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Sonntag den 19. Februar
Zweites Blatt
1882
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Gießener Anzeiger
Anlts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Erscheint tüglich mit Ausnahme des Montags.
Dnveanr Schulstraße B. 18.
Gießen, den 10. Februar 1882.
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21. Oktober 1878 sind ferner verboten worden:
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15. Okt.
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26.
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10. Juni.
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14.
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16. Juni.
14. Sept.
26.
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17. Okt.
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1881.
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1881. Okt.
Bezeichnung der Druckschrift.
Mannschaft Leipzig". Druck von E. Herzog in Mainz.
Das Flugblatt: „Proletarier- aller Länder, vereinigt Euch", Abdruck aus Nummer 22 des „Socialdemokrat" vom 30. Mai 1880,
Preis mertelfichrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.
Durch die Poft bezogen vierteljährlich. 2 Mark 50 Pf.
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Großherzogliches Kreisarni Gießen. Dr. Boekmann.
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Verzeichnis VIII.
(Aufgestellt mit Bezug auf die Bestimmung unter X, des Ministerial - Ausschreibens vom 1. November 1878 z. Nr. M. d. I. 14/127 nach Maßgabe der Publikationen in den Nummern 1 bis 307 des Reichsanzeigers für 1881.)
415. Die nichtperiodischen Druckschriften: 1) „Kto zczego zyje“ opowiadanie napisat Jan Miet Warszawa, w drukarni Kowa- lewskiego 1881, 2 > „Odpowiedz na de- nunzyjacyje dredowrnikau Pozna 28. Sierp- nia 1881 r, Drukarinia, Przedswitu (Rue Lausanne 49 Geneve .
Bekanntmachung.
Nachstehendes Verzeichniß bringen wir zur öffentlichen Kenntniß.
Datum der Bekanntmachung des Verbots.
1881.
7<HK 55-60 17-21
schlagnahmte Flugblatt mft der lieber; schrift: „Der Belagerungszustand in Hamburg-Altona imb Umgegend und die Ausweisungen. Mitbürger! Wähler Hamburgs und Umgegend", iund unterzeichnet: „Die Ausgewiesenen: I. Rötber, Maurer. I. Groß, Gastwirth, Tyal- straße Nr. 17".
Das in der Vereinsbuchdruckerei Höttingen Zürich gedruckte Flugblatt mit der Heber; schrift: „Arbeiter! Handwerker! Bürger 1 Männer des Wupperthals!" und mit der Unterschrift: „Die Arbeiterpartei". Das im Druck und Verlag zu Hottingen- Zürich erschienene Flugblatt mit der Ueberschrift: An die Wähler des 4. Berliner Reichstagswahlkreises! Arbeiter! Bürger! und der Unterschrift: Die Berliner Soeialdemokraten".
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Nachricht von ti Zchivester
416. Die angeblich in der Schweizerischen Vereinsdruckerei Hottingen-Zürich gedruckten Flugblätter mit der Ueberschrift: „Flugblatt zur Erzielung einer volksthüm- lichen Reichstagswahl", von denen das eine „an die Reichstagswähler im Wahlkreise Fürth, Erlangen, Laufhersbruck" gerichtet ist und mit den: Arbeiter, Ge- nossen! Das gegen uns gerichtete Ausnahmegesetz" rc. beginnt, das andere „an die Reichstagswähler im Wahlkreise Nürnberg-Altdorf" gerichtete mit den Worten: „Wähler! In Kurzem findet Neuwahl zum Deutschen Reichstage statt" re. anfängt, mit dem Datum „Nürnberg im September 1881" und der Unterschrift „Das Comitä" verl'ehen ist.
417. Das Flugblatt: „An die Wähler des 4. Sächsischen Reichstagswahlkreises, zu Gunsten von Wilhelm Liebknecht, Schriftsteller in Leipzig", Verleger: Wilhelm Hahn, Dresden, Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich.
418. Das im Verlage des Philipp Achtermann in Osnabrück (Druck von Vander- bilt in Amsterdam) Anfang Juni 1881 erschienene Flugblattt: „An unserei Parteigenossen", mit den Unterschriften: I. Auer, A. Bebel, I. W. Fritsche, W. Hasenelever, M. Kayser, W. Liebknecht, I. Vahlteich, PH. Wiemer.
419. Die Druckschrift mit den Eingangsworten: „Zur Reichstagswahl! Arbeiter! Bürger! Am 27. Oktober er."-
Das ohne Angabe des Herausgebers und Druckers in London erschienene Flugblatt mit der Ueberschrift: „Wahlenthaltung", enthaltend einen mit den Worten: „Enthaltet Euch der Wahl" schließenden Artikel, welchem eine Bemerkung über die Bezugsquelle der in London erscheinenden verbotenen Zeitung „Frechen
Auf Grund des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie vom (Schluß.)
399. Die Druckschrift: „Der Schutz der Arbeiter in den internationalen Arbeiter- Gewerbsgenosfenschaften. Ein Mahnruf an alle deutschen Arbeiter von A. Otto Walster". Dritte gewöhnliche umgearbeitete Auflage. Dresden, Expedition des „Dresdener Volksboten" 1871.
400. Die Druckschrift: „Arbeiter-Lieder", Verlag der Schweizerischen Volksbuchhandlung Hottingen-Zürich, enthaltend: 1) Bundeslied, 2) Arbeiterfeldgeschrei von H. Greulich, 3) Arbeiter Marseillaise von H. Greulich, 4) Arbeiter-Marseillaise von I. Andorf jun., 5) das Lied der Petroleure.
401. Das mit Beschlag belegte Flugblatt, überschrieben: „An die Einwohner Mann- heim's", unterzeichnet von F. Seifahrt, Namens der bei letzter Wahl in 3. Klasse gewählten Stadtverordneten, Verlag von F. Seifahrt, mit Druck von Christmann und Mauser in Stuttgart.
402. Die Nummer 18 des 8. Jahrgangs der periodischen Druckschrift: „Vorbote", unabhängiges Organ für die wahren Interessen des Proletariats, d. d. Chicago, den 30. April 1881, und 2. das Flugblatt: „Social-Revolutionärer Club, New-Dorf, Mahnruf an alle Arbeiter der Vereinigten Staaten Nord-Amerikg's" (Namen des Druckers und Verlegers sind nicht angegeben).
403. Die Druckschrift in littauischer Sprache: „Kningos Tejslbiun pranenziskaj per Kunega Lemmena, suraszytos o lietu- wiszkaj iszgneditos per Blodislawa Vebs- kia Kunega, Zemajcziu Wiskupistes, Pa- riszhije, Kasztu B. Vebskia Vrezdene Spaustuwe J J. Kraszauskia lb7ü.“
404. Die Druckschrift: „Ein europäischer Soldat an seine Kameraden", nachzudrucken und in allen Sprachen zu übersetzen, in allen Lagern und Kasernen zu verbreiten
405. Die Druckschrift: „Rede des Reichstagsabgeordneten A. Bebel über das Unfall- versicherungs"; gehalten in der Reichstagssitzung vom 4. April 1881, aus dem amtlichen stenographischen Bericht. Schweizerische Vereins - Buchdruckerei Hottingen-Zürich.!
406. Das von dem socialistischen Comit4 verfaßte und in der Vereinsbuchdruckerei Hottingen-Zürich gedruckte socialistische Flugblatt: „An die Reichstagswähler im Kreise Hanau-Gelnhausen-Orb".
407. Das ohne Angabe des Herausgebers oder Verlegers erschienene Flugblatt: „An unsere Freunde und.Gesinnungsgenossen und alle rechtlich denkenden Leute in Leipzig und Umgegend" überschrieben. Im Namen sämmtlicher Ausgewiesenen: A. Bebel, W. Hasenclever, W. Liebknecht.
408. Ein Wahlaufruf zu Gunsten desDrechs- lermeisters August Bebel unter der Aufschrift: „An die Landtagswähler des Dresdener Landbezirks". Verleger Carl August Petzold in Dresden, Druck von S. Zumbusch u. Co. ebendaselbst.
in Wahlaufruf zu Gunsten des Gasthofbesitzers Carl Münch in Zittau unter der Aufschrift: „Ein ernstes Wort an die Wähler des 5. Landtagswahlkreises". Verleger Wilh. Schünauck in Dresden, Druck von H. Zumbusch u. Co. ebendas.
410. Das Flugblatt: „An die Bürger und Einwohner der Stadt und Amtshaupt-
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Datum der
Bekanntmachung des Verbots. Bezeichnung der Druckschrift.
421. Das Flugblatt: „Wähler von Altstadt- Dresden" von August Bebel. Selbstverlag des Verfassers, Vereinsbuckdruckerei Hottingen-Zürich.
422. Das bei A. Härter, Vollsbuchdruckerei, Hottingen-Zürich, gedruckte Flugblatt: „An die Wähler Barmen-Elberfelds" mit der Unterschvift: „Das sozialdemokratische WahlcomitL".
423. Das Flugblatt: „Neuwahl zum deutschen Reichstag am 27. Oktober 1881", an die Wähler des Kreises Höchst und.Usingen gerichtet. Verlag von Karl Conrad in Bockenheim.
424. Ein Flugblatt ohne Angabe des Druckers und Verlegers, überschrieben mit: „Freunde und Genossen! Arbeiter!" mit dem Datum: „Deutschland, Anfang Oktober 1881" und mit einer Reihe bekannter Namen von Sozialdemokraten unterzeichnet.
425. Eine Druckschrift, gleichfalls ohne Angabe des Druckers und Verlegers, mit der Aufschrift: „Werther Genosse!" sowie mit den Eingangsworten: „De für Donnerstag den 27. Oktober die allgemeinen Reichstagswahlen angeordnet sind rc.", ohne Datum und Unterschrift.
426. 3 Enttvürfe zu socialdemokratischen Flugblättern und zwar: a. mit der Ueberschrift „Wähler des . . . Wahlkreises, der Wahltag naht"; b. mit der Ueberschrift : „Wähler! Bürger! Landleute! Arbeiter! In wenigen Tagen — 27. Oktober d. I."; c. mit den Eingangsworten : „Wähler! Auf den 27. Oktober seid Ihr an die Urnen berufen rc."
427. Eine Druckschrift mit dem Titel: „Der Vetter aus Amerika; eine Erzählung für Landleute, erbaulich zu lesen", ohne Bezeichnung des Druckers und Verlegers.
428. Das Flugblatt: „An die Wähler in Altstadt-Dresden, von August Bebel, d. d. Wurzen am 25. September 1881; Verleger A. Härter. Zürich. Druck der Vereinsbuchdruckerei Riesback - Zurich .
429. Das ohne Angabe des Herausgebers oder Druckers erschienene Flugblatt, betitelt: „An die Wähler des 7. Schleswig- Holsteinischen Wahlkreises", enthaltend einen sozialdemokratischen Ausritt zur Reichstagswahl, sowie die Berlage z den „Jtzehoer Nachrichten Nr.121 vom 15. Oktober ds. Js.,.wegen des m derselben enthaltene sozraldemokratischen Aufrufs an die Wähler des 6. Schleswig- Holsteinischen Wahlkreises.
430. Der bei C. Ullrich in Offenbach a M gedruckte und verlegte, an die Wähler Wahlkreises Offenbach-Dieburg gedichtete und Namens der Sozmldemokraten hpc, Kreises Offenbach - Dieburg von C? Ullrich unterschriebene Wahlaufruf.
431 Das im Druck von H. Zimmer u. Co. ' in Breslau erschienene, an die „Wähler Breslau's" gerichtete, von vielen sozialdemokratischen Arbeitern und Handwe rfern im Auftrage C. Kulkrnann in Breslau unterzeichnete Flugblatt.
432 Das bei Moritz Günther in Mitweida ' gedruckte, „Wähler des 15. Reichstagswahlkreises" überschriebene und „Eduard Eirns im Namen mehrerer Wähler des 15. Reichstagswahlkreises" unterzeichnete Flugblatt.
Datum der
Bekanntmachung des Verbots. Bezeichnung der Druckschrift.


