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27.
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Gießen, den 21. April
1882.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
A. 33 r a m m.
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Hüimleii nach Maass
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Bühner,
Gerichtsvollzieher.
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werkschneise.
Groß-Linden, den 20. April 1882. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden.
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er sich geirrt habe; als ihm dies endlich auf Grundlage des Textbuches klar gemacht worden war, bemerkte er falt: „Dann bedauere ich nur, bie Leute, die ich begrüßt, für verstand ger und artiger gehalten zu haben, als sie es zu sein scheinen."
Samstag den 22 ds. Mts.,
Nachmittags 2 Uhr, werden in der Fle t t'schen Hofraithe dahier 2 kupferne Kessel, 1 Wagen
öffentlich meistbietend gegen Baarzahluna versteigert.
Gießen, den 20. April 1882.
Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Weißbinderarbeit,
Mittwoch den 26. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaus versteigert werden:
Maurerarbeit, veranschl. zu Jt. 2340.50
Holzversteigerung im Groß-LindemrGemrindewald. Donnerstag den 27. April, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Groß-Lindener Gemeindewald, Distrikt Sandkaute und See, nachver-
Eingesandt.
ZUM Kapitel der KranKenpstege.
So wenig man von einem „protestantischen konnte" reden könnte, wenn einer od.r der andere unserer protestantischen Mitbürger die Initiative zur Beschaffung von Diaconissinnen ergreifen würde, so wenig kann man von einem „katholischen Comite" sprechen, wenn dieser oder jener katholische Mitbürger, der den Mangel an geschulten Pflege, innen selbst hat empfinden oder vielleicht hat schwer büßen müssen, die Anregung dazu giebt, eine Niederlassung barmderziger Schwestern zu ermöglichen, die Arm und Reich, ohne Unterschied der Coiffession, ihre in der ganzen Welt und zu allen Zeiten anerkarnten Leistungen im Dienste der Krankenpflege zu Theil werden lassen Bis jetzt hat sich überhaupt kein Comitä gebildet, wenn aber ein solches nothwendig wird, dann werden gewiß alle Konfessionen darin vertreten sein, da alle sich mit Beiträgen betheiligt haben.
Stöcke rm 148
4 11
Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGiehen Gottesdienst:
Sonntag d en 23. April (Misericordias Domini):
Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vorstellung und Prüfung der zu confirmirenden Mädchen.
unter Zusicherung für gutes Passen
M» Hann»
Lind knplaß.
Am Sonntag den 30. April findet die Confirmation der Mädchen und die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte wird am Tage zuvor, Nachmittags 2 Uhr, gehalten werden.
Am Confirmationssonntag wird nach beiden Gottesdiensten eine Collecte für die Armen unserer Gemeinde erhoben.
Die Pfarrgcschäfte in der Woche vom 23. bis 29. April besorgt Pfarrer Schlosser.
Hoizversteigerung
in der Preiherrlichen Oberförsterei Rabenau
zeichnete» Holz versteigert werden: Rmtr. Eichen-Prügel,
demnach zu seiner Reise anscheinend 7 Tage uno iu rmmmen georaucht; es muß aber ^Unterschied in der Zett, welcher 4 Stunden 32 Minuten betragt, hinzug-rechnet werden, so daß die wirkliche Dauer der Uebersahrt 7 Tage 4 Stunden 42 Minuten tn Anspruch nahm, bis jetzt die kürzeste Zeit, in welcher ein Schiff den Ocean kreuzte. Auf ihrer letzten Fahrt von Newyork nach Ouenstown brauchte die „Alaska i zage Ö Stunden 4 Minuten „ „
— (Pepita f l Die einst berühmte spanische Tänzerin Peptta ist tn Pzattgoras im Kaukasus gestorben. Pepita feierte ihre Triumphe ,n den ersten fünfziger Jahren md gewann eine große Schaar von enthusiastischen Verehrern durcki die kokette Art, wie sie ihr Schürzchen zu heben und wie sie sich zu ne gen verstand. Nicht allein ihrer Kunst, als auch ihren körperlichen Reizen, ihrer bewnndirnswerthen Geschmeidigkeit und ver Vornehmh it ihres ganzen Auftretens galten die Huldigungen üßenn Jte >n dem originellen Costüm, das schöne, dunkle, glänzende Haar ausgelost, die Linke m die rgtlle, den ausdrucksvollen Kopf mit den herrlichen Augen lauft nach rückwärts auf die Rechte stützend, den El Ole tanzte, ging ein dröhnender Applaus durch das ganze Haus und man rtef immer wieder da capo, und wenn sie diesem 9iufe Folge geleistet, begehrte man den Bolero und d e Madrtlena und so fort schier ohne Ende. Ganz besonders in Wien drängte man fick zu den Vorstellungen der schonen Spanierin, der es gelang, das Theater zum Schauplatz einer noch nie dagcwesenen Episode zu machen. Ihre Verehrer ließen nämlich nach spanischer S.tte aus den Logen weiße Tauben auf die Bühne flattern, welche d e Signora erfaßte und mit einer liebenswürdigen Bewegung und indem sie die Thierchen liebkoste, auf ihre Schultern setzte. . . Das hatte man vorher nicht erlebt und nachher nicht mehr Freilich war der Pepita-En husiasmus geradezu epidemisch und alle Kreise wetteiferten, um ihn in origineller Weise zu docu- menttrcn. Es dauerte nicht lange, so waren Pepttakleider Pepitacravatten ganze Pevitatoiletten „haute nouveaut^s“. Ueberall, tm Salon so gut wie in den Gaststuben und in den Foyers öffentlicher Locale, sah man Pepitabllder, und selbst als die gefeierte Schöne längst verschwunden war, sand der Jubel noch leinen Nachhall.
— sTraurige Brautfahrt-j Die »Jndep-ndance Beige" berichtet aus Asnidres in Frankreich: Die dort ansässige Familie Hübner beschloß, aus Anlaß der. bevorstehenden Vermahlung ihrer ältesten Tochter Mar e am 9. April mit dem Bräutigam und seinen zwei Brüdern, nachdem sie in Malmaison gut getafelt eme Lustsahrt auf dem Marneflusse zu unternehmen. Im ganzen acht Personen, rn etheten sie in Nogent- fur Marne zwei kleine Fahrzeuge. Im ersten nahmen Frau Hübner, ihie Tochter Marie deren kleiner Bruder, der Bräutigam und einer sinter Brüder Platz, m das -weite 'stiegen Herr Hübner und einer seiner Verwandten. Die Fahrt war Anfangs sehr unterhaltend, aber das Unglück ließ nicht lange auf sich warten. In emem gegebenen Augenblicke fuhren die beiden Fahrzeuge so nahe aneinander vorüber, daß Fräulein Hübner ihrem Vater die Hand drücken wollte. Die Lutt war allgemein; Alle wollten das Gleiche thun, so daß das auf einer Seite überladene größere Fahrzeug umschlug und die sechs Personen ins Wasser stürzten. Auf das von Herrn Hudncr ausgestoßene Geschrei eilten bte Nachbarn herbe: und begannen ihre Rettungsthatigkest. Die Opfer waren unter dem Wasser verschwunden und man mußte mit Haken nach chnen fischen Nach zwanzig Minuten konnten Frau Hübner, ihr Sohn und der Bruder des Bräutigams lebend ans Ufer gezogen werden. D>e Braut, der Bräutigam und ein Bruder desselben wurden jedoch erst am nächsten Tage als Leichen wieder- gefunden. husche Episode aus dem Leben des alten hannoverschen Ober-Jagermeisters v. Zastrow erzählt die „Nordd- Allg. Ztg.": Der genannte Herr erfreute sich, nach dem Urtheil seiner Zeitgenossen, einer hohen Meinung von seinen eigenen Ver- biensten und pflegte Huldigungen, die ihm dargebracht wurden, als einen ihm gebührenden Tribut mit sicherer Ruhe entgegen zu nehmen Als er eines Abends in der Oper saß wo die „Zauberflöte" gespielt wurde, und die Worte vernahm: „Es lebe Sa- rastro, Sarastro soll leben!" erhob er sich würdevoll, verbeugte sich nach rechts und nach links und setzte sich gemessen wieder nieder, nachdem er durch eine huldvolle Handbewegung den Sängern und dem Publikum für die ihm gebrachte Ovation gedankt hatte. Der alte Herr konnte nur sehr schwer darüber belehrt werden, daß
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„ „ Prügel, 10 Fuß
Länge,
Rmtr. Eichen-Stockholz,
Wellen „ Reisholz,
Rmtr. Radel-Scheitholz,
„ „ Prügel,
„ „ Stockholz,
Wellen „ Reisholz.
Zusammenkunft ist in der Berg-
Die Zusaminenkunft findet jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten-rage am Pflanzgarten im Distr. Roll und am zweiten Tage im Distr. Hoher-Noll statt. An: ersten Tage wird sämmtliches Stamm- und Stangenholz und circa die Hälfte des Brennholzes und am zweiten Tage der Rest des Brennholzes versteigert. , . .
Kesselbach, den 20. April 1882. Freiherr!. Oberförsterei Rabenau. 2901 Franz.
Straßen-Handarb., „
Erdauffüllung, „
Radel- „ „ 15—24 „
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Jeitgeöolenes.
Dickwurz
verkauft billig Karl Sack I.,
2876 Seltersweg.
| Erbsenresser,
pr. Hundert 80auf der „Pulvermühle".
Es werden versteigert aus dem Distr. Hoher-Roll Donnerstag den und Freitag den 28. April 1. Js.:
6 Eichen-Stämme von 19—44 cm Durchm. und 4—10 m Länge, „ 8-11
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Reisig rm
Jagdverpachtung.
Montag den 24. ds. Mts., Nachmittag 2 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Großlinden die der Gemeinde gehörige Waldjagd sogen. Lindener Mark auf 9 Jahre verpachtet werden.
Groß-Linden, den 20. April 1882. Großh. Bürgermeisterei Großlinden. 2906________Zörb.____________
Versteigerung.
Dienstag den 25. u. Mittwoch den 26. April, jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, sollen in dem Pfarrhause zu Alten-Buseck die zuin Nachlaß des verstorbenen Pfarrers Christian Bernbeck gehörigen Mobllien ausgeboten werden, und zwar kommen am 1. Tage circa 2500 ältere Bücher (manche seltene und gute, ein geschriebener Katalog kann von Sonntag Nachmittag an jederzeit im Pfarrhause eingesehen werden), ferner allerlei kleinere Gegenstände (darunter Alterthümer aus der Hinterlassenschaft des in Gießen verstorbenen Alterthurnsforschers Karl Bernbeck), am 2. Tage Möbel, Bett und Weißzeug, sowie ein s. Zeit auf derKasfeler Ausstellung prämiirter Tisch (Ebenholzimitation) mit Schnitzarbeit, zur Ver- ^Att-n-Buseck, 13. April 1882. Der Vorsteher des Gr. Ortsgenchts:
Wagenbach. 2745
Verkauf von Vier in Flasihen.
Georg Schäfer
„Zum Schiffenberger Thal“ in Giessen
empfiehlt
fkKport-Hier zum Preis von 23 / per Flasche, frei ins
Lager-Bier „ „ . 18 „ i Haus geliefert
aus der Actien-Brauerei in Giesten. ——-
Englische und Sächsische Gardinen
in gröstter Auswahl empfiehlt
2925 W. Hann, Li"denpl-H.
Handel und Verkehr.
Limburg, 19. April. (Frachtmarkt.) Rother Weizen 21.20, Weißer Weizen 2100 Korn JL 15.00, Gerste JL 11,30, Hafer M. 8,60, Erbsen 00 00, Kartoffeln JL 00,00.
731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, v tm man ron der Annoncen - Expedition von HAASE1VSTE1IV «f? VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt
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Buchen
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Eichen
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