Telegraphische Depeschen.
Lokales.
Gietzen, 16. Mai. [8. Sitzung der Gr. Handelskammer vom 25. April 1882.] Anwesend die Herren Ed- Silbereisen, 8- Georgi, H. Schirmer, A. Kraatz, 3L Äa®er Vorsitzende legt die Wirthschaftsrechnung pro 1881/82 und den Voranschlag der Wirthschaftsrechnung pro 1882/83 vor. Die Kammer genehmigt letzteren.
Wolff's telegr. ßorrespondenz-Bureau.
Berlin. 16. Mai. Reichstag. Berathung des Unfall- und Krankenversich-rungs- rt.h, D Maltzzghn tritt für die Vorlagen ein und widerlegt die neuliche R^auvtuna Vollmatts? als ob die Conservativen erst durch di- Socialdemokratie zu einer arbeitersreunblichen Haltung gezwungen worden seien. Er wünscht Commsistons- beratbuna um auch die Verhältnisse der ländlichen Arbeiter prüfen zu können. Petersen erklärt sich für die vorgeschlagen- Zusammensetzung der Schiedsgerichte, da^die Mitwirkung der Arbeiter geeignet sei, Simulationen zu verhindern. 6r bemang'lt b e Reitraa^vflicht der Arbeitgeber zu den projectirten Hilfskassen, spricht sich liegen den Reichszufthutz aus und gibt zu bedenken, ob die Privatversicherungsgesellschaft-n durch Annahme der Vorlage nicht ruinirt würden. Grad erklärt Samens seiner Freunde, dab fie vorbehaltlich der nöthift werdenden Abänderungen die Grundlagen beider Gesetze nrrpnHrpn f<a§Fer äußert Bedenken gegen beide Gesetze, besonders das Unfallgesetz. Das ^letzttre^tt noch nicht spruchreif, das erstere könne als wirthschastliche Reform bald M Stand- ge rächt «erden. ^Bundeseommifsar Lohmann weist den Vorwur eine unaenüaenden Vorbereitung des Unfallgesetzes zurück. Len,mann erklärt sich als An- bänger ^der Zwangsversicherung, aber als Gegner der Staats- oder Reichsverstcherung. Hierauf wird die Vorlage einer Commifsion von 18 Mitglieder überwiesen. - Rächst- ^'^Berlin , 16 Mai. Das Central-Cornitö der Hygieme-Ausstellung Hal den Ausschuß beauftragt, seine Thätigkeit behufs Reconstruction der Ausstellung fortzusetzen und die Wahl der Zeit und des Platzes einer spateren Berathung vorzubehalten. Das Coinitä glaubt, die Aussteller für die gehabten Verluste mtschädWi^ Mai. Mngtheater-Proceß. Der Gerichtshof sprach den Theater-Director Jauner, Maschinisten Nitschke und Hausinspector Geringer schuldiq. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Das Urtheil gegen den Theaterdirector Jauner lautet auf viermonatlichen einfachen -Irre i, gegen hen Hausinspector Geringer auf viermonatlichen strengen Arrest und gegen den Maschinisten Nitschke auf achtmonatlichen strengen Arrest, die beiden betzteren Strafen verschärft durch je einen Fasttag per Monat. Zu der Urtheüspublica- tion waren alle Angeklagten mit Ausnahme des Directors Jauner erschienen. Der Zaal war überfüllt Pracis 4 Uhr erschien der Gersihtshof. Der Präsident verkündigte das Urtheil. Dasselbe lautet: Gegen Jauner auf schuldig weaen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens und zwar wegen mangelhafter Aufsicht Nichtbenutzung der Noth-Oelbeleuchtung und unzweckmäßiger Verwendung des Personals; — gegen Nitschke und Geringer gleichfalls auf schuldig wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens, bei Ersterein namentlich wegen des gefahrbringenden Oeffnens der Rollthür, bei Letzterem wegen sträflicher Mcht- uistandhaltung des Wasserstandes. Landsteiner, Wühelm, Heer und Bretthofer wurden nichtschuldig befunden. Die eingehende Motwtrung umfaßt 9 Bogen- Der Staatsanwalt bezeichnete in seiner Reve als erschwerend nur die folgen
Brandes, dagegen als inildernd das thellweise Geständniß, die inoraltfcye Unbescholtenheit und die Fainilienverhältnisse der Angeklagten. Der Director Jauner sei außerdem von dem Unglücke selbst schwer betroffen und geschädigt. Strafen Sie", schloß der Staatsanwalt seine Rede, „nach dem Gesetz, strafen Sie menschlich." Die Vertheidiger plaidirten für Verweisung der Ersatzansprüche auf dem Civilrechtsweg, da dieselben nicht genügend motivirt feien. Hierauf wurde das bereits gemeldete Urtheil gefällt.
'Rom, 16. Mai. Wie die „Agenzia Stefan!"- mtlbct, haben England und Frankreich den Rcgiernngen von Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Italien sind Rußland ihren •*:**-' Flottendemonstration gegen Egypten ms Werk zu setzen, Demonstration blos den Zweck habe, .ben Khedive bet
Vermischtes.
Butzbach, 13. Mai. Das sonst alljährlich auf dem Gri-sh-m-r Er-rci-rp° ftatlfinbcnbe Regimentsexercieren des 2. Gr. Hess. Dragonerregiments (tobbrag Nr. 24 wirb in biefem Jahre nicht bafelbft, fonbern in hiesiger G-g-nd und!w°r den Gemarkungen der Ort- Griebel, Rockenberg, Oppershofen und Ni-d-rweis-l m Zeit vom 10. bis 21. August er. abgehalt-n. Di- genannten Orte erhalten b-sh-bro diese Zeit Einquartierung. Die in Butzbach garnisonirenden Escadrons kehren 1-desr nach der Uebung in ihre Garnison zurück. „ )(
Mainz, 13. Mai. sZum Brückenbau] Wegen U-b-rnahme der Arbeiten । stehenden Brücke zwischen hier und Kastei haben die beiden Firmen Holzmann u. und Gebrüder Benkicfer in Mainz ihr Domieil ausgefchlagen. Wie wir vernehm sollen die Arbeiten nicht vor, sondern alsbald nach Pfingsten begonnen werden. V beite von Arbeitern werden alsdann lohnende Beschäftigung erhalten.
- Bon der Verwaltung der Zech- Pluto geht der -Köln. Ztg. Ub-r n Grubenunglück, von welchem die letztere betroffen wurde, -'n längeres d t g vH Schreiben zu, dessen erst- Seit- leider vollständig unleserlich Ul- Wirt W ! aus derselben nur entziffern, daß die in einer Teufe von 400 M. steh r *
des Flötzes 8, auf welcher die Explosion stattfand, bisher fast s uz
Di- Ursache der Entladung, b-ißi es weiter, habe sich noch nicht »m,.tt-ln laff-n,^« b-fond-re sei bei der schrecklichen Verwüstung der betrüben B ^lung sestzustelliN, ob etwa die gewaltsame Oeffnung einer■ nb mit unferem
habe. Di- Zahl ber Tobten gibt bas Schreiben, üb-reinstimm-ub E unf-r-me, auf 58 an, von b-u-n 21 bureb bie Explosion und 37 durch di- Nachfchwab-n'Y° Tob sanb-n. „Autz-r bt-sen", h-ißt es w-tt-r, „w-rb-n noch, ,wn Arb«nE welche allem Anschein nach in einer ber v->brochen-n Streck n vefL s bereu Ausräumung man gegenwärtig mtt aller Macht beschatt gt s. i-, zu finden, ist ganz undenkbar, da grade sie von den Wirkungen zunächst ereilt. wutt Enblch find von den Verletzten zwei bereits im Krankenhaus-,zu l- nk ch g l
so daß unter Hinzurechnung dieser beiden und der zw-> »tarS
zu beklagen sind. 10 mehr oder weniger Sc^crv-rwundet- liegen noch ( Hanse, diese am Leben zu erhalten, ist dem Vcrn-bmen nach alle Mssich, Zur Unterstützung der Hinterbliebenen — aunäh-rnd 100 P^sonerr t etn aus den Vertretungen der Gemeinden und der Grube zu ,r«ablendeS Unt«fi«tzm Comite zusammen, woraus bann sich-rm V-rn-hm-n "ach bi- obern B h ■ sich ebenfalls mit der Grubenvertretung bereits in an-rk-nnenswerth^r W s binbung gesetzt haben, das weitere in die Hand nehmen werben. h „(xt) Gefallenen finb freilich ihren Angehörigen nicht wieberzugeben aber b e PsUW, Mitwelt, ihre Hinterbliebenen vor Mangel zu bewahren, wird ck h . Matze erfüllt werben W-e schon oben bemerkt wurde ist,bis1-tzt bi- Ur aq Unfalles nicht aufgeklärt, nur fo viel sei h'-r -rwahA baß sich' die Schuld »g Beamten der Zeche bis jetzt in keiner W-ts- ergeben »«t. vielmehr hat sich h-r-usg datz schon gleich nach dem Unfall- die V-ntilationseinrichtung-n, welch- forme« g derartige Explosionen empfindliche Storungen erleiden, wiedermelch-i waren Es ist zufällig, datz auch di- Z-ch- Pluto zu den Gruben gehört wem, V-raniaffung des Ministers durch die für diesen Zweck «-bildet-und aus -n t^ t-sten Technikern des Landes b-st-h-nde Commifsion vor Kurzem in Bezug Wetterführung einer eingehenden Untersuchung unterworfen ist. h
Die Herren Silbereisen und Georgi geben Bericht über den Empfang der in der Tabakmonopolfrage nach Darmstadt entsandten Deputation. Letztere erhielt keinen definitiven Bescheid über Abstimmung Hessens im Bundesrath.
fjerr Katz erstattet Bericht über die letzt- Eifenbahnconferenz tn Köln Der von Gießen angemeldete Antrag kam noch nicht zur Verhandlung, weil Vorberathung im Ausschuß -rsordcrlich ist.
Herr Kraatz referirte über das von dem Rollfuhrmann Lhncker an das Betriebsamt Kassel gerichtete Gesuch wegen th-ilweiser Erhöhung des Rollgeldes und befürwortet Genehmigung im Sinne der Erklärung des genannten Betriebsamts.
Die Kammer e-klart sich banvt einverstanden.
Von Herrn Heichelheim ist ein schriftliches Referat über eine von Worms nachträglich beantragte r-dactionelle A-nderung einer Bestimmung des neuen Hanoels- kammergefetzentwuiss etngegangen. Referent erklärt sich für eine Fassung wesentlich der der Wormser Handelskammer entsprechend.
Di- Kammer genehmigt die voig-schlagene Fassung.
Di- Handelskammer Mainz hat bei dem Ministerium des Innern und der Justiz gegen eine neuerdings getroffene Verfügung remonstrirt, nach welcher fämmtlich-Wirtsfi schaftsg-ld-r ber Hanbelskammern, auch die durch die Firmen des betreffenden Bezirks beigesteuerten, an bie Hauptstaatskasse überliefen werden sollen so bag künftig all- Zahlungen der Handelskammern mittelst Anweisung auf das nächste Rentamt zu ge- f^e^e^hje Kammer beschließt, ebenso wie Mainz, bas Ministerium zu ersuchen, den von bem Hanb-lsstand- selbst beigesteuerten Betrag ber Hanbelskammer zur buecten Verwcnbung zu überlassen.
Gtosten. 17- Mai. sDüns b er g-V-rein] Auf Einlabung bes provisorischen Vorstanbes versammelten sich gestern Adenb im Casö Schwinn bie Vertreter bn hirsig-n geselligen Vereine behufs Besprechung über eine am kommenden Sonntag den 21. b. Mts. auszusührenbe Partie nach btm_® ünSberg. In der Versammlung waren vertreten bieVereine: Vogelsberger Höhenclub, rurnv-r-in, Stenographen - Verein, bie „Wartburgia", San g-rkvanz, Lieber kränz, Kriegerverein, Bürger-Gesellschaft, Bauer'icher Gesangverein Harmonie, Kaufmännischer Verein, Kronbauer scher Gesangverein und der Verein „Olymp". Herr F. Gail begrüßte die Vertreter der Vereine und legte denselben den Zweck ber Zusammenkunft, sowie bes Dunsberg-Veretns tu Allgemeinen vor. Wie auch schon in unserem Blatte kurz mitgetheilt, hat -s sich da Dünsberg-Veretn zur Ausgabe gemacht, bahin zu wirken, daß ans ber Hoh- «-dachten B-rgriesen ein Aussichtsthurm erbaut werbe, welcher es ermöglicht, eme freie Rundschw nach allen Richtungen der Windrose zu gewähren. Um dem Publikum nun G-legenh-lt zu bieten, sich mit der Idee des Vereins zu befreunden, dazu soll nun ber proiecttrte Ausflug bienen. Sämmtliche in ber Versammlung anwesende Herren begrüßten das Unternehmen und glaubten auch eine rege B-th-ttigung ihrer refp Vereinsmitglieder in Aussicht stellen zu können. Es wurde demzusolge beschlossen, daß die AS a ritt kommenden Sonntag stattfindet, günstige Witterung allerdings »W* Die Zeit ber Zusammenkunft auf ber Hohe des Berges wurde auf 2 Uhr Mittags festgesetzt. Wer also zu Fuß hingeyen will, möge sich um 11 Uhr rüsten und P'-U-ichl den nächsten W-g über Krofdorf nehmen und den Heimweg die Serpentine nach da Obermühle zu antreten. Für Fuhrwerke dürfte sich b°r Sniw-g ub-r FeUmg«h"usm bis zur Abzweigung des Weges nach Crumbach empfehlen. Der Au,stieg nach bM Plateau ist bann nicht zu wett (di-Fudrwe.ke können jedoch.auch ganz bequem auf b Spitze des B-rg-s fahren). Die Retourfahrt ist am fchonsten, auch der serpen in herunter und spater durch das Bieberthal. Für em gutes Glas Bier aut betn Berj( ist Sorge getragen. Der Wirth auf ber R-hmühl- ha, es übernommen, dort in solches tu verzapfen. Für einen Imbiß dagegen muß wohl Jeder selbst Sorge nagm, e§ bürtte tsi-tauch am praktischsten fein" Aus ber Höhe des Berges, -m z.emü großes Plateau und genießt man eben schon eine herrliche Aussicht üb-r die Gegen von Lollar abwärts bis nach Braunfels und noch weiter das Lahnthal hmab Freund dieses Unleriiehmens welche keinem der vorstehenden Ver-meang-hor-n, ffad l-ldtz verständlich auch willkommen und rechnet der Verein auch auf eine r-ge Btthettiguv unserer Schwesterstadt Wetzlar bei dem Ausflug Touristen von dort ber werd' wohl am Besten den Weg über Waldgirmes lind Hof Hama autiit-m - Dami, d Ausklua ein recht schöner werbe, wolle man auch der Damen gedenk-n und solche darai Thett nehmen lassen. — Eine sp-ci-lle osfici-ll- Einladung wird nun nicht mehr « folgen. Es möge diese Noti, als Aufforderung dienen. Wir werden uns erlaubtt vielleicht in einer folgenden Nummer nochmals darauf ausmerkfam zu machen ta pfeblen aber jedem Freunde der Natur, sich den hier gebotenen Genuß nicht versag«, zu wollen und mit bei der Dünsberg-Partie zu sein.
— sSt-rblichkett in Gictzen.] Während ber Woche vom 7. bis 13. Mal sich hier im Ganzen 10 Todesfälle, davon 3 bei Kindern. Von d -ien warm znÄ nur fune Seit am Leben gewesen und starb das eine an angeborener Schwache, dtt andere an'Darmmtarrh Das dritte Kind war 8 Jahre alt und ^lag^ dem Scharia» Bei den 7 verstorbenen Erwachsenen war Todesursache: Lungen chwindsucht, »« je zweimal. Brustfellentzündung, Schlagfluß des Gehirns, organisch- H-rzkrankhett 1 einmal. ----— , —>
Hürkei.
Äonftantinopel, 15. Mai. Die Pforte hat geftern an ihre Vertreter im Auslande ein Rundschreiben gerichtet, in ivelchern diefelbe gegen die gewißen Mächten zugeschriebene Absicht einer >nititärischen Intervention m Egypten pro- te ÜA da eine solche bei der gegenwärtigen Lage durch nichts gerech ertlgt und im Falle der Nothwendigkeit derselben das Recht hierzu allem dem Sultan zustehe.
Aegypten.
Kairo, 15. Mai. Auf die Erklärung des englischen und des französi- scben Vertreters in Egypten, Dkalet und Sienkiewicz, daß sie Strahl Bey für^ine Sicherheit der Europäer persönlich verantwortlich halten, erwiderte Arabt S^y, es sei keine Gefahr vorhanden, so lange das gegenwärtige Ministerium m Besitze der Macht bleibe. Am Nachmittag hatten die beiden Vertreter eine Audienz bei dem Khedive und machten demselben offtctelle Anzeige von der bevorstehenden Ankunft des englischen und französischen Geschwaders. Sie fugten hinzu, f würden möglicherweise ernste Aufträge auszurichten haben und es sei deshalb nöthia, daß ein Ministerium existire, mit welchem sie verhandeln konnten Fallo der Kbedive aber die Neubildung des Cabinets durchzusetzen sich nicht stark genug fühle, möge er mit dem gegenwärtigen Ministerium weiterregieren._____
Pnt diluü bekannt gegeben, eine Flottenbemonsttation gegen Egypten ins Werk zu 1-tz-n, und aleichzeitig erklärt, daß bie Demonstration blos den Zweck habe, ben Kh-biv- bet Miifrediterbaltung des Status quo zu unterstützen. Unter den vorerwähnten Kabmeten findet ein Meinungsaustausch über diese Mittheilung statt.
Kairo, 16. Mai. (Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Der Khedive hat formell Einspruch dagegen erhoben, daß die Pforte mit dem egyptischen Ministerium hirect telegraphisch corresponbirt hat. Die Beziehungen zwischen bem Khedive unb den Ministern sind wieder aufgenontmen, Letztere sind gestern Wend von dem Khedive tn Audienz empfangen worden. Das französifch-englische Geschwader wird morgen m Merandrien erwartet. Arabi Bey soll auf die Nachricht von der Absendung des Geschwaders den Mudirs besohlen haben, die Armeereserveti binnen drei Tagen hierher zu senden. Generalkonsul Malet hat ein Rundschreiben an die englischen
in Pappten gerichtet, in welchem er denselben mittheilt, daß das Erscheinen ^tinmöfifdrenalifdien Geschwaders einen friedlichen Charakter habe und daß Nichts rüden fr vorausgesetzt, daß die cffcntliche Sicherheit aufrecht erhalten bleibe und baß d^ Unterhandlungen'zwischen der egyptischen Regierung und den Machten zu einem befriedigeiiden Rifulta^fuhien.^ ^ird aus Paris vom 15. ds. gemeldet, daß,
wenn di- Anim -nheit d-s englisch-französischen Geschwaders in Alexandrien nicht h n- mickttn sollte, die Ordnung wieder herzustellen, eine gewiffe Anzahl turfifdjer @en§= Normen gelandet werden solle, welche unter Leitung und Oberaufsicht Frankreichs und Enalands Arab B y und de sen G-sinnungsg-nofsen verhaften würden , England . Y u ^tgencc Havas" wird aus Kairo gemeldet, daß m Folge n-r WnfMAIöae der Konsuln eine vollständige Ausgleichung hergestellt fei; der Khedive LäAe ^m^B-fchw-Än vergessen ,'u wollen; das ganze Ministeiiiim bleibe im Amt.


