Ausgabe 
11.8.1882
 
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Die wegen ausreichender Beschaffung von Süßwasser gehegten Besorgnisse werden durch den Umstand vermehrt, daß fast mit jedem Dampfer zahlreiche Flüchtlinge, namentlich Italiener und Griechen, nach Alexandrien zurückkehren.

rührt, schneidet sodann 3-4 Blatter ohne den Blattstiel mitzunehmen, ab, woraus man wieder einige Blatter unberühit laßt, und sährt so fort, läßt aber an der Spitze wteder ein oder mehrere Blatter unverletzt stehen. Der Trieb wird dann sofort nach- ni at,' k°^nK ro cs ^e,m Zurückschneiden ober Brechen geschehen könnte ein Austreiben der oberen Augen veranlaßt wird. Junge Bäume welche in Grasboden ^l9^WOrbcn ^nb' barf man wenigstens in den ersten 45' Jahren an dem Ruhe 'hres Stammes nicht mit Gras verwachsen lassen, sondern muß die Erde um denselben ttnmer rein und locker erhalten, wodurch ihr Wachsthum ungemein befördett wird - Bei alteren dichten Strauchen von Johannis- und Stachelbeeren ist das alte nickt mehr tragfahtge Holz unmittelbar nach der Ernte zu entfernen, um durch Äführuna von Licht und Luft auf eine vollkommenere Ausbildung des jungen HoUes und dam^t au eine gute Fruchtbarkeit tm nächsten Jahre hinzuwirken. Bei "d en^ m e i st en ^Sorten unserer Himbeeren sind im nächsten Jahre nur bte diesjährigen Triebe fruchttraaend verend die in diesem Jahre fruchttragenden Triebe absterbem Deshalb ist es nothia'

~rnte leVere u,!!ern Erde abzuschnetden, damit die während be§ Die& rahngen sommers gewachsenen Austriebe besser gedeihen können.

Lokale-.

?"Zust. Unser gestriges Jugendfest, das XV. was in Gießen Horden, darf sich würdig tn allen Beziehungen den vorhergehenden an die Seite stellen. Vom denkbar günstigsten Wetter unterstützt, konnte das Herr llbe ^ett ungestört und ungetrübt seinen Verlauf nehmen. Man müßte kein Herr und keinen ÄeTC ?lenen %l?cn' sollte man sich ablehnend gegen ein solches echt vater- verhalten. Wer den Festzug gesehen, wer beobachten konnte, wie strahlend vor Freude und Vergnügen die liebliche Kinderschaar, voran die Kleinsten der Kleinen marschrrten, dem ging förmlich das Herz auf vor Vergnügen und im Stillen drückte D°nk den Männern aus, welche es ermöglichten,balunfer

ßefeiejt werben konnte wie es gefeiert worben und wie es Gießens Bürgerschaft gefeiert ^ ^u w ^ Waren vor dem Feste hier und da Bedenken laut geworden, wie und

^che Weise das Fest emzurichten fet, ob mit ober ohne Preisoertheilung, ob mit oSr 0£eVHiener f ?rl^mn0 U1J* w-, alle Bebenken wurden gestern glänzend widerlegt Nkllo?onbenGelegenheit, Fremde, welche den Zug ansahen und nach dem «Ä^p^nwalde gingen, zu sprechen, alle hatten nur eine Stimme der Anerkennuna

Lobes über die Abhaltung und das Arrangement eines solchen Festes, au? Kinder^a^n^ckO^ ^inbarfZur festgesetzten Zeit rückte gestern Mittag bte Kinderschaar nach betn Oswald's Garten, wo ber Zug sich aufstellte. Um wjnhr ^^ager der Spiele und Preise von der Turnhalle anmarschirt unb kurz darauf S ® Ck °^e ^gleitet von zwei Musikchören in Bewegung? Durch

den Marktplatz die Schulstraße, Neuen Bäuen unb Grünberger- mwuu ^Euen Weg, begleitet von einer tausenbköpfigen Menge. Aus betn Festplatz iwPhilosophenwalbe angelangt, wurde nach Absingung eines Volksliedes von Herrn Reallehrer ch m u ck eine kernige Anrede an die Jugend gehalten welche

nach stenographischer Niederschrift folgenden Wortlaut hatte: U 9 ' $

Der Festig, auf den Ihr so lange Euch gefreut, mit heiterem Sonnenblick ist rr 9Cf*mZnC»' 4 Eure Eltern und Lehrer sich vereinigt haben, ihn zu gestalten so geschah es in der Absicht, Euch einen Tag heiterer Jugendfreude zu bereiten Aber unser heutiges Fest st noch von anderer Bedeutung. Soll es unsdocherinnernan die Wiedergeburt unseres deutschen Kaiserreiches l Soll b7r heutige Tag d?ch austs Neue ckt^d^vvbtsein bringen, bai wir bte Kinder ein-r Muiter, die Söhne eines schönen, . Der rauschende Eichwald unserer Berge, die lieblichen

i F xer ^achtrge Strom mit dem Bilde zum Himmel aufragenber "ud rebenumkränzter Hügel: sie künben bas Lied von der Wiedervereinigung putschen Bruderstamme und rveithin über die Länder und Meere werfenden b£Cr DOfn Deutschlands Kaiserkrone auf sie herniederleuchtet. Ja, mit freudigem Stolz darf unsere Brust sich sagen: wo auch der deutsche Name klingt, er wird geachtet von den Völkern der Erde; wo auch die 6

Flagge weht, sie ist dem Deutschen Schutz und Schirm. 3 B

Die Freude, ein solches Vaterland wieder zu haben, kommt uns zu höherem Bewußtsein, wenn wir einen Blick rückwärts werfen in die dunklen Tage unser^

1- $?re?bc ^oberer hausten als Herren in unseren Gauen und der deutsche Mann zog den Triumphwagen seiner Unterdrücker' fremde fieerp «« wMeten die Saat des Landmannes, plünbertin die Hab? des °rb-tt"m-?Bür°er? 21? h b, Obsten und Edelsten unserer Nation, die sich mit Wort und That erhöbe!? die 93QterIanbe§ abzuichütteln, sie flohen geächtet in die Verbannung. Der Deutsche batte sein Vaterland verloren, denn er hatte verlernt, es zu lieben und zu fr?Lr Völker?erfpIi£ttc' machte ihn zum Kn-ch't-

Telegraphische Depeschen.

Worff's telegr. Correspondenz-Bureau.

Ischl, 9. August. Heute Mittag 12 Uhr traf der Separathofzug mit Ihren Majestäten des Kaisers Wilhelm und Franz Josef hier ein. Die Kaiserin Elisabeth war zum Empfange des Kaisers Wilhelm auf dem Bahnhofe erschienen in dessen Ge­folge sich ber Botschafter Prinz Neuß, General ä la suite Graf Lehnborff Flügel- Abjutant Major v. Brösigke, ber Leibarzt Dr. Leutholb unb bte Geheimen Hofräthe Bork unb Kantsky befanben. Sowohl in Ebensee bet ber ersten Begegnung zwischen beiher. Kaisern, als auch hier in Ischl war die Begrüßung ber Majestäten eine un­gemein herzliche. Auch das Publikum, welches zahlreich an beiden Orten zusammen­geströmt war, empfing die Majestäten mit enthusiastischen Kundgebungen Der Kaiser und bte Kaiserin von Oesterreich geleiteten Se. Majestät ben beutschen Kaiser in's HotelElisabeth". Der Weg dahin war dicht vom Curpublikum besetzt. Im Vestibül des Hotels waren der Oberhosmeister Prinz Hohenlohe, der General-Intendant Baron Hofmann und viele deutsche Domen zum Empfange anwesend.

Heute Nachmittag 3 Uhr fand in der kaiserlichen Villa Galadiner zu Ehren Sr. Maiestat des deutschen Kaisers statt, zu welchem auch der Botschafter Prinz Renß Fmanzminister Durajunki und Baron Hofmann zugezogen waren. Während der Tafel concerttrte eine Militärkapelle. Heute Abend Festvorstellung im glänzend dekorirten Theater, wobei zur Darstellung kommenDas Tagebuch" undDas Versprechen hinter'm Heerd" mit hervorragenden Künstlern n.,A. der Frau Lucca und Sonnenthal

Mannheim, 9. August. Die Wiederkehr des Tages, an welchem vor 25 Jahren Se. Maj. der Kaiser zum Chef des zweiten badischen Grenadier- Regiments Nr. 110 ernannt worden, wurde heute von dem Regimente festlich begangen. Se. Majestät sandte dem Regimente von Salzburg aus telegraphisch seinen Glückwunfch.

München, 9. August. Die Gemeinde-Bevollmächtigten beschlossen, den Magistrat aufzufordern, gegen den Bescheid der Regierung von Oberbayern, betr. die Srmultanschulen, Beschwerde beim Cultusministerium zu erheben und dasselbe zu bitten, dem Beschlüsse beider städtischen Collegien auf Umwandlung der Simultanschulen in confessionell katholische Schulen stattzugeben.

Paris, 9. August. Der Senat nahm den Thell des Butgets, welcher die mdirecten Steuern betrifft, an. Im Senat wurde vom Ministerpräsidenten Duclerc, in der Kammer vom Präsidenten Vriffou das Dekret verlesen, durch welches die Session geschloffen wird.

London, 9. August. Wie aus Peuzause von heute früh gemeldet wird, ist das Packetboot des Nordd. LloydMosel", welches von Southampton nach New-Dork bestimmt war, in der Nähe des Kap Lizard gescheitert. Die Passa­giere jteigen in Penzanse an's Land.

Es ist wenig wahrscheinlich, daß das PacketbootMosel", welches auf die Fesien aufgelaufen ist und schwere Beschädigungen erlitten hat, gerettet wer­den kann. Alle Passagiere, die Post und das Gepäck, wurden im Laufe des Vormittags ohne weiteren Unfall gelandet. Gegenwärtig ist man beschäftigt die Ladung zu bergen. '

Ein Telegramm derTimes" aus Alexandrien von gestern meldet der Khedwe habe eine Proklomation an das egyptische Volk erlassen, welche Arabi Pascha für einen Rebellen erkläre.

Obstbau.

. -Zom August bis 3U ber Zeit im Frühjahr, wo ber Saft sich zu reaen beainnt hoch niemals bet Frost, ist bte Zeit, in welcher das Ausputzen ber Obstbäume vorzu- ist. Das Ausputzen ber Baumkronen ist nothwenbig, um Gefunbheit unb Fruchtbarkeit ber Baume herzustellen unb zu erhalten. Alle sich kreuzenben unb zu dicht aneinanderftehenben unb bie in bas Innere ber «anmfrnn.»mEL nuS MM" entfernt werden, bamit Luft unb Sonne E Äno|eX?e/tolf.be®«ifo pnb auch bie zu tief herabhangenben, alle kranken unb abfterbenben Aeste zu befeitiaen. Hi/rbei ist die wulstartige Erhöhung, welche sich ba befindet, wo ber Ast bem Stamme entwachsen unb A^ing genannt wirb, zu schonen; ber abzuschneibenbe Ast ist vielmehr unmittelbar über ben Astring mit einer scharfen Säge weazunebmen- btnn hLfpr Si enthält eine Menge Res^vestoffe, welche burch ben herbeiströmenben Saft gelöst unb zur Ueberwallung ber Wunbe vcrwenbet werben. Um em Abschüßen btt & verhüten, ist ber Ast zurrst von unten anzuschneiben, worauf bm n der Scknttr von oben in der Weise erfolgt, baß stch bie Schnttti treffen' J°^b?Vit b"r

Wunbe ist mit bem Messer glatt zu schneiden, benn nur glatte Schallte können ^sirnb Überwallen. Enblich finb biefe Schnittflächen mit Baum,albe ober Holztbeer letzterer mit Asche ober Erbe verblckt wirb, zu verstreichen,' Man b°g?g, ? .och imm?r hier unb ba ber irrigen Meinung, baß man von bem wegzuschneibenben Alle einen fingerlangen Stumpf müsse stehen lassen, bamit ber Stamm gesunb blecke ^Daburck bewirkt man aber gerabe bas Gegentheil. Der Stumpf, der nie überwallen trocknet ein fängt an zu faulen unb bie Fäulniß bringt bann in bcn Sl^nun h-neln' Von ber Richtigkeit bes hier Gesagten sich zu überzeugen, hat man bei Betrachtuna so mancher alteren Baume in Garten unb Anlagen Gelegenheit. Die reifenben^iftAfe werben oft durch bic im August unb September auftretenben Feinde bes Obstes Wespen Hornisten, Ameisen unb Ohrwürmer angefressen. Die betben ersten Jlnbe laß/n sich m Glasflaschen, in welche man etwas Zuckerwasser füllt, fangen bie be ben letzteren halt man sicher ab, wenn man unten um ben Stamm Watte binbef Ilm für bas nächste Jahr bie Früchte vor ber sogenannten Obstmabe (Carpocapsa pomonella L1 U Ochern, legt man jetzt um ben Stamm Streifen von Glanzpapier, bie man mit Bindfaden so befestigt, baß oben bas Papier dicht an den Stamm sich anfckliefll wahrend es nach unten trichterförmig absteht. Die röthlichen Maden oerberaen sich Pcpn4anteLben2 Papierstreifen unb können bann später abgelesen unb getödtet werden

ist nicht nothig die Papi^erstreifen mit Klebstoff zu verfehen, ba man gefunden hat ba$e^ ^^?en solcher Bänder nur höchst selten eine Mabe barüber hinauskommt' 7 Mit dem Oführen aufs schlafende Auge ist in diesem Monat fortzufahren Den tm yruhiahr veredelten Stämmchen nehme man wieder einen Theil der wilden Reifer if?AUUHJ?auüenr Snb Zwergstämmen werden die überflüssigen Augen pfnctrt bas

Tiefes einfache Verfahren ist weit besser, als wenn man nächstes'Jahr hlr ^rJie..r an ben Baumen herumschneiden muß. Sollten jetzt noch einige Jweiae entb^ättTÄ^^^^ üppig treiben, so kann man das Wachsthum ckerselben durch Entblättern ichwachen. Zu diesem Zwecke läßt man bie 4-5 untersten Blätter unb^

^a unternahm es ein Mann mit richtigem Blick unb beg eistertem.Herzen, unserem ?ß tef u. Helsen. Wie wir heute zu turnerischen Spielen in ben Wald hier gezoam h k ? die Jugend um sich, zog hinaus mll ihr auf ben freien Plan u^b

Tnrnfn Tp verr Kampfspiele unbLeibesübungen der Vorfahren Seine

Turnspiele, diese Arbeit im Gewände lugendlicher Freude, sie stählten ben Körner iinh entilffen ibn ber Verweichlichung; in bie Herzen aber bte auf bem TTnrnnfnh» hähor fdUugen, pflanjte er bie Liebe ju den Grvßthaien ber Vorzeit, bte Begeisterung für bie tfenntn hU6nb au§ b£r ^etnfamen Thättgkei. enff7r°ßie bie CrfenntniB, bog Sintrajt fiartt, baß nur veremie Kräfte ein hohes Ziel erreichen, in ben3«eibe>Pm7rfr hfAo8 m?.e7ZuJn?a£ler/ unb fcine Schaaren waren bte ersten SRnlf"«2er M b§ Satcr^nb befreiten. Der Geist, ben er im beutschen toUÄSe^Ä S^Xe^"1' biC UnS b*C^abt CrliUd,,£nf au* ber 1LilfoUenn nalionatn Errungenschaften, gebenten wir aber

©ebenttaae eeratßt^^Lft h6aaIr2 iulc müffen- Ein Volk bas feine nationalen

sich entfernt von ber einfachen Sitte der Väter unb

Volk verfäN be? Verweb','ttbvv ®etft unb Körper gefunb erhält, ein solches

oor bem Untergang ^*en 8' #,5t Unter unb tefne Macht der Erbe vermag^es

fiel mitIrn^skll dV^lksLÄnEs?:'''^ Spide" Unb c§

geroibnWDfft auPsgiw bÄJ^8, b,cr ia ber er"fien Arbeit bes heiteren Spieles färbetn bafi mir mit b,, bT.inrun§ -Nizünben unb bie Erkenntniß in uns den Knaben Z i der Leibesübung alle jene Tugenden uns schaffen, bie

machen Wöng Pr^il n f *lnb £tcfen ium Horte bes vaterländischen Herdes schreiben An's heiliger Begeisterung in Eure Herren

ganzen Herzens Ianb' an 5 theure, schließt Euch an, das haltet fest mit Eurem der es ^crTtanbeu^^hiP^rn^ aACm bcr bcn ®au unseres neuen Reiches geführt und mllthätia zu fein' ihm \ ®,d^cr fuin M zu schaaren, die dazu berufen waren, S ffiaifer^er unser begeistertes Hoch! Seine Majestät, unser

die ©vklMbren MnfnJOl8te(,nO* ein/aCleb und bann eine längere Pause, worauf bann und 4una Mb üÄ, ~r°6 unb reichhaltig waren bte Spiele arrangirt

batte in kni^bt<rtteJ., nc Helle Freube an allem was geboten war. Das ComitL hnb nb SM6 für reichhaltige Preise gesorgt und darf es stch versichert halten, "'N Dank Aller, ob Groß unb Klein, erworben hat. - Wie schon war bie Srnnhm» m r ?c|tcrn ausnahmsweise prächtiges Wetter unb infolge dessen Schäbuna ioll Z be5" 9«'nbfe(l eine ganz enorme. Nach glaubroürbiger iflnf ? ^^e Zahl ber im Walbe Anwesenben ca. 10-12000 Persrnen betragen

Siften wVlanaen7 Wfn 5?tten ac eoCrauf » 'bun, ja einen Platz zum bequemen bas machte niN« ' ben später Kommenden eine sehr schwierige Sache. Doch ob« au* Ä> ®atä fein Stuhl, so vielleicht doch ein Bankende, ein leeres Faß schmecken M u?eI*e man niebersetzte und es stch hier nach Herzenslust

o viel uns b.?an^ubh?Ittges Essen unb Trinken hatten alle Wirthe gesorgt und aewo ben Das ift "irgenbs Klage über etwa minberwerthe Maare laut bei ben trauX^tm maar 8ufrieben und die Wirthe machten ihr Geschäft, was gönnen ist. 8Clt Wttterungsverhältnissen des heurigen Sommers gewiß Jedem zu nachdnn "es bei welcher alle Kinder reichlich bedacht worden, unb

Bug gegen 7 Ubr b5 Freude unb Ausregung genug war, rückte der

großen Menschenm'>meb^ mV* Stabt ein, auch hier wieder geleitet von einer Lft brän?t fi* » Aerfen mir noch einen kurzen Rückblick auf das gestrige fol»e§ Seft m ffen mft!t,nr ®,ebQnftf. daß es fast nicht möglich fet, wenn oir ein ' H 5 3 ** 's " müßten. Arm unb Reich, Alt unb Jung, Groß und Klein nahmen

Der wegen heimlicher Sendung von Waffen nach Irland unter An­klage gestellte Fenier Walsh ist von der Jury des Hochverraths schuldig erklärt und zu 7jähriger Zwangsarbeit verurtheilt worden.

Konstantinopel, 9. August. Derwisch Pascha wird mit Gefolge nach morgiger Conferenz nach Alexandrien abreifen. Der Sultan erließ eine Jrade bezüglich der Aechtung Arabi's und bezüglich der türkischen Expedition in Egypten. Fünf Bataillone und weitere 500 Dtann zur Completirung der Cadres werden unter dem Brigadier Osman Pascha auf das erste Signal auf vier Transportschiffen nach Alexandrien abgehen.

Konstantinopel, 9 August Die türkischen TransportschiffeTais" unb Mediidic mit 6000 Mann find, von Salonichi kommend, in der Sndabay eingetroffen.

Derwisch Pascha und Serwer Pascha haben ihre Abreise verschoben bis das Arrangement über die türkische Intervention und die Proklamirnng Arabi Paschas zum Rebellem sowie die militärische Convention mit England zu Stande gekommen sind- e. Das türkische Expeditlonscorps wird, wie verlautet, blos 6200 Mann betragen; schloss ^l b abCr bTC ^ormirunS eines zweiten Armeecorps von 10000 Mann be-