der Nothstand in denselben groß sei. Amtlich wurde festgestellt, daß 541 Familien daselbst in Häusern leben, die ganz vom Wasser umgeben sind. Durch hiesige Bürger wurden gestern von den auf dem alten Zoll versammelten zahl- reischen Personen, welche von dort aus die Ueberschwemmung sich ansehen wollten, 900 v4</. für die Ueberschwemmten in Sammelbüchsen zusammengebracht. Die Temperatur des Nheinwassers ist kühler, das Wetter klar.
Berlin, 30. November. Der österreichische Kronprinz ist heute Mittag hier etngetroffen und von vem Kaiser und dem Prinzen Wilhelm auf dem Bahnhofe empfangen worden. Nachmittags findet oetm Kalser ein Diner statt, woran der österreichische Kronprinz, der Großfürst und die Großfürstin Wladimir, sämmtliche Mitglieder des Königlichen Hauses, sowie Feldmarschall Moltke und der Staatssecretär Hatzfeld theilnehmen.
— Das Abgeordnetenhaus genehmigte nach unerheblicher Debatte die Einnahmen des Justtzetats unverändert. Fortsetzung morgen.
— Der Reichstag, welcher heute wieder zusammentrat, berieth zunächst in 3. Lesung den Antrag Germain auf facultative Zulassung der französischen Sprache im Landes-Ausschuß von Elsaß-Lothringcn. v. Mtnnigerode erklärt sich auf das Entschiedenste gegen, Winterer für den Antrag, der keine hohe Politik treibe, sondern nur aus Zweckmäßigkeitsgründen gestellt sei. Minister Bötticher bekämpft den Antrag und sagt, es sei keine Aussicht vorhanden, daß der Bundesrath den Antrag jemals Gesetz werden lasse, 80 Procent der retchsländischen Bevölkerung gehörten dem deutschen, nur elf Procent dem französischen und die übrigen dem germanischen Sprachgebiete an, die Zulassung der französischen Sprache sei daher nicht nothwendig. Aus dem Jubel der französischen Presse sehe man die politische Spitze desselben. Bennigsen ist gegen den Antrag. Derselbe weist auf das viel stärkere Polenthum in Posen hin, dem man nie eine solche Concession gemacht habe, wie die numerisch viel schwächere französische Partei hier beanspruche. Um das Reichsland werde man mit Frankreich nochmals kämpfen müssen, wenn in Frankreich die sich regende Gährung zum Austrag komme. Inzwischen dürfe man die französischen Sympathien im Reichslande nicht stärken, das aber bedeute der Antrag. Treitschke, Möllerath sprechen sich ebenfalls gegen, Windt- horst, Zorn, v. Bulach und Jadzewski für den Antrag aus, der sodann in namentlicher Abstimmung mit 153 gegen 119 Stimmen abgelehnt wird.
Nächste Sitzung Samstag.
Petersburg, 30. November. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Der Conseil der Petersburger Universität hat beschlossen, 46 Studenten, welche theils Anstifter der Unruhen vom 22. November waren, theils an denselben den thätigsten Antheil genommen haben, unbedingt auszuschließen und nach ihrer Heimath zu senden und diejenigen an den Unruhen dethelligt gewesenen Studenten, deren Eltern in der Residenz leben, unter Polizeiaufsicht zu stellen. 23 weniger kompromittirte Studenten werden nur zeitweilig ausgeschlossen und sollen nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder ausgenommen werden können, wenn sie Reue zeigen und sich gut geführt haben. 13 Personen, welchen der Besuch der Vorlesungen unentgeltlich gestattet war, ist der Besuch der Universität verboten worden. 16 Studenten wurde in Anbetracht ihrer früheren guten Führung der überstandene Arrest als Strafe angerechnet. Trotzdem unter einigen Studenten sich eine Erregung bemerkbar macht, ist die Ordnung auf der Universität bisher nicht wieder gestört worden. Die Universitätsbehörde sieht auf das iLtrengste auf Einhaltung der Ordnung, jeder Versuch, Unordnungen herbeizuführen, soll sofort unterdrückt werden. Die Schuldigen werden zur strengen Verantwortung gezogen. Die Vorlesungen werden ununterbrochen täglich fortgesetzt.
Konstantinopel, 30. November. Die ausschließlich aus Tscherkessen bestehende berittene kaiserliche Leibgarde ist verabschiedet worden, sämmtliche dazu gehörige Mannschaften wurden nach Trapezunt eingeschifft, von wo sie in ihre Heimath befördert werden sollen.
Lokales.
Gießen, 1- December. Nachdem sich ergeben hat, daß der durch die Ueber- schwemmung am Rhein und Main hervorgerufene Nothstand nicht unbeträchtliche Opfer fordert, so hat sich der Vorstand des Gesangvereins Liederkranz veranlaßt gesehen, sein Augenmerk zunächst auf die im eigenen Vaterlande geforderte Hülfe zu lenken und wird den Ertrag des auf den 2. December, Abends 8 Uhr, tm Saale des „Cafö Leib" veranstalteten Wohlthätigkeits-Concertes entsprechend verwenden.
Verwischtes.
Offenbach, 29. November. Von Seiten der hiesigen Behörden wurde nach Untersuchung in Bürgel befunden, daß etwa 30 Häuser in dem sogen. Russenviertel (neu Rußland) als gefährlich geräumt werden mußten, darunter die Bürgermeisterei. Fünf Häuser sind vollends eingestürzt.
Bischofsheim, 30. November. Seit heute Mittag werden durch die Ludwigs- bahn Personen von Mainz nach Darmstadt und Frankfurt befördert. An den Bruchstellen wird die Fahrt mittelst Nachen besorgt
Mainz, 30. November. Das Wasser fällt sehr langsam, es steht jetzt auf 5.40. Bei 5.20 wird die Pumpstation vielleicht wieder arbeiten können, was die Lage wesentlich b-ssern würde. Das Elend tm alten Gartenfeld ist groß.
— Der Rückgang des Rheins vollzieht sich sehr langsam. In dem süber- schwemmten Gartenfild herrscht die größte Noth. Die städtische Verwaltung und die Privatwohlthätigkeit haben alle Hände voll zu thun, um die nöthigste Hilfe zu leisten. Zahlreiche Hilsscomit6s sind thätig.
Berlin, 29. November. Der Justizminister hat eine Verfügung getroffen, die sicherlich von vielen Handwerkern freudig begrüßt werden wird. Obwohl für solche Handwerker und Handarbeiter, deren Arbeit zu einem irgend beträchtlichen Theil im Nähen besteht, insbesondere also für Schneider, Schneiderinnen, Näherinnen rc. nach Lage der schon seit einer Reihe von Jahren obwaltenden Verhältnisse eine Nähmaschine in der Regel als eine zur Ausübung ihres Berufes unentbehrliche Sache anzusehen ist, so gehen doch fortwährend noch Klagen ein, daß Gerichtsvollzieher von der entgegenstehenden Annahme ausgehen. Hierauf lenkt der Justizminister die Aufmerksamkeit der Amtsrichter und bemerkt, daß durch ein gegen die Vorschrift des § 715 Nr 4 der Civilproceßordnung verstoßendes Verfahren nicht nur die einzelnen von der Pfändung betroffenen Schuldner in ihrem Erwerb dauernd geschädigt, sondern auch allgemeine und öffentliche Interessen unb unter diesen das volkswirthschaftliche Interesse beeinträchtigt werden. Die Verfügung bahrt vom 22. November.
Mainz, 25. November. Eine heitere Scene spielte sich dieser Tage in unserem Nachbarorte K. ab. In Abwesenheit des Polizeidieners hatte der Feldschütze eine Runde zu machen und fiel ihm bei dieser Gelegenheit ein Strolch in die Hände, welcher in das Gemeindearrestlocal untergebracht werden mußte. Der Feldschütz war nun aber tm gesprächiger Mann unb unter ber Thüre bes Arrestlocals hielt er bem Strolche noch eine lange Strafprebigt; in biesem Augenblicke kam ein Winbstoß unb schlug ble Thüre des Haftlocals, in welchem sich ber Feldschütze noch befand, zu. Nun ist dies aoer eine solche Thüre, die von innen nicht geöffnet werden kann und so saßen Beide tm — Loch. Der Schütze schlug nun Lärm, doch dauerte es lange, bis die Nachbarsleute es hörten unb ber unfreiwilligen Haft ein Enbe machten. Der Mann des Gesetzes soll jetzt bie Zielscheibe für alle guten unb schlechten Witze fein.
Kairo, 26. November. Ein großes Eisenbahnunglück hat sich auf der ober- egyptischen Eisenbahn bet Katatbeb zugetragen. Etwa 20 Eingeborene verloren ihr Leben unb 32 trugen Verletzungen bavon. Das Unglück ist bem Umstanbe zuzuschreiben, daß der durch die Gewässer des Nils unterwaschene Damm in dem Augenblicke einstürzte , als der Zug darüber hinwegfuhr. Der Telegraph hat von dem Unglück nur insofern Notiz genommen, als er berichtete, daß keine Europäer umgekommen seien.
Schiffsbericht. Mitgethetlt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger, Gießen.
Bremen, 29. Novbr. Der Postdampfer Rhein, Capt. H. A-F.Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 18. November von Newyork abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Poft und Ladung 10 Uhr Abends die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 115 Passagiere und volle Ladung.
Auf dem Weihnachtstisch
einer jeden Familie sollte diesesmal nicht fehlen das soeben in neuer Auflage erschienene Kochbuch
Supp', Gemüf' unb Fleisch.
Preis geheftet 1,75 A. in Pappoand 2 A, in ßeinenbanb 2,25 A
Dieses nützliche Buch enthält west mehr als fein bescheidener Titel anbeutet. Die Anorbnung ist so übersichtllch, baß sich Jebes sofort darin zurechtfindet. Dle Auswahl ist so groß, datz Niemanb irgend eine wesentliche Speise vermissen wird. Dabei bestrebt sich dieses Buch, mit möglichst wenig Aufwand von Gelb und Zeit schmackhafte Speisen bereiten zu helfen. Der enorme Absatz von 124,000 Exemplaren, welchen bies Buch seit Anfang seines Erscheinens, hauptsächlich tn Mittel- und Süddeutschland gefunben hat, ist ein glänzenbes Zeugniß für seine Güte. Es ist so rechr ein Hausbuch wie es jein soll unb können wir basselbe mit gutem Gewissen empfehlen.
Rechnungsablage
für das Wohlthätigkeits-Concert am 26. November 1882.
Dnrck Eintrittskarten wurden eingenommen..... 834,40 A
dazu kommt der Gewinn beim Textverkauf..... 28,48 „
Summa 862,88 A
Die Auslagen betrugen.............115,03 „
bleiben somit als Reinertrag.........747,85 A
Demnach ist auch in materieller Beziehung das Concert als ein wohlgelungenes zu betrachten. Mögen Alle, die dabei mitgewirkt haben, in bem Gelingen bes schönen unb eblen Unternehmens für ihre Mühe unb Opferbereitwilligkeit ihren Lohn finben! Erwähnt aber muß noch werben, baß — wie schon so oft bei ähnlichen Gelegenheiten — auch biesmal bie Herren: Pietsch, W. Rudolph unb von Münckow, in uneigennützigster Weise bas Wohlthätigkeitswerk unterstützt haben, inbem sie als Vergütung ihrer nicht unbebeutenben Leistungen eigentlich nur ihre wirklichen Auslagen angerechnet haben. —
Für die Ueberschwemmten in Tirol unb Kärnten ftnb bis heute weiter ein- gcgangen:
Bei Herrn Bankoorstanb von Jungenfelb: Dr. Kübel 1 A, Dr. Gros 3 G. H. Schirmer 10 <A, Karl Petri 2 A, Frau Dr. Brüel 3 <A, W. Busch 1 A, N. N 1 A, Wilh. Gail 5 A E. Wasserschlebcn 5 A, C- Streber 1 A, C. Balzer 1 A, H. Rübsamen 1,50 A, P. Stammler 3 A, August Mayer 2 A, L- Wortmann 1 A, A. Katz 3 A, I. B. Singer 1 A, A- von Jungenfelb 3 A, zus. 47.50 A
Bei Herrn Pfarrer Raby: Verwalter Wilh. Kilbinger 10 A, Frau Geh. Baurath Eykemey-r 5 A, Frau N. N- 1,50 A, Jos. Muth 1,50 A, zus- 18 A
Bei Herrn (Zer.-Acc Braun: Diery, Rechtsanwalt 20 A, Metz, Rechtsanwalt, 10 A, Braun, Ger.-Acc. 10 A, Thcobalb, Ger.-Acc. 5 A. Dr. Dittrnar, Rechtsanwalt 15 A, Dr. Guifleisch, Rechtsanwalt 20 A, Dr. von Kries, Professor 5 A, S- Heichelheim 15 A, i®r. A. Rosenberg 10 A, Professor Buchner 5 A, Zimmermann 5 A, Gebhardt 5 A. Reatz 2 A, Frau v. Schenk 3 A, Curtmann, Rechtsanwalt 3 A, Güngerich, Amtsanwalt 2 A, Ihm 2 A, Buchhändler Ferber 2 A, Steuerkommissär Süffert 3 A, Ungenannt 3 A Schuchharb, sind. for. 5 A, Leib, Hotelbesitzer 10 A, Ger.-Acc von Heffert 3 A, Lanbger.-Präs. Knorr 10 A, zus. 173 A
Bei Herrn Ferdinanb Bapft: I. B. 5 A, F. B. 5 A, zus. 10 A
Bei Herrn Musikdirektor Felchner: Dr. Hesse, Bauaccessist 1 A, Eh. Busch 1 A. Dr. Weiffenbach 2 A. Burger, Hauptkassier 1 A, Roth, Eifenbahnbaumeister 3 A, Adolf Felchner (2. Gabe) 2 A, Andreas Weidig 1 A, Ehr. Daudt 3 A, zus. 14 A
Bei Herrn C. Ohler: Reuning 3 A, N N. 2 A. Ohler 5 A, zus. 10 A
Bei Herrn I Han ft ein: Chr. Wallenfels I. 3 A, H. Wagner, Controleur 1,50 A. Th. Kreiling, 1,50 A, Gebr. Schmall 10 A, Jean Böck 3 A, bei M Schäfer gesammelt 2 A, Stadtrentmeiftrr Enders 3 A, Dr. Gaethgens 5 A. Wilh. Reiber 2 A, L- Petri II. 3 A, E. Steinberger 2 A, Chr. Leo 1,50 A, Phil Uhl 2 A, Julius Hoch 2 A, M. H. Jughardt 5 A. zus. 46,50 A
Bei Herrn M. Hornberger: Gebr. Kaufmann 5 A, M Hornberger (2. Gabe) 5 A, A St- 1 A, S- Fack 1,50 A, I. St. 1A, Friedberger Söhne 5 A, L. Meyer- felb 5 A, L. Wolf 2 A, F. H. 1 A, K. G. 1 A, M K- 1 A, I. K. 1 A, I. B. 1 A, S. Reis 2 A, M. K. 50 M K. 1 M R- 1 A, R. 1 A, H. Bär 2 A. S- Reis Wwe. 2 A, G- 1 A, B. K. 50 Gebr. Stamm 3 A, H. Katz 2 A, I. Klebe 2 A, S- F. 1 A. I. Rothschild 2 A, S. L- 1 A, B- B. 1 A, S- G-1A. R- K. 1 A. Frau S Hornberger 3 A, O. K. 5 A, zus. 63,50 A
Bei den Herren Professoren Kattenbusch, von Kries und von der Ropp: Kattenbusch 5 A, von der Ropp 5 A, von Kries (s. o- , Schiller 3 A. Gottschick 5 Stade 5 A, Kretschmar 10 A, Wasserschleben 10 A, Braune 5 A, Gareis 5 A, Dr. Schwappach 5 A, Harnack 5 A, Wilbrand 5 A, Heß 5 A, Oncken 5 A, Schürer 5 A, Gaehtgens 5 A. Laspeyres 5 A, Pasch 5 A, Pescatore 5 von Lißt 5 A, o. Hippel 10 A. Al. Naumann 5 A, Marchand 5 A, Sonderbund (durch Prof. Gareis) 20 A, Clemm 5 A, Philippi 5 A, Bose 5 A, Riegel 5 A, von Ritgen 5 zus. 173 A
Bei Herrn Rentamtmann Schliephake: A. 2 A, Z. 2 A, Fabrikant Georgi 10 A, Ungenannt 2 A. Ungenannt (2. Gabe) 1 A, Ungenannt 1 A, Sch- 5 A, zus. 23 A
Bei Herrn Rechtsanwalt Hirschhorn: Forstmeister Stockhausen in Schlitz4 A, Hirchhorn 5 A, zus. 9 A
Bei Herrn Pfarrer Naumann: Schlosser, Pfarrer 1 A, Dingeldey, Pfarrer 1 A, Döring 1 A, Frl. B- 3 A, Frau F. I. 10 A, Frau Dg. 2 A, Dr. N- 1 A, zus. 19 A
Bei Herrn L- Lotz: A- Markus 3 A, Emil Lotz 3 A, I. B. 5 A, Karl Schneider 1 A, L- Bär 1 A, Wilh. Löber (2. Gabe) 10 A, Hesttler 1 A, 2ß. 5 A, P. 3 G. W W- 3 A, C. W- 3 A, Louis Lotz 6 A, Th. Haubach 3 A, I- Katz 2 A, zus. 49 A
Bei Herrn Alb. Kaufmann: Hermann Homberger 10 A, Louis Treff 10 A, Alb. Kaufmann 10 A, zus. 30 A
Bei Herrn Rabbiner Dr. Levi: Bei einem Hochzeitsmahle gesammelt 7 A, Dr. Levi (2. Gabe) 3 A. zus. 10 A
Bei Herrn Karl Buderus: C. Buderus 10 A, H. Buderus 10 A, E- Müller (Wetzlar) 10 A, E- Z- 10 A, L- Koch 10 A, G. B 10 A, A- Schönwerk 3 A, I. Lenz 1 A, Ernst Stuhl 2 A, Frau Bergrath Buderus 10 A, W- Buderus 10 A, zus. 86 A
Bei Herrn Photograph Backofen: Im Bekanntenkreise gesammelt 35 A.
Bei Herrn Realschuldirector Sold an: Kahl l^ü (Unleserlich) 2Dr. Mensch 1 A, A. Röschen 1 A, Ober-Prima 5,50 A, in Unter-Sekunda u. 2 gesammelt 9 A, Prof. Dr. Pflug 5 A, Frau L'ps 3 A, Soldan 5 A, Dr. Klewitz 3 A, Kreisgerichtsrath Zierenberg 3 A, Kreisassessor Nover 4 A, Dr. Weiffenbach 1 «*• zus. 43.50 A — Gesammtsumme 860 A
Gießen, 28. November 1882.
Braun,
Für die Wasserbeschädigten in Tyrol gingen ferner bei uns ein: ,
Hofg -Rath Hoffmann 3 A, Tum-Club 4 A, L E. 2 A, F. H. 5^L Ehr. Schw.
1 A, Pfarrer Heberer zu Allendorf a. d. Lda. 5 A. A. B. 1 A, durch Herrn Dr. Btndewald von verschiedenen Lehrern und Schülern der Realschule 17,50 A, G. W- 1 A, sowie Sammlung in der Schule zu Annerod 6 A — Mit den früher in den Nr. 250, 256, 259, 265, 271 und 277 d. Bl- quittirten Beträgen sind uns tm Ganzen 564,86 A zugeftellt worden- Indem wir nochmals allen Gebern danken, schließen wir hiermit die Sammlung für Tyrol. , „
Die Expedition des „Gießener Anzeiger.
Zur geft. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen Auskunstsertheilung über Inserate rc. kounm wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort velgeregr ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist. die Expedrnon zu keinerlei Auskunstsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmten gegenteiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuholen.


