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23/04/1882 Erstes Blatt
 
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München, 21. April. Die Kammer der Reichsräthe erledigte heute die Berathung des Cultusetats zumeist nach den Beschlüssen der Abgeordneten­kammer. Der von der letzteren gestrichene Dispositionsfond wurde einstimmig wieder 'hergestellt und der Antrag auf Ertheilung des confessionellen Gefchichts- unterrichts, welchen der Bischof v. Dinkel und Fürst Löwenstein befürworteten, v. Döllinger, v. Ortenburg, v. Lotzbeck und der Cultusminister bekämpften, wurde mit allen gegen 10 Stimmen abgelehnt. Der Antrag auf Umwandlung des Simultan - Schullehrer - Seminars zu Bamberg in eine confessionell - katholische Anstalt wurde ebenfalls abgelehnt.

Wien, 21. April. Officiell. Feldmaischall-Lieutenant Baron Jovanovic meldet unterm 20. d.: In der Crivoscie wurden am 18. und 19. d. Streifungen gegen Pistet und Dugidoct vorgenommen. Die Insurgenten wichen überall nach einem Feuergefecht zurück, das am heftigsten bei Pitomna-Rupa war, wo die Tyroler Jäger dem Gegner erhebliche Verluste beibrachten. Bisher sind 26 Todte und Verwundete auf Seite der Insurgenten constatirt- Letztere transportirten Verwundete auf Tragbahren gegen Dragail, wo ebenfalls stärkere Banden sichtbar gewesen sind. Der Verlust der Truppen besteht in 3 Schwer- und 6 Leichtverwundeten.

Parts, 21. April, Abends. Der Ministerpräsident Freycinet conferirte heute Vormittag mit Herrn v. Lesseps und mit dem Commandanten Roudaire, von welchem das Project zur Herstellung eines afrikanischen Binnenmeeres herrührt. Dem Ver­nehmen nach würde der Staat an den Kosten für die Ausführung des Projectes nicht thetlnehmen, sondern die Prtvatindustrie zur Betheiligung auffordern. Nach einer Meldung aus Tunis von heute ist der zweüe Bruder des Ley, Tajeb Bey, in Freiheit gesetzt worden und hat sich sofort zum Bey begeben, um demselben für seine Freilassung zu danken. Tajeb Bey gab dabet zugleich das Versprechen, daß er alle dem Ley feindlich gesinnte Personen seiner früheren Umgebung entfernen werde. Der französische Mi, nisterresident Cambon hat den Bericht über die Organisation von Tunis vollendet und wird denselben morgen nach Paris abgehen lassen.

London, 21. April. Eine gestern unter dem Vorsitze des Herzogs von Edinburgh zwecks Veranstaltung einer internationalen Fischerei-Ausstellung abgehaltene Versammlung faßte Beschlüffe zu Gunsten dieses Planes und erklärte die Betheiligung der Colonien an der Ausstellung für wünschenswerth.

DemReuter'schen Bureau" wird aus Kalkutta vom 20. ds. gemel­det : Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Mandalay haben die politischen Morde wieder begonnen; der König ließ seine beiden Schwestern, die Unter- Königin, den Schatzkanzler und 50 ihrer Verwandten tobten.

DerTimes" wird aus Alexandrien von heute gemeldet, daß in Kairo Befürchtungen wegen eines Aufstandes der Beduinenstämme gegen die gegenwärtige Regierung herrschten und daß man daher gestern eiligst Truppen nach Zagazic und Damanhur abgesandt habe, um die Grenzen zu schützen.

Petersburg, 21. April. DasJournal de St. Petersbourg" schreibt: Aus­wärtige Journale und besonders die »Politische Correspondenz" täuschen sich, wenn sie sagen, daß der Botschafter v. Novikoff nach Petersburg berufen worden, weil seine Haltung in der Kriegsentschädigungsfrage nicht gebilligt werde. Niemals sei eine dreistere und bewußtere Beleidigung ausgesprochen worden. Die Regierung billige voll und ganz das Verhalten Novikoffs und des Obersten Thörner, wünsche aber eingehende mündliche Aufschlüsse über den wenig freundschaftlichen Character des Vorgehens, das die Pforte ihr gegenüber seit einiger Zeit beobachte Dasselbe Blatt erklärt, daß die Ernennung des Baron Jomint zum Staatssecretär keineswegs dessen Ernennung zu dem bisher von Herrn v. Giers innegehabten Posten tnvolvtre.

Lokale»,

Gießen, 22. April. (Sitzung der Stadtverordneten vom 20. April.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Batst, Diery, Gail, Grüneberg, Hoch, Homberger, Kauf, Lüde! ing, Äd. Noll, August Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. Durch Reichsgesetz vom 13. Februar 1882 ist die Erhebung einer allgemeinen Berufsstatistik für den 5. Juni angeordnet und hierauf von Seiten des Kreisamts den Bürgermeistereien aufgegeben worden, die darin enthaltene Bildung der Zählungscommissionen vorzunehmen. Herr Bürgermeister Bramm schlägt für die Stadt Gießen deren Eintheilung in 5 Zählbezirke und für jeden Zählbezirk eine Com­mission, bestehend aus je 3 Mitgliedern der Stadtverordneten vor; diesem Vorschläge tritt die Versammlung bei. Als Mitglieder der Einschätzungs-Commission für die Einkommensteuer werden gewählt: A. Für die 1. Classe der Steuerpflichtigen: aus der Stadtverordnetenversammlung die Herren Homberger und Pfannmüller, aus der Zahl der Steuerpflichtigen die Herren Rechtsanwalt Dornseiff, W. Liebrich, Fr. Koch und Mosler, als Ersatzmitglieder die Herren A. Petri, Grüneberg und Zinßer; L. für die 2. Classe der Steuerpflichtigen die Herren August Noll, Schopbach, Vogt, Lüdeking, Leo, Hoffmann, F. Müller, Kauf und Hoch, als Ersatzmitglieder die Herren C- Wenzel, E. Steinberger, Carl Krailing und Justus Kreiling. Der von Gr. Oberförsterei vorgelegte Wirth- schaftsplan über den Gießener Stadtwald pro 1883, nach welchem u. 31. insgesammt 9170 Rm. Holz geschlagen werden sollen, wird genehmigt, desgl. werden die Kosten für Culturarbeiten im Walde von 3600 «M. auf 4000 X erhöht. Die Klage gegen den Ortsarmenverband Heuchelheim wegen Uebernahme des Ludwig Kröck VIII. von da wird genehmigt, ebenso gegen den Ortsarmenverband Roth wegen des dahier in Krankenpflege gewesenen Jost Peter von Argenstein. Nach einem von der Polizeioerwaltung erstatieten Berichte findet ein Theil des Inhaltes der Abtrittsgruben ,m academischen Hospital seinen Abfluß in die Wieseck- Die Baudeputation spricht sich nach Einsichtnahme dahin aus, daß dies unzulässig sei, welchem Ausspruche die Ver­sammlung beitritt. Der von dem Stadtbaumeister vorgelegte Plan für das Nivellement der Löberstraße wird gutgeheißen. Die Kosten für Herstellung der Pumpe vor der Turnhalle, ferner für Anschaffung von Bäumen für die Anlagen des Friedhofs werden bewilligt, desgleichen diejenigen für Anschaffungen und Reparaturen für die höhere Mädchenschule, dagegen wird von der Anpflanzung non Bäumen vor derselben Abnand genommen. In Betreff der s. Z. von D. Rühl Wwe. und Kaufmann JugHardt geführten Beschwerde wegen Beschädigung ihrer Häuser durch von dem Dache des Rathhauses herabfallenden Schnee, Schiefer u. s. w. ist neuerdings von Herrn Jug- hardt das Verlangen um Anbringung von Schutzvorrichtungen wiederholt worden. Die Versammlung schließt sich jedoch dem Anträge der Baudeputation, auf dem früher gefaßten Beschlüsse zu beharren, an, d. h. die Anbringung von Schneefängen so lange zu unterlassen, bis von den Gesuchstellern Vorrichtungen zum Schutze des Hinteren Theiles des durch ihre Häuser gesährdeten Raihhauscs getroffen sind. Dem Gesuche von Fuhrmann H- Stichler um Erlaubniß zur Anlage einer Ueberfahrt von der Wolfstraße nach der Licherstraße wird vorbehaltlich der Genehmigung des Kreisbau­amts, Genehmigung ertheilt, desgl. demjenigen der Herren Metienheimer und Schultheis um Erlaubniß zur Belegung der Trottoirs vor ihrem Hause mit Cement- platten, wenn Gesuchsteller alle Kosten tragen und die Belegung nach Angabe des Stadtbaumeisters ausführen lassen. Das Gesuch von Goldarbeiter Julius Noll (Seltersweg) um Erlaubniß zum Bauen in Holz wird ebenfalls befürwortet.

Durch die Fahrlässigkeit eines Droschkenkutschers wurde gestern Nachmittag gegen 6 Uhr in der Brandgasse ein 3jädriges Kind überfahren und dadurch schwer verletzt- Der Kutscher wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zur Anzeige gebracht-

Verwischte

Frankfurt, 19. April Ein hiesiger Familienvater zahlte kürzlich seinem Dienstmädchen den verdienten Lohn mit 50 aus- Einige Zeit darauf schickte er das betreffende Mädchen zur Besorgung von Commissionen fort. Nach einigen Stunden kehrte es heim und machte sich an die Arbeit Als es sich nach seiner Man­sarde begab, um dort ihrem Herrn 2 M. zu wechseln, fand sie dieselbe zwar geschlossen, jedoch ibre drinnen stehende Kiste geöffnet und aus derselben das Geld gestohlen. Niemand hatte eine Ahnung von dem Diebe. Jetzt soll es sich herausgestellt haben, daß der Dienstherr selber dem Dienstmädchen das Geld gestohlen habe.

sEine räthselhaste Heirath ] Eine Anfangskapitel für einen Roman wird aus der Nähe von Springfield, Mass., berichtet. Ein junger Farmer arbeitete in der

Nähe der genannten Stadt auf dem Felde, als eine Kutsche auf der nahen Landstraße rief den jungen Landmann herbei und fragte

L$n' 2k? berc,ny* auf^me Im Wagen sitzende verschleierte Dame deutend, mit der anderen eine Fünfhundert-DollarsMote emporhaltend, ob er die Dame für diese fünfhundert Dollars heirathen wolle. Da der Farmer noch unverheirathet war und im Augenblick auch^ gerade nichts Anderweitiges von Wichtigkeit vorhatte, so erklärte er sich um so schneller zu dem von ihm verlangten Schritte bereit, als ihm zualeick ni£aßti2hU1?fc' "scht für seine Frau zu sorgen habe, dieselbe vielmehr

Ct>hernr* f ®re n.un gemeinschaftlich zum nächsten Friedens­richter, der das Paar traute, wonach die junge Frau, mit dem Heiraübs-Certisikat in der Hand, sofort mit ihrem Begleiter den Wagen bestieg und ohne den jungen Ehemann mit seinen fünfhundert Dollars noch eines Blickes zu würdigen davon fuhr Da lick di- fünfhundert Dollars als echt erwiesen, der junge Fmme?'auch bemertt zu haben Dobson von New-Aork eingetragene Braut unter ihrem Schleier durchaus nichts von begehrenswerthen Schönheiten verbarg, so tröstete er sich bedauert letzt nur daß diese Art Geschäft zu denen gehört, die sich bei unfern empfindlichen Gesetzgebung über Bigamie absolut nicht öfters wiederholen lassen "

(Jay Gould.) Wie in einem Staate dn wirthschaftlich Stärkere zu einer Omnipotenz und Autokratie gelangen kann, dafür ist die Stellung des^Millio- im Staate Missouri ein schlagendes Beispiel. Noch vor zwei Jahren u b m 2? mf£r als tausend andere reiche Leute: Actien der einen oder anderen Bahn oder Corporation; heute eignet ihm nahezu Alles, was zu besitzen Zn der Mühe w-rth ist. Fragt man: Wem gehören die M.ffourier EffenbaM 2oy ®oulb, wem die Viehhöfe? Jay Gould; die Getreidespeicher? Jay SS biek Iay Gould; die große Brücke? - Jay Gould; der

Tunnel und das Unron-Depot? Jay Gould; die Vulkanwerke und zahlreichen Kohlen- und Elsenmmen? Jay Gould und wieder Jay Gould. Kurz, wie der w« SarracaB tm deutschen Volksmärchen, besitzt er Alles und Jedes, was man Ma0(?nbkWk§ nicht wirklich sein ist, kann er zu jeder Stunde haben; er brauet nur die Hand darnach auszustrecken. Und dabei ist er nicht in Missouri sondern Tausende von Meilen entfernt; er kennt seine Besitzungen nicht, noch nicht ^nmal die Verwalter derselben. Die Missourier Reichthümer sind nur ein kleiner Theil in dem langen Inventar seines Vermögens. Auf welche Weise dieselben erworben mag man. allerdings lieber nicht fragen. Thatsache aber ist, daß derselbe mittels tbrer ..^e ^fch'cke des Staates Missouri den enischeidensten Einfluß übt, insofern mitiutebcn^bat11^ Cme $ertreter bci Besetzung aller Aemter ein gewichfiges Wott

~ ^Findigkeit der Post.) Von einem ungenannten Absender aus Göttingen ist dem Staats-Secretar des Reichspostamts Dr. Stephan folgendes Schreiben zugegangen- Ew. pp. Derf atte ich mir, em erbauliches Stück der Findigkeit Ihrer hiesigen Vosfi beamten mitzuthellen. In diesen Tagen langte hier ein Poststück an unter der Adresse An die Anna-Lise in Göttingen - enthaltend Dungproben. Dasselbe wurde an die hiesige landwirthschaftliche Versuchsanstalt abgeliefert und der Postbeamte hatte voll­kommen das Richtige getroffen. Es war eingeliefert von einem Landmann, dem der Rath ertheilt war, die Dungproben zur chemischen Analyse nach Göttingen einzusenden

Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in' Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen.

Bremen, 20. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. April von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore ange- kommen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 22. April. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 1.051.10, Hühnereier 1 Stück 5 H und 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 56 Gänseeier per St 8-10 H, Käse p. St. 48 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 25 H, Linsen 1 Liter 32 % Tauben das Paar 70-80 Hühner per Stück JL. 1.301.50, Hahnen per Stück JL 1.102 00, Enten per Stück 2.300 00, Ochsenfleisch per Pfund 64- 66 Kuh- und Rindfleisch 5054 H, Kalbfleisch 40 bis 48 Schweinefleisch 6264 H, Hammelfleisch 6066 H, Kartoffeln 100 Kilo 3 004.00, Zwiebeln der Centner Jt 12, Milch per Liter 1618

Gießen, 21. April. Auf dem am 18 und 19. d. Mts. dahier abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: 1315 Stück Rindvieh und 1597 Stück Schweine. Es zeigte sich durch den sehr lebhaften Handel große Kauflust zu noch höheren Preisen als die der vorhergegangenen Märkte, zumal da sich eine größere Bedarfsfrage bei Schlacht­vieh aller Art und frischmelkenden Kühen einstellte. Nächster Viehmarkt Dienstag den 2. Mai.

Frankfurt a. M., 22. April, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2857/8, Staatsbahnactien 281, Galizier 262 % Oesterr. Silberrente 65% 4% Ungar. Goldrente 75"% 4% 1880er Russen, 2. Orient-Anleihe 57%, 5% Rumänische Rente 90% Lombarden 122% Tendenz matt.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

April. 15. Grndarm Peter Schaffnitt von Mummenroth bei Brensbach mit Marie Margaretha Becker, Tochter des Schneiders Heinrich Becker III. von Brensbach 21. Occonom Wilhelm Schantz vom Krayerhof bei Andernach mit Anna Schwarzen- traub, Tochter des verstorbenen Gutsbesitzers Daniel Schwarzentraub von Hof Strupbach- Eheschließungen.

April. 16. Glasermeister Johann Hermann Scherff, Wittwer von Lich mit Georgine Friederike Jacobine Hermine Lang, Tochter des verstorbenen ScribentenKarl Lang von Gießen. 17. Bierbrauer Wilhelm Nagel von Gießen mit Marie Katharine Rühl, Tochter des Klempnermeisters Friedrich Samuel Rühl von Pfungstadt 19- Bremser Johann Philipp Weber, W itwer von Groß-Linden mit Elisabeths Heil mann, Tochter des Schreiners Johannes Hellmann von Büch es. 19. Postbote Heinrich Stephan, Wittwer von Groß-Buseck mit Anna genannt Marie Elisabetha Hofmann Tochter des verstorbenen Oeconomen Johannes Hoffmann IH- von Stangenrod. 19. Schneider Nicolaus Biesdorf von Maar mit Katharine Luise Haist, Tochter des Holzbildhauers Wilhelm Haist von Murrhardt. 19. Fuhrmann Andreas Eidmann, Wittwer von Allmenrod mit Katharine Luise Rössel von Vöhl. 21. Kun st gärtner Heinrich Jacob Heilmann von Neckargemünd mit Johanna Margarethe Roth, Tochter des verstorbenen Landgestütsdieners Adam Roth von Darmstadt.

Geborene. . r

April. 13. Dem Professor Dr. Hubert Ludwig ein Sohn. 15. Dem Fuhrmann Ludwig Euler eine Tochter, Johannette. 17. Dem Bierbrauer Christian Heinrich Schnautz ein Sohn, Karl Heinrich. 17. Dem Locomotwheizer August Giffey ein Sohn- Ludwig Wilhelm Heinrich. 18. Dem Mechaniker Wilhelm Hosch ein Sohn, Wilhelm Martin. 19. Dem Mttallgießereibesitzer Heinrich Schaffstädt eine Tochter, Elisabethe Marie. 19. Dem Locomotivführer Konrad Schneider eine Tochter. 20. Dem Tag­löhner Balthaser Wißner ein Sohn.

Gestorbene.

April. 14. Arbeiter Johann Jostel, 60 Jahre alt, von Kcvelar bei Düsseldorf 16. Marie Euler- geb. Zimmermann, 70 Jahre alt, Wittwe des Mctzgermeisters Konrad Euler. 16. Ein Sohn von auswärts, Karl, 11 Tage alt. 17. Dem Bezirksbauaufseh" Ludwig Seuling ein todtgeborener Sohn 17. Fabrikarbeiterin Elisabethe Pitz, 42 Jahre alt von Watzenborn. 18. Margarethe Karoline, 5 Monate alt, Tochter des Bremsers Johann Jacob Etzelmüller. 18. Katharine, 7 Jahre alt, Tochter des Postschaffners Heinrich Schmidt. 19. Kutscher Gottfried Müller, 37 Jahre alt. 19. Schneider Georg Hormel, 56 Jahre alt, von Niederkleen, Kreis Wetzlar. 20. Heinrich, 5 Jahre alt, Sohn des Bremsers Johannes Luh. 20. Karl, 2 Jahre alt, Sohn des Bremsers Johannes Luh. 21. Dem Locomotivführer Konrad Schneider eine Tochter, 2 Tage aU- 21. Elisabethe Reul, geb. Dietrich, 27 Jahre alt. 21. Schlosser Philipp Gerlacv, 39 Jahie alt. 21. Dem Schuhmacher Karl Bonarms todigeborene Zwillingssöhne.