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Frankfurt, 16. Juli Am 14. ds. hat dahier die Verlobung der jüngsten Tockter des Barons Mayer Karlo Rothschild mit dem Prinzen Alexander von Wagram, einriaem Sohne des Herzogs von Wagram, Fürsten von Neufchatel und Valangin und der Gräfin Ernaide von Clary, Nichte des Königs Bernadotte von Schweden, ftatt- aefunden. Die Braut wird am Tage vor der Trauung zur katholischen Kirche übertreten, welcher der Bräutigam angehört. Der Uebertritt erregt in Frankfurt großes Aufsehen. Beseitigung der Tuberkel-Bakterien.) Bei dem hohen Interesse, welches diese in neuerer Zeit vielfach erörterte wissenschaftliche Frage in Anspruch nimmt, glauben wir dem nachfolgenden A'tckel umsomehr Aufnahme gewähren zu sollen, als derselbe bereits von zwei Fachblättern, zuerst der „Zeitschrift des österreichischen Apotheker-Vereins" und dann der „Deutschen Apotheker-Zeitung" zum Abdruck gebracht worden ist. Julius Kirchner, ein Schüler Liebigs, wie er sich nennt, schreibt: „Die epochemachende Erfindung des deutschen Gesundheitsrathes Herrn Dr. Koch hat eine von mir seit 40 Jahren beobachtete Erfahrung glänzend Bestätigt. Ich betreibe seit 44 Jahren eine Ultramarinfabrik nach eigen erfundener Methode. — Es wird auch bei meinem Verfahren eine große Masse Schwefel verdampft und verbrannt, - daß hierbei sich große Mengen schwefeliger Säure (SO2) bilden, versteht sich von selbst. Keiner meiner vielen Arbeiter wurde je von Schwindsucht yinweggerafft, obgleich angesteckte Personen sich häufig genug als Arbeiter meldeten. — Einige Wochen in den Dünsten der schwefeligen Säure lebend, wurden dieselben wieder gesund und kräftig. Alle Krankheiten, die von mikroskopischen Thierchen erzeugt werden, ja selbst Cholera blieben meiner Fabrik fern. Man weiß, das Krätzmilben durch schwefelige Säuren getödtet werden, man weiß, daß Einathmen von schwefeliger Säure alle katarrhalischen Beschwerden sehr schnell curirt, indem durch den Tod der eingedrungenen Parasiten die durch dieselben erzeugte Entzündung sich verliert und nun em Abfluß der Schleimflüssigkeit erfolgt, die vorher durch Verstopfung der Drüsen verhindert war. Das Auffinden der Bakterien in der Lunge beweist, daß die Schwindsucht eine ähnliche Krankheit wie die Krätze ist und da die Entstehung der beiden Krankheiten mikroskopischen Thierchen zugeschrieben wird und man längst weiß, daß die Krätze durch Schwefel (resp. durch diesen sich bildende schwefelige Säure) curirt wird, so ist die analoge Entstehungsursache berechtigt, einen Schluß auf die Heilung der beiden Krankheiten durch dasselbe Mittel zu ziehen. Man bringe Lungenkranke in Räume, worin stündlich kleine Quantitäten Schwefel (etwa 1 bis 2 Drachmen) über einer Spirttuslampe oder besser auf einem warmen Ofen verbrannt werden und man wird bald größeren Hustenreiz und vermehrten Auswurf bemerken, als eine Folge der unbehaglichen Stimmung der Parasiten- Nach 8 bis 12 Togen legt sich dieser Reiz, da die Bakterien allmälig absterben und aufhören, einen Reiz auf die seröse Flüssigkeit, Gewebe der Lunge auszuüben, tyir Nachkur bringe man den Patienten in Räume, die etwas aromatische Wasserdampfe enthalten. Möge meine Erfahrung und dieses erprobte Mittel der leidenden Menschheit zum Heile gereichen.
Schiffsberichl. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C- W. Dietz Nachfolger Gießen.
Bremen, 17. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Mosel, Capt. I. Hesse, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. Juli von Bremen und am 4. Juli von Southampton abgegangen war, ist am 15. Juli 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 17. Juli. Der Postdampfer Oder, Capt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Juli von Newyork abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung IV/z Uhr Morgens 'die Reise nach hier fortgesetzt- Derselbe überbringt 157 Passagiere und volle Ladung. ____________________________________________
Literarische-.
Vor uns liegt der officielle Catalog der unter dem Protectorate Ihrer Majestät der Kaiserin-Königin Augusta stehenden Allgemeinen Deutschen Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene, Gesundheitspflege, Gesundheitstechnik und des Rettungswesens, ein handlicher Band von 284 Setten Text und 212 Seiten Inseraten. Es mag auffallend erscheinen, daß wir dem Cataloge, dem ein Situationsplan beigegeden ist und welcher sich durch eine geschmackvolle Ausstattung auszeichnet, einige Worte widmen, trotzdent das Werk, in welchem zu orientiren er bestimmt war, ein Raub der Flammen geworden ist. Nicht allein die allgemeine Sympathie, die dem Unternehmen von ganz Deutschland entgegen getragen wurde, veranlaßt uns dazu, sondern wesentlich der Inhalt des Catalogs. Alle nämlich, die sich für Gesundheitspflege und Rettungswesen intereffiren, finden hier in zweckmäßiger Systematik zusammengestellt eine Darlegung dessen, was Deutschland auf diesem Gebiete besitzt, wozu noch die Special-Ausstellungen Ocsterreich-Ungarns, Italiens u. s. w. kommen. Diese Zusammenstellung ist einzig in ihrer Art unb wegen ihrer Vollständigkeit auch für Industrielle aller Art, Verwaltungen, Behörden u. s. w. von höchstem Werthe. Sie werden aus dem Cataloge leicht die Bezugsquellen für zahlreiche Objecte erfahren, deren die Gegenwart mit ihrer Arbeit für bte Gesundheitspflege so dringend bedarf. Besonders aber ist auch auf einen Punkt aufmerksam zu machen. Bekanntlich wird die Ausstellung im nächsten Frühjahr in erweiterter und zweckmäßiger Form wiederum unter dem Protectorate Ihrer Majestät der deutschen Kaiserin und des deutschen Kronprinz eröffnet werden. Sowohl diejenigen Aussteller, welche auf der diesjährigen Ausstellung vertreten waren, als diejenigen, welche entschlossen sind, die nächstjährige zu beschicken, haben das dringende Bedürfniß, sich ein treues Bild von dem Inhalte einer solchen Ausstellung zu machen, um Über die Objecte entscheiden zu können, welche dahin paffen. Diese Information wird durch den Catalog in außerordentlich belehrender Weife gegeben. Von den vielen günstigen Besprechungen des Werkes heben wir nur die in Nr. 25 der Verhandlungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes hervor. Es heißt daselbst, daß der officielle Führer ein ausschließliches Bild gebe Über die Bedeutung und den außerordentlichen Umfang, welchen die Ausstellung in Folge der unter vortrefflicher Leitung ausgeführten emsigen Arbeiten gewonnen hatte. Aus diesem Grunde, so fährt das Referat fort, dürfte der Catalog, wenn er freilich auch feinen ursprünglichen Zweck verfehlt bat, nicht nur für die zunächst beteiligten Aussteller, sondern auch für einen großen Theil des Publikums, vor allen für den Fachmann von Interesse sein.
Den Herrn Th Fischer, Berlin-Cassel und Jul. Springer, Berlin, ist übrigens Seitens des Ausschusses der Ausstellung der Verlag des Cataloges auch für die nächstjährige Ausstellung übertragen und läßt sich wohl mit Sicherheit erwarten, daß chm dieselbe erfolgreiche Sorgfalt zu Theil werden wird, die wir bei dem diesjährigen Catalog mit unbedingtem Lobe hervorheben müssen.
731) Ueber die Höbe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine »der mehre Zeitungon verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAASEftSTElIV <4? VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen enverlassigen Rath ertheilt
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