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_ sChattenstadt zu Nauheims DemCorr.-Bl. des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthums'Vereine" wird von Friedberg, 27 Januar, ge­schrieben- Beim Ausgraben großer Löcher zum Einsetzen von Bäumen an der nörd­lichen Seite" des alten Spielsaales zu Bad Nauheim fanden sich Topfsch.rben ganz derselben Form, mit ganz gleicher Verzierung, aus gleichem Ton und ganz auf dieselbe Weise h ^gestellter Gefäße, wie solche in großer Anzahl auf dem chattischen Graberfelde östlich Les Bahnhofes bei Nauheim gefunden und dem Museum Frankfurt a. M. em- verleibt worden. Bei diesen Bruchstücken fanden sich ein tulpenförmiger Thontrichter sowie eine Menge Bruchstücke von alten Salzsiedegefäßen, wie deren schon eine große Menge zu Tage gefördert wurden.

Die große D'mension des Gräberfeldes, welches bis jetzt 660 Schritte lang ver­folgt ist, wie auch die Masse von Ueberresten, welche allenthalben in und bet Nauheim namentlich östlich und südlich der Stadt zu Tage treten, vcrrathen eine bedeutende Niederlassung der Chatten, und da dieselben m Verbindung mit einzelnen römischen Ueberresten zu Tage treten, eine bedeutende Chattcnstadt zur Zeit oder kurz nach der L'.'sten Occupation der Römer. _ . -> f.

Aus dem jetzigen Namen Nauhe.m laßt sich höchstens das Verschwinden der früheren Benennung dieser Stätte herleiten.

Schiffsbericht. Mitgetheilt vcn dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen. C W. Dietz Nachfolger Gießen. .

Bremen 8. Februar. Der Postdampfer Main, Capt. I. Barre, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28 Januar von Newyork abgegangen war, -in aeftern 11 Ubr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für do.t bestimmten Passagiere, Post und Ladung 12 Uhr Nachts die Nette nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 99 Passagiere und volle Ladung.

Bremen 8. Februar. (Per transatlantischen Telegraph). Der Postdamvfer General Werder 'Cap'- H Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22 Januar 'von Bremen und am 25. Januar von Southampton abgegangen war, ist heute 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine t>-ler mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man zon der Annoncen - Expedition von H A ASENSTEIJK <4? VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt

Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGießen.

Gottesdienst:

Sonntag den 12. Februar (Sexagesimä):

Morgens 91/» Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Donner st ag den 16. Februar:

Im Gymnasium Bibelstunde, Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Die anveitrauten Minen und die anvertrauten Talente. Luc. 19,1127.

Matth. 25,14-30.)

Die Pfarrgcschäste in der Woche vom 12. bis 18. Februar besorgt Pfarrer Schlo sser.

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Holz-Versteigerung. Donnerstag den 16. Februar, von Morgens 9 Uhr an,

soll im Garbenteicher Gemeindewald und Markwald nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen:

6 Rmtr. Nadel-Scheitholz,

183 Knüppelholz,

64 Stockholz,

4485 Wellen Neisholz,

1250 Eichen-

11 Nadel-Stämme von 1723 Ctm. Durchm. und 812 Mtr. Länge, 875 Fichten-Bohnenstangen.

Der Anfang ist im District Langen­wald an der Salinenstraße nächst dem Bahnwärterhaus, woselbst das Stamm­holz am Anfang zur Versteigerung kommt.

Garbenteich, den 9. Februar 1882. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich.

929 Schwarz.

Hotzverfleigerungen.

Donnerstag den 16. d. MtS.

a. von Vormittags präcis 9 Uhr ub, im Gemeindewald von Lützel­linden l Oberwald), wo ausgeboten werden:

6 Eichenstämme l. Kl. 22 Fstm.

7 II. = 13,77

5 HI. ,, = 4,74

42 Kiefernstämme = 11,47 32 Stangen I. Kl.

37 Rm. Eichen Scheitholz,

37 Buchen, Eichen und Kiefern Derbholz,

8,50 Rm. Stock- und

39,00 Reiserholz.

b. Nachmittags von 2 Uhr ab im Gemeindewald von Reiskirchen, Distrikt Eichen und Bokenheim. Aus­geboten werden:

7 Eichenstämme I. Kl. 23,39 Fstm. 11 II. = 19,01

15 HL = 11,37

15 IV. = 2,56

2 Rm. Eichennutzholz, 38,70 Scheitholz und

20,00 Knüppelholz, sowie

verschiedene Reiser u. Stockholz.

Zur Führung der Steiglustigen aus dem Lützellindener in den Va Stunde entfernt liegenden Reiskirchener Wald wird Jemand zur Stelle sein.

Das Stammholz wird stets zuerst versteigert.

Großrechtenbach, 4. Februar 1882. Das Bürgermeister-Amt.

824 Hardt.

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698 Inhaber der Firma Ohler & Dofslein.

Holzversteigerung.

Mittwoch den 13. Februar, von Vormittags 11 Uhr ab, kommen in dem Gemeindewald von Kröffelbach im Kreis Wetzlar aus den DistrictenSteinkopf" undWies­bach" zur Versteigerung:

Eichen-Stämme: 17 l.Kl. 58,47 Festnr., 13 2. Kl. = 24,46 Festm., 32 3. Kl. = 21,49 Festm., 5 4 Kl. 1,05 Festm.

Schmalbach, den 8. Februar 1882. 925 Das Bürgermeister-Amt.

Versteigerung.

Montag den 13. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden in der Hofraithe Wallthorstraße 145 dahier

10 Sack Cement, 31A, n/2 Faß desgl., ca. 100 Stück 8" Thonrohre, eine größere Parthie 4" u. 3" desgl., Porzellantrichter, Mosaikplättchen,

ca. 200300 Stück doppelte und ein­fache Kaminrohre, eine Parthie Sandsteinkrippen, Sandsteinplatten, Plättchen u. Steine, mehrere Tausend Dachziegel, 1 Dezimalwaage

öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt.

Gießen, den 7. Februar 1882.

Bühner,

893 Großh. Gerichtsvollzieher.

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