Einzelbild herunterladen

Mann. Die deutschen und griechischen Matrosen, welche ausgeschifft worden waren, sind gestern wieder auf ihre Schiffe zurückgekehrt. Zu der Niedermachung der Fremden und zu den Brandstiftungen foll von einem egyptischen Oberst das Signal gegeben worden sein.

Alexandrien, 17. Juli. Trotz der Wachsamkeit der Patrouillen sind gestern mehrere Gebäude in Brand gesteckt worden. Eine größere Abthellung englischer Marine-Infanterie hat heute früh das Palais Ramleh besetzt.

Telegraphische Depeschen.

Wolsf'K telegr. Corxespon-en-'Burearr.

Berlin, 17. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt, die deutsche Politik im Orient sei wenig interessirt und bemüht, sich die guten Beziehungen zu allen, auch den unter sich nicht einigen Mächten zu schonen, sie wolle die guten Be­ziehungen zu keiner Macht gefährden durch irgend eine verletzende Parteinahme, sie vermeide es, in den verhängnißvollen Fehler des Napoleonischen Frankreich zu fallen und anderen Mächten gegenüber eine Censoren- und Schulmeisterrolle zu üben. Die Presse verfolge eine andere Richtung. Gegenüber den scharfen Auslassungen der Presse über das Vorgehen Englands hat die Regierung con- statirt, daß ihr die Parteinahme der Presse in dieser Richtung fremd ist und dies umsomehr, als von keiner Seite eine Kundgebung deutschen Urtheils über das Verfahren anderer Regierungen verlangt ist. Wie dieNordd. Allg. Ztg." ferner hört, ist der deutsche Consul Treskow in Kairo am 15. ds. mit 300 Deutschen und Oesterreichern mittelst eines von den egyptischen Behörden gestellten Extrazuges wohlbehalten in Jsmailia eingetroffen, um von dort auf dem Suezkanal nach Port Said sich zu begeben. Die englischen und französi­schen Kriegsschiffe auf dem Kanal erhielten Befehl, der österreichisch-deutschen Karawane Schutz zu gewähren.

München, 17. Juli. Se. Maj. der Kaiser traf heute Abend 6V2 Uhr von Lindau hier ein und setzte nach kurzem Aufenthalte die Reise nach Rosen­heim fort. Der hiesige preußische Gesandte und der Militärbevollmächtigte waren Sr. Majestät bis Kempten entgegengesahren.

eine Stunde hinter Alexandrien mit 20,000 Mann stehen und entschlossen sein, weiter zu kämpfen. .

Aegypten.

Toulon, 16. Juli. Die hier ftattfindenden Rüstungen werden beschleunigt; der Algesiras" ist zum Transport von Pferden und von Artillerie eingerichtet worden. Auf Befehl des Ministers wurde eine bedeutende Quantität von Korkhelmen angeschafft. Als Transportschiffe sind die SchiffeCreusa",Aveyron",Ceres",Japan",Yonne" undAlgerie" bereit gestellt.

London, 16. Juli. Wie verschiedenen Blättern aus Alexandrien vom 16. ds. gemeldet wird, wurden gestern Abend alle englische Martnesolvaten und Matrosen zusammenbeordert, weil man einen Versuch Arabi Paschas, in die Stadt zu gelangen, erwartete. Heute früh 3 Uhr fand ein Kampf außerhalb des Thores Moharrem Bey statt, über den Umfang und das Resultat desselben verlautet Nichts. Starkes Gewehr­feuer wurde nicht vernommen.

Etwa 80 deutsche Flüchtlinge, einschließlich der barmherzigen Schwestern und des Personals des deutschen Hospitals, mußten sich, da sich in der Nähe des Ho­spitals Truppen befinden und dasselbe von dem Feuer der Gatlingkanonen bedroht ist, mit den Kranken einschiffen und wurden von 25 Mann desHabicht" durch die brennende Stadt escortirt; drei Viertel der Flüchtlinge sind Frauen.

Aus Suez vom 16. ds. wird gemeldet: Der Befehlshaber des englischen KriegsschiffesIris" habe den egyptischen Kriegsschiffen befohlen, bis auf Weiteres Suez nicht zu verlassen. Es heißt, der egyptische Befehlshaber habe seine Schiffe durch den Canal bringen wollen- Bis heute früh ist kein Versuch gemacht worden, die Schiff­fahrt auf dem Canal zu hindern. Die Gerüchte von der angeblichen Plünderung von Kauffahrern sind unbegründet. Die Cäpitäns werden nicht mehr vor der Einfahrt in den Canal gewarnt, doch werden die Schiffe zuvor genau untersucht.

Das Reuter'sche Bureau meldet aus Alexandrien: Arabi Pascha befindet sich mit 4 Regimentern Infanterie, 1500 Mann irregulären Truppen, einem Regimente Cavallerie, 800 Pferden, 36 Krupp'schen Geschützen und 12 Mitraileusen noch in Kafr Dowar, die Truppen sollen aber demoralisirt sein Ein von Arabi Pascha nach Alexandrien gesendeter Officier, der das rollende Eisenbahnmaterial und 3000 Tonnen Kohlen an sich nehmen sollte, wurde von den Engländern gefangen genommen. Der Khedive hat Arabi Pascha nach Alexandrien berufen und demselben angedroht, daß er '.hn im Weigerungsfälle als Rebellen behandeln werde. In Alexandrien ist zur Befriedigung des örtlichen Bedürfnisses ein Getreidemarkt eröffnet worden. Die Eisen­bahnverbindung nach Kairo soll in der kommenden Nacht in der Nähe des Mariutsees unterbrochen werden. In Kairo soll vollständige Ruhe herrschen.

Alexandrien, 17. Juli. Admiral Seymour hat eine Bekanntmachung erlassen, worin er anzeigt, daß er mit Zustimmung der egyptischen Negierung die Wüder- herftellung der Ordnung in Alexandrien übernommen habe. Brandstifter sollen sofort erschossen, Marodeurs verhaftet werden; es ist Niemand gestattet, die Stadt nach Sonnenuntergang zu verlassen Am Schluffe fordert Admiral Seymour die Bevölkerung auf, sich wieder an ihre Geschäfte zu begeben.

General Alison ist mit 4000 Mann Seesoldaten und Infanterie und mit seinem Generalftabe hier eingetroffen. Von den Truppen sollen die Forts Gadbari und Ramleb besetzt werden.

Konstantinopel, 17. Juli. Die Einladung zur Intervention in Egypten soll nach einer anderen Version die Dauer der Okkupation auf 3 Monate begrenzen. Weiter wird gemeldet, der Aufenthalt der Truppen solle nur auf Verlangen des Khedive und nach vorhergegangener neuer Vereinbarung zwischen der Pforte und den Mächten ver­längert werden können. Die Anwesenheit der Truppen darf die Entwickelung der politischen und namentlich der durch Firmans garantirten finanziellen Institutionen nicht behindern- Die Befugnisse der M'litär-Commandanten sollen vorher im Ein- verständntß mit den Mächten festgestellt und ebenio die von Egypten zu tragenden Kosten im Einvernehmen mit den Mächten bestimmt werden. Im Falle die Türkei die Intervention ablehnt, behalten sich die Mächte vor, zu anderen Mitteln zu greifen.

London, 17. Juli. DemReuter'schen Bureau" wird aus Simla vom 17. ds. gemeldet: Die Truppen, welche die Regierung von Indien nach Egypten senden wird, haben Befehl, erhalten, Vorbereitungen zum Abmarsch zu treffen. Die beurlaubten Officiere und Mannschaften sind zurückberufen worden. DenDaily News" wird aus Port Said gemeldet, daß dort Vesorgniß wegen eines Angriffes von Beduinen herrsche. 1500 Mann egyptischer Trup­pen ständen in der Richtung von Damiette und führten dort starke Verschanzun­gen auf.

^ien. et(y

bieff®. S&iS!

Ä SSyfc. SKs

Jahre W

J®r. N--dn »»6 * feör der Generaloers M Weber-

Offene*! Sitzung der Stadt Aer Stölting i

Dotktt nur für v feine Pension, re und sobald diese r eines Bürgermesite Mission, bestehend unb Weimann gei piasidiren wird.

Franksur folgender Prozeß verhandelt Beklc Beklagte sind Lieb! Halter der Hamill Zeit in einem Hits mit welcher sie di während die Mar Möpsen nmrben gehabten Bergleich wie in einem Hur Klägerin, Frau B machten. Die Be Zeit bis auf 12 v Romulus sollten.

MMoch bin 11 */?8 Uhr, soll ein I hessischen Eisenbahn ge Äimlysad dahier ge M vri und Aelle ai M 4 Jahr verpachte

WR, den Itz. $ 4781 l

Vkch

Freitag den

. . Vonnit werden im Sfebl

1 Kommode

1 Spiegel, 5 b kieferne 2 ^Betttücher,:

. tucher, 12 Ar

*£ete,,iWn: 47R^dmK

'Berlin 14 ^ult. In seiner am 9. ds. zu Worms gehaltenen Berichterstattung bat der Reichs aas-Adgeordn-te Dr. Marquardsen sich u. a. auch näher mit dem V-r- tntß der Straßburger Tabakmanusactur zum Schicksal der Manapolvorlage b-schaf- tiat und daraus hingewtesen. wie neben der schlichte sachlichen Vertheidigung des Entwurss das Vorbild der Straßburger Wirthschaft abschreckend «ade wirken müssen. Wie sehr mit diesen Ausführungen -in bis in die hochconscrvatn-cn Kreise brnetn an­erkannter wunder Fleck getroffen worden ist. d-w-ist -ine r-d°-ti°n-ll- Aus-in°nd-r. ietzuna in dem Hauptorgan der süddeutschen Deutschconservatlven vom 14. ds. Mts. Darm büßt es in Beziehung auf di- Angriffe vom Reichstag und außerhalb desselben: Erklärlich finden wir jene Angriffe doch, zu deren^ Abwehr dre amtliche elsaß-lotb- rinaische Leitung fast täglich eine Menge Druckerschwärze verschwenden muß Es fft bedauert ch, daß ein Institut wie die kaiserliche Tabakmanufaktur beharrlich tn der Oeffentlichkeit sich herumzerren lasten muß, aber wir scheuen uns mcht, es zu sagen _ keinen geringen Theil der Schuld daran trägt die Direction der Tabakmanufaktur selbst. Wer da Kenntmß bat von der geradezu lächerlichen Ansicht der Drrection, sie habe wieder so und so viel Cigarrenverkauft", wenn sie wieder eine Verkaufsstelle errichtet hat; wer da die Löwenverträge kennt, mittels welcher einzelne Geschäftsleute verpflichtet werden, einen Minimalsatz von so und so viel Tausend Mark zu erzielen, während die Manufactur dem betreffenden Geschäftsmann Concurrenz macht und zwar in einer Weise, die fein Kaufmann sich gefallen lassen kann; wer ferner die Versuche kennt wie sie in dem Prozeß Weller vor den Stuttgarter Gerichten ausgedeckt wurden, der muß im Interesse deS Reichsgedankens überhaupt bedauern, daß man zuständigen Ortes nicht schon längst die gesammte jefci0e $irectton ber 2n6atmanufQhur bureb eine andere und zwar fachmännisch geschulte ersetzt hat Gerade das Geschaftsgebahren der jetzigen Dlrection hat sehr viel dazu beigetragen, daß frühere Anhänger des Tabak- monopols Gegner desselben geworden sind und daß die Oppositionsparteien sich aus der Straßburger Manufaktur wie aus einem wohlgefüllten Arsenal Waffen gegen die ganze Reichsregierung holen" u. s. w. Letzteres ist natürlich eine parteiische Uebertreibung; nicht gegen die ganze Reichsregierung, sondern gegen das unglücksel-ge, im Vundesrath selber nur mit Noch durchgedrückte Monopolproject bietet die Straßburger Mißwirth- schaft allerdings schneidige Waffen. Im Fortgang des Artikels wird auf eine ungehott verhallte conservatioe Warnungsstimme verwiesen, und dann heißt es weiter:Jetzt schließt, wie m jener Denkschrift vorausgesagt war, ein Verkaufsstellenmhaber nach dem andern seinen Laden, jetzt machen ärgerliche Processe das unliebsamste Aufsehen, setzt finden auch die riesigen Cigarrenoorräthe ihren Weg größtentheils zurück nach Straß­burg kurz, jetzt ist der prophezeite Spektakel da zum Hellen Gaudium der Oppositions­parteien und zum tiefen Leidwesen jedes aufrichtigen und unabhängigen Patrioten." So weit das süddeutsche deutschconservative Blatt mit seiner Herzensergießung. Wie sich danach die Rechnungsablage und Untersuchung der Straßburger Manufactur, um derentwillen unsere politischen Freunde mit Recht auf Commissionsberathung des Mono­polentwurfs bestanden, bei gründlicher Prüfung ausgenommen hätte, fft leicht ein­zusehen. Aber auch darin mag Dr. Marquardsen Recht haben, wenn er in der er­wähnten Rede scherzweise bemerkt, bei längerer Fortsetzung der Monopoldebatte würden schließlich zur Zählung der Monopolfreunde die 10 Finger der;Zählenden gereicht haben, so stark sei bis in die ulttaconservativen Kreise hinein die Abneigung von Tag zu Tag gewachsen.(Köln. Ztg.)

M SS;, tzs -M- Dai-Äi düng 4795 Li 4804

Lokales.

Gießen, 18. Juli. [12. Sitzung der Handelskammer am 10. Juli.) Anwesend die Herren Ed. Silbereisen, L. Georgi, S. Heichelheim, A. Katz, F. C. B. Koch, R. Scheel, Gg. Hch- Schirmer und A Ziußer.

Die Handelskammer Frankfurt a. M- übersendet eine von ihr an den Bundes­rath des brutschen Reichs gerichtete Eingabe, tn welcher unter Darlegung der Nachtheile, welcher die Verschiedenheit mancher Posteinrichtungen im Reiche einerseits, in Bayern und Württemberg andererseits (z. B. Freimarken und Correspondenzkarten) zur Folge habe, gebeten wird, auf Beseitigung dieser Mißstände hinzuwirken. Die Kammer beschließt, eine Eingabe in gleichem Sinne an den Bundesrath zu richten-

Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz übersendet eine Einladung zu der am 26. Juli stattfindenden Sitzung des Eisenbahnbeiraths. Da Herr Silber­eisen geschäftlich verhindert ist, dieser Sitzung beizuwohnen, wird sein Stellvertreter Herr Georgi dieselbe besuchen. Die der Kammer übermittelten Desiderien, betreffend namentlich daS Fehlen jedes birecten Vormittag-Anschlusses zwischen ber Main Weser- Bahn und b:r Main-Neckar-Bahn, die Ausgabe von Sonntagsbillets ab Gießen für die Oberhessischen Bahnen und Heizung der 3. Wagenklasse auf den Oberhessischen Bahnen, sollen für die Tagesordnung angemeldet werden.

Eine Zuschrift ber hiesigen Petroleumhändler giebt der Kammer Kenntmß von Einrichtungen, welche die Bremer Importeure getroffen haben, um der Verordnung vom 24. Februar nachzukommen (Petroleumbörse, Testamt) und sucht die Vermittlung der Kammer bet Großh. Regierung dafür nach, daß die in Bremen vom Testamt untersuchten als vorschriftsmäßig befundenen und abgestempelten Barrels im Groß- herzogthum keiner weiteren Untersuchung und Controle unterließen. Die Kammer beschließt, dieses Gesuch zu unterstützen.

Großh. Bürgermeisterei Gießen macht der Kammer Mittheilung davon, daß die Stadtverordnetenversammlung das Gesuch des Comitös für den Bau einer Secundär- Bahn Gladenbach-Lollar, einen Beitrag zu bewilligen, abgelehnt habe. Die Kammer beschließt, sich zunächst bet der Bürgermeisterei Gladenbach nach dem augenblicklichen Stand dieser Angelegenheit zu erkundigen.

Eine Zuschrift der Handels- und Gcwerbekammcr Kaschau wünscht Mittheilungen über die im hiesigen Bezirke durchschnittlich gezahlten landwirthschaftlichen Arbeitslöhne.

Herr A Katz wird mit Ausfüllung des b.tr. Schemas beauftragt.

Das Großh. Ministerium der Finanzen theilt der Kammer mit, daß ihrem Gesuch betr. Wegfall des erhobenen Stempels von 1,10 JL für Retourwaaren, welche aus dem ZollvireinSausland zurückkommen, entsprochen worden sei und alle Retour­waaren, sowe.t dieselben nicht einen höheren Steuersatz als 90 «X zu bezahlen hätten, bleiben von dem seither bei Einreichung des Gesuchs erhobenen Stempel befreit.

- Eine Zuschrift der Estenbahnd'.rection Hannover erklärt, daß vom 15. Juli ab Nundreisedillets mit zweitägiger Gültigkeit von Gießen nach Frankfurt und zurück über Sachsenhausen, Hanau. Fnedberg nach Gießen zur Verausgabung gelangen werden. Die Kammer erkennt darin nicht die Erfüllung ihrer Wünsche, daß Retourbillets Gießen-Friedberg-Frankfurt beliebig auch auf der gleich langen Strecke Hanau-Friedberg- Gießen zur Rückreise benutzt werden könnten und beschließt Wiederholung ihr dahin­gehenden Gesuchs.

Ein Schreiben des Präsidiums des deutschen Handelstags theilt mit, daß die Aeltesten der Berlmer Kaufmannschaft das Unternehmen der Herausgabe eines deutschen Exportfirmeriadreßbuchs zu unterstützen beschlossen haben und ladet die deutschen Handels­kammern ein, auch ihrerseits dieses Werk fördern zu helfen.

Die Kammer beschließt die Veröffentlichung einer Bekanntmachung, daß Circulare und Probedogen, welche genau Ausschluß über Zweck und Ausstattung des Werks geben, von dem Secretariat der Handelskammer bezogen werden können, ferner daß Herr Generalsecretär Bu eck in Düsseldorf, welcher der Kammer persönliche Erläuterung über das Unternehmen zu geben sich bereit erklärt hatte, davon in Kenntniß zu fegen, daß der Hondelskammerbezirk Gießen zum Rayon des Herrn Generalsecretars Dr. Rentzs ch in Berlin gehöre. r . -,r , ,

In Preußen treten mit 1. Januar 1883 an die Stelle der seitherigen Eisenbahn- conserenzen Bezirfseisenbahnräthe. Die Kammer beschließt, Se. Excellcnz den Minister der öffentlichen Arbeiten in Preußen, Herrn Maybach, um Zulassung der Kammer zu den Verhandlungen der Bezirkseffenbahnräthe zu ersuchen, welche an Stelle der von der Kammer besuchten Eisenbahnconferenzen treten und dazu die gesetzlich erforder­liche Zustimmung der Großh. Regierung einzuholen.

Von dem ComitL des volkswirthschaftlichen Congrcsses (26 bis 28. September) ist eine Einladung zur Beschickung desselben eingelaufen Die Kammer erwählt den Secretär Dr. Engelmann, welcher erklärt, den Congreß besuchen zu wollen, zu ihrem Vertreter auf diesem Congreß.

Die übrigen Gegenstände des Tagesordnung werden ausgesetzt.

Sodann legt noch der Vorsitzende Herr Ed. Silbereisen wegen Geschäfts­reisen das Präsidium auf einige Zeit in die Hände des stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn L- Georgi.

Gießen, 18. Juli. Auf Station Großkarben wurde gestern Abend em Milchsuhrmanil vom Büdesheimer Hof von einem Eisenbahnzug überfahren. Die Rader riffen dem unglücklichen Mann beide Beine und einen Arm ab. Der alsbald ein- ! getretene Tod machte den Leiden des Mannes ein Ende. Wie uns erzählt wird, soll i dieser Unglücksfall bereits der dritte sein, welcher dem fahrenden Locomotivführer mit

<x> v . . ( . ... c. rx<( « r < ! feiner Maschine passtet ist. Letzterer selbst war von dem Unglück aufs Tiefste ergrifsen.

c,, NA* Meldung uus Alexandrien betragt die Zahl der behufs i 18. Juli. Bei dem diesjährigen Hauptschietzen in Laubach erhielten

Handhabung der Polizei und zum Zweck der Zuruckweffuug eines etwaigen An- . 8om hicha-n SchützMoer-in Müller 8* Euler 5, Noll 2 Preise, zusammen 15; grfffs Arabi Pascha s an s Land gesetzten englischen Streitkräfte gegen 3000 ' darunter befindet sich ein 1. Preis