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fernt so daß die Seymour'schen Dampfbarkassen ungehindert durchkommen fönnen. Augenblicklich scheint man boit eme Niederlage von Mund- und Kctegsoorrath errichten »u wollen- lieber Mahuta hinaus dis nach Mahsamieh befindet sich der Canal in einem greulichen Zustande. Er ist voll von Menschen- und Pferdeleichen, welche das Wasser ungenießbar und daher den Aufenihall rund herum unerträglich machen, denn die ägyptische Sonne ist flink in der Madenausbreitung. Beutestücke liegen allenthalben verstreut. Aus der großen Masse von braunen Filzhüten, wie sie die Fellahs zu tragen pflegen sowie aus den Tausenden von Handkörben, tn welchen sie ihre Nahrung Schleppen, geht hervor, daß das Heer sich vorzugsweise aus Baueren recrutirte, die, des Kriegsdienstes ungewohnt, keine Gelegenheit zum Ausretßen versäumten. Die weg­geworfenen Waffen sind meist alte Vorderlader ohne Werth. Das arabische Lager in Mahsamieh bietet cm getreues Bild der Panik, welche m diese Bauern fuhr, als Str Garnel ihnen seine Reiterei in den Rücken schickte. Unter den Gefangenen befindet sich angeblich der Generalstabschef Arabts und em General, der geläufig englisch spricht. Aus seinen Aeußerungen glaubt man schließen zu können, daß der Weg bis Tel-^l- Kebir frei ist, daß jedenfalls bis dahin kein ernsthafter Widerstand zu erwarten ist. Sir Garnet ist unermüdlich; so brach er heute früh um 3 Uhr auf, ritt die gesammten englischen Stellungen ab und kehrte erst gegen Mittag wieder zurück. Die gestern in Mahsamieh angekommene indische Cavallerle hat ein vortreffliches Aussehen im Gegen­sätze zu den Garde-Dragonern, die sich von dem Ritte durch den Wüstensand, bei welchem die von der Sonne glühenden eisernen Steigbügel die Stiefelsohlen der Reiter versengten, noch nicht erholt haben. Indessen sind sie nur physisch niedergebeugt, während die Garden zu Fuß, die unter dem Befehl des Herzogs von Connaughl standen, auch moralisch verzagt sind. Sie hatten des Tages Last und Hitze zu tragen, ohne an dessen Ruhm theilzunehmen, denn sie kamen stets zu spät. Donnerstag Mittag saßen sie beim Essen in Jsmailta, als die Marschordre eintraf. Sie durchzogen in der glühenden Sonnenhitze die Wüste, hatten aber bei ihrer Ankunft das bloße Nachsehen; am 26. kam wiederum der Feind nicht in ihre Schußweite, so daß sie nicht einmal eine Kugel abzusenden vermochten. Die Truppenvertheilung der Engländer auf der Linie Kassasin-Jsmailia stellt sich augenblicklich m folgender Weise dar. In Kassasin die Marine- und Feldartillerte mit zwei Kanonen. In Mahsamieh die Household- Cavallerie, die 4. und 7. Dragoner, die 3. und 30. Bengal-Cavallene und die berittenen Infanteristen. In Mahuta die Scholten, Grenadiere, Coldstream-Gardisten, See­bataillon, 60. Schützen und die 24. Gente-Compagnie. In Nefisch das Westkentlsche Regiment. In Jsmailta die 7., 8., und 18. Compagnie des Genie-Corps.

Türkei.

Konstantinopel, 30. August. Wie es heißt, würde die endgilttge Unterzeichnung der Miluäl-Conventton erst nach Regelung der Frage, betreffend die Proclamation Arabi Paschas zum Rebellen, und nach Beilegung des Zwischenfalles bezüglich der angeworbenen Arbeiter stattfinden.

Ueber dieFrage des Landungsortes der türk. Truppen werden widersprechende Mit­theilungen verbreitet. Gegenüber der Nachricht, daß Abuklr bereits festgesetzt sei, wird ge, meldet, in dem Nachts versammelten Ministerrathe seien Meinungsverschiedenheiten in dieser Hinsicht hervorgetreteu, indem sich die Mehrheit der Minister, sowie Howard Pascha g.gen eine Landung bet Abuktr, Rosette und Damiette aussprachen, die Landung der Truppen in Alexandrien und den Marsch zu Lande nach Abukir, Damiette und Rosette befürworteten. Die Landung solle in Alexandrien in drei Abtheilungen stattfinden und hätte vor jeder Landung einer neuen Abtheilung die früher gelandete den Marsch nach einem der drei genannten Orte anzutreten.

Telegraphische Depesche«.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 31. August. Nach den nunmehrigen Bestimmungen wird die Kron­prinzessin in Vertretung der Kaiserin den Kaiser nach Schlesien begleiten. Die Prinzessin Wilhelm und die Erbprinzessin von Meiningen werden bet der Kaiserin in Potsdam Zurückbleiben.

Die Königin von Griechenland ist heute früh hier etngetroffen und nach kurzem Aufenthalt nach Wiesbaden weitergereist.

Zum Commandanten von Berlin ist der General v. Oppeln-Bronikowski ernannt.

DerReichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des Prinzen August vpn Württemberg an das Garde-Corps, in welchem derselbe u. A- sagt: Mein ganzes Dienstleben war stnit dem Geiste, welcher im Garde-Corps waltet, auf das Innigste verknüpft, ihm gehören alle meine militärischen Erinnerungen und Sympathien. Unter den Auffassungen von Pflichttreue, Zucht und kriegerischer Hingabe, welche ich vorfand, nifte ich zum Manne und zum preußischen Officier. Hohe Ehre hat die Führung des Garde-Corps in großen Zeiten mir gebracht. Der gütigen Vorsehung und der Gnade des Kaisers danke ich es, daß die Blätter der vaterländischen Kriegsgeschichte in zwei Feldzügen die unübertroffenen Thaten des Corps mit meinem Namen verknüpfen. Meine Gesinnungen sind für immer mit dem Garde-Corps verwachsen. Möchte es auch mir ein freundliches Andenken bewahren-

Nürnberg, 31; August. I. K- K- Hoheiten der Kronprinz und die Frau Kron­prinzessin haben gestern das germanische Museum und andere Sehenswürdigkeiten der Stadt und heute die Ausstellung besucht. Die Frau Kronprinzessin ist heute Nach­mittag nach Darmstadt abgeretst. Der Kronprinz machte später eine Rundfahrt durch die Stadt.

Paris, 31. August. Der deutsche Turnverein konnte gestern seine Versammlung m seinem gewöhnlichen Locale in der Rue de St. Marc nicht abhalten, da der Besitzer des Locals die Hergabe desselben verweigerte und vielmehr die patriotische Liga zu einem Banket eingeladen hatte, das dort gestern Abend stattgefunden hat und ohne bemerkens- werthen Zwischenfall verlief.

Paris, 31. August. DieLiga des Patriotes" hat gestern Abend wirklich das Lokal des deutschen Turnvereins mit Beschlag belegt und ein Banket daselbst abgehalten. Figaro" spricht in scharfen patriotischen Worten seine Mißbilligung über diesen Gewaltakt aus und meint, die Liga werde doch wenigstens den deutschen Turnern ihre Bibliothek, die Büsten Schillerns und Goethe's, den im Saale aufgestellten Flügel rc. zurücknehmen lassen. Von dem zu Recht bestehenden, mit dem Schankwtrth abge­schlossenen Miethcontract sei freilich keine Rede mehr.Figaro" fragt spöttisch, ob dieses Vorgehen der Liga etwa eine Nachahmung des Marsches der Engländer auf Zagazig bedeuten solle? Beim Banket hielt der Präsident Deroulöde eine Ansprache, verlas seine patriotischen Lieder und protesttrte heftig gegen die Beschuldigung, daß er durch die antideutsche Kundgebung ein gambetttstisches Manöver fördere.Gaulots", der keinen Protest gegen diese Kundgebung erhebt, constatirt, daß Gambetta jetzt ver­suche, sich der Liga zu bemächtigen: er habe seine streitbarsten journalistischen Creaturen in die Liga hineingeschoben.Gaulois" undFigaro" zufolge proclamtrte nach Deroulöde das opportunistische Gemeinderathsmitglied Sick die Nothwendigkeit der Revanche. Eine dickte Menschenmenge, von der Polizei zurückgehalten, umlagerte das Banketlokal in der Rue Saint Marc.

London, 31. August. Das Befinden deslHerzogs von Albany hat sich etwas gebessert. Die Königin wird sich daher heute nach Balmoral begeben.

Nach einer Depesche des Generals Wolseley verschanzt sich der Feind un­weit Gassassin.

London, 31. August. Das Arsenal von Woolwich hat Ordre erhalten, sofort 36 Belagerungs-Geschütze verschiedenen Kalibers und 1136 Artilleristen nach Egypten zu senden. Nach einer Depesche desDaily Cronicle" aus Port Said vom heutigen Tage hatte Arabi Pascha einen achttägigen Waffen­stillstand nachgesucht, General Wolseley indessen einen solchen abgelehnt, dagegen einen eintägigen Waffenstillstand angeboten.

Eine Depesche desDally Telegraph" meldet, daß General Wolseley und der Generalstab gestern nach Jsmailta zurückgekehrt sind.

Petersburg, 31. August. DerRegierungsanzeiger" bringt folgende offictelle Mittheilung: Am 28. ds-, Abends 6 Uhr, während ein politischer Gefangener in dem Garten des Gefängnisses von Saratow einen Spaziergang machte, hielt an der Gefäng- nißmauer ein kleiner Wagen mit zwei Passagieren- Sofort warf der Gefangene dem ihn begleitenden Aufseher Sand in die Augen, während einer der Passagiere auf den­selben zwei Revolverschüffe abfeuerte und ihn tödtlich verwundete. Der Gefangene

sprang über die Mauer und setzte sich in den Wagen, worauf alle drei Personen rasch davonfuhren- Inzwischen hatte sich eine Volksmenge angesammelt, welche den Davon- eilenben nachjagte. Der Wagen fiel um, die Verbrecher wurden festgenommen und von der wüihenden Volksmenge gemißhandelt. Obwohl es der herbeigerufenen Polizei und dem Militär gelang, die Verbrecher gegen die Menge zu schützen, starb doch einer der­selben m Folge der erlittenen Mißhandlung Seine Persönlichkeit konnte bisher nicht festgestellt werden. Das Individuum, welches auf den Aufseher schoß, nannte sich Peter Sergejewitsch Poliwanoff, Sohn eines Gutsbesitzers aus Saratow. Die Untersuchung ist etngeleitet.

DasJournal de St. Petersburg" sagt anläßlich einer Depesche aus Z)oko- hama über die neuerlichen Vorgänge in Korea, die Gefahr eines Krieges mit Japan sei beseitigt, die Regierung des Mikado habe Genugthuung erhalten.

Konstantinopel, 31. August. Die Beratungen des Ministerraths im Palais des Sultans sind erst heute früh zu Ende gegangen. Gerüchtweise verlautet, daß zwei Adjutanten d:s Sultans den Commandanten der türkischen Truppen nach Egypten begleiten werden; als einer derselben wird Baker Pascha (Engländer von Geburt) genannt. Der türkisch-griechische Zwischenfall ist bereits auf dem Wege der Be­gleichung, die türkische und die griechische Regierung haben ihre Truppenbefehlshaber an der griechisch-türkischen Grenre angewiesen, alle Feindseligkeiten einzustellen.

Alexandrien, 31. August. Die schottische Brigade tritt heute Nach­mittag 3 Uhr die Fahrt nach Jsmailia an.

Lokales.

Gießen, 1. September. Spruchliste für Die am 25 September 1882 unter Vorsitz der Herrn Landgerichtsraths Pfannmüller beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen:

1. Heß, Peter, Landwirth, von Büßfeld.

2. Oechler, Heinrich I, Beigeordneter von Bermuthshain.

3. Koch, Friedrich, Pächter von Ober-Mörlen.

4. Reuter. Heinrich, Gemeindeeinnehmer von Himbach.

5. Väth, Georg Friedrich, Bürgermeister in Dauernheim.

6. Hock, Friedrich Wilhelm Heinrich, in Rendel.

7. Finger, Anton, Kaufmann in Lauterbach.

8. Schlosser, Wilhelm, in Hopfgarten.

9. Kaufmann, eeltgin., Großhändler in Schotten.

10. Huber, Friedrich I, Müller in Wisselsheim.

11 Schweitzer, Johs, Landwirth in Berstadt.

12. Hornung, Sebastian I., in Grebenhein.

13. Hofmann, Wilhelm, Bürgermeister in Nieder-Moos.

14 Volk, Ludwig, Landwirth tn Annerod.

15. Gorr, Gilbert I-, in Trais-Münzenberg.

16. Hirschhorn, R., Rechtsanwalt in Gießen.

17. Bender, Christian Wilhelm, Rentner in Friedberg.

18. Bierau, Karl, Kammerrath in Friedberg.

19. Stuhl, Robert, Kaufmann in Gießen.

20. Dietz, Jean, Gastwirth tn Gießen.

21. Scharmann, Heinrich, Landwirth in Wohnfeld.

22. Schauermann, Louis, in Ober-Lais.

23. Koch, Karl, Landwirth in Büdingen.

24. Schaar, Friedrich, in Petterweil.

25. Heß. Johs. XIII., Landwirth tn Leihgestern.

26. Aribert, Wilhelm, Landwirth in Elpenrod.

27. Münch, Carl, Rentner tn Homberg.

28. Demme. Kammerrath in Hungen.

29. Heß, Max, Kaufmann in Hungen.

30. Rühl, Johs., Landwirth in Ober-Seibertenrod.

Gießen, 1. September. Bei der hier nächsten Sonntag in Wenzel's Garten stattfindenden 35jährigen Stiftungsfeier des hiesigen Turnvereins wird genannter Verein ein Massenschauturnen veranstalten und dürste es allen Freunden der Turner« zu empfehlen fehl, sich diesen Genuß nicht vorübergehen zu lassen, zumal auch eine ganz vorzügliche Musik (88. Jnf.-Regt. aus Mainz, unter persönlicher Leitung des Capell- metsters Baunack) das Fest noch verschönern wird. ______

Vermischtes«

Worms, 29. August. Den Besitzern der hiesigen Maschinenfabrik Worms" Hoffmann u. Hofhetnz gelang es, eine Über 300 Jahre alte Buchdruckerholzpresse, auf welcher noch bis kürzlich in der Rölling'schen Buchdruckerei in EsAwege (Kurhessen) gedruckt wurde, zu erwerben und beabsichtigen besagte Herren, diese Presse dem hiesigen Paulusmuseum, vorbehaltlich des Eigenthumsrechts, zu überlassen. Es kann wohl kaum deutlicher das Bild fortgeschrittener Leistung in der Technik der Typographie dargesteltt werden, als tn diesem einfachen und doch genial ausgeführten Holzwerk im Vergleich zur heutigen Buchdruckschnellpresse. Beiläufig bemerkt befindet sich die älteste Holzpresse, angeblich Gutenbergs Presse (1441), in einer Privatsammlung alter Druckwerke rc. in Dresden und freuen wir uns, daß durch die Bemühungen obiger Herren dieses ehr­würdige Denkmal alter Druckkunst für das hiesige Museum erworben ist und einen weiteren Anziehungspunkt unserer schönen Alterthums-Sammlung bilden wird.

Berlin, 24. August.Adieu Brückner!" Die erste Luftfahrt, welche der Aeronaut Herr Maximilian Wolff, ein Berliner Kind, gestern Nachmittag 6 Uhr anläßlich des von ihm veranstalteten sogenanntenLuftschifferfestes" mit seinen 1500 Cubikmeter Inhalt messenden Ballon von der Schloßbrauerei Schöneberg aus untere nahm, sollte sich unerwartet zu einem aufregenden Schauspiel gestalten, dem indeß auch die komische Seite und wenn man von dem Gesichtspunkte ausgehen will, daß der bekannte Komiker Bendix in höchst verdachterregender Weise in der Nähe des reise­fertigen Ballons umherflankirte, sogar dieurkomische" Seite nicht fehlte. Sagen wir es von vornherein: alle jene kleinen Unzulänglichkeiten und Unsicherheiten, die mit einem erstmaligen Debüt nun unumgänglich verknüpft sind, zeigten sich auch bei der gestrigen Auffahrt des Herrn Wolff. Es fehlte an einer gewissen Straffheit, einer Bestimmtheit im Commando, Mängel, die vielleicht auf bte Aufregung zurückzuführen ftno, m oer sich der waghalsige Luflschiffer gestern immerhin befunden haben mag. Kurz, passiontrte Lustsportler, bte bisher keiner um Berlin stattfindenben Auffahrt beizuwohnen ver­säumten, schüttelten bereits bebenklich ben Kopf, als sie nur~bett Sauon unb feine Bedienung gewahrten. Da waren von allen Seiten höchst verdächtige vem

Ballon, da wurde bald hier, bald dort noch an dem Netzwerk herumgeknüpst und auch die Mannschaften, welche zum Halten des Ballons engagirt waren , sch enen vorher durchaus nicht gehörig tnstruirt worben zu sein. Denn nur fo M sich «ne Scene erklären, die, wenngleich sie auch glücklich ablief, dennoch aAn Zuschauenden >ur einen Augenblick das Blut in den Abern erstarren machte. Der Ballon war zum Aunte^en fertig, Herr Wolff hat mit feinem Gehilfen bereits in der ®onbel Blatz genommen unb nur die den Ballon belastenden Sanbsäcke mußten noch ^sgehakt werden. Hierbei war auch der Füsilier Brückner von unseren in Brandenburg st^enden 35ern beschSstrgt der sich zum Besuch hier aufhtelt, dessen Urlaub jedoch mit gestern ^gelaufen war. Zwei Säcke waren noch abzunehmen und zwar da wo sich Brückner befand. Das ging nicht ohne Schwierigkeiten Der straff gefüllte, von aller Last^bereits befreite Ballon drängte mächtig nach oben, den Bedienungsmannschafttn war es mcht lange möglich, ihn zu halten und gerade als die fraglicheni beiden Säcke glücklich noch los- gehakt waren, schnellte der gasgefüllte Koloß empor, ehe der BefehlLos. erklungen war. Brückner der als Soldat naturgemäß an das Commando gewohnt ist hatte inzwischen immer krampfhaft festgehalten und ehe Er sich s versah, riß ihn der mit rapider Schnelligkeit auffliegende Ballon mit ftd) fortDer Soldat. Der Soldat schrie Alles erschrocken auf und sah dem unfreiwilligen Deserteur angstbeklommen nach. Einige Sekunden schwebte dieser zwischen Himmel und Erde. Dann aber - und hieran sieht man einmal wieder die echte Soldatennatur schwang sich Brückner kühn aus den Rand der Gondel, winkte vergnügt mit der Mütze nach untern unb in d-m näm­lichen Moment, ba einer seiner erstaunt nachblickenden Kameraden ihm noch ein krastsges Abieu, Brückner!" zurief, war er in ber Gonbel verschwunden. Die Angst, bte Alle ausgestanben, löste sich nunmehr plötzlich in große Heiterkeit aus, und da der Ballon, ber übrigens mit rafenber Geschwindigkeit stieg, von dem Sonnenstrahl beleuchtet tn ben Wolken verschwanb, war auch bie Besorgniß um den kühnen Gondler in zweierlei

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