Datum des
Zekanntmachung
des Verbots. Bezeichnung der Druckschrift. 1881
18 Okt ' 433 Das in Zschopau und der dortigen Gegend verbreitete Flugblatt mit der Ueberschrrft: An meine Wähler" und unterzeichnet: ''Das Comite zur Erzielung einer wahrhaft freisinnigen und volksthumlichen Reichstagswahl im 20. sächsischen Reichstagswahlkreis"-, auf welchem als Druckort „Schweizerische Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich" angegeben ist.
434. Die im Druck von H. Zimmer u. Co. in Breslau erschienene, von Feltenberg in Breslau im Auftrag vieler sozialdemokratischer Arbeiter und Handwerker unterzeichnete, an die Wähler zum deutschen Reichstag gerichtete Druckschrift.
19. Okt. 435. Das Flugblatt: „An dir Wähler des 1. sächsischen Reichstagswahlkreises (die Stadt Zittau und die Amtsgerlchtsbezirke Zittau, Großschönau, Herrenhut, Ostnz, Reichenau) zu Gunsten von Viereck m München, Kammergerichts - Referendar a. D." Verleger A. Härter, Zürich, Vereinsbuchdruckerei Höttingen - Zürich.
436. Die ohne Angabe des Druckers, und Verlegers erschienenen Flugblätter: 1) „Zum Beweise, was Kriege kosten , mit einer nachgedruckten Empfehlung von Bebels Broschüre: „Die parlamentarische Thätigkeit der Reichstage und Landtage 1877"; 2) „Zur Agitation (vertraulich und nur Rednern einzuhändigen)".
20. Okt. 437. Das Flugblatt mit der Ueberschrift: „An die Wähler im 17. sächs. Reichstagswahlkreise" u. unterzeichnet: „Einige Wähler, die sich für die Wahl eines Volksmannes im 17. Reichstaaswahttreise interessiren". Verlag von Max Preißer in Chemnitz, Druck der Vereinsdruckerei Hottingen-Zürich.
21. Okt. 438. Das angeblich in Hottingen-Zürich gedruckte Flugblatt: „An die Wähler des 6. Berliner Reichstaaswahlkreises!", unterzeichnet: „Berlin, oen 18. Oktober 1881. Zahlreiche sozialistische Arbeiter und Handwerker".
23. Oft.439. Die von dem Großh. Bezirksamt Mannheim mit Beschlag belegte Druckschrift: „Wähler, Organ zur Orientirung bei Reichstagswahlen".
24. Okt. 440. Das bei C. W. Vollrath in Leipzig gedruckte, von W. Hasenclever in Wurren verlegte Flugblatt: „An die Wähler des 8. Schleswig-Holsteinischen Wahlkreises".
„ 441. Das Flugblatt: „An die Wähler des
Wahlkreises Frankfurt a. M." gerichtet und im Verlag von Richard Kirste in Frankfurt a. M. erschienen.
„ 442. Das in der Schweizerischen Vereins
buchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte, an die Wähler des Reichstagswahlbezirks Fürth - Erlangen - Lauf - Hersbruck gerichtete Flugblatt, anfangend mit den Worten: „Wiederum sind 3 Jahre verflossen" , an dessen Schluß Gabriel Löwenstein in Fürth als Candidat für die bevorstehende Reichstagswahl empsoh-
len ist.
443. Das in der Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte, in verschiedenen Exemplaren zur Verbreitung gelangte Flugblatt mit den Eingangsworten: „Wähler! Bürger! Landleute! Arbeiter!" und mit der Unterschrift: „Eine Anzahl Wähler des Gothaischen Wahlkreises".
444. Das von W. Hasenclever, Schriftsteller in Wurzen, verlegte, von C. W. Vollrath in Leipzig gedruckte, „An die Wähler des 1. Hamburger Wahlkreises" überschriebene und „Zahlreiche sozialdemokratische Handwerker und Arbeiter" unterzeichnete Flugblatt.
445. Das von I. H. W. Dietz in Stuttgart verlegte, in der Vereinsbuchdruckerei Höttingen - Zürich gedruckte, „An die Wähler des 2. Hamburger Wahlkreises" überschriebene und „I. H. W. Dietz, Buchdrucker, früher in Hamburg, jetzt in Stuttgart" unterzeichnete Flugblatt.
446. Das von I. H. W. Dietz in Stuttgart verlegte, in der Vereinsbuchdruckerei Höttingen - Zürich gedruckte „An die Wähler des 3. Hamburger Wahlkreises!" überschriebene und „E. Breuel, Buchbinder" unterzeichnete Flugblatt.
447. Der im Verlag von E. Engelbrecht in Hannover erschienene Wahlaufruf, an die Wjihler des 8. hannoverschen Wahlkreises, beginnend mit den Worten:
Datum der
Bekanntmachung ,ri
des Verbots. Bezeichnung der Druckschrift. 1881. „Auf zur Wahl", worin die Candidatur des Heinrich Ernst August Meister in Hannover empfohlen wird.
„ 448. Das in Magdeburg mit Beschlag belegte
Flugblatt: „Wähler Magdeburgs", Verlag von C. Heinrich in Magdeburg, angeblich Druck von A. Vogel u. Co. in Braunschweig, als sozialistischenTendenzen dienend.
„ 449. Die Druckschrift: „An die Reichstags
wähler für Halle und den Saalkreis". Verfasser und Verleger W. Hasenclever, Schriftsteller in Wurzen, Druck der Vereinsbuchdruckerei zu Hottingen-Zürich.
„ 450. Das Flugblatt: „An die Wähler des
1.BraunschweigischenWahlkreises(Braun- schweig-Blankenburg)". Verleger S. Ko- kosky in Braunschweig, Druck der Schweizerischen Vereinsbuchdruckerei in Hottingen-Zürich.
„ 451. Die Druckschrift: „An die Reichstags
wähler für Erfurt, Schleusingen und Ziegenrück", ohne Datum, Verlag von Wilhelm Hasenclevxr in Wurzen, Druck der Vereinsbuchdruckerei in Hottingen- Zürich.
25. Oktbr. 452. Das als Wahlaufruf für den Drechslermeister August Bebel aus Leipzig bestimmte, in Druck und Verlag von H. Zimmer & Co. in Breslau erschienene Flugblatt, welches an die „Arbeiter Königsbergs", d. d. Königsberg im Oktober 1881, gerichtet und mit „Mehrere Arbeiter" unterzeichnet ist.
25. Oktbr. 453. Das Flugblatt: „An die Wähler von Neustadt-Dresden und Umgegend", von Wilhelm Liebknecht, d. d. Borsdorf bei Leipzig, den 15. Oktober 1881. Verleger A. Härter in Zürich, Druck der Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich.
26. Oktbr. 454. Das Flugblatt mit der Ueberschrift: „Wähler des 22. Wahlkreises" und unterzeichnet : „Viele socialistische Wähler", auf welchem Verlag und Druck der Vereinsbuchdruckerei Höttingen - Zürich angegeben ist und Louis Viereck, Kammergerichtsreferendar a. D. in München, zum Reichstagsabgeordneten empfohlen wird.> ■
„ '455. Die Druckschrift mit den Worten an
fangend : „Wähler des 9. Badischen Wahlkreises, auf den 27. Oktober rc.", ohne Angabe des Druckers.
„ 0456. Das in der Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte, in Verlag und Redaction von Robert Kramer in Mannheim erschienene Wahlflugblatt mit der Ueberschrift: „Wähler, Organ zur Orientirung bei Reichstagswahlem und der Bezeichnung „Probenummer".
27. Oktbr. 457. Das Flugblatt mit der Ueberschrift: „An die Wähler des 19. Sächsischen Reichstagswahlkreises" und unterzeichnet: „Eine Anzahl Wähler des 19. Sächsischen Reichstagswahlkreises", auf welchem als Verleger August Bebel in Dresden, als Drucker Franz Goldhausen in Leipzig angegeben ist.
„ £J[458. Das anonyme Flugblatt mit den Anfangsworten : „Wähler! Der Wahltag steht unmittelbar bevor! rc." Druck und Verlag der Schweizerischen Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich.
„ 459. Das bei A. A. Herder, Volksbuchdruckerei
Hottingen-Zürich gedruckte Flugblatt: „An die Wähler des Kreises Solingen', welches die Wahl des Martin Ritting- hausen, Schriftsteller in Cöln, empfiehlt.
28. Ottbr. 460. Das zur Wahl des Drechslermeisters August Bebel aus Leipzig, Mitglied des sächsischen Landtags, auffordernde Flugblatt mit der Ueberschrift: „Mitbürger und der Unterschrift: „Eine Anzahl freisinniger Wähler", gedruckt in der Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich, ohne Angabe des Druckers oder Verlegers.
28. Oktbr. 461. Das in der Schweizerischen Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte Wahlflugblatt mit der Ueberschrift: „Mitbürger" und der Unterschrift: „Mehrere Bürger", welches mit den Worten: »Der Tag der Wahl naht beginnt und den Drechslermeister August Bebel aus Leipzig als Candrdaten für den Reichstag empfiehlt
29. Oktbr. 462. Das Flugblatt ohne Ueber- unb Unterschrift, sowie ohne Angabe des Druckers,
Datum der Bekanntmachung Bezeichnung der Druckschrift.
1881.
mit den Worten anfangend: „Die Verbreitung .der Flugblätter muß diesmal mit besonderer Schnelligkeit geschehen rc." „ 463. Der Wahlaufruf zu Gunsten des August
Bebel aus Leipzig mit der Ueberschrift: „Reichstagswähler" und der Unterschrift: „Die Socialdemokraten Augsburgs und Umgebung". Druck der Schweizerischen Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich.
1. Novbr. 464. Das bei A. Vogel & Co. in Braunschweig gedruckte, im Verlag von Wilhelm Kreuzkamp in Rheda erschienene Flugblatt, betitelt: „An die Wähler des Wahlkreises Bielefeld-Wiedenbrück" und unterzeichnet: „Wähler des Wahlkreises Bielefeld-Wiedenbrück, I. A.: D. Hegemann".
2. Novbr. 465. Die Druckschrift: „An die polnischen Arbeiter und Wähler", nebst der polnischen Übersetzung derselben, gedruckt zu Genf in der Druckerei der Zeitung „Przedswit“ — Rue Lausanne 49.
3. Novbr. 466. Das bei A. Härter, Volksbuchdruckerei Höttingen - Zürich gedruckte Flugblatt: „Wähler des Wupperthales r welches zur Wahl von Moses Oppenheimer auffordert und unterzeichnet ist: „Das — socialdemokratische Wahlcomitee".
7. Novbr. 467. Das zu Paris bei Adolphe Reif, plaoe du College de France, gedruckte Flugblatt mit der Ueberschrift: „Manifeste tilectoral: Aux ouvriers de l’industrie, aux ouvriers de la terre“, enthaltend einen an die Arbeiter gerichteten Aufruf, welcher mit den Worten: „Tel est l’iddal des Com- munistes Anarchistes“ schließt.
7. Novbr. 468. Das Flugblatt in klein Quart mit dem Eingänge: „Die Zeiten sind schlecht; Warum?" und einer Aufforderung auf die „Freiheit" am Schlüsse, ohne Angabe des Druckortes oder Verlegers.
„ 469. 1) „Wiark eocyalistow przez Ludwika
Blankau przenarzeczyl Mieczyslaw Romanski z drukarni krajowey M. F. Po- remby we Lwowie 1869 ; 2) „Patryjotizm i socyjalizm“ przez Böleslawa Limanows- kiego Genewa drukarnia polaka 1881; 3) „ Nicprzejednane hierunki“ przelozyl z roaaypkiego E. L. Poznan nakladem autora 1878; 4) „Sprawozdanie z Miedzy- narodowego zebrania Zwolanego w 50 letnia roczniee Liatopadowego Powstania przez redakeyje „Rdwndici“ w Genewie 1881 ; 5) „Program aocyaliatow polakich wachodniey Galicyi“ Lwow, w atyczniu 1881 r. Imprimerie polonaiae chemin neuf 13 Genbve; 6) „Co to jeat socyjalizm?“ (ohne Angabe des Verfassers, Verlegers, und Druckorts) Lipak dnia 8 sierpnia 1878; 7) „Ferdinand Lassalle“ Kapital i praca, czyli Pan Bastiat-Spulce z De- Jicza, Julian Ekonomiczsny; przelozyl K. W. Lwdw, nakladem Antoniego Man- kowskiego 1878.
9. Novbr. 470. Das in der Vereinsbuchdruckerei Hottin- gen-Zürich gedruckte und verlegte, „Männer des Volks! Wähler! Mitbürger des 2. Hamburgischen Wahlkreises!" überschriebene Flugblatt.
28. Novbr. 471. Das in der Genossenschaftsbuchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte und „Berlin den 22. November 1881" datirte Flugblatt mit der Ueberschrift: „Wähler des 5. Reichstags - Wahlkreises" und der Unterschrift: „Einige Arbeiter und Kleinbürger im Namen Vieler".
5. Decbr. 472. Das bei A. Vogel & Cie. in Braunschweig gedruckte, im Verlag von Ernst Beyer in Minden erschienene Flugblatt, betitelt: „An die Wähler des Minden- Lübecker Wahlkreises", welches F. W. Frick in Bremen als Candidaten für die am 6. d. Mts. stattfindende Reichstagswahl empfiehlt.
6. Decbr. 473. Das ohne Angabe des Druckers oder Verlegers erschienene und am Fuße der ersten Seite als Separatabdruck aus dem „Socialdemokrat", Centralorgan der deutschen Socialdemokratie, bezeichnete Flugblatt mit der Ueberschrift und den Schlußworten: „Kampf bis zum Sieg".
24. Decbr. 474. Das Flugblatt, welches mit den Worten beginnt: „Wir Reinhardt der Erste und Letzte", und schließt mit den Worten: „Unseren freireligiösen Segen — Amen", gedruckt in der deutschen „Vereinsdruckerei in Brüssel".^
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