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15.1.1882 Erstes Blatt
 
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desrath vollständig fern liege, den Zollpflichtigen Schwierigkeiten zu Bereiten. Es lei auch nicht eine einzige Bestimmung hervorgegangen, welche die Zollbehörden zu einer strengeren Handhabung der Tarifbeftimmungen veranlassen konnte. Die bereits früher angeregten Beschwerdepunkte seien von dem Bundesrathe geprüft und die Entscheid­ungen der obersten Landesbehörden als zutreffend erachtet worden. Es werde aber eine generelle Anordnung getroffen werden zur Prüfung der Frage, ob und inwieweit die Bestimmungen über die Tara, die Anlaß zu Beschwerden gegeben haben, einer Abänderung bedürfen. Die betreffende Vorlage werde dem Bundesrathe demnächst zugehcn. ~ ege f)ä[t bic ganze Debatte für ziemlich überflüssig, da sie aber ein­mal angeregt worden, müsse auch er auf dieselbe eingehen. Er glaube, man habe alle Veranlassung, die ehrliche Probe des neuen Zolltarifs abzuwarten, und Ruhe in unjern wirthschaftlichen Verhältnissen eintreten zu lassen. Er hoffe noch die Zeit zu erleben,

wo ein Mitglied dieses Hauses so wenig ein Gegner des gegenwärtigen Zolltarifs werde sein wollen, als man heute Culturkämpfer fein möchte. (Heiterkeit.) - Abg. Dirichlet bekämpft die Ausführungen des Vorredners. Er erörtert die

Wirkung des Schutzzolls auf die landwirthschaftttchen und speziell bäuerlichen Verhält­nisse. Es stehe fest, daß der neue Zolltarif den kleinen Mann und den kleinen Land- wirth, roenn auch nicht ausbeute, so doch stark benachtheilige Bezüglich auf den Ein­fluß der Getreidezölle auf die Ernährung des Volkes verweist der Redner die Rechte auf eine Brochüre Lassalle's, der ja jetzt auch zu den Comervattven zahle. (Heiterkeit.) Die Conservativen könnten aus derselben Manches lernen. Der Getreidezoll bleibe auf jeden Fall unmoralisch. Alle Argumente der Conservativen liefen darauf hinaus, daß sie den Gegnern der Zollpolitik falsche Behauptungen unterstellten. Redner legt die ihm aus persönlicher Erfahrung bekannten Verhältnisse auf dem Lande dar, aus denen sich ergebe, daß das Brod in dem Maße verteuert werde, als der Zoll den Preis des Scheffels Roggen steigere. Es werde auch nicht von uns behauptet, daß genau der Betrag des Zolles in der Preissteigerung des Getreides enthalten fei. Dagegen fei es doch eine krasse Uebertreibung, daß der Kornzoll vom Auslände getragen werde. Der Weltmarkt ergebe den Preis nach Angebot und 'Rachfrage und in Jahren schlechter Ernte laste der Zoll gerade mit vollem Betrage aus dem Jnlande. Die Behauptung, daß der Zoll gar keinen Einfluß aus den Getreidepreis habe, werde sehr schlagend durch eine Tabelle des statistischen Amts widerlegt, welche seit dem Jahr 1821 ein konstantes Steigen der Getreidepreise ergebe. Die Mahnung, man möge doch dem Zolltarif die ehrliche Probe gönnen, berühre ihn nicht; habe man denn auf der andern Seite des Hauses der Aufhebung des Eisenzolls die ehrliche Probe gegönnt? Mein, wir werden gegen diesen Zolltarif auch ferner ankämpfen und immer wiederholen, daß der ärmere Theil der Bevölkerung durch den neuen Zolltarif zu Gunsten der wohl­habenden benachtheiligt werde. .

Staatssekretär v. Bötticher: Er wolle stch nicht auf die Debatte emlassen. Hier im Hause werde man sich doch gegenseitig nicht überzeugen, so lange wir uns gegenseitig als Mohren ansehen. Eine praktische Vorlage, an die wir anknüpfen könnten, liegt nicht vor. Er wolle nur einer mißverständlichen Auffassung seiner Rede vom 16. Dezember v. I. vorbeugen. Er habe nicht das Institut der Handelskammern überhaupt angreifen wollen; er habe in seiner Rede der Thätigkeit der Handelskammern sogar einen sehr großen Werth beigelegt und dieselbe für Handel und Industrie als unentbehrlich bezeichnet. Er habe sich nur mit dem Bericht der Handelskammer in Grünberg beschäftigt. Dieser Bericht liege ihm nun vor. Er wolle daraus verzichten, die Details desselben vorzutragen. Wenn aber in dem Bericht gesagt sei:daß ein sehr beträchtlicher Theil des Volkes in Folge der Zollpolitik jetzt gezwungen sei, weniger und schlechter zu essen"daß die Nährkraft und Wehrkraft des Volkes geschwächt werde , daßdie Industrie gegenwärtig lediglich auf das Inland angewiesen sei", so

sei das sachlich schwarz, wenn nicht tendenziös gemalt. In dem Bericht heiße es

ferner, daßdie Tuchmdustrie nicht mehr im Stande sei, ein gutes Stück Waare zu verkaufen", und drei Seiten weiter:Das Geschäft in Tuchen war sehr befriedigend zu nennen;" das seien Differenzen, die man nicht unbeachtet lassen kann. Wir haben ja alle menschliche Schwächen, aber diese Schwäche der Grünberger Handelskammer durste nicht unerörtert bleiben.

Abg. v. Schalscha beleuchtet in einem längeren Vortrage die ersprießliche Wirkung des Zolltarifs vom Gesichtspunkte der landwirthschastliche^ Interessen aus. Die Landwirthfchaft an der russischen Grenze sei früher durch die Einfuhr aus Ruß­land arg bedrängt und verschuldet geworden; der Getreidezoll habe die Verhältnisse wesentlich gebessert. Redner bedauert, daß kein Schutzzoll aus Goldausfuhr vorhanden sei, damit unser Gold nicht in so großen Mengen ins Ausland geführt werde.

Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird abgelehnt.

Abg. Dr. Bamberger bemerkt zunächst dem Staatssekretär v. Bötticher, daß wenn die Grüneberger Handelskammer auch so schwarz gemalt haben möge, so sei die ihr zu Theil gewordene Behandlung dennoch eine ungerechte. Man habe noch niemals gehört, daß eine Handelskammer deshalb rektisizirt worden sei, weil sie Jubelhymnen auf die neue Wirtschaftspolitik angestimmt habe. (Sehr wahr! links) Eine lleber- treibuna sei so schädlich wie die andere und vernrtheile man das Eine, dann sei es ungerecht, auch nicht das Gegentheil zu tadeln. Der Redner geht sodann auf die Zollaus­legungen des Näheren ein: er bedauert die Zollchikanen des Auslandes, diese dürfen aber nicht zu Repressalien Veranlassung geben. Der Importeur sei gezwungen, seinen Waaren eine angemessene Ausstattung zu geben und werde damit der Industrie gedient. Die Tarabehandlung der Behörden führe dahin, daß schließlich auf Verpackung keine Sorgfalt mehr verwendet werden könne. Redner zählt die Zollkuriose aus und fragt, wann man dieTinte" alsGoldwaare" verzollen müsse, ob man etwa die Tinte in Löschpapier oder in Säcken einführen solle, oder ob sich die Patienten an die Grenze stellen und so lange warten sollen, bis dasungarische Bitterwasser" zu uns herüber geflossen kommt. Die Zusicherung des Herrn Direktor Burchart, wonach die Bestim­mungen über die Tara event. Abänderung erfahren sollen, werden sicherlich zur Be­ruhigung beitragen und sei er für diese Zusicherung dankbar, er bitte dieselbe aber zu beschleunigen. Sodann geht der Redner auf das Submissionsverfahren beim Ankauf von Eisenbahnschienen ein, und weist durch Zahlen nach, daß unsere Werke nach dem Auslande billiger verkaufen als an das Inland. Herr Freege erwidert, daß, wenn gestern die Centrumspartei einen Triumph errungen hat, so sei dies ein Triumph des Liberalismus gewesen.

Direktor Burghart bemängelt die Zuverlässigkeit der Zeitungsnachrichten und aus diesem Grunde auch die vom Vorredner neu erwähnten Zollbeläftigungen. In Bezug auf das Submifsionsverfahren für Eisenbahnbedarf ist Redner außer Stande zu antworten.

Die Debatte wird nunmehr geschlossen. Die Abstimmung über Titel 1 wird bis nach Beschlußfassung über den Zollanschluß ausgesetzt.

Der Präsident theilt nunmehr den inzwischen schriftlich eingebrachten Antrag des Abg. Kanser (Freiburg) betreffend die Verhaftung des Abg. Dietz mit. Das Haus beschließt den Antrag als einen schleunigen sofort zu behandeln. Abg. Kayser führt aus, daß die Verhaftung des Abg. Dietz nach dem dem Herr Präsidenten und auch ihm zugegangenen Telegramm wohl zweifellos sei, und daß sich das Vergehen, wegen dessen Ver­haftung erfolgt ist, gehe aus dem Umstande hervor, daß die Gefängnißverwaltung die Absendung des Telegramms, dessen Inhalt ihr doch bekannt war, nicht inhibirt habe. Bei Verhaftungen von Reichstagsabgeordneten sollte man etwas vorsichtiger verfahren, sonst sei die Sicherheit eines großen Theils der Abgeordneten aufgehoben. Er bitte deshalb dringend, noch heute über seinen Antrag Beschluß zu fassen und das Recht der Abgeordneten zu wahren.

Abg. Freiherr v. Minnigerode b'ttet die toadjc |o lange zu vertagen, bis das Haus über den Fall genau unterrichtet ist.

Staatssekretair v. Bötticher unterstützt diesen Vorschlag. Er habe sofort an die württembergische Regierung dieses Falles wegen ein Telegramm gerichtet und er warte noch im Laufe des heutigen Tages Antwort. Es scheine ausfällig, daß für eine Hand­lung, die nur mit 6 Monaten Gefängniß bedroht ist, die Verhaftung des Abg. Dietz verfügt worden sei. Er glaube, eS werde bei der ^acbe noch ein verschärsteres Moment hinzutreten; vielleicht handelt es sich um hochverrätherische Handlungen. Er bitte des­halb, da es sich nur um einen Aufschub bis morgen früh handle, daß es sich mit Rück­sicht auf die unaufgeklärte Lage empfehle, für heute die Beschlußfassung auszusetzen.

Abg. Lasker bittet ebenfalls, die Sache auf morgen zu vertagen. Es sei un­möglich, auf Grund eines einseitigen Vortrages Beschluß zu fassen.

Abg. Dr. Windthorft erklärt sich aus denselben Gründen für eine Aussetzung des Beschlusses und beantragt, die Geschäftsordnungskommission mit der Berichterstat- : tung über den Antrag zu beauftragen und den Gegenstand auf die Tagesordnung zu i setzen.

Abg. Dr. Hünel widerspricht diesem Anträge. Die württembergische Regierung hätte die Pflicht gehabt, das Reichstagspräsidium uon der Sachlage sofort in Kenntnis; zu setzen. Wenn diese ihre Pflicht nicht erfüllt habe, so habe der Reichstag darauf keine Rücksicht zu nehmen. , . .... f c ..

Abg. Richter (Hagen) betont ebenfalls die Nothwendigkeit einer sofortigen Be­schlußfassung ; ebenso Abg. Stolle, während die Abgg. v. d. Goltz, Marcard und wiederholt Lasker und Windt hör st widersprechen.

Der Antrag wird hierauf mit großer Majorität angenommen und dann die Sitzung vertagt. ~ , ,

Nächste Sitzung Samstag 1V2 Uhr. Tages-Ordn.: Antrag Kayser; Fort­setzung der heutigen Tagesordnung und erste und zweite Berathung der Berufs- ftatistik.

Schluß 5V» Uhr.

Lokales.

Gießen, 14. Januar. sS-tzung der Handelskammer vom 10. d. M.) Anwesend die Herren Ed Silbereisen, L. Georgi, S. Heichelheim, A. Katz, F. C B. Koch, R- Schee l, A. Zinß er, A- Kraatz

Der Vorsitzende begrüßt zunächst die neu eingetretenen Mitglieder und theilt hierauf mit, daß die Bestätigungsurkunde der Ergänzungs- resp. Neuwahl vom 15. Dezember nebst den Wahlacten von dem Eftoßh. Mimsterium des Innern und der Justiz der Ka nmer zugffandt worden sei. Derselbe theilt ferner mit, daß die Umlagen auf die wahlberechtigten Mitglieder des Handelsstandes (zu den Kanzleikosten der Handelskammer) ausgeschrieben seien. Hierb-i wird auf die Lückenhaftigkeit des vor- yandenen Firmenreg'sters aufmerksam gemacht und beschlossen eine Revision desselben mit Hülfe her Geweibesteueilisten vorzunehm n.

Laut Mittheilung der Reichsbankhauptstelle Frankfurt a. M beträgt die Tan­tieme für den Reichsbankagent Dietz dahier für das Jahr 1881 JL 697.52, der seitens des Handelsstauds und der Stadt zu leistende Zuschuß folglich 1302.49

Herr F. C B. Koch erstattet Bericht über die letzte Eisenbahnconferenz in Köln- Die Verhandlungen waren ohne spezielles Interesse für den hiesigen Platz.

Hierauf warf der Vorsitzende einen Blick auf die Thätigkeit der Handelskammer im vorigen Jahre, in dem 493 Eingänge in 24 Sitzungen erledigt worden, eine Reihe Eisenbahnconferenzen in Frankfurt a M.. Hannover, Darmstadt und Köln, die Sitzung des Hessischen Handelskammertages in Mainz, der 10. deutsche Handelstag in Berlin beschickt wurden rc-

Zuletzt schritt die Kammer zur Vornahme der Wahlen des Vorsitzenden und dessen Stellvertrete's pro 1882.

Die Herren F. C. B- Koch und S. Heichelheim werden zu Skrutatoren ernannt.

Die erste Abstimmung ergab 7 Stimmen für Herrn Silbereisen und 1 für Herrn Georgi. Herr Sil der eis en ist somit als Vorfitzender wiedergewählt. Die zweite Abstimmung ergiebt 7 Stimmen für Herrn Georgi und 1 Stimme für Herrn Heichelheim. Herr Georgi ist demnach zum Stellvertreter des Vorsitzenden für 1882 wiedergewählt. Peide H-rren nehmen die auf sie gefallene Wahl dankend an.

Herr F C. B. Koch spricht hierauf den beiden Herrn für ihre bisherige Ge- schaftsfühiung den Dank der Kammer aus.

Zwei Handwerksburschen, welche gestern Nachmittag in betrunkenem Zustande die Straßen btr Stadt scandalisi end unsicher machten, wurden verhaftet und erhielt jeder derselben heute Morgen 4 Tage Haft.

Handel und Verkehr.

Gießen, 14. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0 85100, Hühnereier 1 Stück 78 2 Stück GO00 H, Enteneier per,Stück

6 Gänseeier p. St. 0000 H, Käse per Stück 59 H, Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 22 Linsen 1 Liter 25 H, Tauben das Paar 80-100 H, Hühner per Stück JL 1.00-1.40, Hahnen per Stück Jl. 1.302.00, Enten per ©türf 1.702.00, Gänse per Pfund 6072 Welfche per Stück JL 0000, Ochsenfleisch per Pfund 60- 62 H, Kuh- und Rindfleisch 4050 H, Kalbfleisch 4044 H Schweinefleisch 60 bis 64 £>, Hammelfleisch 50-60 H, Kanoffeln 100 K-lo 3 00-4.00, Zwiebeln per Centn er JL 67, Milch per Liter 1618 H, Weißkraut das Hundert ji7.509.

Frankfurt a. M., den 14. Januar, Nachmittags 2 Uhr Mtn. (Telegr. Coursbertcht Mttgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actien?291^Staattzb.-Actien 275Vr. Galizier 263Vr,Oeft. Stlberrente 667/e, 4% Ungar Goldrente 767/i6, 4°/0 1880er Russen 725/8, 2. Orient-Anleihe 59Ve, ö% Rumänische Rente 88Vtz, Lombarden 125.75. Tendenz still.

Auszug aus den Standesamtsrcgistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

Den 10. Jan. Kaufmann Michael Bär von Vetzberg mit Auguste Reiß, Tochter des verstorbenen Lithographen Salomon Reiß von Gießen. 12. Taglohner Johann Georg Albert von Hattenrod mit Christine Dietrich, Tochter des Schuhmachers Simon Dietrich von Frudingen.

Eheschließungen.

Den 11. Jan. Steindrucker Johann Friedrich Theodor Damm von Schwarza mit Friederike Wilhelmine Klamberg, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Philipp August Klamberg von Dillenburg. 13. Der Sergeant im II. Großh. Hessischen Infanterie- Regiment Nr. 116 Wilhelm Friedrich Ruckel von Bettenhausen nut Katharine Brand geb. Heß, Wittme des Polizei-Sergeanten Gustav Robert Wilhelm Brand, von Nieder-Bessingen.

Geborene.

Den 30. Dez. Eine Tochter von auswärts, Waldburga. 31. Dem Schreiner Christian Krekel von Braunfels eine Tochter, Cmma. 2. Jan. Dem Taglöhner Karl Reuter II. ein Sohn, Karl Philipp Wilhelm Martin. 4. Dem Schreiner Karl Hahn ein Sohn, Karl Theodor Wilhelm. 5. Dem Schattemnacher August Lang eine Tochter. 5. Eine Tochter von auswärts. 9. Dem Taglöhner Werner Horn eine Tochter. 10. Dem Gerichtsvoll­zieher Emil Geißler ein Sohn. 12. Dem Schlosser Adam Uhl ein Sohn.

Gestorbene.

Den 7. Jan. Elisabeth Stephan, geb. Philipp, 37 Jahre alt, Ehefrau des Postboten Heinrich Stephan. 9. Helene Petri, geb. Knoche, 73 Jahre alt, Wittwe des Postschaffners Wilhelm Petri. 9. Julie Balser, 77 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Geheimratbs Professor Dr. Wilhelm Balser. 10. Der Oeconomiehandwerker im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Johannes Diehl, 23 Jahre all, von Alsfeld. 12 Pumpen­macher Karl Konrad Lang, 61 Jahre alt. 13. Gustav Karl, 1 Monat alt, Sohn des Zug­führers Heinrich Rörig. 13. Katharine Formhals, geb. Schön, 75 Jahre alt, Wittwe'deS Schreiners Philipp Formhals, von Alt-Buseck. 13. Drechsler Heinrich Felsina, 26 Jahre alt, von Groß-Felda. v '

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 11. Januar. Johann Friedrich Theodor Damm, Steindrucker in (Aieüen und Friederike Wilhelmine Klamberg, ledige Tochter des verft. Schuhmachers Vbilivv August Klamberg zu Dillenburg. ' ^uymacherS W

Den 13. Januar. Wilhelm Friedrich Rückel, Sergeant m ®le6en mih

Br-md, geb. Heß, Wittwe des Polizeisergeanten Gustav Robert Wilhelm Brand zu

Gelauste.

306an^nÄÄnb1e8n81i2. 3°h°nn Georg Michel -ine Tochter,

Wilhelm,'UÄ27.Otto Roth ein Sohn, Friedrich Chrstti?e"geb°LJ-°n^De^ber^''°'"' Bommersheim -in- Tochter, Anna