Ausgabe 
10.10.1882
 
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Bemerkungen geknüpft. Wir haben die Betheiligung an der Münchener Aus- -stellung abgelehnt, weil wir ein wissenschaftliches oder technisches Bedürfniß für eine elektrische Ausstellung in fast unmittelbarem Anschluß an die Pariser nicht erkennen konnten, und die Art unseres Geschäftsbetriebes das Neklamebedürfniß ausschließe. Wir gedenken uns auch künftig nimmer dem von einzelnen Privat­personen oder Interessenten inscenirten Ausstellungszwange zu unterwerfen. Im Lause dieser Woche kehrt Gras Hatzfeld hierher zurück; damit dürste bie definitive Gestaltung einer Reihe bis jetzt schwebender Verhältnisse im diploma­tischen Dienst zur Durchführung gelangen. (Fr. Ztg.)

Frankfurt, 8. Octbr. Dem Vernehmen nach sind bei den Verhand­lungen, welche dieser Tage zwischen Regierungs-Commissarien Preußens und Hessens über die Frage der Main-Canalisation geführt worden sind, die schwe­benden Differenzen beseitigt worden, so daß in unterrichteten Kreisen die Aus­führung des seit so langer Zeit auf der Tagesordnung stehenden Projectes als gesichert betrachtet wird. (Fr. Ztg.)

Breslau, 7. Octbr. Laut Meldung aus Sybillenort werden die großen herzoglichen Jagden daselbst am Montag beginnen, zu welchen der König von Sachsen, Prinz Georg und Erzherzog Ludwig Victor erwartet werden.

Dresden, 7. Octbr. Der von Ihrer Maj. der deutschen Kaiserin im Jahre 1880 ausgesetzte Preis für die beste Ausarbeitung eines Handbuchs zur Anleitung für die vorbereitende Thätigkeit der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz im Frieden und im Kriege ist von den Preisrichtern dem königl. sächsi­schen Geh. Regierungsrath v. Criegern zugesprochen worden. Der Preis beträgt 3000

Kesterreich.

Wien, 7. Octbr. Im niederösterreichischen Landtag legte der Abgeord­nete Ritter v. Schönerer eine Petition um Regelung der Judenfrage vor. Der Abg. Weitlof stellte den dringlichen Antrag, über diese Petition zur Tagesord­nung überzugehen, damit der Unwille des Landtags sofort zum Ausdruck komme. Der Antrag Weitlofts wurde mit allen gegen 2 Stimmen angenommen.

Wie derPolit. Corresp." aus Konstantinopel vom 6. ds. gemeldet wird, verlautet daselbst, daß Midhat Pascha aus Taif entkommen sei.

Wien, 8. Octbr. Der Kaiser, der König von Sachsen, Kronprinz Rudolf, Prinz Wllhelm von Preußen und Prinz Leopold von Bayern begaben sich heute nach Schönbrunn. Vormittags hatte zu Ehren der Anwesenheit der fürstlichen Gäste im Palais des Erzherzogs Karl Ludwig ein Dejeuner stattge­funden. Prinz Wllhelm von Preußen besuchte heute Vormittag die inter­nationale Kunstausstellung. Der König von Sachsen stattete heute Vormittag dem Könige von Serbien einen Besuch ab, später erschien auch der Kaiser bei Letzterem. Der König von Serbien erwiederte um l1/^ Uhr den Besuch des Kaisers und fuhr sodann nach Schönbrunn, um dem Könige von Sachsen einen Gegenbesuch zu machen.

England.

London, 7. Octbr. In der Nähe von Allinah (Irland) sind gestern drei Mordversuche unternommen worden, glücklicherweise jedoch ohne Erfolg. Eine Verhaftung hat stattgefunden.

Aegypten.

Kairo, 6. Octbr. Die Untersuchungs-Commission verhörte heute Mah­mud Sami Pascha und Tulba Pascha. Der erstere erklärte, er habe lediglich aus Furcht gehandelt, Tulba Pascha leugnete, an der Revolte theilgenommen und ein Commando in der Rebellen-Armee gehabt zu haben.

Alexandrien, 7. Octbr. Hadji Mustapha, einer der Hauptschuldigen an den am 11. Juni d. Js. gegen die Europäer hier verübten Gewaltthaten, ist heute früh in Gegenwart einer großen Menge Eingeborener und Europäer hingerichtet worden.

Kairo, 8. Octbr. Die von verschiedenen Blättern mitgetheilten Detalls über den, Reorganisations-Plan Baker Pascha's sind völlig unbegründet. Baker Pascha ist noch mit der Prüfung ver Präliminarfragen beschäftigt und hat noch nicht einmal den Umriß eines Planes vorgelegt. Baker Pascha erklärt, er habe vor seinem Herkommen seine Stellung als türkischer Beamter niedergelegt.

1.

2.

ober

Konrad Koch in.

daß über sein Vermögen am 17. Januar L I. der Concurs eröffnet worden ist und er in der Absicht, seine Gläubiger zu denachtheiligen, Vermöaensstücke bet Seite geschafft und solche verheimlicht habe, 0 ,Iua

dessen Ehefrau,

daß sie im Interesse ihres Ehemannes, über dessen Vermögen der Concurs erkannt worden ist, Vermögensstücke desselben bet Sette geschafft und ver­heimlicht habe;

Lokale-.

~ 9'( PCtobKeV Ausschuß des landwtrthschaftltchen Vereins von

Oberhesten hat n seiner dahier abgehaltenen Sitzung beschlossen, den nachstehend ver­zeichneten Mitgliedern des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen Verdienft- medalllen zu verleihen und zwar: 1) Die Verdienstmedaille 1. Classe: Herrn Professor Dr. Thaer zu Güßen, Herrni Professor Dr. Pflug zu Gießen, Her?n Kammerrath Weber zu Laubach. 2) Die Verdienstmedaille 2. Classe: Herrn Gutsbesitzer Lotb au Rieder-Ofleiden, Kreis Alsfeld; Herrn Pachter Güngerich zu Dotzelrode. Kr Alsfeld- Herrn Kreisvetertnararzt Dr. Kolb zu Alsfeld; Herrn Pachter Karl Hahn zu Weninas' Kr. Büdingen; Herrn Lehrer Diehl I. zu Bleichenbach, Kreis Büdingen; Herrn Wiesen- baumeifter Greb zu Friedberg; Herrn Geometer I. Classe König zu Butzback Kr Friedberg; Herrn Bürgermeister Schneider zu Klein-Karben, Ke" Friedberg - fSerrn Bürgermeister Bopp zu Bellersheim, Kr. Gießen; Herrn Bürgermeister Feldmann au Sauter, Kr, Gießen; Herrn Bürgermeister Zimmer zu VtllingL, Kr Gießen L»rn Rentmeister Hofmann zu Stockhausen, Kr. Lauterbach; Herrn Pachter Backbaus ru Rudlos, Kr. Lauterbach; Herrn Bürgermeister Ritter zu Laubach, Kr. Schotten- fierrn Pachter Hahn zu Schellnhof, Kreis Schotten. $errn

Gießen, 9. Oktober. Schwurgerichtsverhandlung am 7. October 1882 gegen Konrad Koch III. und dessen Ehefrau von Alsfeld wegen betrüglicken Bankerutts

Dieselben sind beschuldigt und zwar: ' ^"reruns.

daß sie ihrem Ehemann zur Begehung des unter 1. bezeichneten betrüalicken Vankerutts durch Rath und That Hülse wissentlich geleistet habe.

Beide Angeklagten wurden für schuldig erkannt und demgemäß Konrad Koch III. in eine Gesängnißstrafe von 5 Monaten und dessen Ehefrau in eine solche von 1 Monat verurtheilt.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde in der Ostanlage eine Gaslaterne zertrümmert. Der Thäter ist gestern in der Person eines hiesigen Commis ermittelt und zur Anzeige gebracht worden.

Gestern Vormittag erschoß sich ein Soldat der 3. Compagnie des hiesigen Regiments in der Zeughaus-Caserne.

Vermischtes.

[lieber Pfennig-Sparkassen in Hessen J In Nachahmung des von Herrn Wilh. Schwab in Darmstadt gegebenen Beispiels und angeregt durch die Broschüre des Herrn Pfarrers Göhrs in Geinsheim:Die Pfennig-Spaikasse, ihr Werth und der Weg ihrer praktischen Durchführung" (Stuttgart bei Steinkopf, Preis 30 Pf ), sind in der kurzen Zeit von kaum 2 Jahren, allermeist durch Geistliche, Kirchenvorsteher und Lehrer, Pfennig-Sparkassen gegründet worden in folgenden Orten:

In der Provinz Starkenburg: Alsbach, Astheim, Bauschheim, Bensheim, Bicken­bach, Billings, Birkenau, Crumstadt, Darmstadt, Geinsheim, Griesheim, Gronau, Hühnlein, Hahn mit Eich, Hofheim, Jugenheim, Langen, Mörfelden, Nieder-Beerbach, Niedernhausen, Nieder-Ramstadt, Ober-Ramstadt, Ober-Beerbach, Pfungstadt, Reichen­bach, Rohrbach, Seeheim, Steinau, Steinheim, Walldorf, Wallerftädten, Wolfskehlen, Zipfen, Zwingenberg.

In bet Provinz Oberhefsen: Aulendiebach, Bindfachsen, Bingenheim, Büches, Büdingen, Burgbracht, Calbach, Cl'mbach, Dauernheim, Diebach a. H., Dudenrod, Düdelsheim, Eckartshausen, Flensungen, Freiensteinau, Friedberg, Gedern, Geilshausen, Gießen, Gonterskirchen, Hain-Gründau, Heegheim, Himbach, Hitzkirchen, Homberg a. d. O., Illnhausen, Kefenrod, Langenbergheim, Lauterbach, Lehrbach, Londorf, Lorbach, Meiches, Merkenfritz, Merlau, Michelau, Nauheim, Nieder-Mockstadt, Nidda, Ober-Mockstadt, Obbornhofen, Orleshausen, Ober-Gleen, Reichelsheim, Rinderbügen, Nockenberg, Rohrbach, Stockhausen, Stockheim, Schwarz, Vonhausen, Watzenborn, Weitershausen, Wenings, Wirberg, Wolf.

In der Provinz Rheinhessen: Dexheim, Dienheim, Eichloch, Mainz, Ober-Jngel- heim, Plantg, Wald-Uelversheim.

Göttingen, 6. Oktober. DemHann. Cur." wird gemeldet: Seit heute Morgen lOVz Uhr brennt es in unserer Nachbarstadt Dransfeld. Die freiwillige Feuerwehr des neuen Männer-Turnvereins und die freiwillige Turner-Feuerwehr aus Göttingen sind heute Nachmittag mit dem Schnellzuge auf telegraphische Requisition nach Dransfeld zu Hilfe geeilt. In dem Augenblicke, da wir dieses schreiben, stehen mehr als 30 Wohnhäuser in Brand. Eine Abtheilung Militär aus Göttingen ist mst Extrazug zu Hilfe gekommen. Man vermuthet Brandstiftung. Den Bewohner des Hauses, in welchem das Feuer ausgebrochen ist, hat man verhaftet.

Kiel, 3 Oktober. Im Jult d. I sah der Maschinenführer Scheelk aus Flens­burg beim Passiren des Zuges über den Munketoft ein Kind auf dem Geleise stehen, offenbar den Zug erwartend. Das Bremsen des Zuges war nicht hinreichend, um den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Er überließ dem Heizer die Maschine und kletterte auf den Puffer, von wo er, mit der einen Hand sich haltend, mit der andern das Kind ergriff und zur Seite warf. Von der Verwaltung der Altona-Kieler Bahn ist ihm, nach dem Kieler Tageblatt, für seine aufopfernde That ein Anerkennungs­schreiben nebst einer Gabe in Geld, von der Regierung in diesen Tagen die Medaille für Rettung aus Gefahr zu Thkil geworden.

Kassel, 6. Oktober. Ein höchst beklagenswerther Unglücksfall hat sich gestern Abend in dem Dorfe Ermschwerdt bei Witzenhausen zugetragen. Der dortige Lehrer Plock, ein noch junger und sehr tüchtiger Schulmann, steigt in der Dämmerung in den Kirchthurm hinauf, um, wie es der Küsterdienst mit sich bringt, die Dorfuhr aus- zuziehen. Die Stiegen im Thurme müssen nun wohl desect gewesen sein, denn der rüstige Mann stürzte in Folge eines Fehltrittes innerhalb des Treppenhauses aus ziemlicher Hohe herunter und erlitt solche schwere innere Verletzungen, daß er alsbalo seinen Geist aufgab. Der Fall erregt die weiteste Theilnahme.

Barmen, 4. Oktober. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung, welcher der beigeordnete Bürgermeister Brodzina präsidirte, wurde laut derBarmer Ztg." vom Vorsitzenden mitgethetlt, daß dasStatut für die Unterstützungskaffe der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Barmen", zu der aus der Stadtkasse jährlich 1500 JL bewilligt worden sind, von der Königl. Regierung mit dem Bemerken genehmigt worden sei, daß sie für diese kräftige Fürsorge für verunglückte Feuerwehrleute dem Oberbürger; meister und den Stadtverordneten ihre Anerkennung ausspreche, das Vorgehen Barmens mit Freuden begrüße und in ihrem Bezirke überall da, wo freiwillige Feuerwehren bestehen, zur Nachachtung empfehlen werde.

Berlin, 7. Oktober. Ein verheerendes Feuer, das einen unberechenbaren nach Tausenden von Thalern zählenden Schaden angerichtet, hat, wie dieBörsen-Ztg." berichtet, gestern Abend in der 8. Stunde das neu erbaute, an der Ecke der Dorotheen- straße und Neuen Wilhelmstraße belegene König!. Physiologische Institut heimgesucht In der Parterre-Etage, in der sich die Jnstrumenten-Sammlung für physikalische unb acustische Instrumente und das eine äußerst werthvolle Bibliothek enthaltende Arbeits­zimmer des Herrn Prof. Dr. Hugo Kronecker befinden, bemerkten gestern kurz nach 7 Uhr der Hausverwalter Asch und Portier König einen so verdächtigen Qualm, daß letzterer schließlich die Feuerwehr mittelst des im Hanse befindlichen Feuermelders requirirte. Beim Eintreffen der Feuerwehr und beim Oeffnen der Thür des Samm­lungssaales schien das bisher nur glimmende Feuer plötzlich zu einer hellen Flamme angefacht, die in einem Augenblick die zunächst stehenden sehr treueren Apparate, sowie das Arbeitszimmer des Professors K. ergriff. Mehreren sofort in Thätigkeit gesetzten großen Handdruckspritzcn gelang es nach ca. einstündiger Thätigkeit, nachdem allerdings der größte Theil der Apparate, sowie die Bücher und Papiere des Professors K. ein Raub der Flammen geworden, des Feuers Herr zu werden. Der Schaden ist ein ganz enormer. Das Feuer ist entstanden durch ein russisches Rohr, das von der im Souterrain belegenen chemischen Küche nach oben führte.

Bamberg, 5 Oktober, lieber die Gegend von Scheßlitz bis östlich an den Main und bann mainaufwärts nach Staffelstein sind, nach demN. Corr.", am Dienstag verheerende wolkenbruchartige Regen niedergegangen. Am stärksten hauste das Unwetter in der Nähe von Zapfendorf a. M. Gegen 4 Uhr Nachmittags fiel bei Kirschschiettern ein Wolkenbruch, der die ganze Scheßlitzer. Straße überschwemmte. In Zapfendorf stieg das Wasser auf der Straße mehrere Fuß hoch. Die Zapfendorfer Mühle befand sich in der größten Gefahr, kaum daß das Vieh gerettet werden konnte, die Bewohner mußten in die oberen Räume flüchten. Das ganze Thal war unter Wasser gesetzt, so daß mir ber Eisenbahnbamm hervorragte unb Massen von Gegen- ftanben, namentlich Holz, dann viel Grummet unb auch Hausthiere baher trieben. Kranke Personen mußten aus ben Häusern herausgetragen werben. Der angerichtete Schaben ist nicht unbebeutenb.

Stuttgart, 3. Oktober. Heute fanb in bemHotel Royal" bahier die erste ordentliche Sitzung des Centralausschuffes des evangelischen Kirchengesangvereins für Süddeutschland statt, in welcher sämmtliche zu diesem Vereine gehörigen Mitglieder vertreten waren unb Geheimrath Hal Iw ach s aus Darmstabt über bie Thätigkeit bes Vereins im verflossenen Vereinsjahre berichtete. Nach bem Schluffe der Sitzung begann als Vorfeier für den morgen im Saale der Liederhalle zusammentretendenersten deutschen Kirchengesangveremstag" ber Festgottesbienst in ber Stiftskirche bahier, bei welchem Herr Superintendent Sell von Darmstadt in wahrhaft begeisterter unb be- geifternbcr Weise bie Festpredigt hielt und die Stuttgarter Kirchengesangvereine in Gemeinschaft mit bem Vereine für classische Kirchenmusik bie liturgisch georbneten Chöre fangen. Aach dem unter größter Theilnahme der Gemeiube abgehaltenen Gottesdienste fand eine gesellige Vereinigung in der Liederhalle statt. Geheimerath H allw a ch s brachte den Toast auf ben König aus, ber ben Kirchengesangvereinstag burch ein Schreiben des Cabinetssecretärs sympathisch hatte begrüßen lassen. DerLiederkranz" beteiligte sich durch ben Vortrag mehrerer Gesänge.

- Eine heitere Diebsgeschtckte erzählt dasNeue Wiener Tageblatt": Ein Berliner Kellner, welcher Wien eben verlassen wollte, erschien bet seiner Hauswirthin, um sich zu verabschieden und ihr seinen Koffer zur Aufbewahrung zu übergeben. Die Wirthin war ausgegangen, nur ein 12jähriges Töchterchen in der Wohnung zurück­geblieben. Der Berliner bat dasselbe, ihm einen Fünfer zu wechseln. Das Mädchen erklärte sich dazu bereit und kehrte nach geraumer Zeit wieder. Der Berliner nahm nun Abschied, bestellte die besten Grüße an die noch nicht zurückgekehrte Wirthin, mit dem Bemerken, er werde einen Dienstmann schicken, der seinen Koffer nach dem Bahn- hofe bringe^ Wenige Minuten später erschien der neue Miether, ein Schlosser, mit feinem Koffer. Kaum war ber Schlosser roieber ausgegangen, so trat der Dienstmann

2: er des Berliners zu holen. Jetzt erst bemerkte das Wirthstöchterchen, daß beide Koffer zum Verwechseln ähnlich waren. Endlich rief sie:Da ist er!" und überlieferte damit den falschen Koffer. Als der neue Zimmerherr Abends 9 Uhr in seine Wohnung zurückkehrte, vermochte er den daselbst stehenden Koffer nur mit ö" ..^nen. Derselbe war bis zum Rande mit Wäsche und Kleidungsstücken gefüllt, wahrend der Schlosser doch nur wenig Wäsche unb alte Kleibungsstücke mit einigen alten Büchern hineingethan. Die herbeieilende Wirthin gab bald Aufklärung.