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10. Dec-mber 1877 bet, wofür ihn auch ber Kaiser Alexander zum General-Lieutenant ernannte und fein Name m ganz Rußland wie der eines Nationalhelden gefeiert wurde Auch in dem Kriege der Russen g'gen die Teke-Turkmenen in Centralasien erhielt General Skobeleff den Oberbefehl unv eroberte am 12. December 1881 Geok-Tepe, die Hauptstadt der Teke-Turkmenen. Nach dieser Zett scheint sich General Skobeleff, wie feine Reden in Petersburg und Parts beweisen, lebhaft an der großen panslavistischen Propaganda bethciligt zu haben, die von der Errichtung eines slawischen Weltreiches träumt und auch Rußland total um^estallen will. Sein plötzlicher Tod hat des Generals Skobeleff ehrgeizigen Plänen ein jähes Ziel gesetzt.

Posten nunmehr durch den Suezkanal befördert werden sollen. Schaaren von Beduinen Drohen^^^^^^meldet: Die britische Flotte hegt schußfertig. Die neutralen Kriegsschiffe und Handelsschiffe verließen den Hafen und ankern außerhalb desselben. Das Bombardement soll morgen früh beginnen. Die Eastern-Telegraphen- Eomvanv fischte ihr Kabel auf und verlegte die Station an Bord eines im Außenhafen liegenden Schiffes. Die Verbindung über Malta und Cypern wird unterhalten. (F. Z.)

Telegraphische Depesche«.

Wolff's leitet. Corresponvenz-Bureau.

Prag, 10. Juli. Die Fürstin von Hanau, Gemahlin des früheren Kurfürsten von Hessen, ist in der Nacht gestorben. Die Leiche soll am Mitt­woch nach Kassel überführt werden.

London, 10. Juli. Wie verschiedenen Abendblättern aus Konstanti­nopel vom heutigen Tage gemeldet wird, hat die Admiralität den Officieren und Mannschaften der 'türkischen Panzerschiffe heute früh den strengen Befehl ertheilt, die Schiffe nicht zu verlassen. Es wird in Konstantinopel für möglich gehalten, daß sich türkische Schiffe nach den egyptischen Gewässern begeben werden.

London, 10. Juli. Oberhaus. Lord Granville macht folgende Mittheilung: Seymour notificirt heute früh den Lokalbehörden von Alexandrien, daß, wenn nicht die Befestigungswcrke zum Zwecke der Entwaffnung zeitweilig übergeben werden, er morgen bei Tagesanbruch das Feuer eröffnen würde. (Beifall) Granville fügte seiner Erklärung hinzu: Es sei schmerzlich, Gewalt gegen den Schwächeren zu üben, aber in diesem Falle sei keine andere Alternative. Die feindlichen Vorbereitungen wurden in Verhöhnung des Wunsches des Khedives und des Befehls des Sultans und trotz der gegenteiligen Versicherungen der Localdehörden fortgesetzt. Die jetz ge Action entspringe daher nur der Selbstvertheidigung .

_ DerStandard" erfährt, die Armee-Reserve fei für heute einberufen.

Malta, 10. Juli. Drei Panzerschiffe mit zwei Bataillonen Infanterie, einer Genie-Eompagnie, einer Artillerie-Abtheilung von 20 Kanonen und einem Transport von 2000 Tonnen Kriegsmaterial ist gestern Abend von hier abgegangen.

Marseille, 10. Juli. Aus Toulon wird gemeldet: An den fommanbirenben Admiral Conrad ist der Befehl ergangen, sofort nach Port Said zu fahren. Behufs Vermehrung der Seeofficiere sollen die Vorlesungen für die Seeofficier-Asplranten sus- pendirt werden- . ..

Alerandrien, 10. Juli.Agence Havas" meldet, Seymour kündigte gestern Abend den egyptischen Behörden an, daß das Bombardement der Forts binnen vier­undzwanzig Stunden beginne, wenn dieselben bis dahin nicht geräumt seien. Der französische Admiral ist von diesem Schritte verständigt. Die französische Flotte geht nach mit Seymour getroffener Abrede nach Pott Said. t r r

Alexandrien, 10. Juli. Alle Kriegsschiffe verlassen die Rhede und begeben sich außerhalb Schußweite der egyptischen Kanonen. Die letzten Europäer verließen auf Anordung der Consuln die Stadt.

Im Laufe des gestrigen Nachmittags gewahrte man vom DampferTan- jore" aus egyptische Soldaten, welche Gräben auswarfen und Gefchützkugeln von einem Fort zum andern schafften. Colwin und Cartwright sind mit dem übrigen Personal des englischen Generalkonsulats an Bord desTanjore" gegangen.

Der interimistische englische Generalkonsul Cartwright sandte an die General- tonsuln der übrigen Mächte folgende Note:Ich beehre mich, Sie zu benachrichtigen, daß es wünschenswerth ist, Ihre Staatsangehörigen auszufordern, Alexandrien zu ver­lassen und innerhalb 24 Stunden nach Empfang der Note auf einem im Hafen befind­lichen Schiffe einzufchiffen." L t

Sämmtliche Mitglieder ber hiesigen Confulate sind setzt an Bord der hier befindlichen Schiffe.

Alexandrien, 10. Juli. Admiral Seymour richtete heute früh ein Schreiben an den Stadtgouvernenr und zeigte demselben darin an, daß das Bombardement morgen früh 4 Uhr beginnen werde. Der eng­lische Konsul notificirte in einem Schreiben an Ragheb Pascha die Einstellung der Beziehungen zu der egyptischen Regierung und richtete ein weiteres Schrei­ben an Derwisch Pascha, in welchem erklärt wird, daß Derwisch Pascha als für die Sicherheit des Khedive verantwortlich betrachtet werde. Die französi­schen Kriegsschiffe werden an dem Bombardement nicht theilnehmen. Alle Details für das Bombardement wurden in einer Conferenz des Admirals Seymour mit den Kapitänen der englischen Kriegsschiffe gestern definitiv festgestellt. Der englische Konsul hat sich an Bord desMonarch" begeben, um im Falle der Rothwendigkeit in der Nähe des Admirals Seymour zu sein.

Alexandrien, 11. Juli. (Privat-Depesche). Heute Morgen *1 Uhr hat das Bombardement begonnen.

Konstantinopel, 10. Juli. Nachbern bie Rückäußerungen ber Mächte auf bie in der letzten Conferenz festgcstellten Einlabungsnote an bie Pforte zur Inter­vention eingetroffen finb, tritt bie Conferenz heute ober morgen zusammen, um bie Überreichung ber Einladung zu bewirken.

General Michael Skobeleff -h

Das Schicksal geht oft einen wunderbaren Weg. Der kraftstrotzenbe, kühne unb hochbegabte russische General Skobeleff, ber wegen feiner Stege im Türken- unb Turkmenenkriege in seinem Vaterlaude als Nationalhelb gefeiert wurde und zu Beginn dieses Jahres so großes Aufsehen wegen seiner deutschfeindlichen Reden erweckte, ist am 7. Juli in Moskau plötzlich gestorben. Der verstorbene General war erst 41 Jahre alt, galt im Besitze einer vorzüglichen Gesundheit und Krafi, mit ber er die furcht­barsten Strapazen ber orientalischen Feldzüge überwunden hatte, und fein plötzlicher Tod ist daher räthselhaft. Vor einiger Zeit hat General Skobeleff allerdings an einer Lungenentzündung gelitten unb ist es möglich, datz ein plötzlicher unb heftiger Rück­fall in bicfe gefährliche Krankheit feinem Leben ein rasches Enbe bereitet hat. Bei den ziemlich extremen unb leibenschaftlichen Neigungen des Generals Skobeleff unb feinem maßlosen Ehrgeize ist cs indessen auch nicht unmöglich, daß eine außergewöhnliche Ursache seinen Tod herbeigesührt hat. Denn als Thatsache muß hervorgehoben werden, daß General Skobeleff mit seinen deutschfeindlichen Kriegsreden, für welche er den Beifall einer halben Welt zu finden hoffte, sehr bittere Erfahrungen gemacht hat. Die Panslavtsten jauchzten ihm allerdings eine Zeitlang zu, aber die übrige Welt zeigte sich diesen Kriegsreden gegenüber sehr kühl ober entrüstet ober gar spöttisch. Sicher ist auch Skobeleff beim Czaren Alexander in halbe Ungnade gefallen und mußte es sich gefallen lassen, daß ihm der Czar das Halten ähnlicher Reden verbot und ihn als Commandant des Militärbezirks m das von der Hauptstadt Petersburg entlegene Minsk versetzte Sicher haben diese Enttäuschungen den ehrgeizigen, hvchstrebenden General Skobeleff, der nicht übel Lust zu haben schien, über den Kops seines Kaisers hweg den russischen Volkshelden unb Befreier von dem westeuropäischen Culturjoch weiter zu spielen, in die schrecklichste Alteration versetzt und ihn zu einem bedenklichen Kr«mkheitUzuftande disponirt, ber nach einer Meldung aus Petersburg in dem Zer- reHni einer Ader am rechten Bein und einem tödtlichen Herzschläge zum Austrag gekommen sein soll. In Moskau, wo Skobeleff gestorben ist, hielt er sich nur zeitweise awf, watz auch daraus heroorgebt, daß der General in einem dortigen Hotel gestorben ist. Es ist nicht zu leugnen, daß die russische Armee in dem General Michael Skobeleff eintn ihrer tüchtigsten Feldberrn verloren hat- Sein Ehrgeiz soll zwar maßlos gewesen sein und er soll auch das Bestreben gehabt hadLN, um jeden Preis eine Rolle in der (Iesch'chte des Czarev.reichs zu spielen, aber trotzdem bleibt Skobeleff's Lebenslauf bewundernswerth. Schon als Lieutenant unb Rittmeister zeichnete sich Skobeleff im höchsten Maße durch kühne Recognoscirungen unb einen wahren Löwenmulh während ber Felbzüge gegen Turan und Chiwa aus. Er erregte Bewunderung in den höchsten Kreisen, wurde der Liebling des verstorbenen Czaren Alexander II. und avancirte in wenigen Jahren zum Generalmajor. Beim Beginn des russischen Krieges gegen die Türkei kommandirte ber erst secbsundbreißigjährige General Skobeleff eine Division und trug durch seine glänzende Tapferkeit vornehmlich zur Eroberung Plewna's am

Lokale-.

Gießen, 11. Juli. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung Donnerstag den 13. Juli 1882, Nachmittags 4 Uhr.

1. Die regelmäßige Verloosung städtischer Schuldverschreibungen.

2. Die Quellwasserleitung.

3. Statistische Ermittlung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte- Ertrags im Jahre 1882.

4. Verpachtung des städtischen Steinbruchs in der Hochwart.

5. Die Verpachtung städtischer Triebviertel.

6. Die Bedienung der Gießfässer.

7. Gesuch des Kaufmanns I. M. Schulhof dahier um Angabe einer 93aiilinie.

8. Gesuch des Metzgermeisters Karl Burkhard dahier um Erlaudniß zur Vornahme von Bauveräuderungen-

9- Die Eröffnung der Bleichstraße.

10. Die Nummern ung der Gebäude.

11. Gesuch um Beleuchtung des Schiffenberger Wegs.

Gießen, 11. Juli Die Restaurationsarbeiten auf der Burg Gleiberg nehmen ihren raschen Fortgang unb werden in diesem Monate noch aller Wahrscheinlichkeit nach zu Ende geführt werden; die Herstellung des Festsaales im Nassauerbau erfolgt in dem ursprünglichen Style, nämlich dem ber Renaissance des 16 Jahrhunderts. Eine diesem Style entsprechende Täfelung umzieht den unteren Th eil der Wände des Saales, vier stylgerechte Säulen tragen wie vordem die neuhergeftellte Decke, in drei Ecken werden passende Bänke angebracht, die projectirte dunklere Färbung des Holz­werkes wird zur Hellen Wandfarbe in wohlthuenden Contrast treten; heitere und sinnige Wandsprüche werden Sinn und Auge angenehm beschäftigen; der Glanzpunkt der Saalausstatmng wird aber wohl in ben farbigen Glasfenstern liegen; bie 12 großen Fenster bes Saales erhalten in ihren unteren Flügeln rautenförmige Gläser mit einem farbigen Fries eingefaßt, in bem oberen feftstehenben Theil werden je 2 Wappen in farbigen Gläsern eingesetzt; d ese heraldisch correct ausgeführten 24 Wappen repräsentiren die Geschichte Gleibergs, sie erinnern an die alten Gleiberger Grasen, an die Geschlechter, die da droben geherrscht und gehaust, an bie Burgmannen unb an die Herrschaften und die Männer, die sich um Gleiberg verdient gemacht. Und unter diesen Wappen prangt die herrlichste Fernsicht des Lahnthales! Die Lieferung der Fenster hat ver­tragsmäßig bis Mitte dieses Monats zu erfolgen. Um ein für allemal ein Stelldichein für die Freunde des Gleibergs zu schaffen, hat die Verwaltungscommffsion beschlossen, bei günstigem Wetter jeden Mittwoch Mittag die Burg zu besuchen. Die Gießener werden hoffentlich nicht verfehlen, das schöne Unternehmen, das vor Allen ihnen selbst zur Ehr und Zier gereicht, mit allen Kräften zu unterstützen.

Oeffenttiche Sitzung des Provinzial-Ausschuffes der Provinz Over- Hessen vom 5. und 6. Juni 1882. (Fortsetzung.)

In Betreff des Recmfes der Freiherrlich v. Nordeck zur Rabenau - fchen Oberf örsierer gegen Ausschluß der Wegstrecke im District Köppernholle von der Uebernähme als Kreisstraße, entschied der Provtnzialausschuß in Erwägung.

daß der Kreisausschuß bic Ueberuahme der Straßenflrecken in der Gemarkung Londorf abgelehnt hat und dieser Beschluß in Folge des Umstandes rechtskräftig ge­worden ist, daß der Ortsoorstand von Londorf innerhalb der gesetzlichen Frist den Recurs nicht verfolgt hat, daß in Folge dessen in Gemäßheit des zweiten Absatzes des Art. 7 des Gesetzes vom 27. April v. I., betr. den Sau und die Unterhaltung der Kunstftraßen im Großherzogthum, die ganze zwischen den beiden Ortschaften Londorf und Allertshausen gelegene Straße und somit auch die Strecke im Dlstrict Koppern- hölle von ber Uebernahme ausgeschlossen bleibt;

daß hiernach ber für ben Kreisausfchutz maßgebenbe Ablehnungsgrund nicht zu beanstanden ist; m ,

daß zudem aber auch in der Thatsache, daß bie Freiherrn von N o rbeck zur Rabenau, welche nicht Gemarkungsinhaber finb, den Weg im District Köppern Holle bisher unterhalten haben, ein Grund erblickt w.rden muß, die Uebernahme definitiv abzulehneu, weil nach Art. 6 die Kreise nur die Unterhaltung derjenigen Kunststraßen zu Übernehmen haben, welche bisher durch die betreffenden Gemeinden, Gemarkungs- inhaber oder V cinalwegdauoerbände unterhalten worden finb,

dahin, , r

daß der Recurs als unbegründet zu verw-rfen und Recurrentm rn die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 20 JL in bie Provinzialkasse zu veiurtheilen sei-

In Betreff des Recurses der Gräflich Solms-Laudach's chen Rent- kanrmer wegen Ausschluß einer Straßenstrecke bet Kloster Arnsburg von der Uebernahme als Kreisstraße erkannte der Provinzialausschuß,

daß btm Recurse stattzugeben und demzufolge die Straßenstrecke zwischen Arnsburg unb ber Kreisstraße von Muschenheim nach der Lich-Butzbacher Staatsstraße vyn bem Kreise Gießen als Kreisstraße zu übernehmen sei, unter Verurtheilung b s Kreises Gicßm in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Averfionalbetrages von 20 cX in bie Provinztalkasse.

Die Entscheibungsgründe lauten:

Der Kreisausschuß stützt feine Ablehnung auf zwei Grünbe:

I. daß Arnsburg nicht als Ortschaft im Sinne bes Art. 7 pos. 1 zu betrachten fet;

II. daß die fragliche Strecke nur als eine Fortsetzung ber Ortsstraße zu be­trachten sei unb eine geringere Länge als von einem Kilometer habe, weshalb ver Art. 7 pos. 4 Anwenbung finden müsse; 2, r rfr.

ad I. Wenn auch über die Bedeutung des WortesOrtschaft Zweifel zulässig sein mögen, so werden dieselben doch beseitigt durch eine Erklärung des GroßherzogUchen Regierungscommissärs in ben Verhandlungen der zweiten Kammer der "andt vom 30. November 1880 (Protokoll 64 pag. 62), nach welcher der AusdruckOrnwasl im Gegensätze von einem einzelnen Wohnhause einen größeren Komplex o bezeichnen soll. Als ein solcher größerer Complex muß aber Kloster Arnsdu g ch werden, da dasselbe nach dem Ergebnisse ber neuesten Zahlung neun Woh g acht selbstständigen Haushaltungen und 76 Personen tn ^ schließt nn 1 J Zeit, in der der Besitzer mit Familie unb zahlreicher Dienerschaft n^t an©e|enD roar

ad II Auch darüber, was unter einerFortsetzung der Ottsstrabe zu verstehen sei, mögen nach dem Wortlaute des Gesetzes Zweisel "erstattet sein. 'Dieselben

werden aber beseitigt durch die in den Motiven zu bem fraglichen G s tz 0 0 Erläuterung: .....

Endlich finden sich wohl manche kleine chaussirte Straßenstrecken m einem nicht durchgängig chaussirten Wege, z. S- unmittelbar vor den O^schaften oder von Oite nach einem außerhalb liegenden Gehöfte; ^uch diese als ^^^^ßen woh kaum zu betrachtenden Cornmunicationen soUen dem Kreise nicht zur Last fall n, sie nicht wenigstens eine Länge von einem Kilometer von bem als Ende ber O durchfahrt anzusehenden Punkte haben." s ,

Nach dieser Erläuterung sollt di- streitige Wegstrecke nicht unter d - Ausnahm- der pos. 4, denn sie findet sich nicht in einem nicht durchgängig chaussirten W-g^ sondern sie steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer ««fWen und durch dieselbe mit der Staatsstraße, zudem aber auch ist diese E°mmunica«on als Verkehrsstroße wohl zu betrachten, do sie den lebhaften Verkehr zwischen ber Sto»«- straße und dem Kloster Arnsburg allein vermitteltund außerdem den Verkehr E Muschenheim über die Kreisstraße zwischen Muschenheim und ber Staatsstraße ermöglicht. . .

Da der Kreisausschuß in dem vorliegenden Falle das finanzielle Interesse des Kreises vertritt und letzterer deshalb auch als Partei zu betrachten ist, f° mutz die,- unterliegende Partei auch in bie Kosten bes Versahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages verurthetlt werben. (Fortsetzung |oigij