mit dem Dank an den Klerus für die bisherige Opfertreue und mit der Ermahnung an denselben zum Ausharren.
Dresden, 30. Mai. Prof. Hermann Hettner, Literatur- und Kunst- Historiker, ist gestern gestorben. — Auf Requisition der Staatsanwaltschaft ist der Abg. Bebel gestern hier verhaftet worden.
Nom, 30. Mai. Die Ernennung des Grafen Ludolf zum österreichischungarischen Botschafter ist der italienischen Regierung notisicirt und von derselben zustimmend begrüßt worden.
Nom, 30. Mai. Der Senat genehmigte ohne Discussion den Gesetzentwurf, betr. die Verlängerung der Handels- und Schifffahrts-Verträge mit England, Deutschland, Belgien, Spanien und der Schweiz, nebst den hierauf bezüglichen von der Deputirtenkammer angenommenen Tagesordnungen.
Petersburg, 30. Mai. Der Kaiser hat anläßich des Regimentsfestes der Jsmallow'schen Garde vorgestern Petersburg besucht. General Skobeleff ist in Minsk eingetroffen.
Das Eisenbahnunglück in Heidelberg.
Gießen, 31. Mat.
Die Kunde von dem schrecklichen Unglücksfalle, welche gestern die Welt durchlief, konnte natürlich nicht verfehlen, die Bewohner hiesiger Stadt in Angst und Aufregung zu versetzen, denn unter den Tausenden, die in den schönen Tagen des Pfingstfestes eine Reise nach dem Süden unternommen und Heidelberg nebst seiner Umgebung zu besuchen dachten, befanden sich auch eine größere Anzahl Gießener. Glücklicher Weise ist von Angehörigen hier befindlicher Familien Niemand verunglückt. Die bedauernswerthen Opfer, welche bei der Katastrophe ihren Tod fanden oder schwere Verwundungen davontrugen, stammen Alle, wie wir einem im „Franks. Journal" abgedruckten Namens-Verzeichnisse entnehmen, aus der Gegend von Mannheim, Heidelberg u. s. w.
Ueber den Unglücksfall selbst ging uns gestern folgende Depesche zu:
Heidelberg, 30 Mai. Gestern Abend zwischen 11 und 12 Uhr sand auf dem hiesigen Rangirbahnhofe ein Zusammenstoß zweier Personenzüge statt, indem der von Heidelberg ausfahrende Zug durch falsche Weichenstellung auf dem Geleise blieb, auf welchem der von Mannheim kommende Zug einfuhr. Mehrere Personenwagen sind total zertrümmert und bisher constatirt 8 Todte, 20 Schwerverwundete und eine große Anzahl Leichtverwundete.
Die „Frankfurter Zeitung" schreibt ferner:
Heidelberg, 3u. Mai. In Bezug auf d n gestrigen Zusammenstoß erfahre ich noch folgende Details: Der von Heidelberg ausfahrende Zug 24 bemerkte dicht hinter dem Rangirbahnhof nach der Station Wieblingen zu den mit vollem Dampf auf demselben Geleise entgegenfahrcnden Zug 39, der von Mannheim kam. Der Zugführer des ersten Zuges gab zweimal das Nothsignal und bremste so viel als möglich. Die Passagiere im ersten Wagen des über 30 Wagen langen Zuges bemerkten die drohende Gefahr und suchten sich so viel als möglich darauf vorzubereiten. Einige stemmten die Füße gegen den gegenüberliegenden Sitz Aber Alles war vergeblich, der Zusammenstoß erfolgte mit furchtbarer Kraft. Die Maschine des Heidelberger Zuges wurde bei Seite geworfen und die ersten drei Wagen vollständig durchfahren und demoliit- Von dem Maschinenpersonal des zertrümmerten Zuges ist merkwürdiger Weise Niemand beschädigt, der Zugführer Mehlm verstarb eine Viertelstunde nach der Catastrophe in den Händen zweier Aerzte.
Die Verletzungen der in den Baracken und Pavillons der Klinik untergebrachten Verwundeten sind meist complicirte Frakturen an Ober- und Unterschenkel, am Oberarm oder Verletzungen des Rückenmarks und Kreuzbeines, worauf auch die Todesfälle zurückzuführen sind. Auch starke Weichtheilverletzungcn, die Amputation erfordern, sind nicht selten. Sämmtliche Aerzte der Klinik sind seit heute Nacht in aufopferndster Weise thätig.
Der Weichensteller, der das Unglück verschuldet, hat sich geflüchtet, ist aber alsbald eingeholt und verhaftet worden. Vor der Klinik drängen sick massenhaft Leute, um die aushängende Verlustliste zu lesen und Verwundete aufzusuchen. Zahlreiche Amputationen sind schon vorgenommen worden
Von den übrigen Schwerverletzten ist im Laufe des Tages noch Albert Rosenfeld aus Hoffenheim verstorben. Von den Uebrigen geben etwa techs, bei denen Amputationen vorgenommen werden mußten, noch m den schwersten Befürchtungen Anlaß. Die Heidelberger Aerzte haben die ganze Nacht und den ganzen heutigen Tag über Bewunderungswürdiges geleistet. An dem gleichzeitig im Hotel „Prinz Carl" versammelten „mittelrheinischen Aerztetag", der von etwa 250 Aerzten besucht war, konnten sie natürlich nicht thctlnehmen. Die Pflicht hielt sie am Lager t>'r Verstümmelten zurück und ihre Abwesenheit, wie überhaupt das ganze enisetzliche Unglück ließen aus dem Aerztetag nicht die gewohnte gehobene Stimmung aufkommen.
Weiter wird berichtet:
Auf der Unglücksstätte selbst ist die Ordnung so z'emlich wieder hergestellt. Die Waggontrümmer sind nur noch in einzelnen Specus vorhanden, Alles, was noch auf Rädern ruhte, ist schon heute Mittag beseitigt gewesen. Ein hartes Stück Arbeit muß es gewesen sein, die Locomotiven zu entfernen, die beim Aneinanderprallen nicht, wie sonst üblich, sich bäumten, sondern ineinander fuhren und sich festrammten. Von Fahrgästen, die den entsetzlichen Augenblick miterlebt, wird erzählt, daß die Waggons theil- weise mit Aexten auseinandergehauen werden mußten, um die im Innern Eingekerkerten zu befreien. Eine Frau, die in der zweiten Classe des vordersten Wagens des Schnellzuges gesessen, wurde — kein Mensch kann sich vorstellen, wie sie dahin gekommen — unter der Locomotwe hervorgezogen, ohne schwere Verletzunaen erlitten zu haben. Einzelne Reisende, die geschlafen hatten, waren den Unfall nicht eher gewahr worden, bis sie sich nach dem Aussteigen mit eigenen Augen davon überzeugten. Den Schadenersatz wird ausschließlich die Großh badische Eisenbahn zu tragen haben.
Die Direction der Main Neckar-Bahn giebt bekannt:
Heute Nacht ist ein schwerer Unglückssall auf dem hiesigen Bahnhofe vorge- kommen. Der von Mannheim in der Einfahrt begriffene Nachtschnellzug (Nr. 39) stieß auf den in Folge falscher Weichenstellung auf unrichtigem Geleise ausfahrenden Personenzug Nr. 24 und zertrümmerte die vordersten Wagen des letzteren. Von den Reisenden des Nachtschnellmgs ist glücklicherweise Niemand verletzt, dagegen wurde der Zugme-ster des Zuges getödtet.
Von den Reisenden des Zuges 24 wurden 44 Personen schwerer ober leichter verletzt und sind 8 Personen tobt geblieben. Von bem Personal dieses Zuges wurde der Locomotwführer leicht verwundet. Die Liste der Getödteten, soweit deren Persönlichkeit festgestellt werden konnte, sowie der Verwundeten, folgt unten (folgt ein Ver- zeichniß von 8 Todten und 47 Verwundeten). Die Verwundeten wurden von der Unglücksstätte alsbald in die nahe gelegene Klinik gebracht, wo jede gewünschte Hilfe zur Stelle war. Die Schuld des Unfalls trifft angenscheinlich den Weichenwärter, welcher versäumt hatte, die Weiche für den ausfahrendcn Zug richtig zu stellen. Derselbe befand sich feit 6 Stunden im Dienst. Die Bahnstrecke, deren Geleise vorübergehend gesperrt waren, ist seit heute Mittag wieder betriebsfähig.
Lokales.
Gießen, 31. Mai. Im Gegensatz zu dem Verhältnisse der vorausgegangenen Woche war die Sterblichkeit während der Woche vom 21. bis 27. Mai hier wieder eine sehr hohe, da in diesem Zeiträume 17 Todesfälle zu verzeichnen waren. Von diesen ereigneten sich 6 bei Kindern. Die Hälfte derselben befand sich noch im ersten Lebensjahre und war Todesursache bei ihnen: Gehirntuberculose, angeborene Schwäche Krämpfe. Von den drei übrigen, welche das 2. Lebensjahr bereits überschritten batten^ erlag eins der Diphtherie, das zweite der Lungenschwindsucht, das dritte Nachkrankheiten des Scharlachs. Bei den elf verstorbenen Erwachsenen wurde als Todesursache bezeichnet: Lungenschwindsucht dreimal,Lungenentzündung, Bronchienentzündung, Asthma, Blutung im Wochenbett, Brand, Krebs, Gehirntuberculose je einmal und ein Mann verunglückte beim Baden in der Lahn G.
— Am 18 Juni soll das große Landeskirchengesangfest hier abgehalten werden. An bemf Iben werden bic Vereine von Frankfurt, Friebberg, Gießen, Lich, Nauheim' Oppenheim, Zwingenberg vollzählig, btc übrigen Vereine bes Landes nur bui ch Deputationen Theil nehmen, so baß ber Chor 350 Mitglieber zählen wirb. Bereits sinb
Schritte gethan, um ben Theilnehmern Fahrpreisermäßigung zu erwirken. Wenn anders bas Wetter günstig ist, steht ein schönes Fest zu erwarten. (Darmst. Tägl. Anz.)
VernrischteS»
Bab-Nauheim, 30. Mai. Die am 27. b. M. ausgegebene Kurliste weist bereits 368 Kurgäste auf. — Zwischen hier unb Ober-Mörlen ist eine Fernsprechleitung eingerichtet und schon dem Verkehr übergeben worden. — Während der Saison werden die Mitglieder des Hanauer Stadttheaters hier eine Reihe von Vorstellungen und zwar im großen Concertsaale des Kurhauses geben.
Bochum, 28. Ma-. Abermals ist eine jener Schandthaten, welche unserem Bezirke eine traurige Berühmtheit in der ganzen civilisirten Welt eingebracht Haden, verübt: der achte Lustmoid seit dem 31. Dccember 1878. Der Sachverhalt ist folgender : Die auf dem kaum eine Stunde von hier belegenen Rittergute Hafkenscheid dienende 17 Jahre alte Elisabeth Gantenberg wollte am vergangenen Sonntage (den 21, Mai) nach Bochum in die Kirche gehen, zu welchem Zwecke sie sich tn den Vormittagsstunden auf ben Weg gemacht hatte. Von diesem Kirchgänge ist das arme Mädchen nicht mehr heimgekehrt. Die Dienstherrschaft glaubte zunächst, das Mädchen sei zu Verwandten in Rellinghausen gegangen; da es aber auch am Montag noch nicht heimkedrte, wurde ein Bote dahin gesandt, der jedoch mit der Nachricht heimkehrte, das Mädchen set nicht in Rellinghausen gewesen. Jetzt schöpfte man Verdacht und machte ber Behörbe von dem Vorfälle Anzeige. Am vergangenen Freitag wurde nun die ganze Gegend adgesucht, aber vergeblich. Am gestrigen Tage wurde das Suchen fortgesetzt und fand man gegen 12 Uhr die völlig entblößte Leiche des Mädchens in einem Roggenfelde. Der Mörder hatte fein Opfer, nachdem er es geschändet, furchtbar hergerichtet. Die Kleider wurden bis auf ein Stiefelchen in der Nähe gefunden. Die Stelle, wo die Leiche lag, ist etwa 300 Schritte von der Mordstelle entfernt, wo am 30. November 1880 die Hebamme Beckcr ermordet wurde. Was aus den Zuständen tn hiesiger Gegend werden soll, man weiß es nicht, die Bevölkerung, besonders die auf dem Lande, ist in furchtbarer Aufregung, die Oeconomen bekommen feine Dienstmädchen mehr. Die Behörde steht diesen furchtbaren Verbrechen vollständig rathlos gegenüber. Daß etwas Außergewöhnliches geschehen muß, das sagt sich Jeder, Keiner weiß aber was. Es dürfte wohl auf dem ganzen Erdenrund weiter keinen Bezirk geben, in welchem ähnliche Zustände jemals geherrscht hätten.
— sBücherillustration im 15. Jahrhundert.) Die Freude an Bilderbüchern ist älter als die Buchdruckerkunst; die schönen Miniturgemalde m alten Handschriften sind genug bekannt und bewundert. In den ersten Zeiten der Buchdruckerkunst tritt uns aber eine Erscheinung entgegen, welche eine große Naivität der damaligen Leser verräth. Wie Professor Faulmann in seiner jetzt trscheinenbcn „Jllustrirten Geschichte der Buchdruckeikunst" berichtet, statteten manche Buchdrucker ihre Bücher sehr billig mit Illustrationen in der Weise aus, daß sie einen und denselben Holzschnitt zu den verschiedensten Caviteln verwendeten. Schösser druckte eine iüuftrirte „Sachsenchronik", in welcher dasselbe Stadtbild Rom und Salzwedel, Hildesheim und Magdeburg vertrat, die Figuren von Bischöfen, welche sich nur durch die verschiedene Haltung des Stabes unterschieden, vertraten in angenehmer Abwechselung ganze Dutzende von Bischöfen und Erzbischöfen, ebenso war dieselbe Figur Kaiser Karl der Große ober ein Ritter, ein Graf, ein Fürst. In ben zu Pans gedruckten Prophezeiungen Merlins bestehen die zahlreichen Holzschnitte aus drei verschiebeuen Silbern: einer Schlacht, einer Belagerung und einem Ritter mit Gefolge; wo einer Schlacht erwähnt wurde, druckte man bas Schlachtbilb hinein und immer war berfelbe Mann tobt geblieben, wie ber berühmte tobte Kosak. Neben eingemalten Bildern in kostbaren Werken findet man in billigeren Werken die Holzschnitte einfach mit .etwas Nöthel überrieben, der sich dann zum Ueberfluß noch auf die gegenüberliegende Seite übertrug.
Gewerbliche und technische Notizen.
— (Anstrich für gußeiserne Geräthschaften.) In England bedient man sich folgender höchst einfachen Methode, um Geräthschaften aus Gußeisen einen schwarzen, glänzenden Ueberzug zu geben. Man hängt dieselben an einem zu einem Haken gebogenen Drahte auf und bestreicht sie so dünn nut Leinöl, daß dasselbe nicht abfließt. Dann macht man 8—10 Zoll unter ihnen ein Holzfeuer, fo daß sie ganz in Rauch gehüllt werden, und sind sie auf diese Weise eine Stunde lang einem lebhaften Feuer ausgesetzt gewesen, so bringt man sie den glühenden Kohlen nahe, ohne sie jedoch zu berühren. Nach 15 Minuten nimmt man die Gegenstände vorn Feuer fort und taucht sie unmittelbar in falten Terpentingeist. Sollten die Gegenstände hiernach noch nicht schwarz genug fein oder nicht Glanz genug ha'^en, fo bringt man dieselben nochmals einige Minutn lang über bic glühenden Kohlen und taucht sie bann wieder in Terpentingeist. Dieses Verfahren läßt wegen feiner Einfachheit eine sehr allgemeine Anwendung zu Gegenstände, die auf diese Weise behandelt wurden, widerstehen nicht nur den Einwirkungen der Luft sehr gut, sondern werden auch von schwachen Säuren nicht angegriffen. Derselbe Ueberzug läßt sich auch auf Schmiede.'isen anroenoen, doch wird er auf diesem nicht so fest als auf dem Gußeisen, so daß man seiner Wirkung in diesem Falle nicht so ganz sicher ist.
— (Eier zu conferuiren.] Auf eine einfache Weise lassen sich Eier auf mehrere Monate gut conserviren, wenn man sie in Kochsalz legt, so daß sie ganz davon bedeckt sind. Das Salz muß möglichst trocken sein. Das beste und wirksamste Mittel ist aber, wenn man sie mit einer dünnen Auflösung von arabischem Gummi ober mit geschlagenem Eiweis bestreicht. Wnck bies forgfält g ausgeführt, fo halten sie sich ein ganzes Jahr und länger vollkommen gut. Das Bestreichen mit Speck oder anderem Fett ist weniger rathsam, weil dasselbe leicht ranzig wird.
— Gegen das Beißen der Pferde empfiehlt „Der Norddeutsche Lanbwirth" Folgendes: Man nehme einen starken Stock, spalte denselben und klemme em Stück rohes Fleisch h nein. In dem Augenblicke, wo das Pferd nach der Hand des Fütternden beißen w ll, halte man das Fleisch dem Pferde entgegen; das Pferd verbeißt sich in das der Natur desselben widrige Nahrungsmittel und wird von der bisherigen üblen Gewohnheit des Beißens ferner hin balo ganz abgchen. Dieses Mittel wird selbst in den renommiitesten Ställen, bet bösen Hengsten z B-, vielfach unb mit dem besten Erfolge angewendet. Wollen sich die Pferde nickt gutwillig aufzäumen lassen, sondern beißen unb schlagen sie hierbei, so ist bte Entziehung des Saufwassers das beste, z. B. auch bei den Kunstreitern meiftens angewandte Mittel, um die Pferde dem Willen des sie Dressireuden ganz gefügig zu mach.u. Sobald das Pferd am nächsten Tage von der Halfter losgemacht und im Stande umgedreht ist, gehe man zu dem bereit gehaltenen Eimer zurück, klappere mit demselben und lasse das Pferd, welches den Hals senken muß, um den auf ber Erde stehenden Eimer zu erreichen, erst bann sausen, wenn baffelbe sich die beliebige Berührung mit der Hand zwischen den Ohren und dem Kopse ruhig gefallen läßt- Gewöhnlich reichen 2 bis 3 derartige ßectionen hin, um dem Pferde feine bisher an den Tag gelegten Unarten gänzlich abzugewöhnen.
Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C- W. Dietz Nachfolger Gießen.
Bremen, 26. Mai (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Braunschweig, Capt. C- Pohle, vom Noiddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Mai von Bremen abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 26. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Straßburg, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeütschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten tn Baltimore angekommen
Bremen, 27. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Capt. C- Uudütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14 Mai von Bremen und am 16. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten tn Newyork angekommen.
Wafferwärme der Lahn.
Am 27. Mai, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: + 16V? N-, Luftwärme + 12V? R.
L. Chr. Rübsamen-


