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Amts- und Anzkigeblatt für den Kreis Gießen.
Nr. 23N.
Vnrcau: Schulstraße 7.
Erscheint täglich mit Ansnahme des Montags.
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Preis viertrffährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Amtlicher Hheit.
Betreffend: Die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen und Plätze in der Provinzialhauptstadt Gießen.
Bekanntmachung.
Wir sehen uns veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß nach dem Lokalreglement oom 10. November 1879 in den Wintermonaten (1. Oktober bis 31. März) das Reinigen der Straßen 2c. Dienstags und Donnerstags bis 10 Uhr Vormittags und Samstags von 1—3 Uhr Nachmittags vorzunehmen ist.
Gießen, den 2. Oktober 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
________________________________________Fresenius.
Deutschland.
Darmstadt, 28. Septbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 22) enthält:
1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die zur Ausfertigung und Erledigung von Uebergangsscheinen ermächtigten Stellen betreffend.
2. Verzeichniß der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Winter-Semester 1882/83 in den 5 Fachabtheilungen der Großherzoglichen tech- Hochschule zu Darmstadt gehalten werden.
3. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Groß-Gerau, die Erhebung der Umlage zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse in den Gemeinden Stockstadt und Trebur pro 1882/83 betreffend.
4. Ordensverleihungen.
5. Namensveränderungen.
6. Dienstnachrichten:
Am 15. Juli wurden dem Schullehrer Karl Backes zu Ober-Eschbach und deut Schulamtsaspiranten Abraham Stern zu Heppenheim a. B. Lehrerstellen an der Volksschule zu Darmstadt übertragen; am 20. Juli wurde Heinrich Rill aus Habitzheim zum Aufseher an dem Gefängniß und Arresthause zu Mainz, am 21. Juli wurden der Vauaufseher Nicolaus Berg zu Klein-Winternheim, der Pfandmeister-Vicar Johs. Walter zu Büdingen, sowie der Steuerausseher- Vicar Johs. Seibert zu Darmstadt zu Steueraufsehern ernannt; am 22. Juli wurde dem Schulamtsaspiranten August Hoffmann aus Eschollbrücken die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kelsterbach übertragen; an dems. Tage wurde der Landgestütsbeiknecht Jacob Weinehl aus Vendersheim zum Landgestütsdiener bei dem Landgestüt mit Wirkung vom 18. August l. Js. ernannt; am 25. Juli wurde dem Schullehrer Jacob Gieg zu Frei-Laubersheim die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Wachenheim, dem Schullehrer Karl Stumpf zu Zell die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Harpertshausen übertragen; an dems. Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen auf die erledigte 4. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Büdingen präsentirte Schullehrer Hermann Becker zu Nidda für diese Stelle bestätigt; am 27. Juli wurde dem Schullehrer Georg Reidel zu Bermersheim eine erledigte Lehrerstelle an der evang. Schule zu Gundersheim übertragen; am 2. August wurde dem Schulamtsaspiranten Kaspar Zilles aus Hofheim die Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu Jugenheim übertragen; am 4. August wurde der von dem Hrn. Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Mossau präsentirte Schulamtsaspirant Peter Ehrhard aus Nie- der-Kainsbach für diese Stelle bestätigt; an dems. Tage wurde der Schutzmann Jacob Eise zu Darmstadt zum Steueraufseher ernannt; am 8. August wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinbach präsentirte Schulamtsaspirant Johs. Olt aus Breitenbrunn für diese Stelle bestätigt; an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Dessoi aus Hackenheim eine erledigte Lehrerstelle an der Volksschule zu Worms übertragen; am 9. August wurde der Secondelieutenant der Landwehr Emil Oswald Gustav Walter zum Verwalter an dem Provinzial- Ärresthause zu Darmstadt ernannt; am 11. August wurde dem Schulamtsaspiranten Hermann Kloster aus Abenheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Jügesheim übertragen; am 12. August wurde der provisorische Pedell Benedict Deppert aus Bensheim zum Pedellen an dem Gymnasium zu Bensheim ernannt; am 13. August wurde dem Schullehrer Joseph Nicolai zu Hechtsheim eine erledigte Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz, am 15. August wurde dem Schullehrer Joh. Metzger zu Neckar-Steinach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bretzenheim übertragen.
7. Charakterertheilungen.
8. Dienstentlassung:
Am 15. August wurde der Schullehrer an der Volksschule zu Offenbach August Schmidt auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. September 1882 an seines Dienstes entlassen.
9. Dienstenthebung.
10. Ruhestandsversetzungen.
11. Concurrenzeröffnungen:
Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Goddelau, mit Wirkung vom !. October d. Js. an; dotattonsmäßiger Gehalt 2852 A Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Haisterbach mit einem Gehalt von 900 A
Darmstadt, 30. Septbr. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 21 enthält: Bekanntmachung Großh. Staatsministeriums, die Be- letzung der Subaltern- und Unterbeamten-Stellen bei den Reichs- und Staatsbehörden mit Militäranwärtern betreffend.
m. Darmstadt, 1. October. Die parlamentarischen Arbeiten unserer ßanb9 stände werden demnächst wieder ihren Anfang nehmen und zwar ist es zunächst der Finanzausschuß der 2. Kammer, bei dem der Hauptschwerpunkt der bis jetzt dem Landtage erwachsenen Arbeiten liegt in der Form der von der Regierung vorgelegten Gesetzesentwürfe in Betreff der allgemeinen Einkommensteuer, der Einführung eimr Kapitalrentensteuer, der gleichmäßigen Besteuerung der Gewerbe und der Erbschaftsund Schenkungsstcuer. Der Finanzausschuß wird am 12. d M. zu einer Besprechung dieser Gegenstände zusammentreten. Unter den dem Gesesetzgebungsausschuß überwiesenen Berathungsgegenständen steht in erster Linie der Gesetzesentwurf, die Enteignung von Grundeigenthum betreffend, über welche bedeutungsvolle Materie der Ausschuß bereits eine Reihe von Sitzungen abgehalten hat.
Berlin, 29. Septbr. Die hiesigen Blättern aus Mainz telegraphisch gemeldete Nachricht von bevorstehenden Verhandlungen zwischen Preußen und Hessen über die Correction des Rheins längs des Rheingaues ist richtig
Bekanntlich waren über den Zustand jener Nheinstrecke namentlich auch im Interesse des Weinbaues lebhafte Klagen auch beim Reichstage geführt. Auf Aufforderung des letzteren hat der Reichskanzler in Ausübung des dem Reich zustehenden Aufsichtsrechts im Herbst 1880 eine Commission, bestehend aus Vertretern des Reichs und der Rheinufer-Staaten, berufen, um unter Zuziehung der Betheiligten die Beschwerden yi prüfen.
Nach dem Bericht der Reichscommission, welcher durch das Centralblatt der Vauverwaltung veröffentlicht ist, sind nicht unerhebliche Aenderungen der bestehenden Stromanlagen erforderlich, um begründeten Beschwerden der Ufer- benrokner gerecht zu werden. Die betr. Vorschläge sind von den beiden bethei- ligten' Negierungen im Princip angenommen und dementsprechende Regulirungs- pläne ausgearbeitet. Heber die Details der letzteren, deren Ausführung und der Vertheilung der Kosten bedarf es einer Verständigung zwischen Preußen und Hessen, zu deren Herbeiführung jetzt Verhandlungen stattfinden.
Das Reich hat so durch fein Eingreifen eine Angelegenheit, welche seit langen Jahren trotz der lebhaftesten Beschwerden der Betheiligten nicht vorwärts rücken wollte, binnen Kurzein auf einen Weg gebracht, der eine baldige allseitig befriedigende Lösung erwarten läßt.
— Die durch Vermittlung eines größeren Provinzialblattes vor einigen Tagen verbreitete Nachricht, die „Provinzial-Correspondenz" würde in Kurzem zu erscheinen aushören, ist dem Vernehmen nach auf Erwägungen zurückzuführen, welche darüber stattgefunden haben sollen, ob ein Bedürfniß dafür vorliegt, die „Provinzial-Correspondenz" allwöchentlich erscheinen zu lassen, oder ob es sich nicht etwa empfehlen würde, das genannte Blatt nur dann zur Ausgabe zu bringen, wenn eine halbamtliche Aeußerung in wichtigen Fragen wünschens- werth erscheint.
— Die „Verl. Polit. Nachr." melden: Zur Richtigstellung von Nachrichten, welche durch eine große Anzahl von Zeitungen ihren Weg gefunden haben, wollen wir feststellen, daß der mit der Vertretung des Directors Roller beauftragte Regierungsrath Stahl die Verwaltung der kaiserlichen Tabakmanu- faktur in Straßburg vor einigen Tagen übernommen hat und daß jedoch dem Director Roller auf sein Nachsuchen nur ein zehntägiger Urlaub bewilligt worden ist.
Ferner schreiben die „B. P. N.": Der vor Kurzem angedeutete erste Schritt zur Anbahnung der internationalen Verständigung über die Zukunft Egyptens wäre also bereits effektuirt worden. Von mehreren Seiten wird gemeldet, daß England den europäischen Cabineten die Grundzüge seines Ägyptischen Programms mitgetheilt habe. Gewisse Symptome lassen darauf schließen, daß bemeldete Mittheilung einen streng vertraulichen Charakter trägt, jedenfalls nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt ist. Das größere Publikum wird sein Verlangen nach authentischen Informationen bis auf Weiteres mit Enthüllungen nach Art derer befriedigen müssen, welche der britische Generalpostmeister Fawcet unlängst seinen Wählern vorsetzte, und welche eigentlich nur besagen, daß Egypten eine Organisation erhalten soll, welche dem Ideal einer Musterregierung so nahe komme, als dies hienieden möglich ist. Europa kann die Egypter zu den wohlwollenden Gesinnungen des britischen Siegers nur beglückwünschen, vorausgesetzt, daß das neue Arrangement wirklich solide Institutionen schafft. Alle aufrichtigen Friedensfreunde haben ein berechtigtes Interesse daran, daß der Zustand latenter Anarchie, der bis zu Arabi's Schilderhebung bestand und durch die Maske der westmächtlichen Controle nur notdürftig verhüllt wurde, definitive Beseitigung finde, und haben nichts dawider, wenn England, das sich als Friedensstifter am Nil bestens legitimirt hat, von Europa mit weitgehenden Vorrechten ausgestattet wird. , . ,
Baden-Baden, 30. Septbr. Am heutigen Geburtstage Ihrer Maj. der Kaiserin fand Vormittag 10'/z Uhr eine große Gratulations-Cour statt, welche Ihre Majestät im Sessel sitzend entgegennahm. An dem um 5 Uhr stattfindenden Galadiner wird auch der Großherzog von Sachsen-Weimar, der zum Besuche Ihrer Maj. der Kaiserin hier eingetroffen ist, theilnehmen. Abends


