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deshalb die Außerkraftsetzung der Verordnung, die noch eine ganze Reihe von Polizeiverordnungen nöthtg machen würde.
Geh- Rath Köhler rechtfertigt dem gegenüber den Erlaß der Verordnung insbesondere mit den zahlreichen Explosionen, welche in steigender Zahl sich alljährlich wiederholen. Die dadurch vermehrten Gefahren hätten die Aufmerksamkeit des Gesundheitsamts auf sich gelenkt. Dasselbe sei dazu befugt gewesen, weil die Gefahren in stetem Wachsen begriffen. Auch in anderen Ländern sei man dem Gegenstände bereits näher getreten und in Amerika habe der Abel'sche Apparat ebenfalls bereits Geltung.
Abg. Freiherr v. Minnigerode plaidirt für Aufrechthaltvng der Verordnung, die ihre Begründung schon in den vielen Petroleum-Explosionen finde.
Abg. Meier (Bremen) erklärt sich aber gegen eine Aufhebung dieser Verordnung. Dieselbe schädige den Handel in keiner Weise, garantire aber eine größere Sicherheit.
Abg. Hermes hält trotzdem seine Bedenken aufrecht. Von Petroleum-Explosionen höre man äußerst selten, wenn Unglücksfälle vorgekommen, so sei daran zum allergrößten Theil die Unvorsichtigkeit der Menschen schuld. Die Gefahren würden durch diese Verordnung gar nicht beseitigt.
Nachdem noch Abg. Perrot ebenfalls für die Verordnung gesprochen, wird dieselbe genehmigt, womit die Tagesordnung erledigt ist.
Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. Tages-Ordnung: Nachtragsetat und zweite Berathung des Tabakmonopols.
Schluß 4% Uhr.
Telegraphische Depeschen.
Woiff's telegr. Correspondenz-Bureau.
Potsdam, 11. Juni. Heute Nachmittag 2 Uhr fand fin der zu einer Capelle umgewundelten Jaspis-Galerie des Neuen Palais bei Potsdam die Taufe des am 6 Mai geborenen Sohnes Sr. K. Hoheit des Prinzen Wilhelm statt, zu welcher außer den fürstlichen Gästen des kaiserlichen Hofes die landsässigen Fürsten, die Minister, der Bundesrath, das Präsidium des Reichstags, die Generalität, die Botschafter und andere Personen von Distinction geladen waren Die Mutter des Täuflings, Ihre K. Hoheit die Prinzessin Wilhelm, nahm am Altar Platz, während Se. Majestät der Kaiser, Ihre Majestät die Kaiserip und die übrigen höchsten Taufpathen und resp. deren Vertreter sich vor dem Altar aufstellten. Hofmarschall Major v. Liebenau eröffnete den Zug des Täuflings, bet dessen Eintritt der königliche Domchor den Psalm 103 anstimmte und die Motette: „Lobe den Herrn, meine Seele" sang. Die Oberhofmeisterin Gräfin Brockdorff trug das fürstliche Kind; die Schleppe der Taufrobe hielten die Hofdamen Gräfin Keller und Fräulein v. Gersdorff Aus den Händen der Gräfin Brockdorff empfing Ihre K. Hoheit die Prinzessin Victoria den Täufling, trug ihn zum Altar und übergab ihn Ihrer K. K- Hoheit der Frau Kronprinzessin, welche denselben während der Taufrede hielt- Bei der Taufhandlung selbst trug Se. Majestät der Kaiser den Urenkel auf seinen Armen. Oberhofprediger Dr Kögel hielt die Iauf- rede, in welcher er Bezug nahm auf den Sonntag Cantate (7. Mai), der die Kunde von der Geburt des Prinzen durch das Land trug, auf den 11. Juni, den 53. Hochzeitstag des Kaiserpaares und auf den Spruch 1. Corinther 13, Vers 13, der sowohl der goldenen Hochzeitsfeier als der Trauung des Prinzen und der Prinzessin Wilhelm zu Grunde gelegen- In der heiligen Taufe erhielt der junge Prinz die Namen:
Friedrich Wilhelm Victor August Ernst.
Die Taufpathen sind: Se. Majestät der Kaiser und Ihre Majestät die Kaiserin, Ihre K. K- Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin, Ihre K- Hoheiten Prinz Heinrich, Prinzessin Victoria, Prinz Karl, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl, Prinz und Prinzessin Albrecht, Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein, Herzogin Adelheid von Schleswig-Holstein, die Prinzessinnen Caroline Mathilde und Amalie von Schleswig-Holstein, Prinz Christian von Schleswig-Holstein und seine Gemahlin, Prinzessin Helene von Großbritannien, Prinzessin Pauline von Schleswig-Holstein; -ferner_bte Königin von England, der Kaiser von Rußland, der Kaiser von Oesterreich, der König von Italien, der König von Sachsen, der König der Belgier, Prinz von Wales, Kronprinz von Oesterreich, Großherzog und Großherzogin von Baden, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha, Erbprinz und Erbprinzessin von Meiningen, Fürst von Hohenlohe-Langenburg.
Nach vollzogener Taufhandlung übernahm Ihre K. K. Hoheit die Frau Kron- prmzesfin den jungen Primen und legte denselben in die Arme der hohen Mutter. Vor dieser fand alsdann die Cour statt und hieran schloß sich ein Galadiner im Marmorsaale.
Pesth, 11. Juni. Das Duell zwischen den Abgg. Wahrmann und -xlstoczy wurde im Momente des Beginnes durch das Erscheinen eines Wachmannes verhindert. 7
Wasbington, 11. Juni. Der Bericht des Ackerbau-Bureaus saqt ■ Das nut Frühjahrs-Weizen befäete Areal hat um 12 pGt. abqenommen • der Stand des Winter-Weizens ist durchschnittlich 100. Nimmt man das Areal s>es Wmter- und Frühjahrs-Weizens zusammen und dauern die jetziaen Zustände jart, so wird die Ernte 13 Scheffel pro Acre ergeben und die Gesammt-Ernte
Wafferwärme der Lahn.
Am 12. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: -fi 11V? R-, Luftwärme +10° 9? L. Chr. Rübsamen.
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c, e 12; Juni. Bei dem am nächsten Sonntag den 18. Juni hier statt
findenden Kirchengesangfeste kommen folgende Gesangstücke von Seiten ^es von ca 350 Saugern und Sängerinnen gebildeten Chors zum Vortrag: 1. Allein Gott in derHöb o1 c na$ dem altkirchlichen gloria in excelsis. Tonsatz von Calvisius 1597
2- Der Fleisch geworden ist, aus einer Messe von Josquin de Prba 1440—1515 3 Mie ^0" leuchtet der Morgenstern, Text und Melodie von PH. Nicolai 1599. 4 Ebre sei dir Chnstc, au§ einer Pasfionsmusik von Heinr. Schütz 1585—1672. 5 Christ um er §eil?nb non Jakobus Gallus (Handl, 1550-1591. 6. Komm, h-tllg-r Wt. altl deutsch lo24- 7. Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit, von A- v. Löwenstern (1594—1648). Tonsatz von F- Riegel. 8. Christe, du Lamm Gottes. Melodie aus bcm 16 Jahrhundert. Tonsatz von Mich. Prätorms, 1607- 9- Lobe den Herren Tert von J Neander (geft. 1680). Melodie 1668, Frankfurt. 10. Die Nacht ist kommen Mel- Böhmische Brüder. Harmoni: Joh. Herm. Schein (1627). 11. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Von Joh. Mich. Bach, 1660-1709 - Bei den Chorälen wirken sammtliche, bei den übrigen Stücken nur die größeren Vereine mit — Von der Kal Eisenbahn-Direction in Hannover ist eine Fahrpreisermäßigung in der Weise bewilliat worden, daß den Theilnehrnern des Festes gegen Vorzeigung einer von hier (Pfarrer Schlosser) zugestellten Legitimationskarte Hin- und Rückfahrt für ein einfaches Billei gewahrt wird._________________________________
"nG ”Onf?er ®rn,te Don E0 übertroffen werden. Das Mais-Areal kann vor verarÄ ”erben- W ®übm unb ^orbroeften bedeutend
schadete den WanM 8 fpät' bttä kalte u«d nasse Wetter
— Die Eisenfabriken im Cincinnati-Districte nehmen die Arbeit am Won.
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. Alexandrien, 12. Juni (Privatdepesche). Gestern Nachmittag stnb hier Unruhen gegen die Europäer ausgebrochen. $ünf Stunden nach Beginn derselben ,erstreutc das Militär die ^"trnhrischen. Der britische Konsul, griechische Eonsul und der italienische Vice-Consul sind schwer verwundet.
s ^"9e",euF ^s englischen Panzerschiffes „Superb- 7bu"h einen Pistolenschuß getödtet. Die „Superb" soll Nachts in den Hafen einlaufen und 200 Soldaten lum b°ufulats ausschiffen. Die Briten nahmen^die Bord. Die Zahl der letzteren wird auf 20 geschätzt. •
sn ' 12' Ium. (Privatdepesche). Ein Allerhöchster
Beschl de« Czaren an den Senat meldet die Enthebung Jgnat.eff « und die Ernennung des Akademie-Präfidentcn Grafen Tolstor zum Mtnrster des Innern.
Handel und Verkehr.
Grünberg, 10. Juni. (Fruchtpreise vom 10. Juni.) Weizen JL 25 — Korn 18 86 Gerste JL 16.74 Hafer JL 16.26, Erbsen Lein 28.58,
Samen uH. 25.66, Kartoffeln JL 3.08.
Frankfurt. 10. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete der CentnerHeu je nach Qualität JL 4.00-4.75, Stroh 2.50—3.20, Eier des Hundert 4.30—5.30 Butter 1- Qualität JL 1.10, 2. Qualität JL 1.00, Neue Kartoffeln das Gescheid 30 Kopfsalat 1—2 Wirsing 00—00 Erbsen 00 Bohnen 80—90 das Pfund Spargel 00—00 das Pfund, Blumenkohl 30—50 H das Stuck. Ochsenfleisch per Pfund 70^, Kuh- und Rindfleisch 50—60^, Kalbfleisch 50—60 X Schweinefleisch 70—80 4, Hammelfleisch 55—65 H, 1 Hahn Jl. 1.70—2.30, 1 Huhn 2 —2 50
1 Poularde JL 3.00,-3.00, 1 Ente M. 3.-4, 1 Taube 45—50 1 Welscher «^L 8—12
1 Gans <AL 4.00—6.
Frankfurt a. M., 12. Juni, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbertcht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credttactien 278%, Staatsbahnactien 280%, Galizier 270, Lombarden 124%, Nord- westbahnactien 177, Darmstädter-Bankactien 160%, Oberschlesische E.-B.-Act. 248 Oesterr. Silberrente 65Vz, 4% Ungar. Goldrente 75%, 4% 1880er Russen 70*// 5% 1877r Russen 84%, 2. Orient-Anleihe 56%, Spanier 29%6, 5o/o Rumänische Rente 9012, 4% Unific. Egypter 695/s. Tendenz fest, Schluß matter. Russische Werthe fest auf die Absetzung Jgnatieffs. Egypter matt. Auf die Verwundung des englischen Consuls in Alexandrien hin hat England Truppen gelandet.
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