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Vorstande der Fraktion der Rechten eine schriftliche Mitthellung zugegangen sei, wonach er durch Fraktionsbeschluß wegen eigenmächtigen, mit den Grundsätzen der Fraktion unvereinbaren Vorgehens aus ihrem Verbände ausgeschlossen werde.

Konstantinopel, 5. Januar. Auf Ersuchen der kretensischen National­versammlung hat der Sultan eingewilligt, die Hälfte der Zolleinnahmen Kretas der dortigen Negierung zur Deckung des Deficits des kretensischen Budgets zu überlassen.

Lonlon, 5. Januar. DieTimes" mißbilligt die Idee einer englisch- französischen militärischen Intervention in Egypten und meint, eine verfrühte Landung frenlder Truppen würde bei der gegenwärtigen Lage Egyptens nicht zur Rühe, sondern zu Ruhestörungen führen und könnte leicht Verwickelungen verursachen, deren Ende nicht abzusehen sei.

DemReuter'schen Bureau" wird aus Kairo vom heutigen Tage ge­meldet: Die Ernennung Arabi Bey's zum Unterstaatssecretär des Krieges wird als ein Abschluß des bekannten militärischen Zwischenfalls betrachtet, nach­dem der Kriegsminister im Ministerrathe die Erklärung abgegeben hat, daß Seitens der Armee keine andere Frage aufgeworfen werden würde.

Von den Mekka-Pilgern in dem Lager bei Alexandrien erliegen täglich etwa 3 pCt. der Cholera-Epidemie.

BermifcfrteSt

Marburg, 5. Januar. Herr Professor Pescatore dahier wird mit Ende dieses Semesters einer Berufung als ordentlicher Professor der Rechte an der Uni­versität Gießen Folge geben.

Darmstadt, 4. Januar. In unserer Stadt drculirt dermalen eine bereits mit zahlreichen Unterschriften versehene, an Herrn Ober-Bürgermeister Ohly gerichtete Petition, die Aufhebung der Cantinen betr. Das Schriftstück besagt im Wesentlichen oas Folgende:In sämmtlichen hiesigen Casernen sind auf Anordnung der Regirnents- Commandeure sogenannte Cantinen eingeführt, in welchen der Soldat nicht allein Ge­tränke, sondern alles das erhält, was er zur Nahrung und Kleidung nöthig Hat- Selbstverständlich beziehen die Soldaten auch alles das, was sie bedürfen, aus den Cantinen, und die Neigung einzelner, ihre Bedürfnisse außerhalb einzukaufen, wird durch die militärische Disciplin bald unterdrückt. Die nothwendige Folge hiervon ist, daß zahlreiche Geschäfte, namentlich solche in der Nähe der Casernen, welche zum Theil mit Rücksicht auf diese Nachbarschaft errichtet wurden und seit Decennien in Blüthe standen, zu Grunde gerichtet wurden oder nothwendiger Weise zu Grunde gehen müssen, sowie daß der Wcrth des Grundeigenthums in der Nähe der Casernen erheb­lich gesunken ist.

Anderen, weiter abliegenden Geschäften ist durch die Cantinen die Hauptkund­schaft entzogen worden, namentlich den Bierbrauern, Wirthen, Bäckern, Metzgern, Specereihändlern; direct ober tnbirect ist jeder hiesige Geschäftsmann in Mitleidenschaft gezogen. Hiernach sind die Cantinen als eine allgemeine wirtschaftliche CalamHät für die ganze Stadt zu bezeichnen. Es muß Aufregung und Erbitterung Hervorrufen, Lu sehen, wie die Staatsmittel, zu welchen wir selbst beisteuern, in einer Weise ver­wendet werden, daß dadurch unsere wirthschaftliche Existenz vernichtet wird. Der Geschäftsmann muß für seinen Betrieb an Staat und Stadt Steuer entrichten, er hat Wohnungsmiethe, Heizung, Beleuchtung rc. zu bestreiten, wogegen die Gammen steuer­frei sind, ihre Geschäftslocale in den Casernen haben und ihr Hütfspersonal sind Unterofficiere und Mannschaften, welche keine besondere Vergütung für ihre Dienste in Anspruch nehmen.

Die Militärverwaltung hat keine Ursache, über zu geringe Waare oder zu theuere Preise zu klagen, es war deßhalb auch keine Ursache zur Errichtung der Cantinen vor­liegend. Die Räume der Casernen sind zu ganz anderen Zwecken, als zu Cantinen bestimmt, wenigstens was die Jnfanterie-Caserne anlangt, so hat die Stadt dieselbe deßhalb erbaut, um der Einquartierungslast ledig zu werden- Und jetzt vermehrt man diese Last, indem man diese Räume zu Cantinenzwecken verwendet, wodurch die. hiesigen Bürger doppelt geschädigt werden, was alles in der jetzigen schlechten Zeit doppelt schwer empfunden wir- und zu einem wachsenden Steuerrückgang führen muß

Die Unterzeichner der Petition richten deßhalb an den Ober-Bürgermeister, in der Ueberzeugung, daß es demselben gelingen werde, diese Angelegenheit, welche eine Lebensfrage für sie bildet, in gedeihlicher Weise zur Erledigung zu bringen, die Bitte:Zuständigen Orts auf vollständige Auf h ebun g der Cantinen hinzuwirken."

Frankfurt a. M, 3- Januar. Der in der Gläubiger - Versammlung der Patent- und Musterschutz-Ausstellung vom 19. December v. I. gewählte Gläubiger- Ausschuß theilt den Gläubigern, nachdem die Bücher soweit beigetragen sind, daß sich der ganze Mißerfolg übersehen läßt, mit, daß das ganze Deficit über 800 000 be­trage, wovon ungefähr die Hälfte durch den vorhandenen Garantiefond gedeckt wurde. Der heutige Stand der Bilanz ist 200,000 v* * Activa gegen 619,000 X Passiva, so daß sich bet einem etwaigen Concurse nach Abzug der Kosten kaum 25 pCt. für die Gläubiger ergeben würde.

(Aus der guten alten Zeit) Einen interessanten Artikel derWeser-Ztg." überTeufel, Hexen und Svukgestalten im Volksglauben" entnehmen wir die nach­stehenden Notizen über die Behandlung von Hexen vor Gericht:Für das Verhör einer Hexe ersann man folgende zum Theil fanatische Mittel aus: Man brachte eine Anzahl verhafteter Hexen in ein und dasselbe Zimmer und verhörte bann bie jüngste von ihnen. Gewöhnlich gelang es, bie letztere vermöge ber Folter zu bewegen, eine bet Zurückgebliebenen als Hexe anzugeben. Nun würbe biese letztere gerufen unb erzürnt über ihre Verrathung, sagte sie alsbalb aus, jene sei bie wahre Hexe. So

hatte man gleich zwei entdeckt! Wirb eine Mutter als Hexe verbächtigt, so soll man die Tochter examiniren unb foltern,bat dumme junge Older sleit heruth, vorsnappt sick eer ydt sik davor hüdet ( das jugendliche unvorsichtige Alter fährt mit der Wahr­heit heraus und verspricht sich, ehe es sich davor hüten kann)!! Beim Verhör soll sich der Richter anfangs mitleidig stellen und gegen ein offenes Geständniß die Freilassung versprechen- Hat die Hexe aber erst das Kleinste gestanden, so soll er darauf fußen und sie auch des Schlimmsten für fähig halten. Der Feuertod trifft die Beklagte nach­her doch. Man soll besonders auf bie Augen ber Hexen achten; wenn eine Beklagte weint, so ist sie keine Hexe, ba bie vom Teufel verstockten Hexen nicht meinen können. Wenn alle Klugheitsmittel nicht zu einem Gestänbnisse führen, soll man ber Hexe bas Haar abfdmttben, in welchem sie (wie einst Simson) nach bem Volksglauben ihre Hauptkraft hat, ihr anbere Kleiber anziehen unb sie bann peinigen lasten. Man schraubt sie nun entweber auf ben Block unb geißelt sie, ober behüt ben Körper, ober schraubt Daumschrauben an ober greift zu ber Wasserprobe. Die letztere besteht barin, baß bie Hexe, nachdem ihre Arme kreuzweise übereinanber gebunben ftnb, auf ein Brett gefesselt und mit selbigem 3 Mal aufs Wasser geworfen wirb. Versinkt sie, so ist sie nicht schulbig. Auch machte man die Hexen betrunken, um so auf Grund bes Sprüch worts:Im Wein bie Wahrheit" ihr Geständniß zu erlangen. Wohl uns, die wir nicht mehr in einer Zeit leben, wo ber menschliche Geist, von Finsterniß umnachtet, in allen kranken unb geistesgestörten Menschen eine Teufeltzfurie entbeckte unb auch ben Unschuldigsten sehr oft bie bittere Tobesstrafe traf."

(Der Expreß-Brief.) Die Secunbärbahn von A. nach X. fahrt sehr langsam so zwar, baß ber ßanbbrtefträger einer unweit berfelben gelegenen kleinen Post- station, ber allerdings ein geroanbter Mann ist, täglich bie gute Gelegenheit benutzend, sobald ber Zug an ihm vorbeigleitet, sich in einen ber Wagen schwingt unb so weit mitsährt, wie es eben sein zunächst zu bestellenber Brief zuläßt, wo er bann mit ber« selben Gewandtheit wie beim Einstigen ben Zug verläßt. Das Bahnpersonal weiß bas. Eines Tages fällt einem Schaffner auf, baß unser Briefträger ganz gegen seine Gewohnheit ben Zug unbenutzt vorbeiläßt. Tags barauf als er sich wieder ber guten Fahrgelegenheit bedient, kann Jener die Frage nicht unterdrücken:Na, warum sind Sie denn gestern nicht mitg^fommen?"Gestern ging's nicht", sagte pfiffig lächelnd der Briefträger,gestern hatte ich einen Expreß-Brief."

(Zum Kapitel ber Heirathsvermittlungen). Eine berBerl Gerichtszeitung" von glaubroürbigfter Seite zug-chende Mittheilung liefert einen bezeichnenben Beitrag von dem schamlosen Treiben mancher Heirathsvermittlerinnen. Ein in Berlin wohnen-

ber junger, unverheiratheter Ministerialsecretär, Herr v. B-, erhielt vor 8 Tagen einen augenscheinlich von Damenhanb herrührenben, anonymen Brief, ber ihn auffoiberte, am selben Abend im Concerthause an genau bestimmter St lle zu erscheinen, wobei bas stark parfümirte Schreiben burchblicken ließ, baß er bort eine sehr interessante Damenbekanntschaft machen würbe. Der junge Beamte ist nun zu solchen mysteriösen Affairen durchaus nicht geneigt; er zeigte baher ben Brief einem ihm befreundeten, höheren Polizeibeamten, welcher ihm rieth, d'm Ersuchen nachzukommen, aber in seiner Gesellschaft. Beibe verfügten sich nachdem Concethause, trafen auch in ber Nähe bes genau bezeichneten Tisches eine sehr reich gefleibete, ältere Dame, die sich aber, augen­scheinlich burch bie Anwesenheit bes Polizeideamten genirt, bald entfernte, ohne durch ein Zeichen zu verraten, daß sie die Briefschreiberin sei. Daß sie es dennoch gewesen, bewies ein am nächsten Tage einlaufendes Brieschen, worin beklagt wurde, daß Adressat mit Begleitung erschienen unb daß nur ohne solche eine Annäherung möglich sei. Läge biese aber in feiner Absicht, so sei er zu einem Besuche ber Dame in beren in ber Großbccrenstraße belegenen Wohnung höflichst ungeladen. Auf bie Bitte bes Poli­zeibeamten, ber sehen wallte, wo alles hinausführen würde, verfügte sich Herr von B- nach ber bezeichneten Wohnung, als bas elegante Thürschilb ben Namen einer ihm ganz unbekannten Frau v. 3c. zeigte. Er verglich noch einmal seinen Brief; ba aber kein Zweifel obwalten konnte, zog er bie Glocke. Ein galonirter Diener nahm feine Karte entgegen, unb halb barauf trat -hm mit etwas verlegenem Gruß bie Dame aus bem Concerthause entgeg n. Ohne D el Umschweife erklärte bie Dame, sie feiHeiraths- vermittlerin unb wünsche ihn zu verheirathen. Als Herr v. B. erstaunt erklärte, er beabsichtige dies burchaus nickt unb hätte auch niemals den Wunsch bazu erkennen lassen, meinte Frau von 3c. lächelnb, man müsse bem Glück bie Hanb bieten, unb sie wäre, sofern er geneigt sei, bie entstehenden Kosten zu tragen, im Stande ihm sehr lucratioe" Partien nachzuweisen. Als Herr v. B. dies Anerbieten kühl zurückwics, war die noble Heiratsvermittlerin schamlos genug, bem jungen Beamten bie Propo­sition zu stellen, in seinen Kreisen für sie»Propaganba zu machen, in welchem Falle er Aussicht auf eine wesentliche Provision hätte. Nach biefem Ergebniß bes Besuches wirb wohl bie Behörbe sich biesen Geschäftszweig halb etwas genauer ansehen

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Theater in Gießen.

Enblich nach langem Harren öffnete sich gestern zum ersten Male der Vorhang unseres Musentempels unb sind bie Erwartungen, bie.gestellt würben, bei Weitem Über­troffen. Herr Schubert hat nicht zu viel versprach.'n: ein neues, wirklich elegantes Theater bilbet ben Rahmen für bie Leistungen ber, so viel aus ber ersten Vorstellung sich schließen läßt, sehr gelegenen Gesellschaft, die sogar theilweise aus überraschenden Kräften, besteht- Gegeben würbe ein Lustspiel von Putlitz:Spielt nicht mit bem Feuer", ein amüsantes, heiteres Stück, welches glatt unb abgerunbet über bie Bretter ging. Man sah es ben Mitwirkenben an, baß sie alle mit Fleiß, Lust unb Liebe sich ihres Partes entlebigten unb war ber gefpenbete Beifall ein gewiß oerbienter, obwohl das Haus kein zu besetztes genannt werben konnte. Von den Darstellern besonders hervorzuheben können wir nicht unterlassen: Frl. v. Jarzebowska, eine elegante Erscheinung mit geschmackvoller Toilette , nuancirte bie Rolle ber Alice mit feinstem Tacte und Natürlichkeit- Frau Simon (Nettchen), eine bewährte unb beliebte Be­kannte, war so ganz in ihrem Element unb trng zur Belebung ber Situation reblich ihr Scherflein bet. Frl. Heimann unb Frl. Simon (Therese unb Mmchen) spielten anerkennenswert. Herr Schreyer (Dr. Weller) war wirklich oomme il faut und führte sich burch fein natürliches unb doch, fern von jeder Uebertreibung, maßvolles Spiel als tüchtiger unb geroanbter Schauspieler bei uns ein. Herr Häfler (Gottfried) war ein reizender Steuermann, bem zum jugendlichen Liebhaber bte Haupt-Requisiten: Feuer, Lebhaftigkeit unb Liebensroürbigkeit nicht mangeln. Herr Sckmahl seid (Heinri b) wußte bem trockenen Criminalmenschen doch auch einige heitere Lichtstellen einzuhauchen Der Schreiber Pagel (Herr Stark) ist vom Dichter zu st e mütt rlich bedacht, um in ihm einen Schauspieler beurteilen zu können. Schließlich glauben wir im Interesse Vieler Herrn Director Schubert zu einer Wiederholung des Lustspiels rathen zu dürfen, um demselben vor einem günstiger besetzten Haus einen gleichen Erfolg zu ver­sprechen. T.

Tokayerwein. Bekanntlich wird dieser Wein schon feit langer Zeit als ein durchaus zweckentsprechendes Stärkungsmittel seitens der Aerzte mit Vorliebe angewandt und auch den übrigen Medicinalweinen' im aügEfnevften-Jurg^ugen.

Die Vorzüge, welches dieses bekannte ungar. Naturproduct vor allen anderen Weinen, die zur Stärkung kranker ober schwächlicher Personen bienen, besitzt, sind er­klärlich, wenn man in Erwägung bringt, baß ber Tokayerwein neben einem sehr geringen Gehalt an Alkohol (8-10 v/gi die belebenbften Theile ber Traube in weit höherem Grabe als die anderen Weine enthält.

Obgleich bie spanischen unb Portweine als Mebizin gut eingeführt sinb, so bleibt es boch immerhin Tbatsache, baß man biese Weine hauptsächlich nur bei Männern an- wenben kann, während Frauen, Kinber unb schwächliche Personen eines Weines be­dürfen, ber bei einem sehr geringen Gehalt an Alcohol, bie feinsten Weine in großer Menge liefert.

Die Hof-Ungarwetnhanblung en gros, Rudolf Fuchs in Hamburg, ist die­jenige, welche ben Import biefer Weine in hervorragenber Weise führt unb cs sich stets angelegen sein läßt, bie ebelften Tokayerweine in ben Hanbel zu bringen.

Der Mebicinal Tokayer ber Firma Rubolf Fuchs ist vorräthig in Gießen in der Engel-Apotheke unb bei Carl Schwank», Delicatefsenhanblung.

Schiffsbericht. Mitgetheilt von bem Agenten bes Norbbeutschen Llovb in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. ' 90 m

Bremen, 3. Januar. Der Postdampfer Ober, Capt. C. Unbütsch, vom Nord- beutscheu Lloyb in Bremen, welcher am 24. Dezember von Neroyork obgegangen war ist heute 12 Uhr M-ttags wohlbehalten in Southampton angekommen unb hat nack Öanbung ber für bort bestimmten Passagiere, Post und Labung 2 Uhr Nachmittaas bie Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe 'überbringt 75 Passagiere und volle Labung.

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen - Expedition von H AASE1VSTEI1V dfc VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt

Kirchliche Anzeigen der evanqelischenGemcinde ruGießen.

Gottesdienst:

Sonntag den 8. Januar: Landesmisfionsfeft.

Morgens 9Vz Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlofser.

(Nach beiben Gottesbiensten Collekte für bie Heibenmission.)

Donnerstag ben 12. Januar:

Im Gymnasium Missionsftunde, Abenbs 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. (Das Chnstenthum unter ben gebilbeten Hindus in Ostindien.)

Die Pfarrgeschäfte in ber Woche vom 8.14. Januar besorgt

Pfarrer Dr. Naumann.

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