— Die „Prov.-Corr." erinnert anknüpfend an den Hirtenbrief des Bischofs von Fulda, daß die Wiederbesetzung des bischöfl chen Stuhles zu Fulda lediglich durch das Zuligesetz vom Jahre 1880 mögl ch geworden, welches theilwelse an dem Widerspruch gerade der katholischen Partei gescheitert sei. Die Regierung, welche das Gesetz selbst in seiner Verstümmelung aufrechterhallen habe, hoffe bet ihren weiteren Schritten zum kirchlichen Frieden auch die aufrichtige Unterstützung der Vertreter der katholischen Bevölkerung zu finden und daß auch sie in Geduld und Vertrauen die Erreichung des gemeinsamen Zieles erleichtern helfen würden.
— Die „Prov. Corr." bezeichnet den 14 Januar als Termin für den Zusammentritt des Landtags und nennt neben dem Etat eine kirchenpolitische Vorlage, die Verstaatlichung mehrerer Bahnen, die Kreis- und Provinzialordnung für Hannover als Hauptberathungsgegenstände.
Königsberg, 4. Januar. Der Reichskanzler Fürst Gortschakoff ist gestern Abend uni 9 Uhr hier eingetroffen und im Hotel „Königlicher Hof" abgestiegen. Derselbe setzt heute Mittag die Reise nach Petersburg fort.
Rom, 4. Jdnuar. Der Ankunft des Herrn v. Schlözer wird hier in der zweiten Hälfte dieses Monats entgegengesehen.
Wien, 4. Januar. Einem Telegramm der „Presse" aus Prag zufolge sagte der Kardinal Fürsterzbischof Schwarzenberg in Erwiderung auf die Glückwünsche des Klerus zu seiner Rückkehr aus Rom, der Papst gedenke durchaus nicht, Rom zu verlassen, er fei im Gegentheil bereit, das erhabene Amt eines allerhöchsten Hirten ebenfalls als guter Hirte unerschrocken zu vertreten und wenn Gott es zuließe, auch fein Leben in feinem Amte zu opfern.
Petersburg, 4. Januar. Der „Regierungsbote" veröffentlicht ein Telegramm des russischen Reisenden Sulkowskp aus Irkutsk, worin derselbe feine Rückkehr anzeigt und meldet, daß er mit dem amerikanischen Schiffe „Rodgerson" Zusammengetroffen fei, welches nach Norden ging, um die „Jeanette" aufzusuchen. In der Laurentiusbucht habe er die Mitglieder der Bremer geographischen Gesellschaft, welche durch das Schiff „Strelok" zum Ostcap des nördlichen Eismeeres geführt wurden, getroffen.
— Der „Regierungsbote" bestreitet, daß ein besonderes Polizei-Ministerium nach der Ausscheidung der Polizei aus dem Ministerium des Innern errichtet würde.
— Die „Nowosti" erfahren, in hohen Verwaltungskreisen fei es angeregt worden, von dem nach dem Auslande auszuführenden Getreide eine Steuer von Vr Kopeken per Pud zu erheben. — Nach officieller Mittheilung ist die Herstellung einer telegraphischen Verbindung mit Jakutsk. beschlossen. Die Länge der Linie von Irkutsk nach Jakutsk beträgt 3000 Werst.
Breslau, 4. Januar. In der heutigen Sitzung des Verwaltungs- rathes der Oberschlesischen Eisenbahn-Gesellschaft wurde die von der Direction vorgeschlagene Ermäßigung der Kohlen-Ausnahmetarife einstimmig genehmigt. Die Einführung der neuen Tarife soll nicht vor dem 1. Juli cr. erfolgen.
Washington, 4. Januar. Der Ueberschuß der Waarenausfuhr über dir» Einfuhr während der mit dem 30. November 1881 abschließenden Jahresperiode beträgt 195 Millionen Dollars; der Ueberschuß der Einfuhr an Gold, Silber und Barren über die Ausfuhr während der gleichen Periode 63 Millionen Dollars.
— Die Schuld der Mreinigten Staaten hat im vergangenen Monat um 12,700,000 Dollars abgenommen. Im Staatsschätze befanden flch ult. December 253,380,000 Dollars.
Lokales.
Gießen, 5. Januar. In Wieseck wurde am Sonntag Abend ein junger Mann anscheinend überfallen und wie es heißt mit einem Grabspaten so übel zugerichtet, daß fein Zustand ein ziemlich hoffnungsloser ist
BerMischtes.
Mainz, 2. Januar. In der Neujahrsnacht war es, trotz der verschärften Aufsicht, welche von Seiten der Polizei und der Militärpatrouillen in den Straßen der Stadt stattfand, viel unruhiger, als m den früheren Jahren. Nicht allein, daß der Unfug des Schießens stärker als früher war, auch die Ruhe wurde tn vielen Straßen durch auffallendes Lärmen und Scandal-ren mehr als. sonst gestört. Im Gartenfeld mußten mehrere Personen wegen Widerstands gegen die Polizei verhaftet werden. Auf dem Schlohplatz fand eine furchtbare Schlägerei statt, wobei verschiedene Personen gestochen wurden; als aber die Gensdarmerie herbeieilte, flohen die Scandal- macher nach allen Gegend n und nur eine Blutlache fand man auf dem Platze. Auch in einer Wirthschaft auf der Löhrstraße fand eine arge Schlägerei statt, an welcher sich besonders einige Kohlent'äger hervorragend beteiligten. Außer anderem Unfug wurden in der Wirthschaft sämmtliche Fensterscheiben, welche einen Kostenaufwand von 35 <31 verursachten, zertrümmert. Als um 7 Uhr am Neujahrsmorgen die militärische Reveille durch die Straße zog, entleerten sich erst gar manche Wirthshäuser, und Hunderte von Nachtschwärmern zogen mit der Musik durch die - traßen der Stadt. Schlechte Zeiten?!
Dieburg, 2. Januar. Ein fürchterliches Unglück ereignete sich am zweiten Weihnachtstage in unserem Nachbarorte Niederroden. Dort hatte eine Mutter die kochende Milch hingesetzt, ohne darauf zu achten, daß ihr ea. 3jähriges Töchtrchen den Topf erfassen konnte. Ein gellender Schrei erscholl plötzlich — das unglückliche Kind hatte den Topf erfaßt und sich die kochende M>lch über Kopf, Brust und Leib gegossen. Die fürchterlichen Brandwunden des Kindes machten eine Rettung unmöglich und nach einigen Tagen des schrecklichsten Schmerzes gab das Kind seinen Geist auf. Möchte dieser Vorfall doch von Neuem zur größten Vorsicht mahnen.
Berlin. Im Marstall des Kaisers in der Breiten Straße stehen zur Zeit 103 Pferde, und zwar 57 Wagen- und 46 Reitpferde. Zum Privatgebrauch des Kaisers und der Kaiserin sind dagegen in den zum königl. Palais gehörigen Ställen 27 Pferde installtrt, zu denen noch zwei Reitpferde des Oberhof- und Hausmarschalls Grafen Pückler und 3 Ordonnanz-Reitpferde kommen. Unter jenen 27 Pferden befinden sich die beiden bekannten russischen Rappenhengste aus dem berühmten Orloff- Gestüt, welche Kaiser Alexander II. von Rußland seinem Oheim zum Geschenk gemacht hatte. Ferner sind darunter 14 Rappen, mit denen der Kaiser, und 11 braune Pferde, mit denen die Kaiserin fährt. Diese Pferde sind dem Stallmeister Riek unterstellt, der hier in Berlin noch drei Collegen hat. Der ganze kaiserliche Marstall steht unter Aufsicht des Vice-Oberstallmeisters v. Rauch. Außer in den genannten Stallungen steh n noch in der Dorotheenstraße (dem Hintergebäude der Kunstakademie) und in. Potsdam Pferde, die dem kaiserlichen Marstall zugehören. Auch sind hierzu noch die Remonte- pferde in der Manege zu zählen-
— Durch die Wiener Cataftrophe ist die Beleuchtungsfi age allenthalben in erster Linie auf die Tagesordnung gesetzt worden. Interessant dürfte dahe' die M t- theilung fein, daß im Palais unseres Kaisers nur im großen Vestibül Gas gebrannt wird. In allen Sälen und Gemächern wird im Uebrigen nur Oel und Kerzen gebrannt. Letztere, durchschnittlich 800, brennen an allen Kronleuchtern, auch in den Zimmern der Kaiserin. Petroleum wird gar nicht gebrannt. Der Kaiser arbeitet bei einer mit einem buntfarbigen Schäme bedeckten Oellarnpe.
Berlin. Der komische Verlauf einer Duell-Affaire bildet gegenwärtig das Tagesgespräch im Osten der Stadt. Eine Anzahl älterer Aerzte war, nach dem „Tageblatt", auf einen jungen Collegen, den Dr. X, nicht roentg-erbdtert, weil chnen die geflissentliche Art und Weise nicht gefiel, mit welcher der jugendliche Doctor ihnen einen Clienten nach dem andern entzog. In der Vorstandssitzung ernes gemeinnützigen Instituts, an welchem sieben ältere Aerzte mit Dr. X zusammennnrkten, kam die Erbitterung zum offenen Ausdruck. Die Gegner des Dr. X- gaben die gemeinschaftliche Erklärung ab, daß sie austreten würden, wenn Dr. X. nicht exkludirt würde. Dabei
liest Stabsarzt Dr. K- eine Bemerkung fallen, welche Dr..T- als eine so schwere Beleidigung^seiner^Person auffaßie, daß sie nur mit Blut gesühnt werden könne Da Dr. K- seine Bemerkung nicht zurücknahm, forderte ihn Dr. X- aus gezogene Pistolen bei 5 Schritte Barriere und dreimaligem Kugelwechsel, welche scharfe Bedingungen Dr. K. acceptirte. An einem der jüngster. Tage sollte das Duell bet Johannisthal stattfinden. Dr. X nahm einen großen viersitzigen Wagen, den er vorsorgliche^effe mit Bandagen und Medicameuten füllte, und fuhr, so ausgerüstet, zum blutigen Stelldichein. Es war ein Morgen, so recht zum Todtschießen geeignet. Schwerer, kaAer Nebel hing in der Lust, Wald und Flur mit grauem Schleier deckend. Doch vorläufig kam es noch nicht zum Todtschießen. Zwar fand Dr. X. seinen Gegner und die Secundantcn bereits am Platze; die noth.gen Vorbereitungen waren aud) getroffen, doch als man eben beim Laden der Pistolen war, erschien der Oberförster aus Köpenick mH mehreren Leuten und redete die Gesellschaft folgendermaß.n an: „Meine Herren. Ich habe soeben von der Berliner Polizei e-.n Telegramm erhalten, das Mich benachrichtigt, daß hier ein Dmll ftattfinben soll. Da ich annehme, daß sie die avifirte Gesellschaft sind, so gebe ich mir als Vertreter der Forftpolizei die Ehre, Sie unter meinen speciellen Schutz zu nehmen." Die Herren von der Partie üeibeugten sich schweigend, bestiegen, auf den freundlichen Schutz des Oberförsters verzichtend, ihre Wagen und fuhren von dannen Unterwegs verständigte man sich, nach der Wum- haide zu fahren- Herr Dr. X schien an dem neuen Arrangement nicht sonderliche Freude zu haben, doch mußte er wohl ober übel mit. Gegen Mittag erreichte man das neue Ziel. Der Nebel war mstifirweile gefallen und d e Sonne schien warm und freundlich auf das kleine Fleckchen Erde, das binnen wenigen Minuten mit Menschenblut getränkt werden sollte. Alles war fertig. Der letzte vorschriftsmäßige Ver- mittelungsversuch wurde gemacht. Dr. X. erklärte sich zur Versöhnung bereit, wenn Dr. K. die Veleiöigung zurücknehmen wolle; Dr. K. lehnte stolz ab. „Ich habe nichts zurückzunehmen " sagte er. Da rief Dr X- fast außer sich: „Nun, dann nehme ich meine Forderung zurück!" sprach's, stieg tn seinen „Sanitätswagen" und fuhr schleunigst von dannen — seinen Gegner, dessen Secundanten und seinen eigenen verblüfft zurücklassend L r.
— fDer glückliche Anfang.) Ein Hauslehrer wollte zur Confirmat'on der jüngften Tochter des Hauses ein Gedickt verfertigen und begann folgendermaßen:
Nun heißt es zur Parade, Ihr Verse aufmarschirt; HeuO wird die jüngste Made- moiselle konfirmirt.
— (Wieder ein brennender Berg.) In Niederbayern hat sich eine feuerspeiend: Stelle gebildet. In den Kalkbrüchen bei Soldenau werden zum Brennen bei Kalksteine feit langen Jahren Steinkohlen benutzt. Der Besitzer hat bie Schlacken ber verbrannten Steinkohlen in eine große Grube gemotfen, beging aber vor ca. 10 Wochen die Unvorsichtlgke t, m diese Grube auch die Abfälle von gebrochenem Flachs zu werfen und durch Zutritt von Lust hat sich nun da ein großer Gluthbaufen gebildet- Trotz energischen Vorgehens geaen diese Feuersgluth ist es bis jetzt noch nicht gelungen, dieselbe vollständig zu dämpfen weder Wasser noch darauf geschlagene Erde vermögen da zu helfen. Dichte Rauchwolken entsteigen diesem Feuerpfuhle und Helles Leuchten siehl man bei der Nachtzeit. Da Tausende von Centnern solcher Kohlenüderrest» aufgehäuft sind, so ist wohl schwer zu bestimmen, wie lange dieses Glühen noch dauern wird-
— (Eßlust im 15, 16. und 17. Jahrhundert.) Nicht als ob wir bas 18. und 19. Jahrhundert von dieser Extravaganz ausnehmen wollten, nur ist der Appetit von so seltener Leistungsfähigkeit wie damals nicht mehr an der Tagesordnung. Als der Herzog Karl der Kühne von (dem damals noch deutschen) Burgund 1486 zu Brügge in Flandern seine Hochzeit feierte, wurden auß r 2Bib und Geflügel täglich 16 Ochsen, oO Stiere, 10 Schweine, 250 Hümmel, 250 Lämmer, 600 Pfund Speck und 100 Pfd. Ochsemnark verehrt. Bei dem Beilager, welches der Herzog zu Landshut mit Hedwig, einer polnischen Prinzessin, hielt, wurden innerhalb acht Tagen 300 ungarische Ochsen konsumirt. Im Jahre 1496 hatte der Markgraf Friedrich IV. von Brandenburg bei den Herren zu Nürnberg — der alten brandenburgisch preußischen Stammburg ein= gesprochen, und diese setzten tinen Stolz darein, den Hohenzollern-Sproß aus weiland Burggrafenstamme „gar würdig zu trafbren": während weniger Tage wurden 3272 Pfund Rindfleisch, 2666 Pfund Kalbfleisch, 375 Pfund Lammfleisch, 344 Psund altes und 841 Pfund junges Schweinefleisch (Spanferkel), dazu eine ungeheuere Menge von Fischen und Vögeln verspeist. — S löst in die bürgerlichen Häuser ging dieser Fleischverbrauch über. So gebrauchte z B- der reiche Augsbuiger Bäcker Veit Gundlmaer beim Hochzeitsmahl feiner Tochter 1493: 20 Ochsen, 49 Z cklein, 46 gemästete Kälber 900 Würste und 95 Mastschweine. — Aus dem 16. Jahrhundert fei einer gräflichen Hochzeit zu Arnstadt im Jahre 1509 gedacht welche zur Befriedigung ihrer Gäste 100 Ochsen, 1000 Häinnnl, 20J Seiten Speck, 47 Bratschwelne, 16 gemästete Schweine 24 Säugekälber und 40 jung: Kälber bedurfte. Sodann im 17. Jahrhundert' be- einer fürstlich n Hochzeitsfiier in Stuttgart 1609 welche volle vier Wochen dauert/ wurden die Eingeladenen mit 330 Ochsen, 448 Kälbern, 2967 Hämmeln und 356 Sv n' ferkeln regalirt-
— (Der patriotische Drotschenkutscher). Unter den Vermischten Nachrichten der .Zeitung „Le Liberal de FEst, Journal republicain paraissant ä Belfort de Jeudi et le Dimanche“ finden wir folgende Geschichte, die der Ehre wohl würdig erscheint auck einem größeren Leserkreise mitgethellt zu werden, da sie einen neuen Beweis 'dafür liefert, was eine gewisse Presst ihrem Le erkreise an Dummheiten bieten kann- ©träfe bürg. Wir lesen iin L'Alsacien-Lorrain : Einer unserer Mitbürger, der Herr Louis G war ehemals Sergeant bei den algerischen Schützen und hat sowohl m Afriku Trat™ dem unseligen Kriege von 1870 die Feuerprobe bestanden. Nach Straßbura rurück- gefehlt, widmete er sich dem bescheidenen Gewerbe eines Drotschkenkutschers Da trnk es sich vor einigen Tagen, daß dies r Tapfere deutsche Offiziere zu fahren haft? 9rra er hörte daß diese gegen die französische Armee loszogcn, wandte er sich nm ihnen mit, wer er fei, und bat sie nicht foctzufahren- Darauf benvtfre er noch höchstgestellten der Offiziere, daß er keine Furcht haben würde, sich mit ihm falls er noch die französische Uniform trüge. Einige Stunden später übersandtes!^-' Offizier unserem Droschkmtutscher seine Karte und Tags barauf fanb m b ? Orana em Duell statt, bei dem der Offizier - der Niemand geringeres als ein H .... war - so schwere Verletzungen erlitt, daß er zwei Tage später starb K! Angelegenheit ist nicht ruchbar geword n und man hat den tapferen Kutscher in Weise verfolgt. Die Polizei beschrankte sich darauf, ihm die Erlaubnis zum des Fuhrgeschäftes zu entziehen. Wir wissen, daß hervorragende Persönlichk"ffen blicklich daran denken, den Louis G - . . - nach Frankreich kommen zu Iaffen Mm“9?15 dort eine Stelle zu verschaffen, in der er mit Frau und Kindern leben kann “ geradezu rührende Geschichte von dem tapferen Kutscher und dem über alle Is;. *c Dorurtbeile erhabenen Fürsten von H . . . . hat natürlich nur den einen Vr sie absolut erlogen üt. n n ^lev, baß
- (Erne lustige Hochzeit.) In Lechhausen bei Augsburg feierte mr«
Woche em junges Paar seine Hochzeit, bet welcher Bräutigam, Braut ©dirn-Jrpdn»?ene und Hochzeitsgäste m argen Conflict gerieten, so zwar, daß eintae tern
getrieben, Regenschirme abgeschlagen und die Braut vom Bräutigam und r re!?5 der Bräutigam von seinen Schwiegereltern und der Braut durchgeprügelt würbe
- [$er kluge Hutmacher.) In Wien sah man in dem Schaufenster . machers einen schwarzen Herrnhut, ber nichts Außergewöhnliches bot 7 o aber in b efer Schrift: „Preis tausend Gulden!" Erstaunt tiitt die man
sich dieses Wunder aller Hüte anzuschauen, bis man bei näherer «Äi"’ Um kleines Postskript bemerkte: „Wer gleich baar bezahlt, erhält 996 Gulden Raba^^n
New-Yoik, 2. Jan- Der New-York Herold bflnßt die Nacknckl i schrecklichen Unfälle, der sich in Shamesmlle, Obw, zutrug." Während ein/s^. ^m Pythiasritter wab der Estrich der Halle, in welcher die Mitglieder oerfamm!i^^s der plötzlich nach und 200 Personen stürzten in das unterhalb b leaene Pocnl ®aren' bli n.n auf Der Stelle tobt und niete ander- trugen^Vt)° X? m’nbÄ’ 3“ötf l-Kung-n davon. Das G-bnude ger.cth sodann in Brand und mehrere de? ®eT= verbrämten m den Tiummern. 9rere der Verletzten
„ . Unfall-Statistik. Im Monat Dezember v.I. wurden bei hör«™ Unfall-Versicherungsbank in Leipzig 13 Todesfälle, 5 lebenSaefSbrn^^^gemeinen b Unfälle, die ihrer Natur nach eine qänzliche oder theitweUe^ % 51 ^«leDunBEn, lallen und 1029 Unfälle, aus welchen sich für die Verlehtrn L , ” « erroarten
Erwerbsunfähigkeit Vorhersagen läßt, zusammen 1053 Unfälle angemeldet"^ , ®°Jl den 13 Todesfällen ereigneten sich 3 in Maschinenfabriken 's t„ m kohlengruben, btt übrigen zu je 1 in 1 C-mentfabrik,! 1 Chemischen Fabrik, 1 Dampf-


