzuschieb^n, jedoch nur bis zu einem bestimmt festzusetzenden Termin.
Lokales.
Gießen, 22. Juni. Schwurgerichtssitzung am 21 Juni 1. gegen Konrad Kleinschmidt von Streitberg wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit-
Angeklagter wurde für Überführt erachtet und in eine Gefängnißstrafe von 6 Monaten verurlheilt-
2. gegen Johann Abold Heger von Kassel wegen desselben Verbrechens.
Heger wurde für schuldig erkannt und in eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten, sowie zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurtheilt-
Gießen, 22. Juni. Wir können heute unfern verehrten Lesern mittheilen, daß die vom hiesigen Schützenverein der Rudergesellschaft zur 2. hessischen Verbandsregatta gestifteten Preise '(2 silberne Kannen mit reicher Goldoerzierung) bei Goldarbeiter Herrn Carl Brück am Kreuz ausgestellt sind.
vermischtes.
Darmstadt, 21. Juni. Heute Mittag kurz gegen 1 Uhr signalisirte der Thürmer Feuer. Es brannte im Provinzialgesängniß in der Grafenstraße und zwar stand der ganze Dachstuhl des großen Gebäudes in Flammen. Die Gefangenen und sonst zur Hilfeleistung herbeigeeillen Personen begannen bis zum Eintreffen der Feuerwehr das obere Stockwerk auszuräumen, worauf die Feuerwehr mit allen disponiblen Hydranten dem Feuer energisch zu Leibe rückte. Gegen halb 2 Uhr begann die Decke des obersten Stockwerkes in 2 Schlafsälen durchzubrennen, weshalb dieselben noch geräumt werden mußten. Doch war zu dieser Zeit die Macht des Feuers bereits gebrochen, während die völlige Ablöschung noch einige Zett in Anspruch nahm. Die Hydranten haben sich wieder trefflich bewährt. Heber das Entstehen des Feuers ist vorerst nichts bekannt- Der Dachstuhl war völlig abgeschlossen, doch vermuthet man Brandstiftung, was um so wahrscheinlicher, als das Feuer an allen Theilen des großen Daches fast tn gleicher Stärke und gleichzeitig auftrat.
Berlin, 17. Juni. Es ist in fürstlichen Häusern Brauch, daß die Pathen eines Sprößlings aus fürstlichem Geblüt der Mutter des Täuflings ein Pathengeschenk verehren. So wurde bei der Taufe im Neuen Palais die Prinzeß Wilhelm mit kostbaren Taufgaben erfreut. Außer einem reichen Geschenk hatten der Kaiser und die Kaiserin der Frau Prinzessin, wie der „Täglichen Rundschau" geschrieben wird, noch als besondere Aufmerksamkelt ein großes Etui überreicht, in welchem sich Stock und Griff zu einem Sonnenschirm aus Lapis Lazuli mit Reifen von Brillanten befanden. Der Täufling hatte nur ein Pathengeschenk bekommen. Dieses bestand aus einer großen, in massivem Silber getriebenen Schale, einer sogenannten „Lovingcup“, wie sie bei großen Gastmahlen in England auf der Tafel paradirt und vom Toast master umhergereicht wird. Auf der Vorderseite befindet sich tue Widmungsschnft: To Frederick William Victor Augustus Ernest of Prussia by His affectionate Great Grandmother Victoria R(egina) and I(mperatrix) 11 June 1882 Prinz Wilhelm brachte seiner Gemahlin als Taufgabe einen großen Schmuck, der neben seinem materiellen Werth ein Meisterstück künstlerischer Behandlung von Gold, Canaille, Brillanten, Rubinen, Smaragden und Perlen ist. Die aus einem Collier mit daran hängenden Schmuckstücken, einer Broche, Boutons, Armband und Ring bestehende Parüre ist im Geschmacke der Renaissance von einem namhaften Künstler gezeichnet und von einer Hanauer Firma ausgesührt morden, und das in einer Vollendung, die an die besten alten Augsburger Arbeiten dieses Genres erinnert. Kurz vor Beginn der Taufe überreichte der Kronprinz Rudolf von Oesterreich-Ungarn der Frau Prinzessin für seinen kaiserlichen Vater und für sich als Pathengeschenk ein himmelblaues Sammtetui. Aus diesem erglänzte eine handgroße Broche in Form eines Zweiges aus Blüthen von Brillanten mit fünf aus Brillantenkelchen herabhängenden Birnenperlen vom schönsten Glanze und erster Größe. Das Taufgeschenk des Königs von Sachsen bestand in einem breiten Kettengliederarmband von gelbem (Selbe mit einem großen Brillantschloß und in der Miste desselben ein Smaragd. Ein großer Saphier mit zwei Solitärs war das Mittelstück eines aus massiv-goldener Kette bestehenden Armbandes, welches Großfürst Sergei im Auftrage seines Bruders, des Kaisers Alexanders IIL, überreichte. Die Gabe, welche der Herzog von Aosta von seinem königlichen Bruder von Italien überbrachte, war ein schmales Armband mit fünfzehn k jour gefaßten Brillanten in aufsteigender Größen Schwer von massivem Gold? war das breite Bracelet, das Geschenk der kronpnnzlichen Herr schäften an die Schwiegertochter: Ein blau emaillirter, herzförmiger Schild trägt die Namenszüge der Herrschaften, überragt von zwei weiblichen allegorischen massivgoldenen Gestalten, die eine goldene Krone tragen. Auf dem Reife befinden sich ä jour die Wappen der Provinz n Preußens. Der Großherzog zu Sachsen schenkle eine Shawlagraffe von Brillanten. Prinz Albrecht eine Broche aus emaillirstm Golde mit Perlen, Brillanten und Rubinen in Form eines Fächers. Ein Schmuckstück in Form eines goldenen, mit Perlen besetzt n Hufeisens und mit den in Brillanten ausgeführten Worten: „Goodluck“ hatte die Prinzessin Christian zu Schleswig- Holstein ihrer Nichte verehrt. „ _ t
— In Wien starb kürzlich ein Zuckerbäcker, der ein originelles Testament hinterließ. Er bestimmte nämlich in seinem letzten Willen, daß seinem Sarge 52 Pfründner aus dem BürgerversorgungShaiise und 48 Invaliden folgen sollen. Dieselben sollten in offenen Fiakern abgeholt, auf den Centralfriedhof gebracht und von dort wieder auf einem Umwege in ihre Wohnung geführt werden. Er bestimme das, weil er, wisse, daß die armen Leute niemals in die Lage kommen. sich eine Spazierfahrt zu gönnen. Jed r Pfründner und jeder Invalide erhält 10 Gulden auf die Hand. Jeder Fiaker bekommt für die Fahrt 25 Gulden ausgezahlt, weil der Erblasser, wie es in dem Testamente heißt, nie in seinem Leben einen Fiaker benutzt hat und den Kutschern doch wenigstens nach seinem Tode einen Verdienst zukommen lassen wolle.
— sEinfache Titulatur.] Als im Jahre 1844 der Befehl von Heinrich EXXU erging, daß ein „Jeglicher bei seinem vollständigen Titel genannt werde", erschien etn gewisser Hans Bülow in Ebersdorf vor Gericht und wurde von dem Genchtsdlmer einfach bei seinem Namen aufgerufen. Hans that, als könne er nicht hören Als er nach wiederholtem Aufruf nicht antwortete, schrie ihn der Gerichtsdiener an: „L>mv Sie taub?" „Nein", erklärte der Angeschrieene, „aber ich will bei meinem vollständigen Titel genannt sein." „Nun, und wie lautet der?" »Ich bin provisorisch Angestellter reußschleizgreizlobensteinebersdorfer Hauptstraßenreinigungsexpeditionsdlenersassiltenten- adjuncius, mit Familie. Und wenn Sie eine halbe Silbe auslassen, haben Sie lam Allerhöchster Verordnung einen Thaler Strafe zu bezahlen."
Handel und Verkehr.
Limburg, 21. Juni. Rother Weizen X 21.65, Weißer Weizen X —> Korn X 14.55, Gerste X 10.60, Hafer X 8.80, Erbsen X —, Kartoffeln X —
Frankfurt, 21. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu je nach Qualität X 6.01—9.00, Stroh X 4.60-5.20, Eier des Hundert X 4.30—5:40, Butter 1. Qualität X 0.00, 2. Qualität X 0.80, neue Kartoffeln 100 Kilo X24.UU, Erbsen 21.50-28. Bohnen weiße) X 23.50-27.50, Mrsing 0-0 H, Blumen- kohl 00-00 H Las Stuck, Schinken per Pfund X."0-1.20 Ochsenfleisch Pfund 70^, Kuh- und Rindfleisch 45-60 4, Kalbfleisch 50-60^, Schweinefleil« 70-80 Hammelfleisch 45-65 -9>, 1 Hahn X 1.70—2 30 1 Huhn X 2 -2.50, 1 Poularde X 2.50—3, 1 Ente X 3—3.50, 1 Taube 45—50 1 Welschen X 8-14
1 Gans X 6.00—8.
Frankfurt a. M., 22. Juni, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann m Wetzen) Creditactien 261V», Staatsbahnactien 2661 2, Galizier 262V«., Lombarden 116 //oro- westbahnactien 1711/4, Darmstädter-Bankactien 157V4, Oberschlesische '
O-st-rr. eitbemnk 65%, Unflar G°ldr°nt° 74, 4°/o 1880er «uft " 69’/,«, 50 o 1877r Russen —, 2. Orient-Anleihe 5o«/18, Spanier 28V,, 5<70 JlumantlW Rente 895 g, 4°/« Unific. Egypter 55’V16. Tendenz anfangs besser, Schluß flam ----
Wafferwärme der Lahn. „ ,Q1/0 w
Am 22. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 14Vr° Luftwarme + 18/2 Jt
L. Chr. Ruviamen.


